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| Admira Wacker
neuer Meister
02.08.01 - Die Verpflichtung von Walter Eschbaumer durch Admira
Wacker hat sich nun wirklich gelohnt. So gelang es dem alten Fuchs seinen
Konkurrenten Stroj, der 13 Auswärtsspiele ungeschlagen blieb, am 34.
Spieltag 2-1 zu besiegen. Spannender hätte das Finale gar nicht sein
können! Admira Wacker wurde dank der Drei Punkte Regel Meister. Das
beste Heimteam konnte mir 18 Siegen einen drei Punktevorsprung erarbeiten.
Weniger günstig für den FC Lustenau gestaltete sich diese Regel,
da die Lustenauer zwar nur 7 Niederlagen einstecken mussten, doch die vielen
Unentschieden brachten dem besten Auswärtsteam eben nicht viel. Interessant,
dass beide Vereine nicht die Top Offensiven stellten.
Die besten Offensivteams rangieren auf Platz 3 und 11!
Austria Wien hat sich damit mehr als verdient einen Uefa Cup Platz
gesichert. Als Aufsteiger ist dies umso bewundernswerter. Aber überhaupt
schlugen sich die Aufsteiger sehr gut. Wörgl mit Franz Schmied
sicherte sich in letzter Sekunde nach 12 Spielen ohne Niederlage noch den
Uefa Cup.
Klingenbach musste wegen der zwei Niederlagen am Schluss für Wörgl
den Platz räumen.
Pasching agierte in der Offensive wie erwähnt mit neuem Trainer
Bindewald auch phantastisch. Doch die 71 Gegentore machten alles zunichte.
Überhaupt haben die Extreme im positiven wie negativen Sinn eher
das Mittelfeld belegt. Die schwächsten Teams mit je 46 Treffern, Floridsdorf
und
Austria Salzburg blieben der Liga erhalten. Salzburg rettete sich durch
eine sehr gute Schlussleistung, Floridsdorf war dank der vielen 1-0 Erfolge
nie
in Gefahr. Doch auch die besten Abwehrreihen finden sich nur im Mitteleld.
Eintracht Wels und St. Pölten kassierten lediglich 49 Tore, befinden
sich
aber nur auf den Plätzen 7 und 8!
Die Schießbude der Liga, Untersiebenbrunn, tritt aber als Schlusslicht
den Gang in die zweite Liga an. Ihm folgen Sturm Graz und Austria Lustenau.
Letzteres Team konnte als schlechtestes Auswärtsteam nicht einen
Sieg einfahren. Auch hier schlug die Drei Punkte Regel zu. 16 Unentschieden
waren der Todesstoß bei nur sieben Siegen. Austria Lustenau befindet
sich weder in der Hin- noch Rückrunde bei den schlechtesten Teams.
Dennoch schaute unter dem Strich nur der 16. Platz heraus. Grund dafür
ist wohl Braunau. Der Verein war in der HInrunde die schlechteste Mannschaft.
In der Rückrunde dagegen belegte er Platz 3!
Seltsam auch, dass es nur sieben Mannschaften gelungen ist, mehr Tore
als die drei Absteiger (55) zu schießen. Dies zeigt die Ausgeglichenheit
dieser Saison.
Die Aufsteiger sind DSV Leoben, Vorwärts Steyr und FC Nenzing.
Letzterer schaffte den Durchmarsch aus der Amateurliga. Leoben wird mit
seinen 78
Toren für Wirbel in der nächsten Saison sorgen. Nie war ein
Aufsteiger so stark.
Pokalfinale: Absteiger wird Pokalsieger!
Im Ernst Happel Stadion standen sich Austria Lustenau und Mattersburg
gegenüber. Obwohl Lustenau noch eine Klasse höher war, gab es
bei den
Buchmachern keinen richtigen Favoriten, da Siege für Lustenau
in dieser Saison ein Fremdwort war. Mattersburg agierte wie auch in der
Vergangenheit
bedingungslos offensiv. Lustenau ließ Mattersburg kommen und
wartete auf die Chance. Bezeichnend für das geringe Selbstvertrauen
eigentlich. Doch
Mattersburg hatte wenig Glück. Zum einen blieben Großchancen
aus, zum anderen gingen viele Weitschüsse nur knapp am Tor vorbei.
Ein Konter brachte Lustenau dann das 1-0, ein unberechtigter Elfmeter das
2-0. Etwas enttäuschend für Mattersburg, das dennoch eine Riesenleistung
erbrachte.
