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| Statistik
der Supereagles |
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| San Marino
macht das Unmögliche möglich
10.01.02 - San Marino hat das Unmögliche möglich gemacht
und ist sensationell in die 1. Liga in Europa aufgestiegen.
Armenien stand als 1. Aufsteiger bereits vor diesem Spieltag fest.
Der zweite Aufsteiger sollte im Spiel Slowenien gegen San Marino ermittelt
werden, doch vorher mussten beide Mannschaften ihre Pflichtaufgabe in Finnland
bzw. gegen Malte erfüllen. Während Slowenien den erhofften Punkt
in Finnland erreichen konnte gab es für San Marino zu Hause eine peinliche
1:2 Niederlage gegen Malta und der Aufstieg schien in weite Ferne gerückt,
da man nun bei den Heimstarken Slowenen unbedingt gewinnen musste.
Nach dem Spiel jubelte nur eine Mannschaft, San Marino war durch den
2:1 Sieg aufgestiegen.
Absteigen müssen Deutschland, Tschechien und Nordirland.
EM: San Marino gegen Malta 1:2 (1:1)
Torschützen:
16. Minute 0:1 Daniel Koeppe
43. Minute 1:1 Andy Schafroth
46. Minute 1:2 Uli Schaaf
Peinlicher Auftritt der Supereagles ausgerechnet gegen Malta.
Vor dem Spiel gab es einige Differenzen zwischen dem Präsidenten
von Malta und
der Führungsriege von San Marino.
Auslöser war wieder einmal der selbstherrliche Präsident
des Inselstaates, der wieder Öl ins immer glimmende Feuer gießen
musste. Es endete damit, dass er an der Landesgrenze standesgemäß
mit dem Ochsenkarren abgeholt wurde, während die Spieler in die bereitgestellten
Limousinen einsteigen durften..
Das Spiel war dann aber ziemlich ruhig und fair geführt, aber
wiederum mit der Einschränkung, dass ein Spieler von Malta immer wieder
mit einigen Ausrastern unangenehm auffiel.
Beide Mannschaften begannen das Spiel sehr verhalten, ging es doch
für San Marino um den Aufstieg, während Malta bei einer Niederlage
weiter um den Klassenerhalt zittern musste. So gingen in den ersten 15
Minuten fast alle Aktionen daneben, als ob die Spieler zum ersten mal in
ihrem Leben einen Ball zu sehen bekommen. In der 16. Minute allerdings
ging Malta mit 1:0 durch Daniel Koppe in Führung. Unser Torhüter
wollte den Ball weit nach vorne schlagen, doch der Ball ging nur kerzengerade
nach oben und fiel dem völlig überraschten Koeppe auf den Kopf
und landete schließlich zum Entsetzen der Zuschauer im Tor.
In der Folgezeit versuchten die Supereagles immer wieder ins Spiel
zu kommen, doch die Malteser verhinderten dies dadurch, dass sie das Spiel
sehr langsam machten und jeden Ball der in ihre Hälfte kam nur weg
schlugen.
In der 43. Minute der erste und einzige Lichtblick im Spiel unserer
Mannschaft.
Andy Schafroth lies sich bei seinem Sturmlauf über das gesamte
Feld nicht aufhalten und donnerte den Ball aus 16m in den rechten Torwinkel
zum vielumjubelten Ausgleichstreffer.
Nach der Pause verschlief unsere Mannschaft mal wieder den Beginn und
ermöglichte so Uli Schaaf den 2:1 Führungstreffer für Malta.
In den verbleibenden 44 Minuten des Spieles gelang es unserer Mannschaft
nicht mehr das Spiel noch einmal herumzureißen. Die Bälle wurden
im Mittelfeld durch unerklärliche Fehler verloren und so kam die Mannschaft
in der zweiten Hälfte zu keiner einzigen Torchance mehr. Der Aufstieg
war nach diesem Spiel in weite Ferne gerückt, während Malta den
Klassenerhalt bejubeln konnte.
Der Debütant Stefan Reiff konnte in diesem Spiel ebenso wenig
Akzente setzen wie seine etablierten Kollegen.
Auf den zweiten Neuling Rüdiger Bomsien, der in diesem Spiel ebenso
sein EM-Debüt geben sollte wurde in Seravalle umsonst gewartet, er
nahm den falschen Bus und fuhr nach Slowenien wo er die Mannschaft als
Schlachtenbummler tatkräftig unterstützte.
Seine Entschuldigung:
Nach den Aussagen des Maltesischen Präsidenten dachte ich das
Spiel fällt aus und so setzte ich mich kurzerhand in den Bus der Schlachtenbummler
um der Mannschaft wenigsten moralischen Beistand geben zu können.
EM – Gruppe 2 A 17. Spieltag
Nordirland – Litauen 4:4
Italien – Tschechien 2:3
Armenien - Deutschland 1:2
Finnland – Slowenien 2:2
San Marino - Malta 1:2
1. Armenien 17 37:23 31
2. Slowenien 17 35:30 29
3. San Marino 17 36:30 28
4. Malta 17 32:29 23
5. Italien 17 35:41 23
6. Litauen 17 28:40 23
7. Finnland 17 31:30 22
8. Deutschland 17 33:34 20
9. Tschechien 17 31:34 20
10. Nordirland 17 26:35 14
EM: Slowenien gegen San Marino 1:2 (1:2)
Torschützen:
20. Minute 0:1 Urs Zoller
22. Minute 1:1 Denis Gelhard auf Vorlage Michael Grafunder
24. Minute 1:2 Jan Berlin
Alle waren gespannt wie die Mannschaft die unerwartete Heimpleite gegen
Malta
Verarbeitet hat. Da Slowenien in Finnland punkten konnte war heute
unbedingt ein Sieg nötig um doch noch den Durchmarsch durch die 2.
Liga zu schaffen und in die erste Liga aufzusteigen.
Von Beginn an sahen die zahlreich mitgereisten Zuschauer aus San Marino,
dass ihre Mannschaft heute unbedingt gewinnen wollte während Slowenien
sehr abwartend spielte. Angriff auf Abgriff rollte auf das Tor der Slowenen,
doch immer wieder war ein Fuß eines Abwehrspielers oder der sehr
gut haltende Torhüter der Slowenen im Weg. Doch in der 20. Minute
war es dann soweit, Urs Zoller verwandelte einen an ihm verübten Foulelfmeter
sehr souverän zum 1:0 für
San Marino. Doch bereits zwei Minuten später eine sehr gelungene
Aktion der Slowenen. Grafunder und Gelhard spazierten durch unsere Abwehrreihe,
als ob sie nicht vorhanden wäre. Gelhard schließlich war es
dann vorbehalten den 1:1 Ausgleich zu erzielen. San Marino war aber nicht
geschockt, sofort wurde wieder auf das Tor der Gastgeber gespielt und wiederum
zwei Minuten später war es dann Jan Berlin der den entscheidenden
Treffer zum 2:1 erzielte. Bis zur Pause hatten beide Mannschaften noch
hochkarätige Chancen einen weiteren Treffer zu erzielen, doch blieben
sie alle ungenutzt.
Die zweite Halbzeit war ein einziger Sturmlauf der Slowenen, doch San
Marino konnte sich immer wieder aus der Umklammerung lösen und ihrerseits
einige gefährliche Konter fahren. Doch beiden Mannschaften gelang
kein Tor mehr, so dass San Marino dieses wichtige Spiel mit 2:1 für
sich entscheiden konnte.
Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr.
Der Präsident kündigte sofort eine Dreitägige Feier
für San Marino an.
Piff-Paff für ALLE.
Herzlichen Glückwunsch an die Supereagles zum Aufstieg.
EM – Gruppe 2 A 18. Spieltag
Litauen – Italien 3:3
Tschechien – Armenien 1:3
Slowenien – San Marino 1:2
Deutschland – Finnland 2:3
Malta – Nordirland 3:1
1. Armenien 18 40:24 34
2. San Marino 18 38:31 31
3. Slowenien 18 36:32 29
4. Malta 18 35:30 26
5. Finnland 18 34:32 25
6. Italien 18 38:44 24
7. Litauen 18 31:43 24
8. Deutschland 18 35:37 20
9. Tschechien 18 32:37 20
10. Nordirland 18 27:38 14
Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
San Marino gegen England
Irland gegen San Marino
Freundschaftsspiel:
San Marino gegen Nordirland
Klaus Riederer |
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| Calcio San
Marino ist Meister
10.01.02 - Dramatik an der Tabellenspitze – Irre 3:5-Pleite
von SS San Giovanni
Calcio San Marino macht den Sack einfach nicht zu / 1:2-Heimniederlage
San Marino. Geht Calcio San Marino auf der Zielgeraden die Luft aus?
Am vorletzten Spieltag verlor die Mannschaft von Trainer Heiko Poppen zum
zweiten Mal in Folge. Diesmal gab es zu Hause gegen das Schlusslicht Virtus
Acquaviva eine 1:2-Niederlage. „Wir machen den Sack einfach nicht zu“,
ärgerte sich Poppen.
Doch die Verfolger nutzen die momentane Schwäche des Spitzenreiters
nicht. Juvenes Serravalle unterlag zu Hause gegen Montevito Fiorentino
ebenfalls mit 1:2 Toren und rutschte vom zweiten auf den dritten Platz
ab. Das Team von Coach Peter Thoma hat somit weiter einen Zähler Rückstand.
Punktgleich auf Rang zwei ist nun SP Domagnano zu finden. Der amtierende
Meister bezwang Aurora Santa Mustiola im eigenen Stadion 4:1 und darf weiter
von einer erfolgreichen Titelverteidigung träumen.
Von der Meisterschaft träumt auch noch SS San Giovanni. Die Truppe
von Trainer Jan Berlin hatte die Tabellenführung quasi vor Augen,
führte als Gast des Vorletzten La Fiorita Montegiardino klar mit 3:0
Toren. Doch in der Schlussphase gelangen den Gastgebern noch fünf
Treffer – dank einer äußerst riskanten Spielweise. Coach Urs
Zoller durfte sich als großer Sieger fühlen. Die Gäste
wirkten dagegen nach der nicht mehr für möglich gehaltenen 3:5-Niederlage
wie am Boden zerstört.
„Diese Meisterschaft ist ein Geschenk“
Calcio San Marino holt trotz dritter Niederlage in Folge den Titel
San Marino. Immer länger wurden die Gesichter bei Verantwortlichen
und Fans von Calcio San Marino. Die Niederlage der Hauptstädter bei
Tre Fiori Fiorentino zeichnete sich früh ab. Schon wieder verloren,
zum dritten Mal in Folge. Die Meisterschaft im letzten Moment vergeigt?
Und tatsächlich, am Ende gab es eine 1:3-Niederlage.
Die Chance für einen der drei Verfolger, sich im letzten Moment
an die Spitze zu setzen. Der Vierte SS San Giovanni wollte nach der unfassbaren
3:5-Niederlage vom 33. Spieltag noch einmal alle Kräfte mobilisieren.
Doch vergebens. Am Ende reichte es gerade zu einem 2:2 auf eigenem Platz
gegen Libertas Borgo Maggiore. Die Truppe von Coach Jan Berlin musste sich
mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.
Titelverteidiger SP Domagnano hielt alle Trümpfe in der Hand –
und traf auf einen entfesselt aufspielenden Gegner. Schlusslicht Virtus
Acquaiva, am 33. Spieltag bereits Bezwinger von Spitzenreiter Calcio San
Marino, fegte den noch amtierenden Meister mit 4:0 vom Platz und kletterte
noch um einen Platz in der Tabelle. SP Domagnano rutschte dagegen vom zweiten
auf den dritten Platz.
Alle Chancen nun also für Juvenes Serravalle, sich den Titel zu
sichern. Die Mannschaft von Trainer Peter Thoma musste beim Kellerkind
Aurora Santa Mustiola antreten. Und die Platzherren wehrten sich verbissen
gegen den Favoriten. Am Ende gab es zwischen den beiden Kontrahenten ein
1:1. Die Gastgeber rutschten trotz des Erfolgs noch auf den letzten Platz
ab. Juvenes Serravalle kletterte dagegen noch einmal nach oben– aber nur
um einen Rang. Punktgleich mit Calcio San Marino beendete die Mannschaft
von Coach Peter Thoma als Zweiter die Saison. Aber das Torverhältnis
gab den Ausschlag für die Hauptstädter.
Und bei denen kannte der Jubel keine Grenzen mehr. „Diese Meisterschaft
ist ein Geschenk“, jubelte Trainer Heiko Poppen. „Wir sind wohl auch der
Dusel-Meister“, räumte er ein: „Wir hatten auch etwas Glück.“
Doch er sei stolz auf sein Team: „Schließlich waren wir nach dem
5. Spieltag noch das Schlusslicht in San Marino“, sagte Poppen.
Fünfter wurde übrigens Tre Penne San Marino mit gerade mal
zwei Punkten Rückstand auf den neuen Meister. Und das, obwohl Tre
Penne zwischenzeitlich zwölf Spiele in Folge ohne Sieg blieb. Auch
ein Indiz dafür, wie ausgeglichen es einmal mehr in San Marino zugegangen
ist.
Heiko Poppen |
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| San Marino
sensationell auf Platz 2
27.12.01 - Situation in der EM Liga:
San Marino liegt nach zwei Siegen gegen Deutschland und in Nordirland
am
7. Spieltag der EM-Liga sensationell auf Platz 2, Punktgleich mit Slowenien
hinter dem sicheren Aufsteiger Armenien. Gewinnen die Supereagles ihre
letzten 2 Spiele steigen sie sogar auf. Die Entscheidung darüber fällt
in Slowenien am letzten Spieltag. Alle anderen Mannschaften haben keine
Chance mehr aufzusteigen.
Alle anderen Mannschaften spielen noch gegen den Abstieg.
Außerdem gab es noch zwei Freundschaftsspiele, in Österreich
gab es eine 1:4 Niederlage und gegen die Geistermannschaft aus Frankreich
gab es einen überzeugenden 5:0 Sieg.
EM: San Marino gegen Deutschland 2:1 (0:1)
Torschützen:
38. Minute 0:1 Udo Wollert
54. Minute 1:1 Andy Schafroth nach Vorlage von Uli Stock
83. Minute 2:1 Urs Zoller nach Vorlage von Sven Speichert
Alle wussten um was es im heutigen Heimspiel gegen Deutschland ging.
Bei einem Sieg wäre man alle Abstiegssorgen los, doch bei einer Niederlage
steckte man im tiefsten Abstiegskampf.
Dementsprechend begann dieses Spiel, San Marino begann sehr vorsichtig
und wagte keine riskanten Spielzüge und Deutschland verhielt sich
sehr abwartend, denn eine Niederlage in San Marino bedeutet für sie
den fast sicheren Abstieg.
Das Spiel plätscherte durch diesen Nicht-Angriffs-Pakt in
den ersten 30 Minuten so dahin, ohne dass es vor den Toren zu gefährlichen
Aktionen kam.
Doch dann besann sich die Deutsche Mannschaft und versuchte das Spiel
zu gestalten. In der 38. Minute wurden ihre Bemühungen dann auch belohnt,
Udo Wollert nutzte eine Unachtsamkeit in der Abwehr und erzielte den 1:0
Führungstreffer für Deutschland. Von unserer Mannschaft sah man
bis zur Pause überhaupt nichts mehr.
Nach der Pause beschränkte sich Deutschland darauf ihre Führung
zu verteidigen während San Marinos Versuche den Ausgleich zu erzielen
meist überhastet vergeben wurde. In der 54. Minute dann plötzlich
der Ausgleich. Uli Stock hämmerte einen Freistoss an die Querlatte
und den Abpraller brauchte dann Andy Schafroth nur noch über die Linie
zu schieben. Danach versuchten beide keine Fehler mehr zu machen und so
sahen die zahlreichen Zuschauer nur ein hin und hergeschiebe im Mittelfeld.
Als sich alle schon mit einem weiteren Unentschieden gegen Deutschland
abgefunden hatten gab es einen weiteren Freistoss für San Marino.
Sven Speichert schlug den Ball von halbrechts weit in den Strafraum der
Deutschen Mannschaft und Urs Zoller brauchte nur noch den Kopf hinzuhalten
und es stand in der 83. Minute plötzlich 2:1 für San Marino.
Danach wachte Deutschland auf und versuchte vehement den Ausgleich zu erzielen,
doch alle Anstrengungen waren vergebens. Als der Schiedsrichter das Spiel
abpfiff war es sicher, dass der Klassenerhalt geschafft war.
EM – Gruppe 2 A 15. Spieltag
Malta - Tschechien 1:1
Finnland – Armenien 2:1
Litauen – Slowenien 1:1
San Marino - Deutschland 2:1
Italien – Nordirland 1:0
1. Armenien 15 33:20 28
2. Slowenien 15 32:25 28
3. San Marino 15 32:27 25
4. Italien 15 32:35 23
5. Finnland 15 27:25 21
6. Litauen 15 22:35 19
7. Malta 15 28:25 17
8. Tschechien 15 27:30 17
9. Deutschland 15 28:32 14
10. Nordirland 15 21:28 13
EM: Nordirland gegen San Marino 1:2 (0:1)
Torschützen:
20. Minute 0:1 Heiko Poppen
54. Minute 1:1 Marcus Preusse
57. Minute 1:2 Klaus Jürgen Pawellek
65. Minute 1:3 Jan Berlin
Nach dem das Spiel gegen Deutschland ziemlich verkrampft geführt
wurde spielte unsere Mannschaft heute durch den vorzeitigen Klassenerhalt
völlig befreit auf.
Unsere Mannschaft war über die gesamten 90 Minuten die bessere
Mannschaft und gestattete den Nordiren nur eine einzige echte Torchance.
Den Nordiren dagegen merkte man an, dass sie heute um jeden Preis gewinnen
musste sonst ist der Abstieg sicher. So begann dieses Spiel dann auch,
Nordirland kämpfte um jeden Meter ohne jedoch vor das Gehäuse
der San Marinesen zu kommen.
Die Supereagles dagegen spielten abgeklärt und versuchten die
Nordiren immer wieder durch ihr geschicktes Kurzpasspiel aus dem Konzept
zu bringen.
Bereits in der 20. Minute erzielte Heiko Poppen den 1:0 Führungstreffer
für die Supereagles, der Ball wurde bestimmt über 25 Stationen
gespielt ohne dass die Nordiren an den Ball kamen und Poppen hatte dann
keine Mühe mehr den Ball im Tor unter zu bringen. Die spielerische
Überlegenheit der San Marinesen wurde bis zum Pausenpfiff noch des
öfteren demonstriert . Leider wurde dabei das eine oder andere mal
der besser postierte Mitspieler übersehen, so dass es beim 1:0 für
San Marino blieb.
Die zweite Hälfte begann wie die erste endete, San Marino war
spielbestimmend ohne sich richtige Torchancen zu erarbeiten. Nordirland
kämpfte nach wie vor und wurde dann auch in der 54. Minute durch den
1:1 Ausgleichstreffer von Marcus Preusse belohnt. Doch die Freude der Nordiren
währte nur ganze drei Minuten, denn in der 57. Minute erzielte Klaus
Jürgen Pawellek das 2:1 für San Marino. Die Nordiren waren weit
aufgerückt und spielten auf Abseits, da schnappt sich Pawellek den
Ball und überlistete die Abseitsfalle dadurch, dass er sich den Ball
vorlegte und durch die verdutzten Abwehrspieler der Nordiren lief und sich
diese Chance nicht entgehen lies. Kaltschnäuzig schob er den Ball
am herauslaufenden Torhüter vorbei ins Tor. Nordirland verstärkte
nun ihre Bemühungen, doch in diese Phase fiel der Treffer zum 3:1
durch Jan Berlin in der 65. Minute. Berlin verwandelte einen Eckball direkt
ins Tor. Danach brachen die Nordiren völlig ein und San Marino hatte
keine Mühe dieses Spiel nach Hause zu schaukeln.
Als man die Ergebnisse der anderen Partien erfuhr wurde der Teamchef
ziemlich bleich, wie soll er seine Spielern jetzt motivieren hat er doch
die ganze Zeit nur vom Klassenerhalt gesprochen und jetzt dies. Am letzten
Spieltag können die Supereagles sogar noch den Aufstieg erreichen.
Aber ihm werden schon die entsprechenden Worte einfallen.
EM – Gruppe 2 A 16. Spieltag
Tschechien – Litauen 1:2
Slowenien – Armenien 1:3
Deutschland – Italien 3:1
Nordirland – San Marino 1:3
Malta – Finnland 3:2
1. Armenien 16 36:21 31
2. San Marino 16 35:28 28
3. Slowenien 16 33:28 28
4. Italien 16 33:38 23
5. Litauen 16 24:36 22
6. Finnland 16 29:28 21
7. Malta 16 31:27 20
8. Deutschland 16 31:33 17
9. Tschechien 16 28:32 17
10. Nordirland 16 22:31 13
Freundschaftsspiel: Österreich gegen San Marino 4:1 (1:1)
Torschützen:
38. Minute 1:0 Roman Jachs
39. Minute 1:1 Heiko Poppen
57. Minute 2:1 Harry Heitzihei
59. Minute 3:1 Andreas Stieger
69. Minute 4:1 Christopher Brightwell
War es letzte Woche San Marino die das Spiel bestimmten, so war bei
diesem Spiel alles umgekehrt. Diesmal bestimmte Österreich das Spiel.
