San Marino
     

 

 
Nationalmannschaft San Marino macht das Unmögliche möglich NEU 10.01.02
33.-34. Spieltag Calcio San Marino ist Meister NEU 10.01.02
Nationalmannschaft San Marino sensationell auf Platz 2 27.12.01
29.-32. Spieltag Furioses Montevito Fiorentino 27.12.01
Nationalmannschaft Wieder kein Sieg in der EM-Liga 20.12.01
25.-28. Spieltag Dichtes Gedränge an der Spitze 20.12.01
Nationalmannschaft Rückfall in vergangene Zeiten 13.12.01
21.-24. Spieltag Meister SP Domagnano gefestigt an die Spitze 13.12.01
Europapokal SP Domagnano flog im Achtelfinale raus 13.12.01
Nationalmannschaft Zweites Wochenende hintereinander ungeschlagen 06.12.01
17.-20. Spieltag Der Meister taumelt: Drei Niederlagen in vier Spielen 06.12.01
Europapokal SP Domagnano steht im Achtelfinale 06.12.01
Europapokal Durchwachsener Start in die Gruppenspiele 29.11.01
Nationalmannschaft Wochenende ungeschlagen überstanden 29.11.01
1^3.-16. Spieltag Erste Erfolgserlebnisse für SS Folgore Falciano 29.11.01
Nationalmannschaft San Marino hat sich an das Klima der 2.Liga gewöhnt 22.11.01
09.-12. Spieltag Faetanos Sturm an die Spitze 22.11.01
Europapokal Unser Meister ganz gross 22.11.01
Supercup Entscheidung im zweiten Anlauf 22.11.01
Europapokal San Marinos Meister weiter in CL 15.11.01
Nationalmannschaft San Marino kann noch gewinnen 08.11.01
Supercup Keine Entscheidung im Super Cup 08.11.01
05.-08. Spieltag Titelverteidiger GS Domagnano begibt sich in Lauerstellung 08.11.01
Nationalmannschaft Noch keine Punkte in neuer Liga 01.11.01
Interviews Die kommende Saison aus der Sicht der Vereine 01.11.01
Europapokal Virtus Acquaviva ausgeschieden 01.11.01
01.-04. Spieltag Calcio San Marino in tiefer Krise 01.11.01

 
 
Statistik der Supereagles
San Marino macht das Unmögliche möglich

10.01.02 - San Marino hat das Unmögliche möglich gemacht und ist sensationell in die 1. Liga in Europa aufgestiegen. 
Armenien stand als 1. Aufsteiger bereits vor diesem Spieltag fest.
Der zweite Aufsteiger sollte im Spiel Slowenien gegen San Marino ermittelt werden, doch vorher mussten beide Mannschaften ihre Pflichtaufgabe in Finnland bzw. gegen Malte erfüllen. Während Slowenien den erhofften Punkt in Finnland erreichen konnte gab es für San Marino zu Hause eine peinliche 1:2 Niederlage gegen Malta und der Aufstieg schien in weite Ferne gerückt, da man nun bei den Heimstarken Slowenen unbedingt gewinnen musste.
Nach dem Spiel jubelte nur eine Mannschaft, San Marino war durch den 2:1 Sieg aufgestiegen.
Absteigen müssen Deutschland, Tschechien und Nordirland.

EM: San Marino gegen Malta 1:2 (1:1)
Torschützen:
16. Minute 0:1 Daniel Koeppe
43. Minute 1:1 Andy Schafroth
46. Minute 1:2 Uli Schaaf

Peinlicher Auftritt der Supereagles ausgerechnet gegen Malta.
Vor dem Spiel gab es einige Differenzen zwischen dem Präsidenten von Malta und
der Führungsriege von San Marino.
Auslöser war wieder einmal der selbstherrliche Präsident des Inselstaates, der wieder Öl ins immer glimmende Feuer gießen musste. Es endete damit, dass er an der Landesgrenze standesgemäß mit dem Ochsenkarren abgeholt wurde, während die Spieler in die bereitgestellten Limousinen einsteigen durften..
Das Spiel war dann aber ziemlich ruhig und fair geführt, aber wiederum mit der Einschränkung, dass ein Spieler von Malta immer wieder mit einigen Ausrastern unangenehm auffiel.
Beide Mannschaften begannen das Spiel sehr verhalten, ging es doch für San Marino um den Aufstieg, während Malta bei einer Niederlage weiter um den Klassenerhalt zittern musste. So gingen in den ersten 15 Minuten fast alle Aktionen daneben, als ob die Spieler zum ersten mal in ihrem Leben einen Ball zu sehen bekommen. In der 16. Minute allerdings ging Malta mit 1:0 durch Daniel Koppe in Führung. Unser Torhüter wollte den Ball weit nach vorne schlagen, doch der Ball ging nur kerzengerade nach oben und fiel dem völlig überraschten Koeppe auf den Kopf und landete schließlich zum Entsetzen der Zuschauer im Tor.
In der Folgezeit versuchten die Supereagles immer wieder ins Spiel zu kommen, doch die Malteser verhinderten dies dadurch, dass sie das Spiel sehr langsam machten und jeden Ball der in ihre Hälfte kam nur weg schlugen.
In der 43. Minute der erste und einzige Lichtblick im Spiel unserer Mannschaft.
Andy Schafroth lies sich bei seinem Sturmlauf über das gesamte Feld nicht aufhalten und donnerte den Ball aus 16m in den rechten Torwinkel zum vielumjubelten Ausgleichstreffer.
Nach der Pause verschlief unsere Mannschaft mal wieder den Beginn und ermöglichte so Uli Schaaf den 2:1 Führungstreffer für Malta.
In den verbleibenden 44 Minuten des Spieles gelang es unserer Mannschaft nicht mehr das Spiel noch einmal herumzureißen. Die Bälle wurden im Mittelfeld durch unerklärliche Fehler verloren und so kam die Mannschaft in der zweiten Hälfte zu keiner einzigen Torchance mehr. Der Aufstieg war nach diesem Spiel in weite Ferne gerückt, während Malta den Klassenerhalt bejubeln konnte.
Der Debütant Stefan Reiff konnte in diesem Spiel ebenso wenig Akzente setzen wie seine etablierten Kollegen.
Auf den zweiten Neuling Rüdiger Bomsien, der in diesem Spiel ebenso sein EM-Debüt geben sollte wurde in Seravalle umsonst gewartet, er nahm den falschen Bus und fuhr nach Slowenien wo er die Mannschaft als Schlachtenbummler tatkräftig unterstützte.
Seine Entschuldigung:
Nach den Aussagen des Maltesischen Präsidenten dachte ich das Spiel fällt aus und so setzte ich mich kurzerhand in den Bus der Schlachtenbummler um der Mannschaft wenigsten moralischen Beistand geben zu können.