Bei der Austria hielt sich die Euphorie dennoch in Grenzen, war der
bevorstehnde Abstieg in allen Köpfen noch fest verankert.
Nächstes Jahr wird also wieder ein Erstdivisionär Österreich
international vertreten. Vielleicht aber wird er ebenso erfolgreich sein
wie Wattens.
Alex Sturn |
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| Admira Wacker
greift nochmals an
26.07.01 - Nach der schlechten letzten Runde wahrte Admira in
dieser noch die Chance auf den Meistertitel. Drei Siege ließen den
Punkterückstand auf zwei sinken. Nun hat man im wahrscheinlich entscheidenden
Spiel den Meister zu Gast. Volle Hütte, riesen Stimmung und Liveübertragung
im Fernsehen garantiert. Allerdings könnte ein Unentschieden zu wenig
sein. Der Coach Stroj sieht dem Druck locker entgegen. "Wir werden nicht
verlieren!" gibt er sich selbstbewusst. Und angesichts der nur fünf
Niederlagen bisher könnte er recht behalten, obwohl die Admira im
Moment fabelhafte Leistungen bietet.
Ähnlich spannend geht es auch in allen anderen Bereichen der Liga
zu. Viele Teams machen sich noch Hoffnungen auf den Uefa Cup. Eintracht
Wels zollt weider einmal einer langen Saison Tribut und fällt immer
weiter zurück. SV Wörgl dagegen hat sich als Team der Runde 10
Punkte geholt und ist seit 10 Spielen ungeschlagen. Statt Abstieg winkt
nun das große Geld. Dennoch sind Austria Wien und mittlerweile Klingenbach
die Favoriten für die zwei Plätze!
Auch der Abstiegskampf gestaltet sich dramatisch. Durch den Fall von
Sturm Graz hat sich Schießbude Untersiebenbrunn auf den 15. Platz
geschoben. Doch sechs Mannschaften liegen innerhalb von drei Punkten und
kämpfen um drei Plätze. Im Moment befinden sich drei Traditionsvereine
auf den
Abstiegsplätzen. Dies wäre ein harter Schlag für die
Liga, doch alle geben sich noch kämpferisch.
International: Grausames Ende von Wattens!
Mittlerweile euphorisch und hoffnungsvoll fieberte ganz Österreich
mit Wattens. Doch nun, da sich Optimismus breit machte, wurde man abrupt
auf den
Boden der Tatsachen zurückgeholt. Deutliche Niederlagen gegen
SC Campomairense ließen Wattens ausscheiden: 3-1, 2-0. Seit ewigen
Zeiten
hatten die Fans zuhause keine Nullnummer mehr erlebt und dann ausgerechnet
im wichtigsten Spiel der Saison. Musste Wattens nun doch der langen Saison
Tribut zollen? Egal. Die erbrachte Leistung war letztendlich einmalig und
Österreich hat Wattens viel zu verdanken. Danke, servus und hoffen
wir
irgendwann auf ein Wiedersehen mit diesem tollen Team.
Alex Sturn |
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| Endtabelle
nimmt Formen an
19.07.01 - Nachdem der FC Lustenau die Krise von Admira Wacker
eiskalt ausnützte und wieder ungeschlagen blieb, bleibt Admira bei
einem errungenen Punkt und vier Punkten Rückstand nur noch die Hoffnung.
Lustenau hat mittlerweile eine unglaubliche Auswärtsserie aufgestellt:
13 Spiele ohne Niederlage in Serie. Die beiden anderen im vorderen Quartett
konnten sich trotz schlechter Ergebnisse halten. Doch auch die Verfolger
ließen Federn, da besonders Mannschaften im letzten Tabellendrittel
punkteten. Team der Runde Floridsdorf holte 10 Punkte, ist seit sieben
Spielen ohne Niederlage und hat sich mit effizienten Ergebnissen (5x 1-0
Siege) das Abstiegsgespenst vom Hals geschafft. Auch Wörgl und Braunau
scheinen nun von allen Abstiegssorgen enthoben.
Wahrscheinlich werden die momentanen Abstiegskandidaten denselbigen
antreten müssen. Untersiebenbrunn wird es mit einer solch löchrigen
Abwehr schwer haben, sich zu behaupten. Allerdings ist eine ansteigende
Formkurve in Sicht. Austria Lustenau hat zwar ein gutes Torverhältnis,
wird es aber wohl angesichts des Restprogrammes und der schlechten Torverteilung
nicht schaffen. Austria Salzburg hat in der nächsten Runde zwar noch
drei
Heimspiele, doch die Saisonleistungen und der Rückstand sprechen
gegen den Klassenerhalt.