San Marino war in der ersten Halbzeit noch ebenbürtig, so konnte Heiko
Poppen den Führungstreffer der Österreicher in der 38. Minute
durch Roman Jachs postwendend wieder egalisieren. Doch in der zweiten Halbzeit
hatte man den Österreichern nichts mehr entgegen zu setzen und kassierte
in der 57. Minute durch Harry Heitzihei das 1:2, in der
59. Minute durch Andreas Stieger das 1:3 und in der 69. Minute durch
Christopher Brightwell das 1:4. Danach ließen es die Österreicher
wieder langsamer angehen und ersparten unserem Team eine deutlichere Niederlage.
Freundschaftsspiel: San Marino gegen Frankreich 5:0 (4:0)
09. Minute 1:0 Uli Stock
10. Minute 2:0 Uli Stock
20. Minute 3:0 Sven Speichert
38. Minute 4:0 Andy Schafroth
54. Minute 5:0 Rüdiger Bomsien
Über dieses Spiel gibt es eigentlich nichts zu berichten außer
dass die Mannschaft der Supereagles einen Phänomenalen Tag erwischten
und Frankreich überhaupt nicht vorhanden war. Es ist schade, dass
man diesen Sieg eigentlich nicht einordnen kann und den Franzosen kann
man eigentlich nur raten ihre Termine etwas sorgfältiger zu überwachen.
Oder hatten sie einfach Angst bei einem Fußballzwerg unterzugehen?
Kommunikativ scheinen die Fußballer Europas auch nicht zu sein, denn
außer der Terminvereinbarung hat man von den Funktionären nichts
mehr gehört. So geht dieses Spiel leider ohne weiteren Kommentar nur
in die Statistik ein.
Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
San Marino gegen Malta
Slowenien gegen San Marino
Klaus Riederer |
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| Furioses
Montevito Fiorentino
27.12.01 - Juvenes Serravalle pirscht sich heran
2:1-Auswärtssieg bei Libertas Borgo Maggiore weckt Titelhoffnungen
San Marino. Noch mehr Spannung an der Spitze: Tabellenführer Calcio
San Marino zeigte zwar eine überzeugende Leistung beim Tabellenkellerkind
Montevito Fiorentino, musste sich am Ende aber mit 3:4 Toren geschlagen
geben. „Es bleibt dabei: Gegen uns sind die Gegner immer besonders motiviert“,
kommentierte Gästecoach Heiko Poppen die Niederlage beim Vorletzten.
Doch die Hauptstädter bleiben oben. Titelverteidiger SP Domagnano
(0:4 bei GS Dogana) und SS San Giovanni (2:3 bei SP Cailungo) hätten
den Sprung an die Spitze schaffen können, mussten sich aber ebenfalls
jeweils auswärts geschlagen geben. Dadurch schob sich Juvenes Serravalle
auf den zweiten Rang vor. Der 2:1-Erfolg als Gast von Libertas Borgo Maggiore
weckt die Titelhoffnungen der Mannschaft von Trainer Peter Thoma.
Zum zwölften Mal in Folge blieb indes Tre Penne San Marino sieglos
(1:3-Heimniederlage gegen Virtus Acquaviva). Trotz dieser enormen Negativserie
hat das Team nur sechs Zähler Rückstand auf Rang eins. Man stelle
sich, es wäre nicht derart eingebrochen!
Gleich fünf Teams träumen vom Titel
Juvenes Serravalle übernimmt am 30. Spieltag die Tabellenführung
San Marino. An der Spitze wird es eng. Calcio San Marino musste den
„Platz an der Sonne“ räumen. Im Gipfeltreffen bei SP Domagnano holten
die Hauptstädter aber immerhin ein 3:3. Die Gastgeber hätten
sich mit einem Sieg an die Hauptstädter vorbeischieben können.
Die Remis im Topspiel nutze Juvenes Serravalle. Das 2:1 im Heimspiel gegen
GS Dogana reichte der Mannschaft von Coach Peter Thoma, um sich die Tabellenführung
zu sichern.
Bestens im Rennen um den Titel liegt auch SS San Giovanni – und das
trotz einer 1:2-Heimniederlage gegen SS Folgore Falciano. Vier Punkte Rückstand
auf den ersten Platz scheinen angesichts der Ausgeglichenheit der Liga
aber noch korrigierbar. Und so darf vielleicht sogar noch Tre Penne San
Marino von der Meisterschaft träumen, nachdem es nach zwölf Partien
in Folge ohne Sieg endlich mal wieder einen Dreier gab (2:1-Auswärtssieg
bei Tre Fiori Fiorentino).
Weiter Boden im Tabellenkeller macht Montevito Fiorentino gut. Nach
dem 1:0-Sieg bei Pennarossa Chiesanuova klettert das Team von Coach Sven
Speichert auf den 16. Platz.
Calcio San Marino gewinnt das Spitzenspiel
Juvenes Serravalle tanzte nur einen Spieltag als Tabellenführer
San Marino. Der Tanz an der Tabellenspitze dauerte für Juvenes
Serravalle nur eine Woche. Mit 0:2 Toren unterlagen die chancenlosen Gäste
bei Calcio San Marino. Die Hauptstädter übernahmen damit wieder
Platz eins in der Liga. Auf Rang drei folgt Titelverteidiger SP Domagnano,
der sich bei Montevito Fiorentino 1:2 geschlagen geben musste. Das Kellerkind
klettert nach dem dritten Sieg in Folge weiter nach oben und ist nun 15.
in San Marino. Der Meister indes hat weiter fünf Zähler Rückstand
auf den ersten Rang. Den gleichen Rückstand gilt es für SS San
Giovanni (1:1 bei Cosmos Serravalle) aufzuholen, wenn es noch etwas werden
soll mit dem Gewinn der Meisterschaft.
Nur noch theoretischer Natur sind die Titelambitionen von Tre Penne
San Marino. Nach dem 2:2 im Heimspiel gegen SS Murata beträgt der
Rückstand sechs Zähler. Wahrscheinlich zuviel, um es in drei
Partien bis zum Saisonende noch wettzumachen.
Montevito Fiorentino sorgt für Torfestival
5:5 im Heimspiel gegen SP Cailungo / Titelkampf verspricht spannend
zu werden
San Marino. Drei Siege in Folge, darunter das spektakuläre 4:3
gegen Spitzenreiter Calcio San Marino, hatte Montevito Fiorentino gelandet
und sich damit vom letzten auf den 15. Platz hochgearbeitet. Jetzt sorgte
die Mannschaft von Trainer Sven Speichert erneut für einen Paukenschlag.
5:5 trennte man sich in einer Atem beraubenden Partie vom Gast SP Cailungo.
Am Ende wussten beide Trainer nicht so recht, ob sie sich über das
Ergebnis freuen sollten. „Fünf Tore geschossen, aber nur einen Punkt
geholt...“, lautete das gemeinsame Fazit. Montevito Fiorentino rutschte
zudem wieder auf den 16. Platz ab.
Denn sein Verfolger Aurora Santa Mustiola überholte die Speichert-Truppe
an diesem Wochenende. Das Team von Coach Klaus-Jürgen Pawellek rang
Spitzenreiter Calcio San Marino mit 2:1 Toren nieder. Die Hauptstädter
schafften es dagegen nicht, eine Vorentscheidung im Titelkampf herbeizuführen.
Zwar ist die Mannschaft von Trainer Heiko Poppen nach wie vor Tabellenführer,
muss sich an den beiden abschließenden Spieltagen zweier hartnäckiger
Verfolger erwehren. Juvenes Serravalle (2:2 bei SP Domagnano) und SS San
Giovanni (4:2 zu Hause gegen Tre Penne San Marino) rückten bis auf
einen beziehungsweise zwei Zähler heran. Aus dem Rennen dürfte
dagegen Titelverteidiger SP Domagnano sein. Vier Punkte Rückstand
sind wohl nicht mehr aufzuholen. Aber der Kampf um die „internationalen“
Plätze ist ebenfalls spannend.
Heiko Poppen |
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| Wieder kein
Sieg in der EM-Liga
20.12.01 - San Marino tritt auf der Stelle, nach den Niederlagen
in der letzten Woche gab es diesmal wenigstens zwei Unentschieden gegen
Litauen
und in Finnland. Damit dürfte unsere Mannschaft nichts mehr mit dem
Aufstieg zu tun haben. Jetzt müssen am Wochenende mindestens drei
Punkte geholt werden um nicht noch in den Abstiegsstrudel gerissen zu werden.
Erfolgreicher konnten die Freundschaftsspiele gestaltet werden.
Gegen Österreich gab es einen 3:0 Sieg und in England gewann die
Mannschaft sensationell mit 3:1.
EM: Finnland gegen San Marino 1:1 (0:1)
Torschützen:
24. Minute 0:1 Urs Zoller
81. Minute 1:1 Till Ittermann
Lahmes Spiel beider Mannschaften im kalten Finnland.
Beide Mannschaften hatten auf dem tief gefrorenen Boden die größten
Schwierigkeiten mit ihrer Standfestigkeit. Selbst der Ball machte am heutigen
Tag was er wollte. Dass überhaupt Tore fielen war mehr dem Zufall
zuzuschreiben als dem Können der Spieler.
So ist das Spiel schnell erzählt, San Marino konnte in der 24.
Minute durch Urs Zoller das 1:0 erzielen. Wie der Ball allerdings den Weg
ins Tor fand kann er wohl selbst nicht so recht erklären. Er wollte
von der Seitenauslinie den Ball als Flanke nach innen schlagen, doch der
Ball rutschte ihm beim Schuss über den Span so dass er einen unheimlichen
Drall bekam und sich über den Torhüter ins Netz senkte.
Dies war und blieb auch die einzige nennenswerte Aktion in der ersten
Hälfte.
In der zweiten Hälfte das gleiche Bild, nichts lief zusammen und
das Spiel plätscherte dahin. Als alle den Schlusspfiff herbeisehnten
gab es die nächste Kuriose Szene. Till Ittermann schlug aus 40m auf
den Ball, dieser setzte sich daraufhin in Bewegung Richtung Gehäuse
von San Marino. Am Elfmeterpunkt setzte er kurz auf und veränderte
die Richtung so gravierend, dass unser Keeper keine Möglichkeit hatte
den Ausgleichstreffer zu verhindern.
Beide Mannschaften waren froh, dass der Schiedsrichter kurz darauf
die Partie beendete.
EM – Gruppe 2 A 13. Spieltag
Slowenien – Tschechien 1:1
Litauen - Armenien 1:0
Malta - Italien 4:1
Finnland – San Marino 1:1
Deutschland - Nordirland 2:3
1. Slowenien 13 30:22 27
2. Armenien 13 30:17 25
3. San Marino 13 28:24 21
4. Italien 13 29:34 17
5. Litauen 13 19:32 17
6. Malta 13 26:22 16
7. Tschechien 13 26:27 16
8. Finnland 13 24:24 15
9. Nordirland 13 21:26 13
10. Deutschland 13 25:30 11
EM: San Marino - Litauen 2:2 (1:1)
Torschützen:
24. Minute 1:0 Stefan Tonak
25. Minute 1:1 Matthias Uhlig
66. Minute 2:1 Hubert Hoffmann
93. Minute 2:2 Clemens Thamm
San Marino war wie im Vorspiel die spielbestimmende Mannschaft doch
versäumte man es die entscheidenden Treffer zu erzielen und brachte
sich durch gravierende Abwehrfehler um den verdienten Lohn.
Von Anfang an bestimmte San Marino das Geschehen auf dem Platz und
ging in der 24. Minute durch Stefan Tonak verdient in Führung. Doch
bereits eine Minute später wurde im Mittelfeld der Ball vertändelt
und kein Abwehrspieler war bei seinem Gegenspieler. Matthias Uhlig hatte
keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen.
San Marino versuchte jetzt mit aller Macht den Führungstreffer
zu erzielen doch scheiterte man immer wieder in aussichtsreicher Position.
In der Halbzeit muss es wohl sehr laut geworden sein in der Kabine
der Supereagles, denn sofort nach Wiederanpfiff legte die Mannschaft los
und berannte das Tor der Gäste. Doch es dauerte bis zur 66. Minute
ehe Hubert Hoffmann den Ball zum 2:1 im Tor unterbringen konnte. Danach
schaltete San Marino etwas zurück, ohne dass die Gäste einen
Vorteil erringen konnte. San Marino versäumte es Das entscheidende
3:1 zu erzielen, so brachte Andy Schafroth freistehend 3m vor dem
Tor den Ball nicht unter, er traf nur den linken Pfosten. Den zurückspringenden
Ball donnerte er anschließend an die Torlatte und beim dritten mal
5m über das Gehäuse. Als alle schon den Schlusspfiff erwartete
entschied der unparteiische in der 91. Minute auf Elfmeter. Dieses Geschenk
ließ sich Clemens Thamm nicht entgehen und erzielte den etwas schmeichelhaften
Ausgleichstreffer.
EM – Gruppe 2 A 14. Spieltag
San Marino – Litauen 2:2
Italien – Slowenien 2:1
Nordirland – Finnland 0:1
Armenien – Malta 2:1
Tschechien – Deutschland0:2
1. Armenien 14 32:18 28
2. Slowenien 14 31:24 27
3. San Marino 14 30:26 22
4. Italien 14 31:35 20
5. Finnland 14 25:24 18
6. Litauen 14 21:34 18
7. Malta 14 27:24 16
8. Tschechien 14 26:29 16
9. Deutschland 14 27:30 14
10. Nordirland 14 21:27 13
Freundschaftsspiel: San Marino gegen Österreich 3:0 (1:0)
Torschützen:
24. Minute 1:0 Stefan Reiff
66. Minute 2:0 Urs Zoller auf Vorlage von Rüdiger Bomsien
70. Minute 3:0 Klaus-Jürgen Pawellek
Eine einseitige Partie sahen die zahlreichen Zuschauer in Seravalle.
Österreich hatte während der 90 Minuten nicht eine einzige
echte Torchance und San Marino tat nur das nötigste um das Spiel zu
gewinnen. So dauerte es bis zur 24. Minute bis Stefan Reiff völlig
freistehend den Führungstreffer zum 1:0 erzielen konnte. Im
weiteren Verlauf der ersten Halbzeit passierte dann vor beiden Toren nichts
mehr.
Die zweite Hälfte begann wie die erste endete, sehr verhalten
von beiden Mannschaften. Es dauerte bis zur 66. Minute ehe die Zuschauer
wieder einen vernünftige vorgetragenen Angriff sehen durften. Nach
einer schönen Kombination und anschließendem Doppelpass zwischen
Rüdiger Bomsien und Urs Zoller erzielte dann Zoller den Treffer zum
2:0. Klaus–Jürgen Pawellek wollte dann den beiden in nichts nachstehen
und tankte sich durchs Mittelfeld und schießt den Ball dann aus 35m
in den rechten Torwinkel zum 3:0. Dies geschah in der 70. Minute, danach
passierte auf dem Platz nichts mehr.
Freundschaftsspiel:
England gegen San Marino 1:3 (1:2)
21. Minute 1:0 Chris Penzkofer
23. Minute 1:1 Rüdiger Bomsien
32. Minute 1:2 Klaus Riederer
91. Minute 1:3 Uli Stock
Die Sprecher Englands hatten vor dem Spiel den Mund ziemlich voll genommen.
Es wurde über eine Spielverlegung in ein kleineres Stadion nachgedacht,
da man San Marino für nicht würdig hielt im Ehrenwerten Old Trafford
zu spielen.
Die Presse Englands bezeichnete San Marino als Kanonenfutter und über
die Höhe des Sieges wurden wilde Spekulationen geführt.
Aber San Marino ist nicht Deutschland das im vorbeigehen weggeputzt
werden kann.
Das Spiel begann dann auch so wie es die Pressefuzzies in England erwartet
haben, stürmische Angriffe der Engländer ohne aber richtig gefährlich
zu werden.
Das 1:0 der Engländer in der 21. Minute resultierte dann auch
aus einem Abwehrfehler der San Marinesen. Der Ball sollte zum Torhüter
zurückgespielt werden, landete aber leider beim freistehenden Chris
Penzkofer und der hatte dann keine Mühe das 1:0 zu erzielen. Doch
unsere Mannschaft war nicht geschockt.
Sofort nach dem Anstoß wurde das Mittelfeld schnell überbrückt
und den Pass in die Tiefe konnte Rüdiger Bomsien dann mit einem gefühlvollen
Schlenzer über den Torhüter hinweg zum 1:1 Ausgleich vollenden.
England wurde in der Folgezeit immer mehr in die Abwehr gedrängt und
unsere Mannschaft übernahm mehr und mehr das Spielgeschehen. In der
32. Minute war es dann soweit, Klaus Riederer erzielt mit einem 20m Freistoss
den Treffer zum 2:1. Bis zur Halbzeit sahen die Zuschauer noch einige schöne
Aktionen der San Marinesen, es fielen jedoch keine weiteren Treffer mehr.
Alle dachten die Engländer würden aus der Kabine kommen und
alles Niederrennen.
Doch es kam anders, England versuchte zwar mit ihrer gefürchteten
Kampfstärke und rustikalen Spielweise zum Erfolg zu kommen doch die
Zuschauer rieben sich verwundert die Augen als San Marino dagegenhielt.
Und nicht nur das, sie spielten den gepflegteren Fußball und ließen
die Engländer oft Minutenlang im Mittelfeld herumirren. Den krönenden
Abschluss fand das Spiel dann in der 90. Minute durch Uli Stock, der mit
dem 3:1 das Spiel endgültig zugunsten von San Marino entschied.
Nach dem Schlusspfiff erhielten die Spieler aus San Marino stehende
Ovationen der fairen englischen Zuschauer. Die eigenen Spieler wurden kommentarlos
in die Kabinen geschickt.
Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
Nordirland - San Marino
San Marino - Deutschland
Freundschaftsspiele
San Marino gegen Frankreich
Österreich gegen San Marino
Klaus Riederer |
 |
| Dichtes Gedränge
an der Spitze
20.12.01 - Pennarossa Chiesanuova eiskalt im Abschluss
1:0-Sieg gegen Virtus Acquaviva / Keine Veränderungen an der
Spitze
San Marino. Pennarossa Chiesanuova trat am 25. Spieltag vor restlos
ausverkauftem Haus gegen Virtus Aquaviva an. „Einen Leckerbissen gibt es
hier heute trotzdem nicht zu sehen“, hatte der gastgebende Trainer Andy
Schafroth vor Spielbeginn geunkt. Und er sollte recht behalten. Doch zufrieden
waren er und die vielen Fans nach dem Abpfiff dennoch. Denn die Platzherren
hatten im Abschluss kaltschnäuzig agiert und die einzige Torchance
der gesamten Partie verwandelt. Durch den 1:0-Erfolg festigte Pennarossa
Chiesanuova seinen Platz im oberen Mittelfeld.
Keine Neuigkeiten an der Spitze. Das Führungsduo SP Domagnano (2:2
bei Cosmos Serravalle) und Tre Penne San Marino (1:1 gegen Calcio San Marino)
waren in ihren Begegnungen des 25. Spieltagen jeweils die bessere Mannschaft,
kamen aber über ein Remis nicht hinaus.
Der Meister deklassiert seinen Verfolger
SP Domagnano lässt Tre Penne San Marino keine Chance: 4:0-Sieg
San Marino. Was für ein Paukenschlag! Meister SP Domagnano musste
die Tabellenführung gegen seinen ärgsten Konkurrenten Tre Penne
San Marino verteidigen. Und das schaffte die Mannschaft von Trainer Klaus
Riederer mit Bravour. Gleich mit 4:0 Toren wurden die Gäste nach Hause
geschickt. Ganz Domagnano träumt nun von der zweiten Meisterschaft
in Folge. Dicht auf den Fersen sind dem Titelverteidiger aber Calcio San
Marino (2:0 gegen La Fiorita Montegiardino) und SS San Giovanni (3:1 gegen
Montevito Fiorentino). Beide Verfolger haben drei Zähler Rückstand.
Für Gästeteams gab es an diesem 26. Spieltag nicht viel zu
holen. Nur Pennarossa Chiesanuova (1:1 bei Tre Fiori Fiorentino) und der
SC Faetano (2:2 bei SS Murata) waren in der Fremde halbwegs erfolgreich.
Tre Penne San Marino zum zehnten Mal in Folge sieglos
Ehemaliger Spitzenreiter unterliegt Juvenes Serravalle zu Hause
1:2
San Marino. Wochenlang schien es so, als sollte Tre Penne San Marino
in dieser Saison die Meisterschaft einfahren können. Die Mannschaft
aus der Hauptstadt zog einsame Kreise an der Spitze. Doch mittlerweile
ist die Truppe seit zehn Spielen in Folge ohne Sieg. Diesmal gab es eine
1:2-Heimniederlage gegen Juvenes Serravalle. Träume vom Titel dürften
also der Vergangenheit angehören.