EM – Gruppe 2 A 17. Spieltag

Nordirland – Litauen 4:4
Italien – Tschechien 2:3
Armenien - Deutschland  1:2
Finnland – Slowenien 2:2
San Marino - Malta   1:2

1. Armenien 17 37:23 31
2. Slowenien 17 35:30 29
3. San Marino 17 36:30 28
4. Malta 17 32:29 23
5. Italien 17 35:41 23
6. Litauen 17 28:40 23
7. Finnland 17 31:30 22
8. Deutschland 17 33:34 20
9. Tschechien 17 31:34 20
10. Nordirland 17 26:35 14
 

EM: Slowenien gegen San Marino 1:2 (1:2)
Torschützen:
20. Minute 0:1 Urs Zoller
22. Minute 1:1 Denis Gelhard auf Vorlage Michael Grafunder
24. Minute 1:2 Jan Berlin

Alle waren gespannt wie die Mannschaft die unerwartete Heimpleite gegen Malta 
Verarbeitet hat. Da Slowenien in Finnland punkten konnte war heute unbedingt ein Sieg nötig um doch noch den Durchmarsch durch die 2. Liga zu schaffen und in die erste Liga aufzusteigen.
Von Beginn an sahen die zahlreich mitgereisten Zuschauer aus San Marino, dass ihre Mannschaft heute unbedingt gewinnen wollte während Slowenien sehr abwartend spielte. Angriff auf Abgriff rollte auf das Tor der Slowenen, doch immer wieder war ein Fuß eines Abwehrspielers oder der sehr gut haltende Torhüter der Slowenen im Weg. Doch in der 20. Minute war es dann soweit, Urs Zoller verwandelte einen an ihm verübten Foulelfmeter sehr souverän zum 1:0 für
San Marino. Doch bereits zwei Minuten später eine sehr gelungene Aktion der Slowenen. Grafunder und Gelhard spazierten durch unsere Abwehrreihe, als ob sie nicht vorhanden wäre. Gelhard schließlich war es dann vorbehalten den 1:1 Ausgleich zu erzielen. San Marino war aber nicht geschockt, sofort wurde wieder auf das Tor der Gastgeber gespielt und wiederum zwei Minuten später war es dann Jan Berlin der den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielte. Bis zur Pause hatten beide Mannschaften noch hochkarätige Chancen einen weiteren Treffer zu erzielen, doch blieben sie alle ungenutzt.
Die zweite Halbzeit war ein einziger Sturmlauf der Slowenen, doch San Marino konnte sich immer wieder aus der Umklammerung lösen und ihrerseits einige gefährliche Konter fahren. Doch beiden Mannschaften gelang kein Tor mehr, so dass San Marino dieses wichtige Spiel mit 2:1 für sich entscheiden konnte.
Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr.
Der Präsident kündigte sofort eine Dreitägige Feier für San Marino an.
Piff-Paff für ALLE.

Herzlichen Glückwunsch an die Supereagles zum Aufstieg.

EM – Gruppe 2 A 18. Spieltag

Litauen – Italien  3:3
Tschechien – Armenien 1:3
Slowenien – San Marino 1:2
Deutschland – Finnland 2:3
Malta – Nordirland  3:1

1. Armenien 18 40:24 34
2. San Marino 18 38:31 31
3. Slowenien 18 36:32 29
4. Malta 18 35:30 26
5. Finnland 18 34:32 25
6. Italien 18 38:44 24
7. Litauen 18 31:43 24
8. Deutschland 18 35:37 20
9. Tschechien 18 32:37 20
10. Nordirland 18 27:38 14
 
 

Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
San Marino gegen England
Irland gegen San Marino

Freundschaftsspiel:
San Marino gegen Nordirland

Klaus Riederer

Calcio San Marino ist Meister

10.01.02 - Dramatik an der Tabellenspitze – Irre 3:5-Pleite von SS San Giovanni
Calcio San Marino macht den Sack einfach nicht zu / 1:2-Heimniederlage 

San Marino. Geht Calcio San Marino auf der Zielgeraden die Luft aus? Am vorletzten Spieltag verlor die Mannschaft von Trainer Heiko Poppen zum zweiten Mal in Folge. Diesmal gab es zu Hause gegen das Schlusslicht Virtus Acquaviva eine 1:2-Niederlage. „Wir machen den Sack einfach nicht zu“, ärgerte sich Poppen. 

Doch die Verfolger nutzen die momentane Schwäche des Spitzenreiters nicht. Juvenes Serravalle unterlag zu Hause gegen Montevito Fiorentino ebenfalls mit 1:2 Toren und rutschte vom zweiten auf den dritten Platz ab. Das Team von Coach Peter Thoma hat somit weiter einen Zähler Rückstand. Punktgleich auf Rang zwei ist nun SP Domagnano zu finden. Der amtierende Meister bezwang Aurora Santa Mustiola im eigenen Stadion 4:1 und darf weiter von einer erfolgreichen Titelverteidigung träumen. 

Von der Meisterschaft träumt auch noch SS San Giovanni. Die Truppe von Trainer Jan Berlin hatte die Tabellenführung quasi vor Augen, führte als Gast des Vorletzten La Fiorita Montegiardino klar mit 3:0 Toren. Doch in der Schlussphase gelangen den Gastgebern noch fünf Treffer – dank einer äußerst riskanten Spielweise. Coach Urs Zoller durfte sich als großer Sieger fühlen. Die Gäste wirkten dagegen nach der nicht mehr für möglich gehaltenen 3:5-Niederlage wie am Boden zerstört.

„Diese Meisterschaft ist ein Geschenk“
Calcio San Marino holt trotz dritter Niederlage in Folge den Titel

San Marino. Immer länger wurden die Gesichter bei Verantwortlichen und Fans von Calcio San Marino. Die Niederlage der Hauptstädter bei Tre Fiori Fiorentino zeichnete sich früh ab. Schon wieder verloren, zum dritten Mal in Folge. Die Meisterschaft im letzten Moment vergeigt? Und tatsächlich, am Ende gab es eine 1:3-Niederlage. 

Die Chance für einen der drei Verfolger, sich im letzten Moment an die Spitze zu setzen. Der Vierte SS San Giovanni wollte nach der unfassbaren 3:5-Niederlage vom 33. Spieltag noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Doch vergebens. Am Ende reichte es gerade zu einem 2:2 auf eigenem Platz gegen Libertas Borgo Maggiore. Die Truppe von Coach Jan Berlin musste sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. 