Pokal: Finale steht fest!
Das Finale hatten viele Kenner schon vor Augen. Doch es sollte ganz
anders kommen.
Der Abstiegskandidat Austria Lustenau siegte bei Untersiebenbrunn 2-1
und konnte zum ersten Mal überhaupt in dieser Saison einen Auswärtssieg
einfahren. Der Titel scheint nun in greifbarer Nähe, da sich wie
im letzten Jahr auch heuer ein Erstdivisionär fürs Finale qualifiziert
hat. Mattersburg zeigte zuhause eine fabelhafte Leistung und gewann gegen
Titelaspirant Admira Wacker 3-2!
Doch auch im letzten Jahr hat der Favorit versagt und der Erstdivisionär
den Titel geholt. Doch angesichts der Formschwäche Lustenaus dürfte
Mattersburg nicht der große Außenseiter sein.
International: Wattens im Halbfinale!
Kann ganz Österreich vom Uefa CUP träumen!?
Wattens hat es möglich gemacht! Nach vielen Jahren steht eine
österreichische Mannschaft wieder in einem Internationalen Halbfinale.
Das Viertelfinale konnte Wattens wieder eindeutig gestalten. Gegen Elazigspor
verlor man zwar auswärts mit 2-3, doch eine weitere überzeugende
Heimleistung von 2-0 sicherte das Weiterkommen.
Nun ist Wattens längst kein Außenseiter mehr und schielt
bereits mit einem Auge auf den Pokal.
Alex Sturn |
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| Quartett bleibt
bestehen
12.07.01 - Diese Runde zeigte zwar eine gewisse Beständigkeit
aber auch die Schlagbarkeit des führenden Quartetts. JEder machte
brav seine Punkte,
vergab aber auch die eine und andere Chance sich abzusetzen. Doch so
manch anderer Verein ist den Spitzenteams auf den Fersen. Klingenbach steckte
zwar im letzten Spieltag npch eine Niederlage ein, hat sich aber mit sehr
guten Leistungen konsequent nach oben geaerbeitet. Beeindruckt kann man
auch von der Leistung von Bindewald sein. Der neue Trainer führt Pasching
wieder in die Höhen des Fußballs und ist sogar mit acht Punkten
Trainer der Runde.
Einen eklatanten Fall verzeichnet Austria Salzburg. Schon längere
Zeit ohne Sieg setzte es diesmal gleich vier Niederlagen in Folge. Auf
den weiteren
Abstiegsplätzen rangieren Braunau und Stockerau. Doch der Abstand
zu Platz 11 beträgt gerade mal 1 Punkt. Verständlicherweise zeigt
sich bei vielen
Vereinen große Nervosität und Abstiegsangst.
International: Wattens weiter top!
Auch Ankaraguecue war für Wattens im Achtelfinale kein Gegner.
Die Türken konnten zuhause mit 2-2 nicht gewinnen, sodass dem heimstarken
Wattens eine mäßige Vorstellung zum 2-1 reichte. Die Fans waren
und sind natürlich aus dem Häuschen wegen dem Viertelfinaleinzug
von Wattens. Eine Neverending Story? Wollen wir es für Österreich
hoffen.
Alex Sturn |
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| Herbstmeistertitel
an FC Lustenau
05.07.01 - Der FC Lustenau holte sich zwar noch den Herbstmeistertitel,
musste sich aber im beginnenden Frühjahr mit dem enormen Formhoch
von Admira Wacker geschlagen geben. Vier Spiele 12 Punkte und somit Tabellenführung.
Admira Wacker holte sich mit Walter Eschbaumer also exakt den richtigen
Trainer. EIn Allrounder der gleichermaßen Abwehr wie Offensive verstärkt
hat. Das Team der Runde ließ gerade mal einen Treffer zu und erzielte
trotz allgemeiner Torflaute immerhin acht. Der Meister ist zwar noch immer
auswärts seit neun Spielen ungeschlagen, verlor aber das Spitzenspiel
vor
eigenem Publikum mit 0-1. Eine schmerzhafte Niederlage.