Die sind mittlerweile aber drei anderen Teams gestattet. Allen voran
dem amtierenden Meister SP Domagnano, der die Tabelle anführt. Nach
dem 2:2 bei La Fiorita Montegiardino ist der Vorsprung für die Mannschaft
von Coach Klaus Riederer auf Verfolger Nummer eins Calcio San Marino (3:1
bei Libertas Borgo Maggiore) aber auf einen Zähler geschmolzen. Verfolger
Nummer zwei, SS San Giovanni, spielte 2:2 beim SC Faetano und liegt weiterhin
drei Punkte zurück.
Im Kellerduell gab es das Aufeinandertreffen von SS Folgore Falciano
und Virtus Acquaviva. Die Platzherren siegten mit 3:0 Toren.
Hochspannung an der Spitze
Calcio San Marino ist neuer Tabellenführer / Dreikampf um den
Titel
San Marino. Calcio San Marino heißt der neue Tabellenführer.
Ein 1:0 gegen GS Dogana reichte der Mannschaft von Trainer Heiko Poppen
zum Sprung an die Spitze. Dabei profitierte das Team aus der Hauptstadt
von der überraschenden 1:2-Heimniederlage des amtierenden Meisters
SP Domagnano gegen Libertas Borgo Maggiore. Der Titelverteidiger liegt
nun zwei Zähler zurück. Punktgleich auf Rang drei folgt SS San
Giovanni (2:1-Sieg zu Hause gegen Pennarossa Chiesanuova). Man braucht
kein Prophet zu sein, um zu sagen, dass eine dieser drei Mannschaften am
Ende den Titel holen wird. Juvenes Serravalle auf Platz vier hat bei vier
Zählern Rückstand bestenfalls noch Außenseiterchancen.
Hochspannung an der Spitze: Jetzt kommt es zum Gipfeltreffen zwischen SP
Domagnano und Calcio San Marino. Im Hinspiel siegten die Hauptstädter
auf eigenem Platz noch 3:0.
„Was ist ein Sieg?, fragt man sich indes im Lager von Tre Penne San
Marino. Das 2:2 bei Aurora Santa Mustiola war sicher kein schwaches Resultat.
Aber es war auch das elfte Spiel in Folge ohne dreifachen Punktgewinn für
den Tabellenführer, der mittlerweile auf den fünften Platz abgerutscht
ist.
Heiko Poppen |
 |
| Rückfall
in vergangene Zeiten
13.12.01 - Nach sehr erfolgreichen Wochen in der Euroliga gab
es am vergangenen Wochenende einen Rückfall in vergangene Zeiten.
Zwar konnte die Mannschaft in Armenien zwei Tore erzielen, doch vier
Gegentreffer waren zu viel um dieses Spiel zu gewinnen.
Gegen Tschechien spielte die Mannschaft so schwach, so dass es auch
hier keine Punkte gab. Noch steht die Mannschaft mit 20 Punkten auf Platz,
doch sollte sie sich nicht zu sicher fühlen. Gibt es in den nächsten
drei Spielen wieder nur Pleiten findet sich die Mannschaft schneller auf
den Abstiegsrängen wieder als ihr lieb ist.
Auch im Traditionellen Jubiläumsspiel gegen Schottland gab es
im vierten Aufeinandertreffen die Vierte Niederlage aber es konnte wenigstens
der erste Treffer gegen die Rockträger bejubelt werden.
EM: Armenien gegen San Marino 4:2 (2:2)
Torschützen:
05. Minute 1:0 Ralf Lawrenz
06. Minute 2:0 Swen Kuboth
07. Minute 2:1 Urs Zoller
42. Minute 2:2 Hubert Hoffmann
46. Minute Tobias Zober
51. Minute Christian Beitelhoff
Das Spiel schien nach den schnellen Treffer der Armenen durch Lawrenz
in der
5. Minute und Kuboth in der 6. Minute bereits entschieden. Doch Zoller
in der
7. Minute konnte das Spiel wieder offen gestalten. Als Hoffmann in
der 42. Minute den 2:2 Ausgleichstreffer erzielte kam wieder Hoffnung für
einen Sieg beim Tabellenführer auf. Doch diese Hoffnung wurde bereits
in der 46. Minute durch Zober mit dem 3:2 wieder zerstört. San Marino
spielte nun sehr Offensiv und wurde in der 51. Minute mit dem 2:4 durch
Beitelhoff bestraft. Die Armenen kamen danach nicht mehr in Gefahr dieses
Spiel zu verlieren. Heute wurde San Marino deutlich gezeigt wie man an
und um die Tabellenspitze spielen muss.
EM – Gruppe 2 A 11. Spieltag
Litauen - Deutschland 4:2
Slowenien – Malta 3:2
Tschechien - Nordirland 4:3
Italien – Finnland 4:2
Armenien - San Marino 4:2
1. Armenien 11 29:14 25
2. Slowenien 11 27:20 23
3. San Marino 11 26:21 20
4. Finnland 11 21:20 14
5. Italien 11 26:29 14
6. Malta 11 19:17 13
7. Tschechien 11 23:25 12
8. Litauen 11 15:30 11
9. Nordirland 11 19:24 10
10. Deutschland 11 10:27 8
EM: San Marino - Tschechien 1:2 (1:0)
Torschützen:
42. Minute 1:0 Uli Stock
51. Minute 1:1 Andreas Samjeske
91. Minute 1:2 Christoph Kanne
gegen die Tschechen konnte San Marino nie an die Leistungen der Vorwochen
anknüpfen. Zu überheblich war das Auftreten der Mannschaft. Als
Uli Stock in der
42. Minute unsere Mannschaft mit 1:0 in Führung bringen konnte
dachte niemand mehr an eine Niederlage in diesem Spiel, da Tschechien auch
nichts zustande brachte. Doch in der 51. Minute kam der überraschende
Ausgleich durch Samjeske, der einen der vielen Fehler unserer Abwehr
nutzen konnte.
Das Spiel plätscherte dahin und als sich alle mit dem Unentschieden
abfanden schlug Kanne zu. Er erzielte in der 91. Minute den völlig
unverdienten 2:1 Siegtreffer für Tschechien.
EM – Gruppe 2 A 12. Spieltag
Finnland – Litauen 2:3
San Marino – Tschechien 1:2
Armenien – Italien 1:2
Nordirland – Slowenien 1:2
Deutschland – Malta 4:3
1. Slowenien 12 29:21 26
2. Armenien 12 30:16 23
3. San Marino 12 27:23 20
4. Italien 12 28:30 17
5. Tschechien 12 23:25 15
6. Finnland 12 23:23 14
7. Litauen 12 18:32 14
8. Malta 12 22:21 13
9. Deutschland 12 23:27 11
10. Nordirland 12 18:24 10
Freundschaftsspiel: San Marino gegen Schottland 1:3 ( 1:3)
Torschützen:
01. Minute 0:1 Andreas Loos
02. Minute 0:2 Andreas Loos
05. Minute 0:3 Stefan Koopmann
20. Minute 1:3 Rüdiger Bomsien
Es war wie immer bei den Jubiläumsspielen, Schottland reichen ein
paar starke Minuten um den Platz als Sieger zu verlassen.
1. Minute Loos, 2. Minute Loos und 5. Minute Koopmann und San Marino
lag bereits nach 5 Minuten aussichtslos mit 0:3 zurück. Die Mannschaft
wollte heute den ersten Sieg gegen Schottland einfahren, war es doch das
100. Spiel der Mannschaft und nach drei Niederlagen wollte sie diese Serie
endlich durchbrechen.
Schottland spielte nach dieser Führung sehr routiniert und kam
auch nicht in Gefahr als Bomsien in der 20. Minute den ersten Treffer für
San Marino gegen Schottland erzielen konnte. Danach schienen die Schotten
nur noch feiern zu wollen und unsere Mannschaft brachte die Leistung der
letzten zwei Spiele und waren am heutigen Tag einfach überfordert
um die Schotten noch in Gefahr zu bringen.
Hoffen wir, dass dieses Wochenende nur eine Formschwäche der Spieler
war, denn mit diesen Leistungen ist kein Spiel mehr zu gewinnen.
Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
Finnland - San Marino
San Marino - Litauen
Freundschaftsspiele
San Marino gegen Österreich
England gegen San Marino
Klaus Riederer |
 |
| Meister SP
Domagnano gefestig an die Spitze
13.12.01 - Kein Auswärtssieg am 21. Spieltag
Spitzenduo begnügt sich mit Unentschieden / SS Folgore Falciano
klettert weiter
San Marino. Keinen Auswärtssieg gab es am 21. Spieltag. Das Spitzenduo
Tre Penne San Marino und SP Domagnano musste sich auf fremden Plätzen
jeweils mit einem Remis zufrieden geben. Die Hauptstädter spielten
bei Montevito Fiorentino 2:2. Das gleiche Ergebnis erzielte SP Domagnano
als Gast vom SC Faetano. Der Spitzenreiter hat somit weiter fünf Punkte
Vorsprung vor seinem Verfolger.
Im Tabellenkeller rollt SS Folgore Falciano, viele Wochen abgeschlagenes
Schlusslicht, das Feld weiter von hinten auf. Libertas Borgo Maggiore wurde
zu Hause mit 2:1 Toren bezwungen. Die Mannschaft von Trainer Hubert Hoffmann
ist mittlerweile auf den 13. Platz geklettert.
Spitzenreiter verliert beim Schlusslicht
La Fiorita Montegiardino bezwingt Tre Penne San Marino 4:3
San Marino. Einen leidenschaftlichen Kampf hatte Urs Zoller, Trainer
des Tabellenletzten La Fiorita Montegiardino, dem Spitzenreiter Tre Penne
San Marino angekündigt. Damit hatte er nicht zuviel versprochen. Und
am Ende hatte seine Mannschaft überdies die Nase vorne, siegte nach
einer begeisternden Partie 4:3. Von dieser kaum zu erwartenden Niederlage
des Ligaersten profitierte SP Domagnano. Der Meister siegte zu Hause gegen
Pennarossa Chiesanuova 4:2 und rückte bis auf zwei Punkte an Tre Penne
San Marino heran.
Nach vielen Wochen des Erfolgs musste sich SS Folgore Falciano mal wieder
geschlagen geben, wenn auch denkbar knapp (2:3 bei GS Dogana).
Aurora Santa Mustiola rutscht ab
Pawellek-Team unterliegt 2:4 beim SC Faetano / Nichts Neues an der
Spitze
San Marino. Die fünfte Niederlage in Folge gab es für Aurora
Santa Mustiola (2:4 beim SC Faetano). Die Folge für die Mannschaft
von Trainer Klaus-Jürgen Pawellek ist der Absturz auf den 16. Platz.
Im Duell der beiden Tabellenletzten trennten sich Montevito Fiorentino
und La Fiorita Montegiardino 3:3.
Nichts Neues an der Spitze: Tre Penne San Marino (2:2 zu Hause gegen
Libertas Borgo Maggiore) und SP Domagnano (2:2 bei SP Cailungo) blieben
sieglos. Die Hauptstädter führen weiter mit zwei Zählern
Vorsprung.
Wachablösung an der Spitze
Tre Penne San Marino hat seit sieben Partien nicht mehr gewonnen
San Marino. Wochenlang zog Tre Penne San Marino einsame Kreise an der
Spitze. Doch nach sieben sieglosen Spielen in Folge ist die Tabellenführung
futsch. Diesmal gab es eine 2:4-Niederlage bei GS Dogana. Meister SP Domagnano
nutzte die Gunst der Stunde, bezwang auf eigenem Platz SS Folgore Falciano
mit 2:1 Toren und ist nun wieder ganz vorne. Für Falciano war es die
mittlerweile dritte Niederlage in Folge. Nachdem es viele Wochen fast nur
aufwärts gegangen war für die Truppe von Coach Hubert Hoffmann
rutscht sie nun wieder langsam ab.
Seine schwarze Serie von fünf Niederlagen in Folge beendete Aurora
Santa Mustiola (3:1 im Heimspiel gegen Pennarossa Chiesanuova). Seit vier
Partien unbesiegt dagegen ist der Vorletzte La Fiorita Montegiardino. Als
Gast von Libertas Borgo Maggiore schaffte die Mannschaft von Trainer Urs
Zoller ein 1:1.
Heiko Poppen |
 |
SP Domagnano flog im Achtelfinale
raus
Beim SK Deinze war für San Marinos Meister Endstation
13.12.2001 - San Marino. Der torhungrige Sturm des SK Deinze
aus Belgien war für den GS Domagnano doch eine Nummer zu groß.
Beim Hinspiel in Domagnano machte unser Meister beim Toreschießen
noch eifrig mit und das Spiel endete somit 3:3. Trainer Klaus Riederer
wußte, was auf seine Elf zukommt, denn die Belgier hatten in der
Gruppe F in den 6 Spielen 19 Tore erzielt. Er konnte seine Jungs also vorbereiten
und die Zuschauer im vollbesetzten Stadion sahen dann auch 6 schöne
Tore.
Beim Rückspiel fanden die Spieler aus San Marino das Tor der Belgier
nicht so oft und das Spiel endete dann auch mit einer 1:3 Niederlage für
die Riederer Elf. Mit diesem Spiel endete somit für unseren Meister
der Ausflug in die Champions League. Für die Zuschauer waren es einige
tolle Spiele, die man in Domagnano zu sehen bekam. GS Domagnano hat noch
gute Chancen den Titel der letzten Saison zu verteidigen, um dann wieder
den scheinbar Großen die Suppe ordentlich zu versalzen.
Hubert Hoffmann |
 |
| Zweites Wochenende
hintereinander ungeschlagen
06.12.01 - Ungeschlagen überstanden die Supereagles auch
das zweite Wochenende hintereinander.
Dabei gelang es ihnen den Tabellenführer aus Slowenien zu stürzen
und ihre Bilanz gegen den „Zwergenstaat Italien“ zu verbessern.
Beide Spiele waren sehr Torreich aber solange die Stürmer ein
Tor mehr schießen als der Gegner darf es ruhig so weitergehen.
In der Tabelle liegt San Marino nach 10 Spieltage punktgleich mit Slowenien
auf Rang 2 und hat nun bereits 11 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.
Wenn die Mannschaft in den nächsten Spielen genau so konzentriert
weiterspielt hat sie in dieser Saison mit dem Abstieg nichts zu tun. Sollten
aber einige Spieler überheblich werden läuft die Mannschaft Gefahr
schnell wieder abzustürzen.
Das Freundschaftsspiel gegen Norwegen wurde ebenfalls gewonnen, somit
schwebt der Teamchef im Moment auf Wolke sieben.
EM: San Marino gegen Slowenien 3:2 (3:1)
Torschützen:
01. Minute 1:0 Heiko Poppen
34. Minute 2:0 Andy Schafroth auf Vorlage von Urs Zoller
35. Minute 3:0 Jan Berlin
45. Minute 3:1 Sascha Sporschill
64. Minute 3:2 Michael Grafunder
Slowenien machte den Fehler in der ersten Halbzeit zu vorsichtig zu
spielen, denn von Anfang an überließen sie es San Marino das
Spiel zu machen und igelten sich in der Abwehr ein. So dauerte es auch
nur 1 Minute bis San Marino durch einen 20m Schuss mit 1:0 in Führung
ging. Danach wartete man vergebens auf eine offensivere Spielweise
der Slowenen. San Marino bestimmte weiterhin das Geschehen und spielte
sehr gut nach vorne ohne jedoch das Tor der Slowenen ernsthaft in Gefahr
zu bringen. Es dauerte bis zur 34. Minute ehe die Supereagles für
ihre Angriffsbemühungen belohnt wurde. Urs Zoller lief auf der linken
Seite bis zur Torauslinie und schlug den Ball dann scharf nach innen, Andy
Schafroth hatte keine Mühe den Ball zum 2:0 über die Linie zu
bringen. Die Slowenen waren nach diesem Treffer doch etwas geschockt, denn
anders ist der katastrophale Abwehrfehler nur eine Minute später nicht
zu erklären. Jan Berlin profitierte von einem Rückpass der Slowenen,
er erlief den Ball und schob den Ball aus 10m am verdutzten Torhüter
vorbei zum 3:0. Danach spielte die Mannschaft etwas sorglos so dass Slowenien
etwas besser ins Spiel kam und in der 45. Minute den überraschenden
Anschlusstreffer zum 1:3 durch Sascha Sporschill erzielen konnte.
In der zweiten Halbzeit besann sich San Marino wieder und versuchte
das Angriffsspiel zu forcieren, doch Slowenien zeigte nun endlich warum
sie an der Tabellenspitze standen und konterten unsere Mannschaft ein ums
andere Mal gefährlich aus. In der 64. Minute führte so ein Konter
zum 2:3 für Slowenien durch Michael Grafunder. Danach zog sich San
Marino weit zurück und erwehrten sich den wütenden Angriffen
der Slowenen. Doch bis zur 90. Minute hielt heute die Abwehr, so dass ein
weiterer wichtiger Sieg zum Klassenerhalt verbucht werden konnte.
EM – Gruppe 2 A 9. Spieltag
Italien - Litauen 3:3
Armenien - Tschechien 4:1
San Marino – Slowenien 3:2
Finnland – Deutschland 3:1
Nordirland – Malta 2:1
1. Armenien 9 22:11 19
2. San Marino 9 20:14 17
3. Slowenien 9 21:16 17
4. Finnland 9 17:14 13
5. Malta 9 16:13 12
6. Italien 9 19:23 11
7. Nordirland 9 13:15 10
8. Deutschland 9 15:17 8
9. Tschechien 9 17:20 8
10. Litauen 9 10:27 7
EM: San Marino - Italien 4:3 (2:2)
Torschützen:
18. Minute 0:1 Sirko Seidel
20. Minute 1:1 Thomas Paus
26. Minute 1:2 Christoph Winkler
27. Minute 2:2 Stefan Tonak
54. Minute 2:3 Peter Wünschel
65. Minute 3:3 Klaus Riederer
89. Minute 4:3 Klaus-Jürgen Pawellek
Was wurde vor diesem Spiel nicht alles in der italienischen Presse geschrieben.
So hieß es San Marino werden heute ihre Grenzen aufgezeigt oder
die letzten Tage der San Marinerischen Liga sind angebrochen denn die Liga
soll nun endlich in den Italienischen Fußball-Verband eingegliedert
werden. Sogar der Teamchef sprach nur noch italienisch und nur durch massive
Proteste aus der Mannschaft konnte er umgestimmt werden die Landessprache
beizubehalten.
Für Stimmung war also gesorgt und das Stadion platzte aus allen
Nähten.
Die ersten 15 Minuten waren geprägt von vorsichtigem Abtasten
und man merkte beiden Mannschaften an, dass sie zu Beginn des Spiels keine
Fehler machen wollten um nicht in Rückstand zu geraten. Doch in der
18. Minute kochten die Emotionen hoch als der spanische Unparteiische plötzlich
auf den Elfmeterpunkt zeigte und auf Strafstoss für Italien entschied.
Sirko Seidel nahm dieses Geschenk dankend an und erzielte den Führungstreffer
für Italien. Doch bereits zwei Minuten später erzielte Thomas
Paus durch einen berechtigten Handelfmeter den 1:1 Ausgleich. Die Zuschauer
kamen nun nicht mehr zur Ruhe bereits in der 26. Minute die nächste
strittige Situation, diesmal am Sechzehnmeterraum von San Marino. Stefan
Tonak soll Christoph Winkler von den Beinen geholt haben erklärte
der Schiedsrichter. Doch alle außer ihm haben gesehen, dass
Winkler auf den Ball getreten ist und dadurch zu Fall kam. Doch Winkler
nutzte die Unruhe auf dem Spielfeld, führte den Freistoss schnell
aus und bevor die Abwehrspieler von San Marino reagieren konnten trudelte
der Ball zum 2:1 für Italien über die Linie. Trotz wütender
Proteste der Spieler zeigte der Unparteiische zum Anspielpunkt.
San Marino war wütend und dass dieser Umstand auch positiv genutzt
werden kann zeigte die 27. Minute, denn Stefan Tonak nahm den Ball lies
Freund und Feind stehen und lief mit Ball ins Tor der Italiener. Böse
Zungen behaupten er würde noch heute mit dem Ball unterwegs sein hätte
ihn das Tornetz nicht gestoppt.
Danach beruhigte sich das Geschehen auf dem Spielfeld wieder und als
der Schiedsrichter beim Stande von 2:2 zur Halbzeitpause bat wurde nur
er ausgepfiffen.
In der zweiten Halbzeit versuchte unsere Mannschaft sofort das Spiel
in den Griff zu bekommen und ließen dabei den Ball und die Italiener
laufen. Doch scheiterte man immer wieder an dem Abwehrbollwerk der Italiener.
Als alle mit einem Treffer der San Marinesen rechneten schlugen die Italiener
abermals zu und erzielten nach einer Unachtsamkeit im Mittelfeld durch
Peter Wünschel den 3:2 Führungstreffer in der 54. Minute. Der
Teamchef rief auf italienisch ins Spielfeld man solle auf Abseits spielen
und als die Mannschaft dies ausführen wollten lief Wünschel durch
die Reihen unserer Mannschaft und hatte keine Mühe den Ball im Tor
unter zu bringen.