Titelverteidiger SP Domagnano hielt alle Trümpfe in der Hand – und traf auf einen entfesselt aufspielenden Gegner. Schlusslicht Virtus Acquaiva, am 33. Spieltag bereits Bezwinger von Spitzenreiter Calcio San Marino, fegte den noch amtierenden Meister mit 4:0 vom Platz und kletterte noch um einen Platz in der Tabelle. SP Domagnano rutschte dagegen vom zweiten auf den dritten Platz. 

Alle Chancen nun also für Juvenes Serravalle, sich den Titel zu sichern. Die Mannschaft von Trainer Peter Thoma musste beim Kellerkind Aurora Santa Mustiola antreten. Und die Platzherren wehrten sich verbissen gegen den Favoriten. Am Ende gab es zwischen den beiden Kontrahenten ein 1:1. Die Gastgeber rutschten trotz des Erfolgs noch auf den letzten Platz ab. Juvenes Serravalle kletterte dagegen noch einmal nach oben– aber nur um einen Rang. Punktgleich mit Calcio San Marino beendete die Mannschaft von Coach Peter Thoma als Zweiter die Saison. Aber das Torverhältnis gab den Ausschlag für die Hauptstädter.

Und bei denen kannte der Jubel keine Grenzen mehr. „Diese Meisterschaft ist ein Geschenk“, jubelte Trainer Heiko Poppen. „Wir sind wohl auch der Dusel-Meister“, räumte er ein: „Wir hatten auch etwas Glück.“ Doch er sei stolz auf sein Team: „Schließlich waren wir nach dem 5. Spieltag noch das Schlusslicht in San Marino“, sagte Poppen.

Fünfter wurde übrigens Tre Penne San Marino mit gerade mal zwei Punkten Rückstand auf den neuen Meister. Und das, obwohl Tre Penne zwischenzeitlich zwölf Spiele in Folge ohne Sieg blieb. Auch ein Indiz dafür, wie ausgeglichen es einmal mehr in San Marino zugegangen ist. 

Heiko Poppen

San Marino sensationell auf Platz 2

27.12.01 - Situation in der EM Liga:
San Marino liegt nach zwei Siegen gegen Deutschland und in Nordirland am
7. Spieltag der EM-Liga sensationell auf Platz 2, Punktgleich mit Slowenien hinter dem sicheren Aufsteiger Armenien. Gewinnen die Supereagles ihre letzten 2 Spiele steigen sie sogar auf. Die Entscheidung darüber fällt in Slowenien am letzten Spieltag. Alle anderen Mannschaften haben keine Chance mehr aufzusteigen.
Alle anderen Mannschaften spielen noch gegen den Abstieg.
Außerdem gab es noch zwei Freundschaftsspiele, in Österreich gab es eine 1:4 Niederlage und gegen die Geistermannschaft aus Frankreich gab es einen überzeugenden 5:0 Sieg.

EM: San Marino gegen Deutschland 2:1 (0:1)
Torschützen:
38. Minute 0:1 Udo Wollert
54. Minute 1:1 Andy Schafroth nach Vorlage von Uli Stock
83. Minute 2:1 Urs Zoller nach Vorlage von Sven Speichert

Alle wussten um was es im heutigen Heimspiel gegen Deutschland ging. Bei einem Sieg wäre man alle Abstiegssorgen los, doch bei einer Niederlage steckte man im tiefsten Abstiegskampf.
Dementsprechend begann dieses Spiel, San Marino begann sehr vorsichtig und wagte keine riskanten Spielzüge und Deutschland verhielt sich sehr abwartend, denn eine Niederlage in San Marino bedeutet für sie den fast sicheren Abstieg.
Das Spiel plätscherte durch diesen Nicht-Angriffs-Pakt  in den ersten 30 Minuten so dahin, ohne dass es vor den Toren zu gefährlichen Aktionen kam.
Doch dann besann sich die Deutsche Mannschaft und versuchte das Spiel zu gestalten. In der 38. Minute wurden ihre Bemühungen dann auch belohnt, Udo Wollert nutzte eine Unachtsamkeit in der Abwehr und erzielte den 1:0 Führungstreffer für Deutschland. Von unserer Mannschaft sah man bis zur Pause überhaupt nichts mehr.
Nach der Pause beschränkte sich Deutschland darauf ihre Führung zu verteidigen während San Marinos Versuche den Ausgleich zu erzielen meist überhastet vergeben wurde. In der 54. Minute dann plötzlich der Ausgleich. Uli Stock hämmerte einen Freistoss an die Querlatte und den Abpraller brauchte dann Andy Schafroth nur noch über die Linie zu schieben. Danach versuchten beide keine Fehler mehr zu machen und so sahen die zahlreichen Zuschauer nur ein hin und hergeschiebe im Mittelfeld. Als sich alle schon mit einem weiteren Unentschieden gegen Deutschland abgefunden hatten gab es einen weiteren Freistoss für San Marino. Sven Speichert schlug den Ball von halbrechts weit in den Strafraum der Deutschen Mannschaft und Urs Zoller brauchte nur noch den Kopf hinzuhalten und es stand in der 83. Minute plötzlich 2:1 für San Marino. Danach wachte Deutschland auf und versuchte vehement den Ausgleich zu erzielen, doch alle Anstrengungen waren vergebens. Als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff war es sicher, dass der Klassenerhalt geschafft war. 

EM – Gruppe 2 A 15. Spieltag

Malta - Tschechien  1:1
Finnland – Armenien 2:1
Litauen – Slowenien 1:1
San Marino - Deutschland 2:1
Italien – Nordirland  1:0
1. Armenien 15 33:20 28
2. Slowenien 15 32:25 28
3. San Marino 15 32:27 25
4. Italien 15 32:35 23
5. Finnland 15 27:25 21
6. Litauen 15 22:35 19
7. Malta 15 28:25 17
8. Tschechien 15 27:30 17
9. Deutschland 15 28:32 14
10. Nordirland 15 21:28 13
 

EM: Nordirland gegen San Marino 1:2 (0:1)
Torschützen:
20. Minute 0:1 Heiko Poppen
54. Minute 1:1 Marcus Preusse
57. Minute 1:2 Klaus Jürgen Pawellek
65. Minute 1:3 Jan Berlin