Eintracht Wels und Austria Wien konnten sich auch noch unter den ersten
vier halten und haben durchaus noch Titelambitionen. Herausragend diesmal
auch die Leistung von Klingenbach. 10 Punkte bedeuten vorerst Good Bye
Abstiegskampf, in den nun mehr Mannschaften als je zuvor verwickelt sind,
da alles zusammenrückte.
Pokal: Alles im Lot?
Obwohl das Viertelfinale eindeutig die Favoritenrollen klar darlegte,
waren die Partien umstrittener als erwartet. Austria Lustenau und Admira
gewannen
jeweils glücklich 1-0 während Untersiebenbrunn in die Verlängerung
musste, dort aber 3-2 siegreich blieb.
Stockerau dagegen nutzte das gute Los nicht uns scheiterte an den eigenen
Nerven im Elfmeterschießen.Matterburg wird nun Admira das Fürchten
lehren, UNtersiebnbrunn hat das wichtige Heimrecht gegen Lustenau.
International: Wattens did it again!
Je größer der Außenseiter um so größer
seine Frechheit. So könnte man den Erfolgslauf von Wattens im Uefa
Cup beschreiben. Augerechnet das vermeitlich schwächste Team trägt
als letztes stolz die Fahnen Österreichs im internationalen Bewerb.
Publikum Celje war kein Gegner und wurde locker 2-1 und 1-0 besiegt.
FC Lustenau dagegen ist ausgeschieden. Zwar gab der Heimsieg gegen
Stade Rennes (2-0) noch Hoffnung, allerdings schwanden die Chancen nach
der Niederlage in Etoile Garouge erheblich.
Dennoch wäre der Aufstieg noch drin gewesen. Doch statt dem Sieg
gegen den direkten Konkurrenten gab es zuhause nur ein weiters Unentschieden.
Zu wenig für die nächste Runde aber dennoch insgesamt keine beschämende
Leistung.
Alex Sturn |
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| Ausgeglichene
Runde sah nur zwei Sieger
28.06.01 - Sieger Nummer 1 und Team der Runde ist Sturm Graz.
Zuvor noch auf einem Abstiegsplatz schaffte Andre Haller die Wende mit
neun Punkten. Sieger Nummer 2 ist der amtierende Meister. FC Lustenau eroberte
als einzige ungeschlagene Mannschaft dieser Runde die Tabellenführung.
Die stolze Serie von 14 ungeschlagenen Partien muss erst einmal gebrochen
werden. Ansonsten gibt es einen Durchmarsch wie im letzten Jahr.
Bekannt heimstark präsentiert sich wieder Eintracht Wels. Dank
lautstarker Fans rangiert das Team immer noch auf Platz 2.Dicht gefolgt
von Austria Wien und Hartberg. Das Quartett blieb also bestehen. Die auffällige
Punkteteilung zeigt sich auch darin, dass lediglich zwei Teams nicht siegen
konnten. Austria Lustenau und Braunau. Austria Lustenau hat nun mit dem
erfolgreichen FC mehr Konkurrenz in der Gemeinde bekommen als gewollt.
Tatsächlich strömen nun trotz Austria Dorf immer mehr Fans zum
FC. Dies hat natürlich auch starken Einfluss auf die Einnahmen, die
stark gesunken sind. Laut Präsident Nagel ist es nicht verwunderlich,
dass man daher auch keine starke Truppe mehr auf die Beine kriegt, die
oben mitmischen könnte. Einziger Lichtblick seien die Derbys, welche
die Kasse klingeln lassen.
Pokal: Halbe halbe!
Selten hat man im Pokal in einer Runde so viele Tore gesehen. Offensive
war Trumph und die Zuschauer feierten an vielen Orten ihre Teams mit Standing
Ovations. Besonders freuen dürften sich die Fans von Rapid Wien und
Mattersburg. Die gut in Form spielenden Rapidler besiegten Schlusslicht
Braunau mühelos mit 3-2. Glücklicher ging es in St. Pölten
für Mattersburg zu. 7-8 n.E. bedeutete das Viertelfinale für
den Erstdivisionär. Eine komische Auslosung wurde das Viertelfinale.
Neben vier Bundesligisten befinden sich noch vier Erstdivisionäre
im Bewerb. Die Goliaths haben aber neben ihrem Klasenvorteil aber noch
alle Heimrecht. Schwere Zeiten also für die Außenseiter!
International: Knapp daneben ist auch vorbei!