San Marino war nicht geschockt, den nun rollte Angriff auf Angriff
Richtung italienisches Gehäuse und in der 65. Minute war es dann Klaus
Riederer, der sich nicht aufhalten lies und von der Strafraumgrenze den
Schlussmann mit einem Heber überlisten konnte. Nach dem Ausgleich
beruhigte sich das Spiel und es sah so aus, als ob beide Mannschaften mit
diesem Unentschieden zufrieden wären. Doch in der 89. Minute sorgte
dann Präsi Klaus-Jürgen Pawellek das Spiel zugunsten von San
Marino. Als er sah, dass der Torhüter vorne am Sechzehnmeterraum stand
nahm er den Ball kurz nach der Mittellinie und schoss aufs Tor. Alle Bemühungen
des Schlussmannes waren vergebens denn der Ball senkte sich hinter ihm
ins Tor zum vielumjubelten 4:3. Keiner verstand es, dass der spanische
Schiedsrichter sage und schreibe 9 Minuten nachspielen lies. Den Grund
kennt wohl nur er alleine. Doch letztlich musste er das Spiel dann doch
zum Ende bringen und danach brachen alle Dämme. Die Zuschauer stürmten
nach dem Schlusspfiff auf den Platz und trugen die Spieler um den Platz.
EM – Gruppe 2 A 10. Spieltag
Malta – Litauen 1:1
Finnland – Tschechien 2:2
Nordirland – Armenien 1:3
San Marino – Italien 4:3
Deutschland – Slowenien 2:3
1. Armenien 10 25:12 22
2. San Marino 10 24:17 20
3. Slowenien 10 24:18 20
4. Finnland 10 19:16 14
5. Malta 10 17:14 13
6. Italien 10 22:27 11
7. Nordirland 10 14:18 10
8. Tschechien 10 19:22 9
9. Deutschland 10 17:20 8
10. Litauen 10 11:28 8
Freundschaftsspiel: San Marino gegen Norwegen 2:1 ( 1:0)
Torschützen:
27. Minute 1:0 Marco Hennig – Vorlage Uli Stock
57. Minute 1:1 Alfred Schott – Vorlage Marcel Eisert
81. Minute 2:1 Heiko Poppen - Vorlage Urs Zoller
Im Länderspiel gegen Norwegen wurden die beiden Neuzugänge
Stefan Reiff und Rüdiger Bomsien von der Mannschaft und den Zuschauern
begrüßt.
Die Norweger wirkten etwas irritiert von der Größe des Spielfeldes
und es haperte bei Ihnen etwas an der Feinabstimmung.
Den Supereagles merkte man an, dass sie mittlerweile etwas routinierter
geworden sind und so dauerte es nicht lange bis sie das Spielgeschehen
bestimmten.
In der 27. Minute war es dann soweit, nach einem Eckball von Uli Stock
köpfte Marco Hennig aus kurzer Entfernung zum 1:0 ins Tor. Danach
plätscherte das Spiel bis zum Pausentee dahin.
Der Norwegische Teamchef sagte in der Halbzeit:
Noch ist nicht aller Tage Abend, meine Mannschaft wird den Supereagles
schon noch zeigen wie der Hase läuft und wir werden uns jetzt wunderbar
auf dem Feld zurechtfinden. Es waren reine Anfangsschwierigkeiten, aber
die Mannschaft wird hochmotiviert aus der Kabine kommen und die Spieler
aus San Marino werden der zweiten Halbzeit nur noch als Statisten beiwohnen.
Und es sah so aus als sollte sich bestätigen was der Norwegische
Teamchef unserem Reporter zur Halbzeit sagte. Die Norweger kamen wie verwandelt
aus der Kabine, spielten ruhig und abgeklärt und so erzielten sie
in der 57. Minute nach einem schönen Doppelpass zwischen Alfred Schott
und Marcel Eisert den 1:1 Ausgleich durch Schott. Danach konnte San Marino
das Spiel wieder offener gestalten und in der 81. Minute schickte Urs Zoller
mit einem Traumpass über 50m Heiko Poppen auf die Reise. Der lies
sich diese Möglichkeit nicht mehr nehmen und erzielte den 2:1 Siegtreffer.
Danach konnte keine Mannschaft mehr Akzente setzen.
Norwegens Teamchef nach dem Spiel:
Nun wir haben die Mannschaft von San Marino wohl arg unterschätzt,
schade eigentlich, aber Glückwunsch zum Sieg und Danke für das
Piff-Paff.
Teamchef San Marino: Ein etwas glücklicher Sieg heute, denn wenn
nur einer der 30m Schüsse getroffen hätte, dann wäre es
ein Unentschieden geworden.
Zu einem Rückspiel sage ich nicht nein, und uns haben schon ganz
andere Länder unterschätzt. Auch in diesem Spiel war wieder ein
Spanischer Schiedsrichter tätig, doch anders als sein Kollege im Spiel
gegen Italien hatte dieser Schiri das Spiel jederzeit im Griff.
Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
Armenien - San Marino
San Marino - Tschechien
Freundschaftsspiel gegen Schottland (Jubiläum – Das 100. Spiel)
Klaus Riederer |
 |
| Der Meister
taumelt: Drei Niederlagen in vier Spielen
06.12.01 - Sensation: SP Domagnano verliert zu Hause gegen
Vorletzten
Virtus Acquaviva gewinnt 3:2 beim Titelverteidiger / Erste Heimniederlage
San Marino. Die erste Heimniederlage der laufenden Saison musste der
amtierende Meister SP Domagnano gegen Virtus Acquaviva hinnehmen. Die Gäste
verließen dadurch den vorletzten Tabellenplatz und kletterten um
einen Rang. Der Meister hingegen verlor an Boden im Kampf um den erneuten
Titelgewinn. Als ärgster Verfolger auf Spitzenreiter Tre Penne San
Marino (3:1-Heimsieg gegen Pennarossa Chiesanuova) hat die Mannschaft von
Trainer Klaus Riederer nun sechs Zähler Rückstand.
Schlusslicht SS Folgore Falciano bestätigte den Aufwärtstrend
der vergangenen Wochen. Gegen Montevito Fiorentino schaffte die Truppe
von Coach Hubert Hoffmann auf eigenem Platz einen ungefährdeten 3:1-Erfolg.
Aurora Santa Mustiola groß in Form
5:1-Triumph zu Hause gegen Montevito Fiorentino / Tre Penne San
Marino remis
San Marino. Eine durchschnittliche Saison spielte Aurora Santa Mustiola
bislang. Dass das Team von Trainer Klaus-Jürgen Pawellek an guten
Tagen berauschende Leistungen bieten kann, unterstrich sie am vergangenen
Spieltag. Gleich mit 5:1 Toren wurde der Kontrahent Montevito Fiorentino
nach Hause geschickt. „Ich bin natürlich zufrieden“, sagte Pawellek,
dessen Mannschaft vom 13. auf den zehnten Platz kletterte.
An der Spitze zieht Tre Penne San Marino derzeit einsame Kreise. Auf
eigenem Platz reichte es gegen den SP Cailungo zwar nur zu einem 2:2. Doch
vier Punkte Vorsprung auf Verfolger SP Domagnano (2:1-Heimerfolg gegen
Tre Fiori Fiorentino) sind nach wie vor ein beachtliches Polster.
Spitzenduo verliert: Schlusslicht putzt Tabellenführer
SS Folgore Falciano begeistert sein Publikum / La Fiorita Montegiardino
nun Letzter
San Marino. So kann es gehen. Da erlaubt sich der souveräne Spitzenreiter
einen dicken Patzer, und der einzige Verfolger zieht daraus keinen Nutzen.
2:3 verlor Tabellenführer Tre Penne San Marino beim Schlusslicht
SS Folgore Falciano. Damit unterstrich die Mannschaft von Coach Hubert
Hoffmann einmal mehr ihre hervorragende Verfassung in den vergangenen Wochen.
Durch die große Überraschung kletterte SS Folgore Falciano auf
den 16. Platz. Von der Pleite der Hauptstädter vermochte SP Domagnano
keinen Nutzen zu ziehen. 2:3 unterlag die Riederer-Truppe bei SS Murata
und hat weiter vier Punkte Rückstand auf den ersten Rang.
An der Spitze bleibt es aber ein Zweikampf. Denn der Tabellendritte
Calcio San Marino nutzte die Gunst der Stunde nicht. Als Gast von SS San
Giovanni musste sich das Team von Coach Heiko Poppen mit 3:4 Toren geschlagen
geben.
Tre Penne San Marino baut strauchelnd seine Führung aus
Verfolger SP Domagnano muss erneute Niederlage einstecken / SS Folgore
siegt weiter
San Marino. Der Spitzenreiter Tre Penne San Marino ist ins Straucheln
geraten. Zum dritten Mal in Folge gab es keinen Sieg. Doch nach dem 2:2
auf eigenem Platz gegen Cosmos Serravalle haben die Hauptstädter ihre
Führung sogar noch ausgebaut. Denn der einzig ernsthafte Verfolger
SP Domagnano kassierte am 20. Spieltag mit dem 1:3 zu Hause gegen SS San
Giovanni die dritte Niederlage in den vergangenen vier Partien. Nun muss
der Meister eher etwas nach unten schauen. Auf den dritten Platz hat der
Titelverteidiger noch zwei Punkte Vorsprung. Calcio San Marino, Juvenes
Serravalle und SS San Giovanni liegen mit jeweils 33 Punkten in Lauerstellung.
Tre Penne San Marino (40 Zähler) betrachtet das Geschehen mit gehörigem
Abstand, wenn auch etwas strauchelnd.
Im Tabellenkeller startet SS Folgore Falciano richtig durch. Als Gast
von La Fiorita Montegiardino gab es den nächsten Sieg, der mit 1:0
etwas knapp, aber absolut verdient ausfiel.
Heiko Poppen |
 |
GS Domagnano steht im Achtelfinale
In der Gruppe E entschied die Tordifferenz über das Weiterkommen
06.12.01 - San Marino. Nach den drei Hinspielen gab kein Mensch
mehr einen Pfifferling für San Marinos Meister GS Domagnano. Mit ganzen
4 Punkten mußte man zu den Rückspielen.
Den bis dahin sieglosen FC Lugano konnte die Riederer Elf glatt mit
3:1 niederkämpfen und es kam neue Hoffnung auf. Aber der VV St. Truiden
brachte die Mannen aus Domagnano durch ein 4:2 wieder auf den Boden der
Tatsachen zurück. Beide Clubs wollten von Anfang an nur eins – Tore
machen, um die Tordifferenz zu verbessern.
Das letzte Spiel mußte der Meister aus San Marino gegen den Spitzenreiter
der Gruppe E Metalurg Donezk austragen. Man erinnert sich noch an das 0:3
im Hinspiel und ging mit äußerster Vorsicht ans Werk, denn Domagnano
konnte durch einen Sieg noch den Gruppensieg schaffen. Das Spiel endete
gerecht 1:1. Auf beiden Seiten tat man nicht genug, um einen Sieg zu verdienen.
Als man dann das Ergebnis vom Spiel VV St. Truiden – FC Lugano erfuhr,
war es wieder einmal so weit in Domagnano: Piff-Paff floß an allen
Ecken und Enden. Lugano hatte mit 2:1 gewonnen und dadurch den VV aus dem
Rennen geworfen. Lugano verfehlte nur knapp aufgrund der schlechteren Tordifferenz
den Einzug ins Achtelfinale. Hier wartet nun der Sieger der Gruppe F SK
Deinze auf San Marinos Meister. Vor dieser Elf muß sich Klaus Riederer
sehr in acht nehmen, denn sie haben einen torhungrigen Sturm. Ihre Ergebnisse
in den Gruppenspielen lauteten: 3:2, 2:1, 2:3, 4:4, 4:1 und 4:3. Also,
nie weniger als 2 Tore. Aber GS Domagnano schwimmt derzeit auf einer Glückswelle,
die noch viel Kraft zeigt. Man kann also ruhig optimistisch sein und auf
gute Ergebnisse hoffen.
Hubert Hoffmann |
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| Durchwachsener
Start in die Gruppenspiele
29.11.01 - San Marino. Nach der Vorrunde liegt der Vertreter
San Marinos SP Domagnano nach drei Spielen mit 4 Punkten auf dem dritten
Tabellenplatz der CL-Gruppe E.
Zum Auftakt musste die Mannschaft in die Schweiz zum FC Lugano reisen.
Lange sah es nach einem Sieg des SP Domagnano aus, doch in den Schlussminuten
kassierte die Mannschaft noch den 2:2 Ausgleichstreffer was gleichzeitig
den Endstand bedeutete.
Das zweite Spiel fand dann im heimischen Sportpark statt, der aus allen
Nähten platzte da anscheinend jeder San Marinese dieses Spiel Live
sehen wollte.
Zu Gast war der Belgische Vertreter und hohe Favorit VV St. Truiden.
Doch anscheinend haben die Gäste unseren Meister völlig unterschätzt,
denn es sprang ein müheloser 3:1 Sieg heraus und die Gäste mussten
noch froh sein, dass Domagnano die sich ihnen bietenden Chancen nicht konsequent
genug ausnutzte.
Zum dritten Spiel musste die Mannschaft in die Ukraine zu Metalurg
Donesk reisen und die Strapazen dieser Reise waren während des Spieles
unübersehbar. Nichts gelang den Spielern an diesem Tag und zum Schluss
musste man froh sein mit nur 0:3 verloren zu haben. Hoffen wir, dass dies
ein Ausrutscher des Meisters war und sie sich bis zum nächsten Spiel
wieder davon erholen.
Klaus Riederer |
 |
| Wochenende
ungeschlagen überstanden
29.11.01 - Ungeschlagen überstanden die Supereagles dieses
Wochenende.
Dabei gelang es ihnen ihre positive Bilanz gegen Malta zu wahren und
einen weiteren Sieg ihrer Bilanz hinzuzufügen und gegen Nordirland
und gegen die in der EM-Liga übermächtigen und ungeschlagenen
Spanier gelang jeweils der erste Sieg. Die Spieler haben anscheinend endlich
kapiert, dass man die Spiele nicht in der Offensive gewinnt sondern nur
aus einer sicheren Abwehrarbeit die gegnerischen Stürmer vom eigenen
Tor fernzuhalten.
Somit wurde eine glänzende Position im Kampf um den Klassenerhalt
in der 2. EM-Liga geschaffen.
EM: San Marino gegen Nordirland 1:0 (0:0)
Torschützen:
55. Minute 1:0 Sven Speichert
Schütze des Goldenen Tores gegen Nordirland war Sven Speichert
in der 55. Minute mit einem Freistoss aus 30m in den Rechten Winkel.
Das Spiel war geprägt von Zweikämpfen im Mittelfeld, die
von Seiten der Nordiren auch öfters sehr Rustikal ausfielen. So kam
eigentlich während der gesamten
90 Minuten kein Spielfluss zustande, da der Schiedsrichter immer wieder
auf Freistoß entscheiden musste. Nordirland hatte während den
90 Minuten überhaupt keine Torchance und waren von Anfang an auf ein
0:0 aus. Unsere Mannschaft fand am heutigen Tag einfach keine Mittel die
Nordiren auszuspielen, so dass ein Freistoss den verdienten Lohn brachte
und die Mannschaft nach dem 1:0 Sieg etwas beruhigter in die nächsten
Spiele gehen kann.
EM – Gruppe 2 A 7. Spieltag
San Marino - Nordirland 1:0
Armenien - Slowenien 1:1
Litauen – Tschechien 3:2
Italien – Deutschland 2:1
Finnland – Malta 1:1
1. Slowenien 7 17:11 16
2. Armenien 7 16:08 15
3. Malta 7 14:09 12
4. San Marino 7 15:11 11
5. Finnland 7 12:11 9
6. Italien 7 14:18 9
7. Tschechien 7 14:14 7
8. Deutschland 7 12:12 7
9. Nordirland 7 10:12 7
10. Litauen 7 05:23 3
EM: Malta – San Marino 1:2 (1:2)
Torschützen:
23. Minute 0:1 Andy Schafroth
26. Minute 1:1 Patrick Eilfeld
27. Minute 1:2 Uli Stock
San Marinos Nationalmannschaft wollte ihrem Präsidenten ein Geschenk
in form eines Sieges auf Malta machen, und siehe da es hat funktioniert.
Wir wissen natürlich nicht was der Präsident als Prämie
ausgesetzt hat, aber anscheinend war sie reizvoll genug um voll auf Sieg
zu spielen.
Vor dem Spiel standen die San Marinesen noch einen Platz hinter dem
heutigen Gegner mit einem Punkt Rückstand auf Platz vier. Nach dem
Spiel steht die Mannschaft sensationell auf dem 3. Tabellenplatz.
Nun zum Spiel, nach anfänglichem abtasten übernahm San Marino
die Initiative im Spiel und in der 23. Minute belohnte sich der Teamchef
Andy Schafroth selbst mit dem 1:0 Führungstreffer. Nachdem die Abwehr
Maltas weit aufgerückt war auf Abseits spielen wollte nahm sich Schafroth
den Ball und überlistete die Malteser indem er einfach durch die Mitte
lief und auch dem ihm entgegenstürmenden Torhüter keine Chance
lies und eiskalt zum 1:0 einschob. Danach wirkte die Mannschaft einen Augenblick
unkonzentriert, das die Malteser sofort ausnutzten und in der 26. Minute
durch Patrick Eilfeld zum 1:1 ausgleichen konnten. Dies war die einzige
Möglichkeit die Malta in der ersten Halbzeit hatte. Doch bereits mit
dem nächsten Angriff wurde das Ergebnis wieder korrigiert, Uli Stock
war plötzlich im Strafraum völlig alleine und lies sich diese
Chance nicht nehmen und schoss den Ball unhaltbar zum 2:1 für San
Marino ins Tor. Danach kontrollierte San Marino des Geschehen nach belieben
und lies den Maltesern keinen Raum ihr Spiel aufzuziehen. Auch in der zweite
Spielhälfte hatte San Marino mehr vom Spiel, ohne sich jedoch zwingende
Torchancen herauszuspielen. Von Malta sah man in der gesamten zweiten Halbzeit
nichts mehr. Man hatte immer den Eindruck, die Malteser waren vom
Auftreten der Supereagles in der ersten Halbzeit immer noch geschockt.
So endete das Spiel mit einem verdienten Sieg für die Mannschaft aus
San Marino.
Anzumerken wäre noch, dass der Präsident ein paar Fässer
Piff-Paff spendierte.
EM – Gruppe 2 A 8. Spieltag
Litauen - Nordirland 2:1
Tschechien – Italien 2:2
Deutschland – Armenien 2:2
Slowenien – Finnland 2:2
Malta – San Marino 1:2
1. Slowenien 8 19:13 17
2. Armenien 8 18:10 16
3. San Marino 8 17:12 14
4. Malta 8 15:11 12
5. Finnland 8 14:13 10
6. Italien 8 16:20 10
7. Tschechien 8 16:16 8
8. Deutschland 8 14:14 8
9. Nordirland 8 11:14 7
10. Litauen 8 07:24 6
Freundschaftsspiel: San Marino gegen Spanien 2:1 ( 0:0)
Torschützen:
12. Minute Klaus-Jürgen Pawellek – Vorlage Marco Hennig
26. Minute Markus Reiss – Joachim Salg
30. Minute Urs Zoller – Stefan Tonak
San Marino konnte den ersten Sieg gegen den haushohen Favorit und ungeschlagenen
Tabellenführer der ersten EM Liga feiern. Es schien, als ob die Spanier
unsere Mannschaft völlig unterschätzt hätte. Wie wäre
es sonst zu erklären, dass die Spanier sehr sorglos mit Ihren hochkarätigen
Chancen umgingen.
San Marino versuchte sofort die Spanier unter Druck zu setzen, lief
dabei aber immer wieder in gefährliche Konter der Spanier und es war
Glück, dass es nach 10 Minuten immer nach 0:0 stand. In der 12. Minute
starteten die Supereagles dann ihrerseits einen gefährlichen Konter.
Den Spanier, in der Vorwärtsbewegung unterlief ihnen ein Fehlpass
auf höhe der Mittellinie. Diesen Ball erlief Marco Hennig und spielte
sofort steil auf K-J Pawellek. Dieser fackelte nicht lange und schoss aus
20m den Ball ins rechte untere Eck. Spanien war danach nicht geschockt,
versäumte es aber ihre Angriffe konzentriert abzuschließen.
Doch in der 26. Minute war es dann soweit Joachim Salg und Marcus Reiss
demonstrierten ihre technischen Fähigkeiten. Sie spielten Mann für
Mann aus und Markus Reiss war es schließlich vorbehalten mit einem
herrlichen Flugkopfball nach einer Hereingabe von Joachim Salg zum 1:1
auszugleichen. Doch die Spanier feierten diesen Ausgleichstreffer
zu ausgiebig, denn nur 4 Minuten später stellte Urs Zoller mit seinem
ersten Länderspieltor nach einer Vorlage von Stefan Tonak den alten
Abstand wieder her und erzielte den 2:1 Führungstreffer. Bis
zur Halbzeit hatte dann San Marino noch etliche Gelegenheiten den Vorsprung
auszubauen, doch scheiterte man immer wieder am Gästetorhüter,
der im Gegensatz zu seinen Mannschaftskollegen noch mit vollem Einsatz
dabei war. In der zweiten Halbzeit übernahmen dann die Spanier mehr
und mehr das Geschehen auf dem Spielfeld ohne allerdings eine der zahlreichen
Möglichkeiten zu nutzen. San Marino hatte in der 2. Halbzeit zwar
noch einige Gelegenheiten zu Kontern, diese verpufften aber wirkungslos
an der Spanischen Abwehr.