Nach dem das Spiel gegen Deutschland ziemlich verkrampft geführt wurde spielte unsere Mannschaft heute durch den vorzeitigen Klassenerhalt völlig befreit auf.
Unsere Mannschaft war über die gesamten 90 Minuten die bessere Mannschaft und gestattete den Nordiren nur eine einzige echte Torchance. Den Nordiren dagegen merkte man an, dass sie heute um jeden Preis gewinnen musste sonst ist der Abstieg sicher. So begann dieses Spiel dann auch, Nordirland kämpfte um jeden Meter ohne jedoch vor das Gehäuse der San Marinesen zu kommen.
Die Supereagles dagegen spielten abgeklärt und versuchten die Nordiren immer wieder durch ihr geschicktes Kurzpasspiel aus dem Konzept zu bringen.
Bereits in der 20. Minute erzielte Heiko Poppen den 1:0 Führungstreffer für die Supereagles, der Ball wurde bestimmt über 25 Stationen gespielt ohne dass die Nordiren an den Ball kamen und Poppen hatte dann keine Mühe mehr den Ball im Tor unter zu bringen. Die spielerische Überlegenheit der San Marinesen wurde bis zum Pausenpfiff noch des öfteren demonstriert . Leider wurde dabei das eine oder andere mal der besser postierte Mitspieler übersehen, so dass es beim 1:0 für San Marino blieb.
Die zweite Hälfte begann wie die erste endete, San Marino war spielbestimmend ohne sich richtige Torchancen zu erarbeiten. Nordirland kämpfte nach wie vor und wurde dann auch in der 54. Minute durch den 1:1 Ausgleichstreffer von Marcus Preusse belohnt. Doch die Freude der Nordiren währte nur ganze drei Minuten, denn in der 57. Minute erzielte Klaus Jürgen Pawellek das 2:1 für San Marino. Die Nordiren waren weit aufgerückt und spielten auf Abseits, da schnappt sich Pawellek den Ball und überlistete die Abseitsfalle dadurch, dass er sich den Ball vorlegte und durch die verdutzten Abwehrspieler der Nordiren lief und sich diese Chance nicht entgehen lies. Kaltschnäuzig schob er den Ball am herauslaufenden Torhüter vorbei ins Tor. Nordirland verstärkte nun ihre Bemühungen, doch in diese Phase fiel der Treffer zum 3:1 durch Jan Berlin in der 65. Minute. Berlin verwandelte einen Eckball direkt ins Tor. Danach brachen die Nordiren völlig ein und San Marino hatte keine Mühe dieses Spiel nach Hause zu schaukeln.
Als man die Ergebnisse der anderen Partien erfuhr wurde der Teamchef ziemlich bleich, wie soll er seine Spielern jetzt motivieren hat er doch die ganze Zeit nur vom Klassenerhalt gesprochen und jetzt dies. Am letzten Spieltag können die Supereagles sogar noch den Aufstieg erreichen. Aber ihm werden schon die entsprechenden Worte einfallen.

EM – Gruppe 2 A 16. Spieltag

Tschechien – Litauen 1:2
Slowenien – Armenien 1:3
Deutschland – Italien 3:1
Nordirland – San Marino 1:3
Malta – Finnland  3:2

1. Armenien 16 36:21 31
2. San Marino 16 35:28 28
3. Slowenien 16 33:28 28
4. Italien 16 33:38 23
5. Litauen 16 24:36 22
6. Finnland 16 29:28 21
7. Malta 16 31:27 20
8. Deutschland 16 31:33 17
9. Tschechien 16 28:32 17
10. Nordirland 16 22:31 13
 
 

Freundschaftsspiel: Österreich gegen San Marino 4:1 (1:1)
Torschützen:
38. Minute 1:0 Roman Jachs
39. Minute 1:1 Heiko Poppen
57. Minute 2:1 Harry Heitzihei
59. Minute 3:1 Andreas Stieger
69. Minute 4:1 Christopher Brightwell

War es letzte Woche San Marino die das Spiel bestimmten, so war bei diesem Spiel alles umgekehrt. Diesmal bestimmte Österreich das Spiel. San Marino war in der ersten Halbzeit noch ebenbürtig, so konnte Heiko Poppen den Führungstreffer der Österreicher in der 38. Minute durch Roman Jachs postwendend wieder egalisieren. Doch in der zweiten Halbzeit hatte man den Österreichern nichts mehr entgegen zu setzen und kassierte in der 57. Minute durch Harry Heitzihei das 1:2, in der
59. Minute durch Andreas Stieger das 1:3 und in der 69. Minute durch Christopher Brightwell das 1:4. Danach ließen es die Österreicher wieder langsamer angehen und ersparten unserem Team eine deutlichere Niederlage.

Freundschaftsspiel: San Marino gegen Frankreich 5:0 (4:0)
09. Minute 1:0 Uli Stock
10. Minute 2:0 Uli Stock
20. Minute 3:0 Sven Speichert
38. Minute 4:0 Andy Schafroth
54. Minute 5:0 Rüdiger Bomsien

Über dieses Spiel gibt es eigentlich nichts zu berichten außer dass die Mannschaft der Supereagles einen Phänomenalen Tag erwischten und Frankreich überhaupt nicht vorhanden war. Es ist schade, dass man diesen Sieg eigentlich nicht einordnen kann und den Franzosen kann man eigentlich nur raten ihre Termine etwas sorgfältiger zu überwachen. Oder hatten sie einfach Angst bei einem Fußballzwerg unterzugehen? Kommunikativ scheinen die Fußballer Europas auch nicht zu sein, denn außer der Terminvereinbarung hat man von den Funktionären nichts mehr gehört. So geht dieses Spiel leider ohne weiteren Kommentar nur in die Statistik ein.

Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
San Marino gegen Malta
Slowenien gegen San Marino

Klaus Riederer

Furioses Montevito Fiorentino

27.12.01 - Juvenes Serravalle pirscht sich heran
2:1-Auswärtssieg bei Libertas Borgo Maggiore weckt Titelhoffnungen

San Marino. Noch mehr Spannung an der Spitze: Tabellenführer Calcio San Marino zeigte zwar eine überzeugende Leistung beim Tabellenkellerkind Montevito Fiorentino, musste sich am Ende aber mit 3:4 Toren geschlagen geben. „Es bleibt dabei: Gegen uns sind die Gegner immer besonders motiviert“, kommentierte Gästecoach Heiko Poppen die Niederlage beim Vorletzten.

Doch die Hauptstädter bleiben oben. Titelverteidiger SP Domagnano (0:4 bei GS Dogana) und SS San Giovanni (2:3 bei SP Cailungo) hätten den Sprung an die Spitze schaffen können, mussten sich aber ebenfalls jeweils auswärts geschlagen geben. Dadurch schob sich Juvenes Serravalle auf den zweiten Rang vor. Der 2:1-Erfolg als Gast von Libertas Borgo Maggiore weckt die Titelhoffnungen der Mannschaft von Trainer Peter Thoma.