Zumeist knappe Niederlagen setzte es im Uefacup. So durfte sich Hartberg
nach dem 2-1 in Newtown einiges erhoffen. um so größer viel
die Enttäuschung nach dem 1-3 Heimdebakel aus. St. Pölten errang
zuhause gegen den großen Klub AS Rom ein 2-2, auswärts stand
auch lange Zeit
das selbe Ergebnis, aber anscheinend nur um dann in der Nachspielzeit
den entscheidenden Verlusttreffer hinzunehmen. Genau umgekehrt machte es
Wattens. Der Grünschnabel aus der ersten Division spielte keck ohne
Rücksicht auf die Bedeutung des Spiels nach vorne. 3-2, 2-2! Somit
ist er größte Außenseiter einziger Verbliebener im Uefacup.
International kam der FC Lustenau noch nicht auf volle Touren. Die Abwehr
agierte in allen Spielen etwas unkonzentriert. DAs erste internationale
Spiel von Lustenau überhaupt ging in Rennes gleich 2-4 in die
Hose. Doch der Championsleague erfahrene Harald Stroj impfte seinem Team
wieder
Selbstvertrauen ein und holte gegen Etoile Lorarge und Zrinjki Mostar
ein 2-2. Dennoch ist ein Weiterkommen fraglich. Nur Siege helfen in so
einer
Situation. Drücken wir die Daumen!
Alex Sturn |
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| Horst Kampel
erstmals Tabellenführer
21.06.01 - Systematisch erfolgte der Aufbau der Mannschaft Horst
Kampels von der 1. Division bis in die Bundesliga. Es erfolgte zunächst
eine Festigung und nun scheint Kampel auf die Kür aus zu sein. Mit
einer weiterhin stabilen Abwehr scheint dies auch möglich. Dennoch
sind die Verfolger auf Tuchfühlung! Der Meister erreichte wie Wels
auch acht Punkte, hat aber ein schlechteres Torverhältnis.
Das Team der Runde Austria Wien greift ebenfalls nach den Sternen.
Mit 12 Toren konnten neun Punkte errungen werden. Ohne die 3-4 Niederlage
gegen Stockerau wäre Platz 1 drin gewesen. Dennoch verfügt Andreas
Pusch im Moment über die treffsicherste Angriffsreihe und wird sich
vorne festsetzen. Hartberg und Tirol sind die großen Verlierer. Beide
Tioteams musste sich aus den Top 3 verabschieden.
Auch der Rekordmeister Salzburg schaffte eine Achter Runde und stiert
wieder nach oben.
International: Verbliebene Mannschaften entschädigen für
die ersten Runden!
Die Hoffnungen waren nicht mehr all zu groß, ließen die
bisherigen Leistungen doch zu wünschen übrig. Und gerade in dieser
Situation zeigten
die Österreicher ihre wahren Stärken.
Erstdivisionär Wattens ließ seine Zweitklassigkeit völlig
vergessen und rang AO Kavela mit 2-2 und 3-2 nieder.
Allerdings war dies nicht ganz so überraschend, weil Wattens auch
in der Liga eine Ausnahmeform beweist.
Nahezu ungläubig starrten die Moderatoren auf das eingetroffene
Ergebnis von St. Pölten Trainer Hampoelz stellte am Wochenende keine
Spieler für die
Nationalmannschaft ab, um sich voll auf den Uefacup zu konzentrieren.
Tatsächlich gewann St. Pölten beide Spiele gegen FC Nitra mit
5-0 und 1-0.
Hartberg traf indessen auf den bekannten Verein IFK Göteborg.
Auch hier blieb der österreichsiche Vertreter gleich zweimal erfolgreich:
2-1 und 3-2.
Wenn sich diese Leistungen konservieren lassen, dürfte doch noch
einiges möglich sein.
Alex Sturn |
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| Hartberg übernimmt
Tabellenführung
14.06.01 - Hartberg mit Claudia Peter ist mittlerweile als einziges
Team noch ungeschlagen. Logisch dass Hartberg damit auch Untersibenbrunn
hinter sich ließ, das vier Niederlagen hinnehmen musste und vom ersten
auf den 12. Platz abrutschte. Gegenteilig verhielt es sich mit FC Lustenau.