Als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff konnten die Spieler den ersten
Sieg gegen Spanien feiern, die aber eindrucksvoll zeigten warum sie dieses
Jahr der große Favorit für den Europameistertitel sind.
Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
San Marino - Slowenien
San Marino - Italien
Freundschaftsspiel gegen Norwegen (Monster-Kick)
Klaus Riederer |
 |
| Erste Erfolgserlebnisse
für SS Folgore Falciano
29.11.01 - Herbe Schlappe für den Meister
SP Domagnano verliert 0:3 bei Calcio San Marino / Zweite Saisonniederlage
San Marino. Am 13. Spieltag hat es Trainer Hubert Hoffmann mit seinem
SS Folgore Falciano geschafft: gegen SS San Giovanni gab es im eigenen
Stadion mit einem 2:1-Erfolg den ersten Sieg dieser Saison. Dennoch bleibt
die Mannschaft Schlusslicht der Liga. Bewegung gab es dagegen an der Spitze:
nur kurz hielt die Tabellenführung für den SC Faetano, der 0:1
bei SP Cailungo unterlag. Ein verdienter Erfolg für die Platzherren,
die dem zweiten Treffer sehr nahe waren. Von den Gästen war in dieser
Partie dagegen nichts zu sehen.
Nach elf Partien in Folge ohne Niederlage musste auch der amtierende
Meister SP Domagnano das Feld mal wieder als Verlierer verlassen. Bei Calcio
San Marino zog die Truppe von Trainer Klaus Riederer mit 0:3 Toren den
Kürzeren und verpasste damit den Sprung an die Tabellenspitze. Hier
steht nun Tre Penne San Marino, das einen mühsamen 2:1-Heimerfolg
gegen Tre Fiori Fiorentino verbuchte.
Kellerkinder macht das Gewinnen Spaß
SS Folgore Falciano auswärts erfolgreich / Virtus Acquaviva siegt
zu Hause
San Marino. Viele Wochen war von SS Folgore Falciano und Virtus Acquaviva
nicht viel sehen. Recht abgeschlagen zierten diese beiden Teams das Tabellenende.
Doch jetzt scheinen sie durchstarten zu wollen. Dem Schlusslicht SS Folgore
Falciano gelang der erste Auswärtserfolg dieser Saison. 3:1 gewann
die Truppe von Trainer Hubert Hoffmann als Gast des SC Faetano, der seinerseits
weiter an Boden im Titelkampf verlor. Auch der Vorletzte Virtus Acquaviva
zeigte eine beachtliche Leistung und setzte sich zu Hause gegen Libertas
Borgo Maggiore mit 4:2 Toren durch. Damit haben die beiden Kellerkinder
den Anschluss an das untere Mittelfeld fast hergestellt.
An der Spitze deutet derzeit einiges auf einen Zweikampf hin. Titelverteidiger
SP Domagnano behauptete sich auf eigenem Platz 1:0 gegen Montevito Fiorentino
und hält den Kontakt zu Tabellenführer Tre Penne San Marino,
das mit viel Glück zu einem 1:0-Auswärtserfolg bei SS Murata
kam.
Spitzenduo gibt sich keine Blöße
Pennarossa Chiesanuova beendet Serie von SS Folgore Falciano
San Marino. Zwei setzen sich ab: Spitzenreiter Tre Penne San Marino
(3:1-Heimsieg gegen SS San Giovanni) und Meister SP Domagnano (1:0-Erfolg
als Gast von Juvenes Serravalle) lassen derzeit nichts anbrennen und führen
die Tabelle deutlich an. Der Dritte Calcio San Marino (2:0-Heimsieg gegen
Aurora Santa Mustiola) hat auf den Titelverteidiger immerhin fünf
Punkte Rückstand.
Nach zwei Siegen in Folge musste Schlusslicht SS Folgore Falciano eine
Niederlage einstecken. Auf eigenem Platz gab es gegen Pennarossa Chiesanuova
eine 1:3-Pleite. Die Gäste mit ihrem Trainer Andy Schafroth zeigten
einen disziplinierte Leistung und gewannen vollauf verdient. Beeindruckt
von der starken Vorstellung des Gegners waren sogar die Fans der Platzherren,
die nicht mit Szenenapplaus sparten.
Der Sturzflug des SC Faetano
Ehemaliger Tabellenführer verliert zum vierten Mal in Folge
San Marino. Angeschlagenes Selbstbewusstsein gegen breite Brust: unter
diesem Motto stand die Partie des SC Faetano gegen den Tabellenführer
Tre Penne San Marino. Und wieder einmal bestätigte es sich: wer einen
Lauf hat, der hat auch das notwendige Quäntchen Glück – und umgekehrt.
0:1 unterlagen die Platzherren und kassierten damit ihre vierte Niederlage
in Folge. Begonnen hatte der Sturzflug des SC Faetano just, als die Mannschaft
von Trainer Marco Henning gerade die Tabellenführung erklommen hatte.
Dort sonnt sich nun Tre Penne San Marino nach nunmehr vier Siegen nacheinander
(und 19 Zählern aus den vergangenen sieben Partien). Mithalten kann
derzeit nur der amtierende Meister SP Domagnano. Auch die Truppe von Trainer
Klaus Riederer schaffte den dritten Sieg in Folge (3:1 als Gast von Aurora
Santa Mustiola). An der Spitze in San Marino sind derzeit also die beiden
Meister der vorherigen Saisons platziert.
Im Tabellenkeller machten SS Folgore Falciano (3:2-Auswärtssieg
bei SP Cailungo) und Virtus Acquaviva (2:1-Heimerfolg gegen Calcio San
Marino) mit ihrem jeweils dritten Saisonsieg weiter Boden gut.
Heiko Poppen |
 |
| San Marino
hat sich an das Klima der 2.Liga gewöhnt
22.11.01 - Versuchten die Spieler in den ersten Spielen noch
alles nieder zu rennen, so wird jetzt etwas kontrollierter gespielt wenn
auch nicht disziplinierter, doch die Belohnung an diesem Spieltag
waren 4 Punkte durch einen furiosen 5:1 Sieg in Litauen und einem mehr
als gerechten 1:1 in Deutschland.
EM: Litauen gegen San Marino 1:5 (1:5)
Torschützen:
08. Minute 1:0 Dawydow Galle
15. Minute 1:1 Marco Hennig
15. Minute 1:2 Sven Speichert
22. Minute 1:3 Klaus-Jürgen Pawellek
25. Minute 1:4 Klaus Jürgen Pawellek
27. Minute 1:5 Jan Berlin
Das Spiel war bereits nach 27 entschieden. Litauen merkte man in den
ersten Minuten nicht an, dass sie heute zum erstenmal in dieser Besetzung
spielten.
Die Litauer versuchte sofort das Tor der San Marinesen in Gefahr zu
bringen ohne dass unsere Mannschaft ernsthaft dagegenhielt. So dauerte
es auch nur bis zur 8. Minute bis Galle die Litauer mit 1:0 in Führung
bringen konnte. Dieses Tor war jedoch der Weckruf für die Supereagles,
sie besannen sich auf ihre Tugenden und begannen nun kontrolliert nach
vorne zu spielen. In der 15. Minute war es dann soweit, Marco Hennig erzielte
mit einem Freistoß, den er unhaltbar über die Mauer zirkelte
das 1:1. Litauen war nach diesem Treffer etwas aus der Fassung und diesen
Zustand nutzte Sven Speichert mit einem sehenswerten Solo über das
halbe Feld dann auch zum 2:1 Führungstreffer in der 22. Minute. San
Marino spürte, dass der Gegner angeschlagen war und Klaus-Jürgen
Pawellek hatte kein Mitleid mit dem Gegner. In der 25. und 26. Minute erzielte
er per Foulelfmeter und einem direkt verwandelten Eckball die Treffer zum
3:1 und 4:1 für die Supereagles. Litauen saß der Schock wohl
noch ziemlich tief, den Jan Berlin durfte in der 27. Minute alleine aufs
Tor der Litauer zulaufen und den Treffer zum 5:1 erzielen. Danach schaltete
San Marino 2 Gänge zurück. Das Spiel war somit entschieden und
San Marino spielte den Gegner daraufhin fast an die Wand, vergaß
dabei aber dass im Fußball Tore zählen. Litauen war nie in der
Lage den Spielfluss der Supereagles zu stören.
Litauen spielte zwar in der zweiten Halbzeit einen ansehnlichen Fußball
trafen aber entweder das Tor der San Marinesen nicht oder aber unser
Torhüter konnte die Bälle ohne große Mühe aufnehmen.
Unsere Mannschaft tat in der zweiten Halbzeit nur noch das nötigste
um diesen Sieg ungefährdet nach Hause zu schaukeln. Böse war
ihnen nach diesem Spiel aber niemand.
EM – Gruppe 2 A 5. Spieltag
Litauen – San Marino 1:5
Slowenien – Italien 4:2
Finnland – Nordirland 3:1
Malta – Armenien 2:2
Deutschland - Tschechien 3:1
1. Armenien 5 13:05 13
2. Slowenien 5 12:09 12
3. Malta 5 11:07 8
4. San Marino 5 13:10 7
5. Tschechien 5 11:10 7
6. Finnland 5 09:08 7
7. Deutschland 5 10:09 6
8. Nordirland 5 09:10 6
9. Italien 5 11:16 5
10. Litauen 5 00:11 0
EM: Deutschland – San Marino 1:1 (0:1)
Torschützen:
32. Minute 0:1 Klaus Riederer
76. Minute 1:1 Bodo Pfannenschwarz
Nach dem Sieg in Litauen hatte der Teamchef alle Mühe seine Spieler
wieder auf den Boden zurückzuholen. Jedenfalls gelang ihm in diesem
Spiel seine Hintermannschaft so einzustellen, dass sie auch gegen die übermächtig
erscheinende Deutsche Mannschaft bestehen zu können.
Deutschland versuchte am Anfang das Tempo aus dem Spiel zu nehmen um
den
Supereagles die Möglichkeit ihr Konterspiel aufzuziehen zu erschweren
. Tatsächlich zog sich die Deutsche Mannschaft so weit zurück,
dass San Marino das Spielgeschehen jederzeit im Griff hatte ohne sich nennenswerte
Torchancen herauszuspielen. So dauerte es bis zur 42. Minute bis die erste
klare Möglichkeit herausgespielt werden konnte. Klaus Riederer wurde
im Strafraum der Deutschen zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoss
verwandelte er selbst zum 1:0 für San Marino.
Als der Schiedsrichter zur Pause bat brandete ein gellendes Pfeifkonzert
durchs Stadion, die Deutschen Zuschauer sahen keinen einzigen Angriff ihrer
Mannschaft.
Dieser Zustand sollte auch noch bis mitte der zweiten Spielhälfte
anhalten, dann besann sich „Lunge“ Bodo Pfannenschwarz seiner Läuferischen
Fähigkeiten und trieb seine Mannschaft nach vorne. So war es auch
nicht verwunderlich, dass Pfannenschwarz auch den 1:1 Ausgleichstreffer
in der 72. Minute erzielte. In seiner unnachahmlichen Art nahm er den Ball
in der eigenen Spielhälfte überlief Freund und Feind und fiel
samt Ball ins Netz der San Marinesen. Danach sah es so aus, als ob beide
Mannschaften mit diesem Unentschieden zufrieden wären und riskierten
nichts mehr. Für San Marino ist dieser Punkt redlich verdient hatte
man sich doch vor dem Spiel nur mit den zu erwartenden Gegentoren auseinander
zu setzen.
EM – Gruppe 2 A 6. Spieltag
Tschechien - Malta 1:2
Armenien – Finnland 2:2
Slowenien – Litauen 4:1
Deutschland – San Marino1:1
Nordirland – Italien 1:1
1. Slowenien 6 16:10 15
2. Armenien 6 15:07 14
3. Malta 6 13:08 11
4. San Marino 6 14:11 8
5. Finnland 6 11:10 8
6. Tschechien 6 12:11 7
7. Deutschland 6 11:10 7
8. Nordirland 6 10:11 7
9. Italien 6 12:17 6
10. Litauen 6 02:21 0
Freundschaftsspiel: San Marino gegen Luxemburg 1:0 ( 0:0)
Torschützen:
42. Minute Klaus-Jürgen Pawellek
Es gibt über dieses Spiel absolut nichts zu berichten, denn beide
Mannschaften mauerten von Beginn an. Der Ball wurde nur hin und her geschoben
und keine Mannschaft versuchte das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen.
Sogar der Schiedsrichter schaute laufend auf die Uhr, als ob er den Zuschauern
dieses Geckicke ersparen wollte. Doch als die meisten Zuschauer schon ihr
Pausen
Piff-Paff holten kam der Auftritt von K-J Pawellek. In der 42. Minute
verwandelte er einen Fehlpass der Luxemburger in deren Strafraum nach alter
Gerd Müller Manier
Arsch raus, kurze Drehung, er Ball war im Tor und San Marino mit 1:0
in Führung.
Die zweite Halbzeit erspart sich sogar die Presse, denn mit Fußball
hatte das Ganze nichts mehr zu tun.
Andy Schafroth meinte nur: Ich hatte eine Woche Urlaub, doch nach diesem
Wochenende bin ich wieder Urlaubsreif. Für die Leistung gegen Luxemburg
kann ich mich nur bei den Zuschauern entschuldigen, doch nach den 2 EM
Spielen war der Akku wohl leer. Eigentlich wollte ich meinen Spielen noch
eine Standpauke halten für ihre Spielweise, doch nach den Ergebnissen
vom Wochenende kann ich nur an ihre Vernunft appellieren auf Rücksicht
meiner Nerven doch eine andere Spielweise an den Tag zu legen und nicht
immer Hopp oder Top zu spielen.
Die Presse von Luxemburg meldete nur:
Luxemburg hüllt den Mantel des Schweigens über diese desolate
Mannschaftsleistung und der Teamchef muss Konsequenzen ziehen.
Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
San Marino - Nordirland
Malta – San Marino
Freundschaftsspiel gegen Spanien (Monster-Kick)
Klaus Riederer |
 |
| Faetanos
Sturm an die Spitze
22.11.01 - Der Meister ist wieder ganz oben
SP Domagnano stürzt Gastgeber Tre Penne San Marino vom Thron
San Marino. Der alte Fuchs hat es wieder geschafft. Meistertrainer Klaus
Riederer hat mit dem Titelverteidiger SP Domagnano die Tabellenspitze erklommen.
3:1 gewann sein Team als Gast von Tre Penne San Marino – ungefährdet,
sicher, souverän. Die Hauptstädter fielen durch die Heimpleite
vom ersten auf den vierten Rang ab. Auf den zweiten Platz schob sich Libertas
Borgo Maggiore vor. Gegen GS Dogana gab es auf eigenem Platz einen 2:1-Erfolg.
Dritter ist jetzt der SC Faetano nach einem beeindruckenden 4:1-Heimsieg
gegen SS Murata.
In den unteren Tabellenregionen spitzt sich die Lage für Schlusslicht
SS Folgore Falciano zu. Auch zu Hause gegen Aurora Santa Mustiola gab es
kein Erfolgserlebnis. Das 1:2 war die siebte Niederlage im neunten Spiel.
Auf den 15. Platz hat die Truppe von Coach Hubert Hoffmann nun bereits
sieben Zähler Rückstand. Auch Virtus Acquaviva (1:2 bei SP Cailungo)
und Tre Fiori Fiorentino (1:2 bei Pennarossa Chiesanuova) konnten ihre
Lage im Tabellenkeller nicht verbessern.
Dichtes Gedränge an der Spitze
Vier Teams durch einen Zähler getrennt / Libertas Borgo Maggiore
derzeit vorne
San Marino. So wünscht sich wohl jeder Fan den Kampf um die Meisterschaft.
Nur durch einen Zähler sind die vier Topteams der Liga voneinander
getrennt. Auf den zweiten Platz rutschte Titelverteidiger SP Domagnano,
das zu Hause gegen La Fiorita Montegiardino stark agierte, sich aber am
Ende mit einem 3:3 bescheiden musste. Vorne ist nun Libertas Borgo Maggiore
nach einem 2:1-Auswärtserfolg bei Calcio San Marino. In Lauerstellung
liegen der Dritte SC Faetano (4:3-Sieger in einer begeisternden Partie
bei SS San Giovanni) und der Vierte Tre Penne San Marino (3:2-Gewinner
bei Juvenes Serravalle).
Keine Neuigkeiten im Tabellenkeller: Schlusslicht SS Folgore Falciano
machte beim Tabellennachbarn Virtus Acquaviva keinen Boden gut – umgekehrt
aber auch nicht: das 1:1 im direkten Vergleich hilft keinem der beiden
Teams weiter.
Spitzenquartett gibt sich kaum Blöße
Tre Penne San Marino führt die Tabelle an / Breites Mittelfeld
San Marino. Ohne Niederlage überstand das Spitzenquartett den elften
Spieltag. Allerdings kamen drei Teams nicht über ein Remis hinaus:
Libertas Borgo Maggiore trennte sich im Gipfeltreffen von Meister SP Domagnano
1:1 und rutschte damit vom ersten auf den zweiten Platz. Der Titelverteidiger
liegt in Lauerstellung auf dem dritten Rang. Mit einem torlosen Remis musste
sich der SC Faetano als Gast von Montevito Fiorentino begnügen. Die
Gunst der Stunde nutzte Tre Penne San Marino, das sich im Heimspiel gegen
Aurora Santa Mustiola mit 4:1 Toren durchsetzte und vom vierten auf den
ersten Platz kletterte.
Hinter diesen vier Topteams hat sich ein breites Mittelfeld formiert.
Den Tabellenfünften Pennarossa Chiesanuova trennen vom Kellerkind
GS Dogana (16.) gerade mal fünf Punkte. Abgeschlagen sind Virtus Acquaviva
(1:1 bei Cosmos Serravalle) und Schlusslicht SS Folgore Falciano (0:1 zu
Hause gegen Tre Fiori Fiorentino).
Punktgleiches Spitzentrio sorgt für Spannung
SC Faetano gewinnt 3:0 gegen Pennarossa Chiesanuova / SP Domagnano
unschlagbar?
San Marino. „Die sind unschlagbar“, sagte Uli Stock, Trainer von GS
Dogana, nachdem seine Mannschaft eine 0:2-Lehrstunde als Gast des amtierenden
Meisters SP Domagnano erhalten hatte. Dieser Eindruck drängt sich
wirklich auf. Immerhin hat der Titelverteidiger nach seiner Auftaktniederlage
seit elf Begegnungen nicht mehr verloren und liegt mit 23 Zählern
auf dem zweiten Platz erneut glänzend im Rennen um die Meisterschaft.
Neuer Spitzenreiter mit der gleichen Punktzahl ist der SC Faetano nach
einem souveränen 3:0-Heimerfolg über Pennarossa Chiesanuova.
Dabei profitierte die Truppe von Coach Marco Henning vom Abschneiden des
bisherigen Tabellenführers Tre Penne San Marino, der beim Vorletzten
Virtus Acquaviva nicht über ein 1:1 hinauskam. Auch die Hauptstädter
haben 23 Zähler.
Etwas den Anschluss verloren hat Libertas Borgo Maggiore nach einer
0:1-Auswärtsschlappe bei Juvenes Serravalle. Aber bei zwei Punkten
Rückstand ist der Meisterschaftszug auch für die Mannschaft von
Trainer Marco Roth noch lange nicht abgefahren. In Lauerstellung liegt
mit zwanzig Punkten jetzt SS San Giovanni (2:1-Heimsieg gegen SP Cailungo).
Heiko Poppen |
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| Unser Meister
ganz gross
22.11.01 - San Marino hat nur noch einen Club in den Europa Cups
Champions League
San Marino. Nordirlands Vertreter in der 3. Qualifikationsrunde der
Champions League FC Crusaders, hat unseren Meister offenbar unterschätzt.
Trainer Rene Kiell konnte seinen FC nie auf den GS Domagnano einstellen.
Schon beim 2:2 auf der Insel sahen die Nordländer gar nicht gut aus.
Klaus Riederer hatte seine Spione ausgesandt, um den Gegner gründlich
zu studieren und führte San Marinos Meister durch ein klares 3:1 im
Rückspiel im eigenen Stadion in die Hauptrunde. Ganz zahm sahen die
Gäste aus und die Bevölkerung San Marinos, die ihre Häuser
alle verlassen hatte, um dem denkwürdigen Spiel beizuwohnen verwandelten
das winzige Stadion in einen wahren Hexenkessel. Nun warten die Gruppenspiele
auf unseren Meister.