Zum zwölften Mal in Folge blieb indes Tre Penne San Marino sieglos (1:3-Heimniederlage gegen Virtus Acquaviva). Trotz dieser enormen Negativserie hat das Team nur sechs Zähler Rückstand auf Rang eins. Man stelle sich, es wäre nicht derart eingebrochen!
 
 

Gleich fünf Teams träumen vom Titel
Juvenes Serravalle übernimmt am 30. Spieltag die Tabellenführung 

San Marino. An der Spitze wird es eng. Calcio San Marino musste den „Platz an der Sonne“ räumen. Im Gipfeltreffen bei SP Domagnano holten die Hauptstädter aber immerhin ein 3:3. Die Gastgeber hätten sich mit einem Sieg an die Hauptstädter vorbeischieben können. Die Remis im Topspiel nutze Juvenes Serravalle. Das 2:1 im Heimspiel gegen GS Dogana reichte der Mannschaft von Coach Peter Thoma, um sich die Tabellenführung zu sichern.

Bestens im Rennen um den Titel liegt auch SS San Giovanni – und das trotz einer 1:2-Heimniederlage gegen SS Folgore Falciano. Vier Punkte Rückstand auf den ersten Platz scheinen angesichts der Ausgeglichenheit der Liga aber noch korrigierbar. Und so darf vielleicht sogar noch Tre Penne San Marino von der Meisterschaft träumen, nachdem es nach zwölf Partien in Folge ohne Sieg endlich mal wieder einen Dreier gab (2:1-Auswärtssieg bei Tre Fiori Fiorentino). 

Weiter Boden im Tabellenkeller macht Montevito Fiorentino gut. Nach dem 1:0-Sieg bei Pennarossa Chiesanuova klettert das Team von Coach Sven Speichert auf den 16. Platz. 
 
 

 Calcio San Marino gewinnt das Spitzenspiel
Juvenes Serravalle tanzte nur einen Spieltag als Tabellenführer

San Marino. Der Tanz an der Tabellenspitze dauerte für Juvenes Serravalle nur eine Woche. Mit 0:2 Toren unterlagen die chancenlosen Gäste bei Calcio San Marino. Die Hauptstädter übernahmen damit wieder Platz eins in der Liga. Auf Rang drei folgt Titelverteidiger SP Domagnano, der sich bei Montevito Fiorentino 1:2 geschlagen geben musste. Das Kellerkind klettert nach dem dritten Sieg in Folge weiter nach oben und ist nun 15. in San Marino. Der Meister indes hat weiter fünf Zähler Rückstand auf den ersten Rang. Den gleichen Rückstand gilt es für SS San Giovanni (1:1 bei Cosmos Serravalle) aufzuholen, wenn es noch etwas werden soll mit dem Gewinn der Meisterschaft.

Nur noch theoretischer Natur sind die Titelambitionen von Tre Penne San Marino. Nach dem 2:2 im Heimspiel gegen SS Murata beträgt der Rückstand sechs Zähler. Wahrscheinlich zuviel, um es in drei Partien bis zum Saisonende noch wettzumachen.
 
 

Montevito Fiorentino sorgt für Torfestival
5:5 im Heimspiel gegen SP Cailungo / Titelkampf verspricht spannend zu werden

San Marino. Drei Siege in Folge, darunter das spektakuläre 4:3 gegen Spitzenreiter Calcio San Marino, hatte Montevito Fiorentino gelandet und sich damit vom letzten auf den 15. Platz hochgearbeitet. Jetzt sorgte die Mannschaft von Trainer Sven Speichert erneut für einen Paukenschlag. 5:5 trennte man sich in einer Atem beraubenden Partie vom Gast SP Cailungo. Am Ende wussten beide Trainer nicht so recht, ob sie sich über das Ergebnis freuen sollten. „Fünf Tore geschossen, aber nur einen Punkt geholt...“, lautete das gemeinsame Fazit. Montevito Fiorentino rutschte zudem wieder auf den 16. Platz ab.

Denn sein Verfolger Aurora Santa Mustiola überholte die Speichert-Truppe an diesem Wochenende. Das Team von Coach Klaus-Jürgen Pawellek rang Spitzenreiter Calcio San Marino mit 2:1 Toren nieder. Die Hauptstädter schafften es dagegen nicht, eine Vorentscheidung im Titelkampf herbeizuführen. Zwar ist die Mannschaft von Trainer Heiko Poppen nach wie vor Tabellenführer, muss sich an den beiden abschließenden Spieltagen zweier hartnäckiger Verfolger erwehren. Juvenes Serravalle (2:2 bei SP Domagnano) und SS San Giovanni (4:2 zu Hause gegen Tre Penne San Marino) rückten bis auf einen beziehungsweise zwei Zähler heran. Aus dem Rennen dürfte dagegen Titelverteidiger SP Domagnano sein. Vier Punkte Rückstand sind wohl nicht mehr aufzuholen. Aber der Kampf um die „internationalen“ Plätze ist ebenfalls spannend.

Heiko Poppen

Wieder kein Sieg in der EM-Liga

20.12.01 - San Marino tritt auf der Stelle, nach den Niederlagen in der letzten Woche gab es diesmal wenigstens zwei Unentschieden gegen Litauen und in Finnland. Damit dürfte unsere Mannschaft nichts mehr mit dem Aufstieg zu tun haben. Jetzt müssen am Wochenende mindestens drei Punkte geholt werden um nicht noch in den Abstiegsstrudel gerissen zu werden.
Erfolgreicher konnten die Freundschaftsspiele gestaltet werden.
Gegen Österreich gab es einen 3:0 Sieg und in England gewann die Mannschaft sensationell mit 3:1.

EM: Finnland gegen San Marino 1:1 (0:1)

Torschützen:
24. Minute 0:1 Urs Zoller
81. Minute 1:1 Till Ittermann

Lahmes Spiel beider Mannschaften im kalten Finnland.
Beide Mannschaften hatten auf dem tief gefrorenen Boden die größten Schwierigkeiten mit ihrer Standfestigkeit. Selbst der Ball machte am heutigen Tag was er wollte. Dass überhaupt Tore fielen war mehr dem Zufall zuzuschreiben als dem Können der Spieler.
So ist das Spiel schnell erzählt, San Marino konnte in der 24. Minute durch Urs Zoller das 1:0 erzielen. Wie der Ball allerdings den Weg ins Tor fand kann er wohl selbst nicht so recht erklären. Er wollte von der Seitenauslinie den Ball als Flanke nach innen schlagen, doch der Ball rutschte ihm beim Schuss über den Span so dass er einen unheimlichen Drall bekam und sich über den Torhüter ins Netz senkte.
Dies war und blieb auch die einzige nennenswerte Aktion in der ersten Hälfte.
In der zweiten Hälfte das gleiche Bild, nichts lief zusammen und das Spiel plätscherte dahin. Als alle den Schlusspfiff herbeisehnten gab es die nächste Kuriose Szene. Till Ittermann schlug aus 40m auf den Ball, dieser setzte sich daraufhin in Bewegung Richtung Gehäuse von San Marino. Am Elfmeterpunkt setzte er kurz auf und veränderte die Richtung so gravierend, dass unser Keeper keine Möglichkeit hatte den Ausgleichstreffer zu verhindern. 
Beide Mannschaften waren froh, dass der Schiedsrichter kurz darauf die Partie beendete.

