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Hausmacht(zum Spiel) | Spielprinzip | Historie allgemein | Historie Kastiliens | Chronik | ![]() |
| Hausmacht ist ein dynastisches Strategiespiel
des Mittelalters von Udo F. Rickert.
Das Spiel verlangt das militärische und dynastische Überleben eines europäischen Königshauses zu sichern. Der Spieler übernimmt ein Reich, z.B. als König von Frankreich oder Kurfürst von Sachsen, erschließt oder erobert Grafschaften, bildet Militär aus und sorgt für die rechtzeitige Heirat seiner Kinder. Gestartet wurde das Spiel im Jahre 800 mit der Karte Mitteleuropas, also dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Inzwischen sind Frankreich, Iberien, Osteuropa, Nordeuropa und zuletzt Großbritannien dazu gekommen. Eine weitere Erweiterung ist nach meinem Wissen zur Zeit nicht geplant, jedoch gibt es immer wieder freie Dynastien, für die man sich bewerben kann. Geographisch stellt die Grafschaft die kleinste Einheit dar, einige Grafschaften bilden ein Herzogtum, diese wiederum ein Königreich. Eine Sonderrolle nehmen ebenfalls existierende Bistümer und Klöster ein. Schwierig machen dieses Spiel zum einen die Spielleiter-Völker wie Sarazenen, Barbaren oder Wikinger, die das eigene Land immer wieder angreifen, zum anderen die Verpflichtung für seine Ländereien genügend Vorsteher zu finden. Ist die Dynastie zum Teil gerade unglücklich verstorben oder einem Meuchelmord zum Opfer gefallen, wird der Titel des 'Herzogs/Grafen von Soundso' vakant und muß besetzt werden. Hat man dafür keine eigenen Leute, so sitzt plötzlich der König von Dänemark auf dem Posten des Herzogs von Zentral Porto mitten im Land des portugisischen Königs. Wie bereits angesprochen, gibt es nicht nur die weltliche, sondern auch die geistliche Macht. Der Papst wird mit den Stimmen der Bischöfe gewählt - genau so, wie der Kaiser von den Königreichen des HRRDN. Welche Dynastie einen Großteil dieser Positionen besetzt hält, hat also eine gewisse Macht. Ein weiterer Aspekt ist der der Artefakte wie z.b. Meuchelmord, mit denen auch übermächtig erscheinende Dynastien durch den Verlust ihrer wichtigsten Personen gestutzt werden können. Um seine Dynastie also immer groß genug halten zu können, ist es von immenser Wichtigkeit, seine Sprößlinge schnell zu verheiraten, was innerhalb einer Dynastie nur begrenzt geht. Gerade am Anfang ist also ein reger Kontakt zu anderen Dynastien erforderlich, damit die nowendigen Hochzeiten stattfinden. Vorteile:
Nachteile:
Alles in allem ist eine interessante Spielidee, bei der weniger auf Krieg, sondern mehr auf Diplomatie und Kontakt zu Mitspielern Wert gelegt wird als bei anderen Spielen. (Man ist ja faul. Diese Rezension habe ich mal für das Portal http://www.meome.de geschrieben.) |