Trainer Riederer hat seinem Vorstand empfohlen, im Clubhaus mehr Platz
für Pokale und Trophäen bereitzustellen. Am liebsten würde
er die so beliebte GS Bar verkleinern und nur noch zu öffnen, wenn
der Club einen der ersten Plätze in der Tabelle einnimmt. Aber es
gibt eine Reihe von Vereinsmitgliedern, die schon lange das Stadion gegen
die GS Bar getauscht haben und jedes Ergebnis ihres so geliebten Clubs
ordentlich feiern. Als Team Chef der NM San Marinos hatte Riederer ja ein
alsolutes Piff-Paff Verbot verordnet und dadurch den Aufstieg in der Europaliga
erreicht. Mit seinem GS scheint er wohl das auch vorzuhaben.
UEFA Cup
San Marino. Auch im UEFA Cup war San Marino vertreten. Beide Clubs
mussten leider nach dem Rückspiel vom grossen Geld Abschied nehmen.
Sutjeska Niksic überfuhr den SS Murata im Hinspiel glatt mit 4:1 und
im Rückspiel schaffte unser Vertreter leider nur ein mageres 1:1.
Kaum eine Menschenseele war im Stadion auszumachen, denn zeitgleich fand
das CL Spiel des Meisters statt. Da muss man sich in San Marino mal etwas
einfallen lassen, denn es ist dem Fan eigentlich egal in welches Stadion
er geht, von seinem Haus aus sind ja alle Stadien fast gleich weit entfernt.
Und diesmal zog der Meister in der CL einfach mehr. Dem anderen Club aus
San Marino erging es zwar etwas besser, aber es reichte auch nicht zum
Weiterkommen. FK Holice 1932 gegen GS Dogana 1:1, so hiess es im Hinspiel
und dann 1:2 im Rückspiel. Das war eben nicht genug. Da müssen
wir eben auf die nächste Saison warten.
Hubert Hoffmann |
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| Entscheidung
im zweiten Anlauf
22.11.01 - San Marinos Supercup Spiel endete 2:1 für den Meister
San Marino. In ganz San Marino wollte der Fussballfan wissen, ob es nun
endlich an diesem Wochenende einen Sieger im Supercup gibt. Es trafen der
immer noch vielgelobte Meister der letzten Saison und haushoher Favorit
GS Domagnano und der Pokalsieger Virtus Acquaviva aufeinander. Meistermacher
Riederer hatte seine Elf auf Sieg eingestellt, während Virtus mit
dem neuen Trainer Stefan Tonak wohl noch einmal auf Unentschieden spielte.
Das Stadion war wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Die
Einnahmen wurden diesmal für die Aktion O-Saft frei und den Wiederaufbau
des durch einen schrecklichen Brand zerstörte Clubhaus de SS Folgore
Falciano eingesetzt. Man konnte zur Halbzeit nur das schlimmste befürchten,
auf ein 1:1 hatten sich offensichtlich beide Clubs geeinigt. Das Spiel
endete dann doch noch 2:1. Der favorisierte Riederer Club konnte sich endlich
gegen Virtus durchsetzen. Damit es nun ganz klar ist: es gibt kein weiteres
Spiel. San Marinos Supercup Sieger heisst in dieser Saison GS Domagnano.
Riederer hat mit seiner Elf damit einen weiteren Pokal nach Domagnano
geholt. Diesen Cup wollen wir am Ende der Saison verteidigen, hat er auf
der Pressekonferenz erklärt. Er hat leider nicht gesagt, ob als Meister
oder Pokalsieger. Wie man den Meistermacher aber kennt, strebt er beides
an. Wir wünschen ihm viel Erfolg.
Hubert Hoffmann |
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| San Marinos
Meister weiter in CL
15.11.01 - San Marino hat weiterhin drei Clubs in den Europa
Cups
Champions League
San Marino. Dynamo Batumi aus Georgien unter der Leitung von Trainer
Hans Peter Hoefler hiess in der 2. Qualifikationsrunde der Gegner unseres
Vertreters SS Murata. Trainer Mirko Martin war mit gemischten Gefühlen
nach Georgien geflogen, da er sich von der Spielstärke des Gegners
gut hatte informieren lassen. Daher war das 0:2 im Hinspiel gar keine Überraschung.
Das Rückspiel im heimischen Stadion wurde dann vor vollem Haus zwar
mit 2:1 gewonnen, aber das reichte nicht, um die 3. Qualifikationsrunde
zu erreichen. Die guten Einnahmen aus dem Europa Pokalgeschäft sind
für SS Murata damit aber noch nicht vorbei. Nun geht es im UEFA Cup
weiter. Am nächste Wochenende heisst der Gegner Sutjeska Niksic aus
Jusgoslavien unter der Leitung von Trainer Sergei Becker. Wir wünschen
Mirko Martin und seinem Club weiterhin viel Glück.
Maccabi Tel Aviv aus Israel mit seinem Trainer Andreas Bruehl war der
erste Schritt zum wertvollsten Cup in Europa für SP Domagnano unter
der Leitung von Coach Klaus Riederer. Er hatte seinen Spielern ständig
vorgebetet: Wenn ihr im Heiligen Land verlieren wollt, dann mit einem Tor
Unterschied, nur so haben wir dann im Rückspiel noch eine Chance.
Und es kam wie er es wollte: 3:4 wurde in Asien verloren. Riederer freute
sich wie ein kleiner Junge unter dem Weihnachtsbaum: Das war es also -
das reicht fürs Rückspiel - Prost, lallte er ständig auf
dem Rückflug. Das 2:1 im Rückspiel kann man eigentlich vergessen,
wenn es nicht so eine grosse Bedeutung für den Fussball San Marinos
hätte. GS Domagnano steht in der 3. Qualifikationsrunde. Der Gegner
ist der FC Crusaders aus Nordirland, der Trainer heisst Rene Kiell. Riederer
hat seine Spione schon ausgesandt. San Marino kann Stolz auf seinen Meister
sein.
UEFA Cup
San Marino. Auch im UEFA Cup war San Marino vertreten. Croatia Zagreb
aus Kroatien unter Trainer Ingo Kohlstette war der Gegner unseres Clubs
GS Dogana mit seinem neuen Trainer Uli Stock. Der Club aus San Marino war
sowohl im Hinspiel als auch im Rückspiel sehr auf Sicherheit bedacht.
Stock sagte: Weiterkommen ist wichtiger als schön spielen. Recht hatte
er, nun steht er mit seinem Verein in der 1. Hauptrunde. Ein 1:1 im Hinspiel
und ein 1:0 im Rückspiel reichten und nun plant man schon weiter.
FK Holice 1932 aus Tschechien mit Trainer Simon Gollmann heisst der nächste
Gegner. Für Uli Stock wäre es schon wichtig auch diese Runde
zu überstehen, denn so kann er dem eigenen Publikum beweisen, dass
er der richtige Mann auf dem Posten des legendären und unvergessenen
Trainer Baldur Ast ist.
Hubert Hoffmann |
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| San Marino
kann noch gewinnen
08.11.01 - In dieser Ausgabe:
Berichte zu den EM - Spielen in Tschechien und gegen Finnland, sowie
den Freundschaftsspielen gegen Spanien und Italien.
Zur Lage in der EM Gruppe 2A
San Marino kann noch gewinnen. In Tschechien holten sich unsere Supereagles
den ersten EM Punkt und gegen Finnland gab es den ersten Sieg in der 2.
Liga.
EM: Tschechien gegen San Marino 2:2 (2:2)
Torschützen:
01. Minute 1:0 Boris Baur
02. Minute 1:1 Heiko Poppen
15. Minute 1:2 Thomas Paus
36. Minute 2:2 Frank Reinicke
San Marino verpennt den Anpfiff, denn wieder war es die erste Minute
in der San Marino das 0:1 bekam.
Wie bereits in den ersten beiden Spiel wirkte unsere Mannschaft zu
Spielbeginn sehr schläfrig, anders ist die Situation in der ersten
Minute nicht zu erklären. Boris Baur konnte seelenruhig durch die
Abwehr spazieren und zum 1:0 für Tschechien einschieben. Doch bereits
im Gegenzug erzielte Heiko Poppen den Treffer zum 1:1 Ausgleich. In der
Folgezeit entwickelte sich ein Spiel das die Zuschauer von den sitzen riss.
Beide Mannschaften spielten tollen Offensiv-Fußball mit zahlreichen
Torchancen auf beiden Seiten.
Bereits in der 15. Minute zirkelte Thomas paus einen Freistoss aus
20m unhaltbar ins Toreck und San Marino führte plötzlich mit
2:1.
Die Tschechen brauchten einige Zeit um sich von diesem Schock zu erholen.
Doch in der 36. Minute brachte ein weiterer Freistoss den 2:2 Ausgleichstreffer
durch Frank Reinicke für die Tschechen. Beide Mannschaften hatten
im laufe des Spiels noch reichlich gelegenheiten das Spiel für sich
zu entscheiden, doch blieb es bis zum Schlusspfiff bei diesem leistungsgerechten
unentschieden.
EM – Gruppe 2 A 3. Spieltag
Litauen – Finnland 0:3
Tschechien – San Marino 2:2
Italien – Armenien 0:4
Slowenien – Nordirland 2:1
Malta – Deutschland 3:0
1. Armenien 3 10:03 9
2. Slowenien 3 08:03 9
3. Malta 3 07:03 6
4. Tschechien 3 06:06 4
5. Finnland 3 06:06 4
6. Italien 3 07:10 4
7. Nordirland 3 06:06 3
8. Deutschland 3 06:06 3
9. San Marino 3 07:09 1
10.Litauen 3 00:11 0
EM: San Marino - Finnland 1:0 (1:0)
Torschützen:
10. Minute 1:0 Uli Stock
ein ganz anderes Spiel sahen die Zuschauer in San Marino. Da die Mannschaft
nicht wieder einem frühen Führungstreffer hinterherlaufen wollte
änderte der Teamchef die Taktik und lies die sehr defensiv spielen.
Das Spiel fand während der gesamten 90 Minuten nur im Mittelfeld statt,
da auch Finnland das Offensiv-Spiel sehr vernachlässigte. In der 10.
Minute gab es die einzige Torszene im gesamten Spiel, Thomas Paus wurde
nicht angegriffen als er in den Strafraum lief und konnte somit ungehindert
das 1:0 für unsere Mannschaft erzielen. Danach zog sich die Mannschaft
sofort wieder zurück und lies nicht eine Torchance für Finnland
zu.
Teamchef Schafroth sagte nach dem Spiel, lieber ein unattraktives Spiel
und drei Punkte als wieder im Hurrastil verlieren.
EM – Gruppe 2 A 4. Spieltag
Tschechien - Slowenien 4:0
Armenien – Litauen 1:0
Italien – Malta 2:2
San Marino - Finnland 1:0
Nordirland – Deutschland 2:1
1. Armenien 4 11:03 12
2. Slowenien 4 08:07 09
3. Tschechien 4 10:06 07
4. Malta 4 09:05 07
5. Nordirland 4 08:07 06
6. Italien 4 09:12 05
7. San Marino 4 08:09 04
8. Finnland 4 06:07 04
9. Deutschland 4 07:08 03
10.Litauen 4 00:12 00
Freundschaftsspiel: Spanien gegen San Marino 1:0 ( 0:0)
Torschützen:
73. Minute Marc Reucher
Beide Mannschaften wirkten nach ihren schweren Ligaspielen etwas ausgebrannt
und so wunderten sich die Zuschauer nicht über das Spiel. Es war geprägt
von Abspielfehlern und vergebenen Chancen. Nicht selbst herausgespielt,
sondern ermöglicht von den Abwehrreihen und teilweise kläglich
vergeben von den Stürmern.
Das einzige Tor in diesem spiel fiel dann auch erst in der 73. Minute
durch Marc Reucher zum 1:0 Siegtreffer für Spanien. Natürlich
begünstigt durch einen katastrophalen Abwehrfehler der San Marinesen.
Italien gegen San Marino 2:1 ( 1:1)
10. Minute P. Wünschel
29. Minute Thomas Paus
85. Minute D. Helf
Es war wie im Ligaspiel, San Marino bestimmte das Spiel doch Italien
schießt die Tore. Für das Jubiläumsspiel des Italienischen
Fußballverbandes hatte sich der Teamchef eine Neue Variante einfallen
lassen. Zum ersten mal spielte die Mannschaft mit 5 Offensivkräften
und im laufe des Spiels mussten sich die Italiener fürchten, dass
ihr Jubiläum eine Pleite wird. Dass es dann doch wieder anders kam
lag alleine an der Abschlusschwäche der San Marinesen.
In der 10. Minute erzielten die Italiener durch P. Wünschel nach
einem Konter über Bierwirth das überraschende 1:0. begünstigt
wurde dieser Treffer durch die weit aufgerückte Abwehr unserer Mannschaft.
In der Folgezeit spielte nur San Marino, doch auch die besten Chancen wurden
teilweise kläglich vergeben, so dauerte es bis zur 29. Minute als
Thomas Paus eine scharfe Hereingabe von Urs Zoller nur noch über die
Linie drücken musste.
Bis zur Halbzeitpause hatte San Marino noch einige Möglichkeiten
das Führungstreffer zu erzielen, doch es blieb beim 1:1.
Nach der Pause das gleiche Bild, San Marino stürmte und Italien
machte das, was sie am besten können – nämlich mauern,
Unsere Stürmer konnten sich im Strafraum nicht mehr durchsetzen,
so dass es in der 2. Hälfte nicht mehr so viele Möglichkeiten
gab. Als sich alle schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten starteten
die Italiener den einzigen Angriff in der Zweiten Spielhälfte auf
das Tor der San Marinesen. Thomas Mues spielte auf der rechten Seite Ruess
an und der versuchte aus 35m auf Tor zu schießen. Normalerweise wäre
dieser Ball kein Problem für unseren Torhüter gewesen, doch unglücklicherweise
fiel der Ball D. Helf so unglücklich auf den Kopf, dass er die Flugbahn
veränderte und zum etwas schmeichelhaften 2:1 für Italien ins
Tor kullerte.
Danach war das Spiel zu Ende.
Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
Litauen - San Marino
Deutschland – Finnland
Freundschaftsspiel gegen Luxemburg
Super-Cup-Endspiel: Wiederholung
SP Domagnano gegen Virtus Aquaviva
Da das erste Spiel 2:2 endete gibt’s ein Wiederholungsspiel
Klaus Riederer |
 |
| Keine Entscheidung
im Super Cup
08.11.01 - San Marinos Supercup Spiel endete nach 90 Minuten
2:2
Serravalle - San Marino. In ganz San Marino wollte der Fussballfan
wissen, wer an diesem Wochenende den Supercup mit nach Hause nimmt. In
Serravalle trafen sich der vielgelobte Meister der letzten Saison und hoher
Favorit GS Domagnano und der Pokalsieger Virtus Acquaviva. Bei Domagnano
herrscht immer noch der Meistermacher Riederer, während es Virtus
mit dem neuen Mann Stefan Tonak diese Saison versucht.
Das Stadion war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Einnahmen
teilen sich zu 3 gleichen Teilen der Verband und die beiden Cup Teilnehmer.
Man konnte zwar 4 schöne Tore bewundern, aber keinen Sieger. Das Spiel
endete 2:2. Lange sah es nach einem Sieg des favorisierten Riederer Clubs
aus, aber Virtus konnte durch seinen Stürmerstar Scandalino Grande
kurz vor dem Abpfiff noch das zweite Tor erzielen und sicherte sich damit
das Wiederholungsspiel, das am nächsten Wochenende wieder auf neutralem
Platz stattfinden wird.
Der Verband wird den Spielort in den nächsten Stunden bekanntgeben.
Von GS Domagnano hatte man einiges mehr erwartet. Bei Virtus wollte sich
keiner so richtig festlegen - sie waren ja am lezten Wochenende nach 2
Niederlagen sang- und klanglos in der 1. Qualifikationsrunde des EC gescheitert
und in der Meisterschaft nehmen sie nach 4 Spieltagen nur den bescheidenen
14. Tabellenplatz ein. Also woran lag es das die Jungs aus Domagnano nicht
als Sieger vom Platz gingen ? Sind sie am Wiederholungsspiel und den Moneten
mehr interessiert als am sauberen Sport ? Wir werden über das anstehende
Spiel des nächsten Wochenendes dann in einer Woche wieder berichten.
Hubert Hoffmann |
 |
| Titelverteidiger
GS Domagnano begibt sich in Lauerstellung
08.11.01 - Tre Penne San Marino schon 5 Punkte vor dem Zweiten
5. Spieltag: Tre Penne San Marino siegt klar 4:1 und noch ohne Niederlage
San Marino. San Marinos Tabellenführer Tre Penne San Marino blieb
auch am 5. Spieltag ohne Niederlage, dagegen haben SS Folgore Falciano
und Calcio San Marino auch im 5. Spiel nicht gewinnen können. Der
Tabellenführer setzte sich im Spitzenduell gegen den zweiten La Fiorita
Montegiardino klar mir 4:1 durch. La Fiorita fiel durch die Niederlage
auf Platz 5 zurück. Den grössten Sprung nach unten in der Tabelle
vollbrachte Cosmos Serravalle von 7 auf 14. Die 1:2 Heimniederlage des
Clubs aus Serravalle bedeutet zuerst einmal der Abschied aus dem Mittelfeld.
Zu Beginn einer jeden Saison sind derartige Sprünge in der Tabelle
nichts Aussergewöhnliches. SS Murata und SC Faetano konnten sich um
jeweils 6 Plätze verbessern. Sie belegen nun die Plätze 2 und
3. Nur 2 Mannschaften brachten an diesem Spieltag den Ball im Tor nicht
unter: Juvenes Serravalle - 0:3 bei SC Faetano und SS Folgore Falciano
- 0:1 gegen GS Dogana im heimischen Stadion.
Tabellenführer Tre Penne geht mit 0:3 unter
6. Spieltag: Erste Niederlage für Tre Penne San Marino
San Marino. Tre Penne San Marino konnte 5 Spieltage ohne Niederlage überstehen,
bis es nun gleich mit 0:3 bei Libertas Borgo Maggiore die erste der Saison
gab. Hoch her ging es im Kellerduell der beiden noch sieglosen Clubs, Calcio
San Marino überfuhr in der Hauptstadt SS Folgore Falciano gleich mit
4:2 und so tauschten beide die Plätze. Für Trainer Hoffmann beginnt
damit eine schwierige Periode, denn der Verein ist kein Unbekannter am
letzten Platz. Schon oft haben sie lange Zeit die rote Laterne inne gehabt.
Klaus Riederer steht mit dem Meister der letzten Saison schon auf Platz
2. Am nächsten Spieltag bietet sich GS Domagnano eine gute Chance
die Spitze zu erobern, denn es geht zum Schlusslicht nach Falciano, während
sich der Tabellenführer wohl erst von der ersten Niederlage erholen
muss.
Kein Wechsel an der Tabellenspitze - Spitzenduo siegt
7. Spieltag: 3:0 siegt der Meister beim Schlusslicht
San Marino. Der Meister GS Domagnano hat trotz des 3:0 Sieges bei SS Folgore
Falciano die Tabellenspitze noch nicht erobern können, da gleichzeitig
der Tabellenführer 2:1 sein Heimspiel gewann. Calcio San Marino gelang
der zweiten Sieg in Folge - diesmal mit 1:0 bei Cosmos Serravalle. Trainer
Poppen hatte vor dem Spiel diesen Sieg vorrausgesagt, denn er sagte: Wir
siegen, sonst gehe ich zum Arbeitsamt. Diesen Weg muss er nun ja nicht
gehen. Im nächsten Spiel möchten sie dann gleich dem Tabellenführer
auch noch eine Niederlage beibringen. Die Stimmung stimmt jetzt bei Calcio,
man wittert Morgenluft. Es ist ja schon so lang her, dass man die Meisterschaft
in die Hauptstadt holte. Gar nicht rosig sieht es für Trainer Tonak
bei Virtus Acquaviva aus - schon wieder eine Niederlage (1:3 bei SC Faetano).
6 Spiele ist der einzige Sieg dieser Saison schon her.
Tabellenführer strauchelt - 1:2 beim Club der Stunde Calcio
San Marino
8. Spieltag: Der Meister spielte im eigenen Stadion nur unentschieden
San Marino. Seit dem 6. Spieltag ist zwar kein Club mehr ohne Niederlage,
aber nach 8 Runden haben 3 Vereine nur 1 Niederlage: Der Meister aus Domagnano
(das war zu erwarten), SC Faetano (nach dem 15. Platz der letzten Saison
eine kleine Überraschung) und Pennarossa Chiesanuova (viele Unentschieden
sind keine Siege). Andy Schafroth hat den Club aus Chiesanuova schon 5
mal mit einem Remis in die Kabine begleitet. Diesmal gab es beim Kellerkind
und Pokalsieger Virtus Acquaviva ein mageres 1:1. Bei Virtus hatte man
sich nach dem Pokalsieg in der lezten Saison und dem raschen Trainerwechsel
für diese Saison mehr als den 17. Platz vorgenommen. Nur die noch
sieglosen Mannen aus Falciano liegen hinter der Truppe von Trainer Tonak.