EM – Gruppe 2 A 13. Spieltag

Slowenien – Tschechien 1:1
Litauen - Armenien  1:0
Malta - Italien  4:1
Finnland – San Marino 1:1 
Deutschland - Nordirland  2:3

1. Slowenien 13 30:22 27
2. Armenien 13 30:17 25
3. San Marino 13 28:24 21
4. Italien 13 29:34 17
5. Litauen 13 19:32 17
6. Malta 13 26:22 16
7. Tschechien 13 26:27 16
8. Finnland 13 24:24 15
9. Nordirland 13 21:26 13
10. Deutschland 13 25:30 11
 

EM: San Marino - Litauen 2:2 (1:1)
Torschützen:
24. Minute 1:0 Stefan Tonak
25. Minute 1:1 Matthias Uhlig
66. Minute 2:1 Hubert Hoffmann
93. Minute 2:2 Clemens Thamm 

San Marino war wie im Vorspiel die spielbestimmende Mannschaft doch versäumte man es die entscheidenden Treffer zu erzielen und brachte sich durch gravierende Abwehrfehler  um den verdienten Lohn.
Von Anfang an bestimmte San Marino das Geschehen auf dem Platz und ging in der 24. Minute durch Stefan Tonak verdient in Führung. Doch bereits eine Minute später wurde im Mittelfeld der Ball vertändelt und kein Abwehrspieler war bei seinem Gegenspieler. Matthias Uhlig hatte keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen. 
San Marino versuchte jetzt mit aller Macht den Führungstreffer zu erzielen doch scheiterte man immer wieder in aussichtsreicher Position.
In der Halbzeit muss es wohl sehr laut geworden sein in der Kabine der Supereagles, denn sofort nach Wiederanpfiff legte die Mannschaft los und berannte das Tor der Gäste. Doch es dauerte bis zur 66. Minute ehe Hubert Hoffmann den Ball zum 2:1 im Tor unterbringen konnte. Danach schaltete San Marino etwas zurück, ohne dass die Gäste einen Vorteil erringen konnte. San Marino versäumte es Das entscheidende 3:1 zu erzielen, so brachte Andy Schafroth freistehend  3m vor dem Tor den Ball nicht unter, er traf nur den linken Pfosten. Den zurückspringenden Ball donnerte er anschließend an die Torlatte und beim dritten mal 5m über das Gehäuse. Als alle schon den Schlusspfiff erwartete entschied der unparteiische in der 91. Minute auf Elfmeter. Dieses Geschenk ließ sich Clemens Thamm nicht entgehen und erzielte den etwas schmeichelhaften Ausgleichstreffer.

EM – Gruppe 2 A 14. Spieltag

San Marino – Litauen 2:2
Italien – Slowenien  2:1
Nordirland – Finnland 0:1
Armenien – Malta  2:1
Tschechien – Deutschland0:2 

1. Armenien 14 32:18 28
2. Slowenien 14 31:24 27
3. San Marino 14 30:26 22
4. Italien 14 31:35 20
5. Finnland 14 25:24 18
6. Litauen 14 21:34 18
7. Malta 14 27:24 16
8. Tschechien 14 26:29 16
9. Deutschland 14 27:30 14
10. Nordirland 14 21:27 13
 
 

Freundschaftsspiel: San Marino gegen Österreich 3:0 (1:0)
Torschützen:
24. Minute 1:0 Stefan Reiff
66. Minute 2:0 Urs Zoller auf Vorlage von Rüdiger Bomsien
70. Minute 3:0 Klaus-Jürgen Pawellek

Eine einseitige Partie sahen die zahlreichen Zuschauer in Seravalle.
Österreich hatte während der 90 Minuten nicht eine einzige echte Torchance und San Marino tat nur das nötigste um das Spiel zu gewinnen. So dauerte es bis zur 24. Minute bis Stefan Reiff völlig freistehend den  Führungstreffer zum 1:0 erzielen konnte. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit passierte dann vor beiden Toren nichts mehr.
Die zweite Hälfte begann wie die erste endete, sehr verhalten von beiden Mannschaften. Es dauerte bis zur 66. Minute ehe die Zuschauer wieder einen vernünftige vorgetragenen Angriff sehen durften. Nach einer schönen Kombination und anschließendem Doppelpass zwischen Rüdiger Bomsien und Urs Zoller erzielte dann Zoller den Treffer zum 2:0. Klaus–Jürgen Pawellek wollte dann den beiden in nichts nachstehen und tankte sich durchs Mittelfeld und schießt den Ball dann aus 35m in den rechten Torwinkel zum 3:0. Dies geschah in der 70. Minute, danach passierte auf dem Platz nichts mehr.

Freundschaftsspiel:
England gegen San Marino 1:3 (1:2)
21. Minute 1:0 Chris Penzkofer
23. Minute 1:1 Rüdiger Bomsien
32. Minute 1:2 Klaus Riederer
91. Minute 1:3 Uli Stock