Der Meister erreichte nach dem miesen Saisonstart seine alte Form und katapultierte
sich mit 10 Punkten auf den 4. Platz. Das Team der Runde ist nun wieder
voll im Geschäft. Tirol Innsbruck rangiert auf dem zweiten Platz,
den es aufgrund der Offensivleistung redlich verdient hat. Im Moment wird
Tirol wohl als wahrscheinlichster Titelaspirant gehandelt. Eintracht Wels
scheint in dieser Saison auch größeres vor zu haben. Horst Kampel
hat im ersten Aufsteigsjahr die Mannschaft in der Bundesliga gefestigt
nud peilt nun Höheres an. Salzburg dagegen hat sich wieder aus dem
ersten Drittel zurückgezogen. Markus Schiffmann schafft es nach wie
vor die Abwehr zu festigen, konnte diesmal aber aufgrund der Offensive
und der vielen Unentschieden keinen Sieg einfahren. Schlusslicht ist momentan
Floridsdorf, das als einziges Team noch keinen Sieg zu Buche stehen hat
und auch die Schießbude der Liga ist.
Pokal: 1. Runde: Auswärtssiege sind Trumph!
In allen Begegnungen konnten lediglich vier Heimmannschaften erfolgreich
bleiben. Außérdem mussten überdurchschnittlich viele
Partien nach
Verlängerung oder Elfmeterschießen entschieden werden. Gleich
sechs Mal obsiegten Erstdivisionäre über Bundesligisten. Bekannte
Opfer darunter sind der Meister, Salzburg und Vienna FC. Letzterer verlor
das Derby gegen Casino Vienna mit 1-2. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch
heuer ein Erstdivisonär das Finale erreicht, ist somit sprunghaft
gestiegen.
International: Traurige Auftritte!
Die Gegner von Hartberg und Vienna FC zeigten teilweise alles andere
als überragende Leistungen. Dennoch schaffte es Vienna nicht sich
gegen Viborg durchzusetzen. Nach zweimaligem 1-1 sprach die Kondition für
den Gegener. Niederlage nach Verlängerung. Mit keiner überragenden
Leistung aber wenigstens erfolgreich verlief der Auftritt von Hartberg
gegen Rosenborg Trondheim. Die hoch eingestuften Norweger zeigten sich
sehr lasch und waren nicht zu mehr imstande. Glück für Claudia
Peter, die aus ihrem Team auch nicht viel mehr herausholen konnte. Doch
das späte 2-1 im Heimspiel genügte Gott sei dank! Auch heuer
wird sich Österreich international kaum hervortun können. Die
größte Hoffnung liegt sicherlich auf Lustenau in der Championsleague.
Alex Sturn |
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| Meister mit
Fehlstart
07.06.01 - Nach den ersten vier Spielen befindet sich der Meister
nur auf dem 14. Platz. Auffällige Vereine der letzten Saison wie UNtersiebenbrunn,
Tirol, Salzburg und Hartberg finden sich auch heuer auf den vordersten
Plätzen. Diese Mannschaften blieben sogar ohne Niederlage. Untersiebenbrunn
erreichte sogar 10 Punkte und ist dank einer guten Abwehr erster Tabellenführer.
Engelbert Schinkel gelang es nun seit langer Zeit mit einer festen Abwehr
gute Resultate zu erzielen. Bringt er nun auch die Offensive auf Fordermann
wäre ihm ein Platz an der Sonne garantiert. Die Aufsteiger zeigten
sich alle drei reif für die Bundesliga und besetzten Mittelfeldplätze.
Floridsdorf, Sturm Graz und Stockerau blieben ale einzige Teams ohne
Sieg und zieren somit die Abstiegsränge.
International: Kein guter Start ins neue Jahr!
Aufgrund reifer Leistungen in der Bundesliga waren die Erwartungen für
den internationalen Bewerb recht hoch. Allerdings wurden wir auf den Boden
der
Tatsachen zurückgeholt.In der Championsleague sah sich Hartberg
mit einem übermächtigen Gegner konfrontiert. Widzew Lodz siegte
in beiden Spielen 3-2 und 3-1. Noch klarer schied Salzburg aus. Gegen den
Nobody Sumba IF setzte es eine 2-0 und 4-2 Klatsche. Ein ärgerliches
Ergebnis für eine so erfahrene Mannschaft.Vienna FC, das unerwartet
doch noch die Qualifikation schaffte, blieb als einziges Team erfolgreich.
Pelister Bitola war keine große Hürde. 2-2 und 3-1 hieß
es am Schluss. Somit kann Österreich doch wieder etwas hoffen, dass
die Scharten ausgewetzt werden.
Alex Sturn |
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