Der einzige Sieg, der auf dem Konto des Club aus Acquaviva zu Buche steht,
gelang mit 1:0 am 1. Spieltag. Seitdem gab es 2 Unentschieden und 5 Niederlagen.
Von Pawelleks Aurora Santa Mustiola hatte man in dieser Saison auch mehr
erwartet. Die 2:3 Heimniederlage liess im Stadion die ersten Pfiffe hörbar
werden. Aber Trainer Pawellek hört im eigenen Stadion keine Pfiffe
von der Tribüne: Die einzige Pfeife im Stadion ist der Schieri, sagt
er, wenn es mal wieder nicht so richtig geklappt. Herr Pawellek: 2:3 ist
nach 1:3 schon die zweite Pleite in Folge.
Der Club der Stunde kommt aus der Hauptstadt und heisst Calcio San
Marino. Der erste Sieg am 6. Spieltag im Kellerduell der Sieglosen gab
soviel Auftrieb, dass es nun schon 3 Siege in Folge sind. Trainer Poppen
wird bestimmt nicht locker lassen und seine Jungs noch weiter antreiben.
In San Marino kann in dieser Saison nicht nur der GS Domagnano Meister
werden. Aber dieser Weg ist für Calcio noch sehr weit.
Am nächsten Spieltag freuen wir uns schon auf das Zusammentreffen
der Giganten - Tre Penne San Marino gegen GS Domagnano. Gibt es den Wechsel
an der Spitze ? Wenn ja, wie wird er heissen ? SS Murata und Libertas Maggiore
können auch vorne liegen. Es wird also richtig spannend.
Hubert Hoffmann |
 |
| Noch keine
Punkte in neuer Liga
01.11.01 - In dieser Ausgabe:
Berichte zu den EM - Spielen in Italien und gegen Armenien, sowie dem
Freundschaftsspiel gegen Moldawien.
Interview mit dem Neuen Teamchef Andy Schafroth
Interview mit Andy Schafroth dem National-Coach von San Marino
Presse: Guten Tag Herr Schafroth, wir freuen uns, dass Sie sich Zeit
für uns genommen haben.
Schafroth: Selbstverständlich gebe ich der
Presse ein Interview. Auch nach einem etwas debakulösen Wochenende
stehe ich gerne zur Verfügung
Presse: Sie sind völliger Neuling als Trainer einer Nationalmannschaft,
wie unterscheidet sich Ihre Arbeit von einem Liga-Trainer?
Schafroth: Der hauptsächliche Unterschied
besteht wohl darin, dass ich die NM-Spieler nicht jeden Tag sehen kann.
Formkurven sind so schwerer festzustellen, auch ist es zum Teil ein kleines
Problem wenn in der NM eine andere Taktik gespielt werden soll als in den
Vereinen.
Presse:2. Nach den Erfolgen der letzten Saison haben Sie ein schweres
Amt übernommen, können Sie die Erfolge wiederholen, also den
direkten Durchmarsch in Liga 1 oder sind Sie mit dem Klassenerhalt zufrieden?
Schafroth: In der ersten Saison ist der Klassenerhalt
das primäre Ziel. Leider haben wir mit Baldur Ast unseren Topscorer
verloren. Wenn aber alle verbliebenen Spieler am gleichen Strang ziehen,
dann werden wir einige Nationen überraschen können. Gegen welche
Nationen Siege besonders schön wären, dass muss ich hier wohl
nicht erwähnen.
Presse: Werden wesentliche Veränderungen im Taktik-Bereich
oder innerhalb der Mannschaft kommen?
Schafroth: Die Taktik wird weitgehend dieselbe
sein wie schon in der letzten Saison, allerdings muss die Verteidigung
gestärkt werden, wie schon die ersten Spiele zeigten. Personell müssen
wir leider auf die Langzeitverletzten Volker Pieper und Mirko Martin verzichten.
Ich freue mich auf die ersten Spiele und unsere Neulinge Stefan Tonak,
Urs Zoller und Uli Stock, welche sicherlich eine Verstärkung des bisherigen
Kaders darstellen.
Presse: Wie stark ist dei NM-Mannschaft zur Zeit einzuschätzen.
Schafroth: Momentan sind wir in der Aufbauphase.
Ich hoffe, dass wir bis zum dritten Spiel unsere Form von Mitte letzter
Saison wieder finden können. Wenn wir das schaffen, können wir
jedem Gegner Punkte abknöpfen.
Presse: Wie sind Sie mit den ersten Spielen ihrer Mannschaft zufrieden
und wird sich etwas ändern?
Schafroth: Es waren gute Ansätze erkennbar.
Die Fehler in der Abwehr waren jedoch haarsträubend, in diesem Bereich
werden Veränderungen nötig sein. Offensiv bin ich mehr oder weniger
zufrieden, es werden aber nach wie vor zu viele hochkarätige Chancen
versiebt. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir schon in den nächsten
Spielen unseren Fans wieder bessere Kost bieten können!
Presse: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für
die Zukunft
Zur Lage in der EM Gruppe 2A
Zweimal toll gespielt und trotzdem ohne Punktgewinn, der Start in der
zweiten Liga ging gründlich daneben.
Drei Tore in Italien reichten nicht aus, da die Italiener 1 Treffer
mehr erzielten.
Auch das Heimspiel gegen Armenien konnten die Supereagles nicht gewinnen,
trotz Feldüberlegenheit lies sich die Mannschaft drei mal auskontern.
Doch das ist noch kein Beinbruch wenn diese Leistungen in den kommenden
Spielen bestätigt werden kann, dann ist diese Mannschaft stark genug
den Klassenerhalt zu schaffen.
EM: Italien gegen San Marino 4:3 (4:1)
Torschützen:
01. Minute 1:0 Thomas Mues
02. Minute 2:0 Franco Ammersbach
26. Minute 2:1 Stefan Tonak
43. Minute 3:1 Stephan Bierwirth
44. Minute 4:1 Stephan Bierwirth
54. Minute 4:2 Heiko Poppen auf Vorlage von Andy Schafroth
62. Minute 4:3 Klaus Riederer
So geht es wenn man gegen Italien nur Tore schießen möchte.
Das Fazit dieses Spieles ist, die Offensive ist in einer vorzüglichen
Verfassung, nur am der Abwehrverhalten der Spieler muss noch gefeilt werden.
Wie ist sonst zu erklären, dass bei eigenem Anspiel der Ball so
gespielt wird, dass der Gegenspieler nur noch den Ball ins Tor schieben
muss, so geschehen in der 1. Minute beim 1:0 durch Thomas Mues. So hatte
sich San Marino den Auftakt des Spieles mit Sicherheit nicht vorgestellt.
Doch bereits in der 2. Minute der nächste Patzer der Abwehr, den Franco
Ammersbach zum 2:0 ausnutzte. Danach dauerte es ca. 15 Minuten bis sich
die San Marinesen von diesem Doppelschlag erholt hatten. In der 26. Minute
keimte dann wieder Hoffnung auf als sich Stefan Tonak gekonnt seinen Bewachern
entziehen konnte und aus 16m den Ball unhaltbar für den Torhüter
ins linke untere Toreck jagte. Danach spielte nur noch eine Mannschaft
und das war San Marino. Leider wurden die zahlreichen Möglichkeiten
nicht genutzt. Von den Italienern war in dieser Phase überhaupt nichts
zu sehen und nur durch eine weitere Unachtsamkeit konnten sie in
der 43. Minute durch Stephan Bierwirth den Treffer zum 3:1 erzielen. Als
ob es nicht schon genug wäre pfiff der Schiedsrichter nach einer klaren
Schwalbe Elfmeter, Bierwirth segelte durch den Strafraum ohne dass ein
San Marinese in der Nähe war. Dieses Geschenk nahm er dankend an und
erzielte in der 44. Minute den Treffer zum 4:1 Halbzeitstand. So ungerecht
kann Fußball sein, keine Chance aber jeder Schuss ein Treffer. Nach
der Pause kamen die San Marinesen wütend aus der Kabine und legten
los wie die Feuerwehr und bereits in der 54. Minute wurde dieses anrennen
durch eine schöne Kombination zwischen
Heiko Poppen und Andy Schafroth belohnt. Schafrot schob den Ball am
Torhüter vorbei zu Heiko Poppen und der hatte keine Mühe den
Ball im Tor unterzubringen. Bereits 8 Minuten später das 3:4 durch
Klaus Riederer, der aus 25m nicht lange fackelte sondern mit einem Sonntagsschuss
ins Toreck dem Italienischen Keeper keine Chance lies. Auch in der Folgezeit
spielte nur San Marino, von den Italienern sah man in der zweiten Halbzeit
überhaupt nichts mehr, sie stolperten nur über den rasen versuchten
mit allen Mitteln dieses 4:3 über die Zeit zu bringen. Leider vergaben
die Supereagles sämtliche sich bietenden Chancen und mussten eine
unglückliche 3:4 Niederlage hinnehmen.
EM – Gruppe 2 A 1. Spieltag
Litauen – Malta 0:3
Tschechien – Finnland 3:0
Armenien – Nordirland 3:1
Italien – San Marino 4:3
Slowenien – Deutschland 3:1
1. Tschechien 1 3:0 3
2. Malta 1 3:0 3
3. Armenien 1 3:1 3
4. Slowenien 1 3:1 3
5. Italien 1 4:3 3
6. San Marino 1 3:4 0
7. Nordirland 1 1:3 0
8. Deutschland 1 1:3 0
9. Finnland 1 0:3 0
10.Litauen 1 0:3 0
EM: San Marino - Armenien 2:3 (2:2)
Torschützen:
01. Minute 0:1 Wolfgang Stueck
08. Minute 1:1 Stephan Gerti
33. Minute 2:1 Klaus-Jürgen Pawellek – Vorlage Sven Speichert
40. Minute 2:2 Werner Hoerhager
50. Minute 2:3 Lars Gruenhagen
Und wieder war es die 1. Spielminute, San Marino war wohl noch in der
Kabine, anders ist das verhalten der Spieler beim 0:1 durch Wolfgang Stück
nicht zu erklären. Doch bereits in der 8. Minute hatte Stephan Gerti
seinen großen Auftritt, er spielte zuerst 4 Armenier aus und schlenzte
den Ball dann vom 16m Eck gekonnt in den Winkel zum 1:1 Ausgleichstreffer.
Danach versuchten beide Mannschaften ihre Abwehrreihen zu sortieren und
durch gekonntes Kurzpasspiel nach vorne zu kommen. In der 33. Minute war
es dann soweit Klaus-Jürgen Pawellek erzielte nach einer Schönen
Flanke von Sven Speichert per Fallrückzieher aus 16m den 2:1 Führungstreffer.
Leider musste er daraufhin bis zur Halbzeit behandelt werden, denn ein
Armenischer Abwehrspieler trat den am Boden liegenden Pawellek. Das Überzahlspiel
nutzten die Armenier dann auch prompt in der 40. Minute durch Werner Hoerhager
zum 2:2 Ausgleichstreffer. Nach der Pause begannen beide Mannschaften sehr
abwartend. Um so überraschender der 3:2 Siegtreffer für Armenien,
Lars Grünhagen wollte den Ball nur nach vorne schlagen, doch der Ball
flatterte zum Entsetzen aller ins Tor. San Marino warf nun alles nach vorne,
doch ihr Kampf und Einsatz wurde auch in diesem spiel nicht belohnt.
EM – Gruppe 2 A 2. Spieltag
Deutschland - Litauen 5:0
Malta – Slowenien 1:3
Nordirland – Tschechien 4:1
Finnland – Italien 3:3
San Marino – Armenien 2:3
1. Slowenien 2 6:2 6
2. Armenien 2 6:3 6
3. Italien 2 7:6 4
4. Deutschland 2 6:3 3
5. Nordirland 2 5:4 3
6. Malta 2 4:3 3
7. Tschechien 2 4:4 3
8. Finnland 2 3:6 1
9. San Marino 2 5:7 0
10.Litauen 2 0:8 0
Freundschaftsspiel: San Marino gegen Moldawien 2:1 ( 2:0)
Torschützen:
01. Minute 1:0 Uli Stock
34. Minute 2:0 Marco Hennig – Vorlage Hubert Hoffmann
81. Minute 2:1 Ralf Stany
Beide Mannschaften merkte man die Strapazen der EM Spiel an und deshalb
wollten sich die Spieler wohl auch gegenseitig nicht weh tun. Das Spiel
begann mit einem Paukenschlag, Debütant Uli Stock wusste nach dem
Anspiel nicht wohin mit dem Ball, als er keine Anspielstation fand lief
er einfach auf das Moldawische Tor zu, keiner der gegnerischen Spieler
störte ihn dabei. Aus 8m schob er den Ball am verdutzten Torhüter
vorbei zum 1:0 in die Maschen. Danach plätscherte das Spiel dahin,
niemand wollte die Initiative ergreifen. So kam es völlig überraschend
zum 2:0 in der 34. Minute. Hubert Hoffmann schlug einen Eckball in Richtung
erster Pfosten und Marco Hennig hatte keine Mühe den Ball über
die Linie zu bringen.
Die Zuschauer waren froh als der Schiedsrichter zur Halbzeit pfiff.
Nach der Pause entwickelte sich ein schön anzuschauendes Spiel,
wobei jeder Spieler zeigen konnte was er am Ball kann ohne dass er gestört
wurde.
In der 81. Minute kam dann Moldawien zum verdienten Ehrentreffer durch
Ralf Stany. Danach versuchten die Moldawier zwar noch den Ausgleich
zu erzielen, doch ihre Bemühungen zum Torerfolg zu kommen war vergebens.
Vielleicht bringt dieser Sieg der Mannschaft das nötige Selbstvertrauen
die kommenden Begegnungen positiver zu gestalten.
Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
Tschechien - San Marino
San Marino – Finnland
Freundschaftsspiel gegen Italien und zwar Monstermäßig
Und eventuell kurzfristig gegen Spanien
Super-Cup-Endspiel:
SP Domagnano gegen Virtus Aquaviva
Klaus Riederer |
 |
| Die kommende
Saison aus der Sicht der Vereine
01.11.01 - Die Resonanz auf die Fragen der Presse ist in diesem
Jahr sehr hoch.
Überall wo die Presse auftauchte gab man mehr oder wenig bereitwillig
Auskunft über die Ziele und die Planungen für die kommende Saison.
Aus gutinformierten Kreisen trafen sich vor der Saison einige Trainer
aus San Marino zu einem Seminar, das unter dem Motto lief:
Wie werde ich ein erfolgreicher Trainer? Und wie halte ich den Druck
der Medien aus J
Wenn man den Quoten-Durchschnitt der ersten Runde betrachtet muss dieses
Seminar ein voller Erfolg gewesen sein.
Und hier die Fragen die gestellt wurden:
1. Welche Ziele haben Sie in dieser Saison?
2. Welche Veränderungen sind innerhalb der Mannschaft vorgenommen
worden?
3. Bei Erfolg in der letzten Saison :
Werden Sie von Ihren Präsidenten unter Druck gesetzt oder können
Sie mit der Mannschaft in Ruhe weiterarbeiten.
3. Bei Misserfolg:
Werden Sie von Ihren Präsidenten unter Druck gesetzt oder können
Sie mit der Mannschaft in Ruhe weiterarbeiten.
4. Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2. Liga.
Interview mit einem wortkargen Urs Zoller (La
Fiorita Montegiardino)
Presse: Herr Zoller, sie sind Neu in San Marino. Unsere Leser würden
gerne etwas mehr über Ihren Stil und Trainingsmethoden wissen um Sie
ein bisschen kennen zu lernen.
Zoller: Mach ich natürlich
Presse: Welche Ziele haben Sie in dieser Saison?
Zoller: UEFA-Cup
Presse: Welche Veränderungen sind innerhalb der Mannschaft
vorgenommen worden?
Zoller: Wenige! Der anfällige Torwart ging
und ein Topmann kam!
Presse: Warum sind sie nach San Marino gewechselt und können Sie
in Ruhe arbeiten?
Zoller: Aufgrund des Misserfolges wurde ich geholt
und der Vorgänger entlassen!
Presse: Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2. Liga.
Zoller: Aufstieg, und jetzt habe ich genug gesagt,
auf wiedersehen!
Presse: Vielen Dank Herr Zoller
Interview mit Stefan Tonak vom Pokalsieger
(Virtus
Aquaviva)
Presse: Welche Ziele haben Sie in dieser Saison?
Tonak: Ziele??? Natürlich möglichst
weit oben zu spielen und vielleicht ein Platz in einem Europäischem
Wettbewerb erreichen und im UEFA-Cup die "Großen" ein bisschen ärgern.
(Anm. der Redaktion: Der Pokalsieger ist bereits in der ersten Qualifikationsrunde
ausgeschieden)
Presse: Welche Veränderungen sind innerhalb der Mannschaft
vorgenommen worden?
Tonak: Da die Mannschaft letztes Jahr den Cup
geholt hat, aber in der Meisterschaft versagte, wurde die Mannschaft in
allen Mannschaftsteilen verstärkt.
Presse: Müssen Sie die Erfolge der letzten Saison bestätigen
und können Sie in Ruhe arbeiten oder werden Sie von Ihrem Präsidenten
unter Druck gesetzt?
Tonak: Da ich in meinem neuen Verein weder Erfolg
noch Misserfolg hatte, kann ich erst mal in Ruhe arbeiten. Aber schließlich
bin ich ein bekannter italienischer Trainer und deshalb werde ich schon
an den Ergebnissen gemessen. Eine lange Eingewöhnungsphase wird mir
mit Sicherheit nicht gewährt. Da ich zweimal italienischer Meister
war, wird man hier viel von mir erwarten. Obwohl die letztem 2 Jahre aus
meiner Sicht alles andere als berauschend waren...
Presse: Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2. Liga.
Tonak: Durch die Verpflichtung des italienischen
Rekordtorjägers hoffe ich auf einen Nichtabstieg mit Tendenz nach
oben.
Presse: Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für
die kommenden Aufgaben.
Tonak: Danke Gleichfalls
Interview mit Heiko Poppen (Calcio San Marino)
Presse: Guten Tag Herr Poppen, zum Saisonauftakt möchte die Presse
wieder einiges Wissen.
Poppen: Immer diese Scheiß-Presse... ,
aber fragen Sie mich ruhig
Presse: Welche Ziele haben Sie in dieser Saison?
Poppen: Erstmals haben wir das Ziel Meisterschaft
ausgegeben. Calcio San Marino ist der Hauptstadtverein, da geht es nicht,
dass man ganz unten steht. Und vor allem nicht, dass Lokalrivale Tre Penne
Jahr für Jahr vor uns steht.
Presse: Welche Veränderungen sind innerhalb der Mannschaft
vorgenommen worden?
Poppen: Gar keine. Erstmals gehen wir unverändert
in eine neue Saison. Wir glauben an unsere Stärke.
Presse: Werden Sie von Ihren Präsidenten unter Druck gesetzt oder
können Sie mit der Mannschaft in Ruhe weiterarbeiten?
Poppen: Stehe immer unter Druck. Die Meisterschaft
soll her. Ansonsten dürfte es wohl meine letzte Saison bei Calcio
San Marino gewesen sein. Mal sehen, wer dann in San Marino frei wird. Aber
so weit wird es nicht kommen. Nach dem ersten Zwischenergebnissen zu urteilen,
werde ich dann wohl ab nächste Woche beginnen müssen oben anzugreifen.
Presse: Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2. Liga.
Poppen: Den erneuten Aufstieg.
Presse: Vielen Dank Herr Poppen und viel Erfolg für Ihre Bemühungen
in dieser Saison
Poppen: Bitte sehr, aber kommen sie bitte erst
nach der Rückrunde wieder.
Interview mit Uli Stock (GS Dogana)
Presse: Guten Tag Herr Stock, sie sind ja sehr überraschend in
San Marino gelandet dürften wir Sie um ein Interview bitten?
Stock: Ein Hallo an alle San Marinesen von Uli
Stock.
Ich möchte mich für das Interesse an
mir und meiner Mannschaft schon in den ersten Tagen recht herzlich bedanken
!
Hoffe aber , dass der Medienrummel unsere Vereinstätigkeit
nicht zu sehr beeinflusst.
In dieser Saison hoffe ich ,das umzusetzen was
mein Vorgänger Baldur vorbereitet hat . Das heißt erreichen
eines Europäischen Cups und erfolgreiche Teilnahme in der NM.
Dieses zu erreichen wird allerdings sehr schwer
,
1. ist die Konkurrenz sehr groß
2. verlassen uns im Laufe der Saison einige Spieler
3. der Etat ist sehr eng geschnallt
4. Neuzugänge werden sich auf den Abwehrbereich
beschränken müssen.
Für diesen Neuanfang habe ich jedoch die
volle Unterstützung des Präsidiums, der Mannschaft und der Fans.
Darum belasten mich die Erfolge meines Vorgängers
nicht so sehr und ich habe einen 5jahres Vertrag bedenkenlos unterschrieben.
Alles andere wie ein 18.Platz in dieser Saison
, ist für uns ein Erfolg.
Das einzigste was ich "Baldur " versprechen musste,
sind 2 Siege gegen Tre Fiori Fiorentino :-)).