Die Sprecher Englands hatten vor dem Spiel den Mund ziemlich voll genommen. 
Es wurde über eine Spielverlegung in ein kleineres Stadion nachgedacht, da man San Marino für nicht würdig hielt im Ehrenwerten Old Trafford zu spielen.
Die Presse Englands bezeichnete San Marino als Kanonenfutter und über die Höhe des Sieges wurden wilde Spekulationen geführt.
Aber San Marino ist nicht Deutschland das im vorbeigehen weggeputzt werden kann.
Das Spiel begann dann auch so wie es die Pressefuzzies in England erwartet haben, stürmische Angriffe der Engländer ohne aber richtig gefährlich zu werden.
Das 1:0 der Engländer in der 21. Minute resultierte dann auch aus einem Abwehrfehler der San Marinesen. Der Ball sollte zum Torhüter zurückgespielt werden, landete aber leider beim freistehenden Chris Penzkofer und der hatte dann keine Mühe das 1:0 zu erzielen. Doch unsere Mannschaft war nicht geschockt.
Sofort nach dem Anstoß wurde das Mittelfeld schnell überbrückt und den Pass in die Tiefe konnte Rüdiger Bomsien dann mit einem gefühlvollen Schlenzer über den Torhüter hinweg zum 1:1 Ausgleich vollenden. England wurde in der Folgezeit immer mehr in die Abwehr gedrängt und unsere Mannschaft übernahm mehr und mehr das Spielgeschehen. In der 32. Minute war es dann soweit, Klaus Riederer erzielt mit einem 20m Freistoss den Treffer zum 2:1. Bis zur Halbzeit sahen die Zuschauer noch einige schöne Aktionen der San Marinesen, es fielen jedoch keine weiteren Treffer mehr. 
Alle dachten die Engländer würden aus der Kabine kommen und alles Niederrennen.
Doch es kam anders, England versuchte zwar mit ihrer gefürchteten Kampfstärke und rustikalen Spielweise zum Erfolg zu kommen doch die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen als San Marino dagegenhielt. Und nicht nur das, sie spielten den gepflegteren Fußball und ließen die Engländer oft Minutenlang im Mittelfeld herumirren. Den krönenden Abschluss fand das Spiel dann in der 90. Minute durch Uli Stock, der mit dem 3:1 das Spiel endgültig zugunsten von San Marino entschied.
Nach dem Schlusspfiff erhielten die Spieler aus San Marino stehende Ovationen der fairen englischen Zuschauer. Die eigenen Spieler wurden kommentarlos in die Kabinen geschickt. 
 

Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
Nordirland - San Marino
San Marino - Deutschland
Freundschaftsspiele
San Marino gegen Frankreich
Österreich gegen San Marino

Klaus Riederer

Dichtes Gedränge an der Spitze

20.12.01 - Pennarossa Chiesanuova eiskalt im Abschluss
1:0-Sieg gegen Virtus Acquaviva / Keine Veränderungen an der Spitze

San Marino. Pennarossa Chiesanuova trat am 25. Spieltag vor restlos ausverkauftem Haus gegen Virtus Aquaviva an. „Einen Leckerbissen gibt es hier heute trotzdem nicht zu sehen“, hatte der gastgebende Trainer Andy Schafroth vor Spielbeginn geunkt. Und er sollte recht behalten. Doch zufrieden waren er und die vielen Fans nach dem Abpfiff dennoch. Denn die Platzherren hatten im Abschluss kaltschnäuzig agiert und die einzige Torchance der gesamten Partie verwandelt. Durch den 1:0-Erfolg festigte Pennarossa Chiesanuova seinen Platz im oberen Mittelfeld. 

Keine Neuigkeiten an der Spitze. Das Führungsduo SP Domagnano (2:2 bei Cosmos Serravalle) und Tre Penne San Marino (1:1 gegen Calcio San Marino) waren in ihren Begegnungen des 25. Spieltagen jeweils die bessere Mannschaft, kamen aber über ein Remis nicht hinaus.
 
 

Der Meister deklassiert seinen Verfolger
SP Domagnano lässt Tre Penne San Marino keine Chance: 4:0-Sieg

San Marino. Was für ein Paukenschlag! Meister SP Domagnano musste die Tabellenführung gegen seinen ärgsten Konkurrenten Tre Penne San Marino verteidigen. Und das schaffte die Mannschaft von Trainer Klaus Riederer mit Bravour. Gleich mit 4:0 Toren wurden die Gäste nach Hause geschickt. Ganz Domagnano träumt nun von der zweiten Meisterschaft in Folge. Dicht auf den Fersen sind dem Titelverteidiger aber Calcio San Marino (2:0 gegen La Fiorita Montegiardino) und SS San Giovanni (3:1 gegen Montevito Fiorentino). Beide Verfolger haben drei Zähler Rückstand.

Für Gästeteams gab es an diesem 26. Spieltag nicht viel zu holen. Nur Pennarossa Chiesanuova (1:1 bei Tre Fiori Fiorentino) und der SC Faetano (2:2 bei SS Murata) waren in der Fremde halbwegs erfolgreich.
 
 

Tre Penne San Marino zum zehnten Mal in Folge sieglos
Ehemaliger Spitzenreiter unterliegt Juvenes Serravalle zu Hause 1:2

San Marino. Wochenlang schien es so, als sollte Tre Penne San Marino in dieser Saison die Meisterschaft einfahren können. Die Mannschaft aus der Hauptstadt zog einsame Kreise an der Spitze. Doch mittlerweile ist die Truppe seit zehn Spielen in Folge ohne Sieg. Diesmal gab es eine 1:2-Heimniederlage gegen Juvenes Serravalle. Träume vom Titel dürften also der Vergangenheit angehören.

Die sind mittlerweile aber drei anderen Teams gestattet. Allen voran dem amtierenden Meister SP Domagnano, der die Tabelle anführt. Nach dem 2:2 bei La Fiorita Montegiardino ist der Vorsprung für die Mannschaft von Coach Klaus Riederer auf Verfolger Nummer eins Calcio San Marino (3:1 bei Libertas Borgo Maggiore) aber auf einen Zähler geschmolzen. Verfolger Nummer zwei, SS San Giovanni, spielte 2:2 beim SC Faetano und liegt weiterhin drei Punkte zurück.

Im Kellerduell gab es das Aufeinandertreffen von SS Folgore Falciano und Virtus Acquaviva. Die Platzherren siegten mit 3:0 Toren.
 
 

Hochspannung an der Spitze
Calcio San Marino ist neuer Tabellenführer / Dreikampf um den Titel

San Marino. Calcio San Marino heißt der neue Tabellenführer. Ein 1:0 gegen GS Dogana reichte der Mannschaft von Trainer Heiko Poppen zum Sprung an die Spitze. Dabei profitierte das Team aus der Hauptstadt von der überraschenden 1:2-Heimniederlage des amtierenden Meisters SP Domagnano gegen Libertas Borgo Maggiore. Der Titelverteidiger liegt nun zwei Zähler zurück. Punktgleich auf Rang drei folgt SS San Giovanni (2:1-Sieg zu Hause gegen Pennarossa Chiesanuova). Man braucht kein Prophet zu sein, um zu sagen, dass eine dieser drei Mannschaften am Ende den Titel holen wird. Juvenes Serravalle auf Platz vier hat bei vier Zählern Rückstand bestenfalls noch Außenseiterchancen. Hochspannung an der Spitze: Jetzt kommt es zum Gipfeltreffen zwischen SP Domagnano und Calcio San Marino. Im Hinspiel siegten die Hauptstädter auf eigenem Platz noch 3:0.