Zum Abschluss viel Glück alle meine Gegner,
eine gute Saison, Danke an Baldur und Danke an die Presse.
Sollte ich in dieser Saison mindestens 10. werden
lade ich alle San Marinesen nach Dogana ein und dann gibt es Piff Paff
bis zum Abwinken.
Interview zum Saison Start mit Hubert Hoffmann
dem Trainer des SS Folgore Falciano
Presse: Welche Ziele haben Sie in dieser Saison?
HH: Wir möchten die Aufbauarbeit der letzten
Saison fortsetzen. Ich übernahm die Mannschaft am 29. Spieltag der
Saison 2001/3 und war damit der 4. Trainer jener Saison. Wir belegten zuletzt
den 10. Platz und wollen dieses Ergebnis zumindest wiederholen.
Presse: Welche Veränderungen sind innerhalb der Mannschaft vorgenommen
worden?
HH: Keine. Veränderungen in der Mannschaft
sind im heutigen Fußball immer mit großen Kosten verbunden.
Wir vertrauen auf die Spieler der letzten Saison.
Presse: Bei Erfolg in der letzten Saison: Müssen Sie die Erfolge
der letzten Saison bestätigen oder können Sie in Ruhe weiterarbeiten?
HH: Wir werten in Falciano den 10. Platz der
letzten Saison als Erfolg nach dem 18. Platz in der Saison 2001/3. Wir
können in Ruhe weiterarbeiten und streben wieder mindestens den 10.
Platz an.
Presse: Bei Misserfolg: Werden Sie von Ihrem Präsidenten unter
Druck gesetzt und können Sie mit der Mannschaft in Ruhe weiterarbeiten.
HH: Ich beziehe diese Frage auf die neue Saison.
Nach der Saison 2001/3 hat sich die Vereinsführung in Falciano vorgenommen,
nie wieder einen Trainer bei Misserfolg zu entlassen. Ich kann also davon
ausgehen, die Saison auch auf dem 18. Platz beenden zu können.
Presse: Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2. Liga.
HH: Ich hoffe, dass unsere NM diese Saison in
der 2. Liga bleibt, um dann in der übernächsten Saison in Europa
da zu spielen, wo sie spielen muss. Die “künstliche” Einteilung der
Gruppen hat doch schon gezeigt, dass die 3. Liga nicht der richtige Platz
für San Marino war.
Interview mit Mirko Martin (SS Murata)
Presse: Müssen Ihre Saisonziele und Planungen korrigiert werden
nachdem die vergangene Saison einen so positiven Ausgang hatte?
Martin: Unsere Saisonziele sind ganz klar
definiert. Nach der Leistung der letzten Saison wollen wir Meister werden
und uns diesmal nicht wieder schlagen lassen. Jedenfalls muss es in der
Neuen Saison ein CL-Platz sein. In der CL wollen wir so weit wie möglich
kommen, ein Sieg wäre grandios und als einer der Vertreter von San
Marino wollen wir natürlich zeigen das wir kein Hinterland sind sondern
durchaus in der Weltklasse mithalten können. Ein weiteres Saisonziel
ist der Sieg des eigenen Turniers nachzulesen unter meiner Internet-Adresse
www.turnier.forum.de
Presse: Welche Veränderungen haben sie innerhalb der Mannschaft
vorgenommen?
Martin: In unserm Team haben wir einen jungen
Weltklasse-Torhüter aufgenommen, der unsere Kiste sauberhalten soll,
ansonsten ist alles bei der erfolgreichen Mannschaft des Vorjahres geblieben.
Presse: Müssen Sie die Erfolge der letzten Saison bestätigen
und können Sie in Ruhe weiterarbeiten?
Martin: Natürlich sind die Erwartungen der
Fans überaus hoch, sie fordern die Meisterschaft.
Somit steht das Team sowie auch ich als ihr Trainer
unter enormen Erfolgsdruck. Der Präsident allerdings steht voll hinter
der Mannschaft und dem Trainer, es sollte also keine Probleme geben.
Presse: : Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2.
Liga.
Martin: Nach meinen Ausstieg aus der NM hoffe
ich, es läuft weiterhin so gut wie bisher. Ein Aufstieg in die erste
Liga wäre durchaus gerechtfertigt, jedoch kann man das nicht erwarten,
denn da gehört immer eine Portion Glück dazu. Ich wünsche
der NM viel Erfolg in der kommenden Saison und weiß sie werden immer
ihr bestes geben.
So jetzt muss ich aber wirklich zu meiner Mannschaft
und breche auf der Stelle das Training ab, wir müssen noch über
die letzten Spieltage reden.
Interview mit Marco Hennig (SC Faetano)
Presse: Herr Hennig, würden Sie uns ein paar Angaben zur Lage
im Verein und Ihrer Saisonziele geben?
Hennig: Selbstverständlich, hier ein paar
Statements zur neuen Saison. Das Ziel ist dieses Jahr klar im Visier. Es
muss ein "einstelliger
Tabellenplatz" werden. Die Mannschaft wurde im
Mittelfeld und Angriff verstärkt, damit endlich einmal mehr Tore fallen.
Nach den beiden Saisons mit den meisten unentschieden der Liga ist es zeit,
diesen Hattrick nicht zu schaffen, sondern voll in die Offensive zu investieren,
mal schauen ob es sich lohnt.
Ich hoffe, dass unsere Neueinkäufe gut einschlagen
werden und wir nicht wieder (wie im letzten Jahr) die Schießbude
der Liga werde. Für die Nationalmannschaft habe ich ein gutes Gefühl,
der Klassenerhalt sollte locker drin sein, wenn nicht mehr.
Interview mit Patrizia Pusceddu (Tre Penne
San Marino)
Presse: Welches Saisonziel haben Sie ausgegeben?
Pusceddu: Tabellenplatz im oberen Drittel
Presse: Für welche Mannschaftsteile können Sie Neuzugänge
vermelden?
Pusceddu: Die Mannschaft ist in der Verteidigung
verstärkt worden um das traditionelle Spiel aus der kontrollierten
Abwehr aufzubauen.
Presse: Wie sicher ist Ihr Arbeitsplatz?
Pusceddu: Mein Arbeitsplatz ist so sicher, wie
der Bedarf eines Rauschmittels von einem Kollegen unserer Zunft
Presse: Wie schätzen sie die Zukunft unserer Nationalmannschaft
ein?
Pusceddu: Die Nationalmannschaft sollte aufgrund
der guten Zusammenarbeit der Trainer in unserer Liga erfolgreich sein.
Der Nachwuchs ist da!
Presse: Vielen Dank Frau Patrizia Pusceddu
Interview mit Klaus Riederer (SP Domagnano)
Meister 2001/4
Presse: Müssen Ihre Saisonziele und Planungen korrigiert werden
nachdem die vergangene Saison einen so positiven Ausgang hatte?
Riederer: Was in die Mannschaft in der
letzten Saison geleistet hat ist schon sensationell.
Im Umfeld und auch bei den Funktionären
hat niemand mit der Meisterschaft gerechnet, umso ausgiebiger wurde sie
dann gefeiert. Nachdem wir Anfang der letzten Saison fast den ganzen Kader
aussortiert haben um verstärkt auf junge Spieler zu setzten wollten
wir nur nicht in Abstiegsgefahr geraten, doch dann hatte die Mannschaft
plötzlich einen sensationellen Lauf und heraus kam die Meisterschaft.
Unsere Saisonziele sind oben mitzuspielen und im EC-Cup versuchen ein paar
Überraschungen zu landen.
Presse: Welche Veränderungen haben sie innerhalb der Mannschaft
vorgenommen?
Riederer: Wir haben nur junge hungrige Spieler
aus der Umgebung dazu geholt und vertrauen der Mannschaft des letzten Jahres,
denn ihr Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft.
Presse: Müssen Sie die Erfolge der letzten Saison bestätigen
und können Sie in Ruhe weiterarbeiten?
Riederer: Nach dieser Meisterschaft verzeiht
mir der Verein auch Rückschläge, die mit Sicherheit noch kommen
werden. Nur die Fans machen wir da einige Sorgen, denn sie sind von der
letzten Saison zu verwöhnt. Zur Not werde ich auch noch einmal selbst
die Stiefel schnüren.
Presse: : Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2.
Liga.
Riederer: Für mich selbst war der Aufstieg
ein großer Erfolg, doch die Arbeit mit der Mannschaft geht jetzt
vor, deshalb habe ich auch den Posten des NM - Coachs zur Verfügung
gestellt. Andy Schafroth scheint der richtige Mann dafür zu sein,
dem Nationalteam mit frischen Ideen weiterzuhelfen . Man sollte ihm dafür
aber die nötige Zeit lassen und bei Misserfolgen nicht gleich alles
in Frage stellen.
Ich erwarte von der NM-Mannschaft eine weitere
Steigerung und vor allem das Sie die Chance wahrnimmt sich im Europäischen
Fußball zu etablieren, wir sind am Anfang doch ziemlich belächelt
worden. Ich wünsche dafür allen Beteiligten viel Glück und
auch den Mut die kommenden Aufgaben zu bewältigen.
Klaus Riederer |
 |
| Virtus Acquaviva
ausgeschieden
01.11.01 - San Marino ging mit drei Clubs an den Start – Zwei
weiter
San Marino. In ganz Europa haben nicht nur die Fussballspiele in den
verschiedenen Meisterschaften begonnen, sondern es stand auch die 1. Qualifikationsrunde
in den Europapokalen an. San Marino ging mit drei Clubs in diese Qualifikationsrunde.
SS Murata startete in der Champions League und im UEFA Cup mussten GS Dogana
und Virtus Acquaviva antreten.
Mirko Martin trainiert wie in der letzten Saison den Club aus Murata,
während die Clubs aus San Marino, die im UEFA Cup antreten mussten
beide mit gerade neu verpflichteten Trainern starteten.
Uli Stock hat bei GS Dogana den langjährigen Trainer Baldur Ast
abgelöst. Ast selbst hat Stock für den Posten empfohlen. Stock
kommt von Skyvalley Rys, einem Verein, der in Irlands Amateurliga B spielt.
Stefan Tonak sitzt für Thomas Kneiphoff auf der Trainerbank bei
Virtus Acquaviva. Der FC Empoli aus Italiens Amateurliga B liess Trainer
Tonak nach vielen Jahren aus der Fussballprovinz in das Fussballzentrum
San Marino ziehen. Die Vereinsführung in Acquaviva erhofft sich viel
vom neuen Trainer. Er wurde auch für die wichtigen UEFA Cup Spiele
verpflichtet.
SS Murata spielt gross auf und kommt eine Runde weiter
Im Hinspiel bei Rapid Bukarest sah es für SS Murata sehr schlecht
aus. Es lief einfach nichts zusammen und so kam ein klares 1:3 zustande.
Trainer Mirko Martin musste seine Spieler vor dem Rückspiel erst auf
andere Gedanken bringen, damit das Weiterkommen in der Champions League
doch noch möglich wurde. Die Osteuropäer aus Bukarest waren sich
ihrer Sache vor dem Rückspiel schon sicher, dass sie gleich zwei ihrer
besten Spieler zu Hause liessen. Im Rückspiel SS Murata - Rapid Bukarest
hiess es dann 5:2 und das Publikum im Stadion war ganz aus dem Häuschen.
Viele Zuschauer aus dem benachbarten Italien fanden den Weg über die
Grenze, und sahen ein Spiel, was sie in ihrer Heimat kaum geboten bekommen
- Angriffsfussball vom feinsten. Trainer Martin hat es mit seinen Jungs
also doch noch geschafft. Dagegen war es für Trainer Uwe Trelewsky
kaum fassbar, das es aus ist mit den Westreisen in dieser Saison.
GS Dogana mit neuem Trainer auf Erfolgskurs
Uli Stock hat sich in San Marino gut eingelebt. Er musste mit seinem
Club GS Dogana gleich zum Auftakt der Saison die schwierigen EC Qualifikationsspiele
der 1. Runde überstehen. Bei Vigri Tartu tat man nicht mehr als man
musste und rettete ein verdientes 2:2 geschickt über die Zeit. Sein
Trainerkollege Bernhard Zurbuchen wollte unbedingt gewinnen, aber im Fussball
hat es sich schon oft gezeigt, dass es nicht mit der Brechstange geht und
auf keinen Fall gegen Mannschaften aus San Marino. Das Rückspiel war
vor eigenem Publikum dann aber doch noch schwieriger als man sich bei dieser
günstigen Ausgangsposition dachte. GS Dogana siegte zum Schluss aber
dann doch noch 3:2 und qualifizierte sich für die nächste Runde.
Uli Stock meinte nach dem Spiel: Wir reden jetzt nur noch über den
nächsten Gegner – diese 1. Qualifikationsrunde ist aus und vorbei.
Virtus Acquaviva verliert Hin- und Rückspiel
Valur Reydarfjordur siegte im Hinspiel nicht ganz unerwartet gegen
Virtus Acquaviva mit 2:1. Trainer Stefan Tonak versprach ein tolles Rückspiel
in Acquaviva und hoffte auf die treuen Anhänger die der Mannschaft
den nötigen Rückhalt geben sollten. Aber der Einzug in die nächste
Runde wurde trotz der 3 sehenswerten Tore der eigenen Mannschaft nicht
geschafft - Valur Reydarfjordur brachte 5 Tore zustande. Somit schied Virtus
bereits in dieser ersten Qualifikationsrunde aus.
Hubert Hoffmann |
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| Calcio San
Marino in tiefer Krise
01.11.01 - Der Meister erlebt einen klassischen Fehlstart
SP Domagnano verliert 1:2 bei Tre Fiori Fiorentino / SS Murata erster
Spitzenreiter
San Marino. Nein, ein Drama ist es wirklich nicht. Da hatte Klaus Riederer
Recht, als er eben dieses den anwesenden Journalisten nach der 1:2-Niederlage
seiner Mannschaft als Gast von Tre Fiori Fiorentino in den Block diktierte.
Doch Riederers Gesichtsausdruck zeigte es deutlich: So hatte er sich den
Saisonauftakt für den amtierenden Meister nicht vorgestellt. Woran
lag es? Weshalb war der Gegner, für den es in der abgelaufenen Spielzeit
nur zum 16. Platz gereicht hatte, für den Triumphator der vergangenen
Saison eine Nummer zu groß? „Wir haben wirklich verdient verloren“,
räumte Riederer ein. Man sei als Titelverteidiger eben der Gejagte.
Und Tre Fiori Fiorentino habe nach der zuletzt enttäuschenden Bilanz
auf Wiedergutmachung gebrannt: „Da sind solche Ergebnisse möglich“,
so Riederer.
Von Beginn an hatte seine Mannschaft den engagierten Gastgebern nur
wenig entgegenzusetzen. Kein Zweifel: Das 1:2 schmeichelte dem SP Domagnano
sogar. Die Platzherren hätten eher einen dritten Treffer anbringen
können, als dass der Ausgleich für die Gäste gerecht gewesen
wäre.
Erster Tabellenführer dieser Saison ist Vizemeister SS Murata.
Zu Hause gab es gegen Calcio San Marino einen 5:1-Sieg. Beeindruckend,
wie stark das Team von Coach Mirko Martin auftrat, aber auch erschreckend,
wie schwach sich die Hauptstädter präsentierten. Kürzlich
hatte deren Trainer Heiko Poppen seine Truppe noch als „reif für die
Meisterschaft“ bezeichnet, doch schon jetzt muss er sich eingestehen, dass
diese Einschätzung gänzlich an der Realität vorbeigeht.
Poppen machte nach dem Abpfiff unverhohlen deutlich, dass er über
die sportliche Entwicklung der zurückliegenden Monate maßlos
enttäuscht sei: „Und die Ursachen für das schwache Abschneiden
müssen bei den Verantwortlichen gesucht werden, also in erster Linie
bei mir“, erklärte er. Klingt nach Rücktritt. Das wollte Poppen
aber so nicht verstanden wissen. „Wir kämpfen weiter“, entgegnete
der 30-Jährige.
Eine klare Niederlage gab es auch für Aurora Santa Mustiola (2:5
bei Montevito Fiorentino). Das einzige Remis des Tages erlebten die Zuschauer
bei der Partie SS Folgore Falciano gegen Cosmos Serravalle (2:2).
Die Drei mit der weißen Weste
Vorjahresschlusslicht SP Cailungo wieder Letzter / Nur ein Auswärtssieg
am 2. Spieltag
San Marino. La Fiorita Montegiardino ist der neue Tabellenführer
in San Marino. Gegen den SP Cailungo gab es im Heimspiel einen 5:1-Sieg.
Der zweite „Dreier“ in dieser Saison für das neue Team von Trainer
Urs Zoller. Die Gäste hingegen stehen ohne Punktgewinn am Tabellenende.
Auch die vergangene Saison hatten sie bereits als Schlusslicht beendet.
Neben La Fiorita Montegiardino sind noch Tre Penne San Marino (3:1 gegen
SS Folgore Falciano) und SS San Giovanni mit der maximalen Ausbeute von
zwei Siegen aus zwei Partien in die Saison gestartet. SS San Giovanni setzte
sich bei Calcio San Marino mit 3.2 Toren durch und schaffte somit den einzigen
Auswärtssieg des Tages.
Im Duell des Titelverteidigers gegen den Vizemeister behielt der amtierende
Meister die Oberhand: Der SP Domagnano ließ den fulminant in die
Saison gestarteten SS Murata beim 3:1-Sieg nicht den Hauch einer Chance.
Novum: Alle Partien enden unentschieden
Rasse und Klasse beim Spitzenspiel: 3:3 zwischen SS San Giovanni
und SP Domagnano
San Marino. So etwas hat es in der Profiliga in San Marino noch nicht
gegeben: neun Spiele, neun Remis. Sicherlich ein Kuriosum, das für
lange Zeit einmalig bleiben wird. Unter diesen Unentschieden waren einige
herausragende Partien dabei. Allen voran das Spiel zwischen SS San Giovanni
und dem SP Domagnano.
Der Meister kommt nach seiner Auftaktniederlage immer besser in Fahrt
und verlangte dem Gastgeber, bislang immerhin noch mit einer weißen
Weste, einiges ab. 3:3 endete die Partie nach Atem beraubenden neunzig
Minuten. Zum Schluss waren die Platzherren dem Siegtreffer zwar nahe, doch
alles in allem hatten sich die Gäste das Unentschieden redlich verdient.
Spitzenreiter La Fiorita Montegiardino verteidigte seine Position durch
ein 1:1 bei SS Folgore Falciano. Nächster Verfolger bleibt Tre Penne
San Marino (1:1 bei Cosmos Serravalle).
In der Hauptstadt wird gelacht – und geflucht
Tre Penne ist Spitzenreiter, Calcio Schlusslicht / SP Domagnano
marschiert
San Marino. Gegensätzlicher könnte die Stimmung bei den beiden
Hauptstadtvereinen wohl kaum sein. Tre Penne San Marino schlug Montevito
Fiorentino im Heimspiel mit 3:1 Toren und erklomm dadurch die Tabellenspitze.
La Fiorita Montegiardino rutschte nach einem 2:2 zu Hause gegen Cosmos
Serravalle auf den zweiten Platz ab. Freude also bei Tre Penne San Marino,
schon fast depressive Stimmung nur wenige Kilometer entfernt beim Lokalrivalen
Calcio San Marino.
Auf eigenem Platz hatte es eine 3:4-Heimniederlage gegen Pennarossa
Chiesanuova gesetzt. Trainer Heiko Poppen ging mit seiner Abwehr hart ins
Gericht. 14 Gegentore in vier Partien seien entschieden zu viel. Was dem
Coach nicht entgangen ist: Gegen seine Mannschaft scheinen die Kontrahenten
besonders motiviert zu sein. „Dabei sind wir doch wirklich nur eine graue
Maus“, ist Poppen die Realität nicht entgangen. Die ist aber hart.
Denn eigentlich wollte man in dieser Saison oben mitspielen – und: vor
allem vor Tre Penne San Marino in der Tabelle landen. Beide Ziele erscheinen
momentan kaum verwirklichbar. Und so wird wieder kräftig spekuliert:
Wie lange ist Poppen noch im Amt? „Noch lange“, sagt er zwar. Schaut aber
nicht überzeugt drein. Und fügt dann mit einem gequälten
Gesichtsausdruck hinzu: „Fragt sich nur, wo.“
Auf der Überholspur befindet sich dagegen derzeit Titelverteidiger
SP Domagnano. Nach der Auftaktniederlage läuft es „rund“ bei der Mannschaft
von Trainer Klaus Riederer. Dem SC Faetano brachte der Meister mit einem
3.2-Heimsieg die erste Saisonniederlage bei und kletterte auf den dritten
Platz. Die erste Niederlage gab es auch für SS San Giovanni, das bei
Juvenes Serravalle mit 1:2 Toren unterlag.
Vier Teams sind in dieser Saison noch ohne Sieg. Neben Schlusslicht
Calcio San Marino warten noch SP Cailungo (2:2 bei GS Dogana), SS Folgore
Falciano (1:2 bei Libertas Borgo Maggiore) und GS Dogana auf den ersten
„Dreier“.
Heiko Poppen |
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