„Was ist ein Sieg?, fragt man sich indes im Lager von Tre Penne San Marino. Das 2:2 bei Aurora Santa Mustiola war sicher kein schwaches Resultat. Aber es war auch das elfte Spiel in Folge ohne dreifachen Punktgewinn für den Tabellenführer, der mittlerweile auf den fünften Platz abgerutscht ist. 

Heiko Poppen

Rückfall in vergangene Zeiten

13.12.01 - Nach sehr erfolgreichen Wochen in der Euroliga gab es am vergangenen Wochenende einen Rückfall in vergangene Zeiten.
Zwar konnte die Mannschaft in Armenien zwei Tore erzielen, doch vier Gegentreffer waren zu viel um dieses Spiel zu gewinnen.
Gegen Tschechien spielte die Mannschaft so schwach, so dass es auch hier keine Punkte gab. Noch steht die Mannschaft mit 20 Punkten auf Platz, doch sollte sie sich nicht zu sicher fühlen. Gibt es in den nächsten drei Spielen wieder nur Pleiten findet sich die Mannschaft schneller auf den Abstiegsrängen wieder als ihr lieb ist.
Auch im Traditionellen Jubiläumsspiel gegen Schottland gab es im vierten Aufeinandertreffen die Vierte Niederlage aber es konnte wenigstens der erste Treffer gegen die Rockträger bejubelt werden. 
 

EM: Armenien gegen San Marino 4:2 (2:2)

Torschützen:
05. Minute 1:0 Ralf Lawrenz
06. Minute 2:0 Swen Kuboth
07. Minute 2:1 Urs Zoller
42. Minute 2:2 Hubert Hoffmann
46. Minute Tobias Zober
51. Minute Christian Beitelhoff

Das Spiel schien nach den schnellen Treffer der Armenen durch Lawrenz in der
5. Minute und Kuboth in der 6. Minute bereits entschieden. Doch Zoller in der
7. Minute konnte das Spiel wieder offen gestalten. Als Hoffmann in der 42. Minute den 2:2 Ausgleichstreffer erzielte kam wieder Hoffnung für einen Sieg beim Tabellenführer auf. Doch diese Hoffnung wurde bereits in der 46. Minute durch Zober mit dem 3:2 wieder zerstört. San Marino spielte nun sehr Offensiv und wurde in der 51. Minute mit dem 2:4 durch Beitelhoff bestraft. Die Armenen kamen danach nicht mehr in Gefahr dieses Spiel zu verlieren. Heute wurde San Marino deutlich gezeigt wie man an und um die Tabellenspitze spielen muss.

EM – Gruppe 2 A 11. Spieltag

Litauen - Deutschland 4:2
Slowenien – Malta  3:2
Tschechien - Nordirland  4:3
Italien – Finnland  4:2
Armenien - San Marino 4:2
 

1. Armenien 11 29:14 25
2. Slowenien 11 27:20 23
3. San Marino 11 26:21 20
4. Finnland 11 21:20 14
5. Italien 11 26:29 14
6. Malta 11 19:17 13
7. Tschechien 11 23:25 12
8. Litauen 11 15:30 11
9. Nordirland 11 19:24 10
10. Deutschland 11 10:27 8
 

EM: San Marino - Tschechien 1:2 (1:0)
Torschützen:
42. Minute 1:0 Uli Stock
51. Minute 1:1 Andreas Samjeske
91. Minute 1:2 Christoph Kanne 

gegen die Tschechen konnte San Marino nie an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Zu überheblich war das Auftreten der Mannschaft. Als Uli Stock in der
42. Minute unsere Mannschaft mit 1:0 in Führung bringen konnte dachte niemand mehr an eine Niederlage in diesem Spiel, da Tschechien auch nichts zustande brachte. Doch in der 51. Minute kam der überraschende Ausgleich durch Samjeske, der  einen der vielen Fehler unserer Abwehr nutzen konnte.
Das Spiel plätscherte dahin und als sich alle mit dem Unentschieden abfanden schlug Kanne zu. Er erzielte in der 91. Minute den völlig unverdienten 2:1 Siegtreffer für Tschechien. 

EM – Gruppe 2 A 12. Spieltag

Finnland – Litauen  2:3
San Marino – Tschechien 1:2
Armenien – Italien  1:2
Nordirland – Slowenien 1:2
Deutschland – Malta 4:3

1. Slowenien 12 29:21 26
2. Armenien 12 30:16 23
3. San Marino 12 27:23 20
4. Italien 12 28:30 17
5. Tschechien 12 23:25 15
6. Finnland 12 23:23 14
7. Litauen 12 18:32 14
8. Malta 12 22:21 13
9. Deutschland 12 23:27 11
10. Nordirland 12 18:24 10
 
 

Freundschaftsspiel: San Marino gegen Schottland 1:3 ( 1:3)
Torschützen:
01. Minute 0:1 Andreas Loos
02. Minute 0:2 Andreas Loos
05. Minute 0:3 Stefan Koopmann
20. Minute 1:3 Rüdiger Bomsien

Es war wie immer bei den Jubiläumsspielen, Schottland reichen ein paar starke Minuten um den Platz als Sieger zu verlassen.
1. Minute Loos, 2. Minute Loos und 5. Minute Koopmann und San Marino lag bereits nach 5 Minuten aussichtslos mit 0:3 zurück. Die Mannschaft wollte heute den ersten Sieg gegen Schottland einfahren, war es doch das 100. Spiel der Mannschaft und nach drei Niederlagen wollte sie diese Serie endlich durchbrechen.
Schottland spielte nach dieser Führung sehr routiniert und kam auch nicht in Gefahr als Bomsien in der 20. Minute den ersten Treffer für San Marino gegen Schottland erzielen konnte. Danach schienen die Schotten nur noch feiern zu wollen und unsere Mannschaft brachte die Leistung der letzten zwei Spiele und waren am heutigen Tag einfach überfordert um die Schotten noch in Gefahr zu bringen.
Hoffen wir, dass dieses Wochenende nur eine Formschwäche der Spieler war, denn mit diesen Leistungen ist kein Spiel mehr zu gewinnen.
 

Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
Finnland - San Marino
San Marino - Litauen
Freundschaftsspiele
San Marino gegen Österreich
England gegen San Marino

Klaus Riederer

Meister SP Domagnano gefestig an die Spitze

13.12.01 - Kein Auswärtssieg am 21. Spieltag
Spitzenduo begnügt sich mit Unentschieden / SS Folgore Falciano klettert weiter

San Marino. Keinen Auswärtssieg gab es am 21. Spieltag. Das Spitzenduo Tre Penne San Marino und SP Domagnano musste sich auf fremden Plätzen jeweils mit einem Remis zufrieden geben. Die Hauptstädter spielten bei Montevito Fiorentino 2:2. Das gleiche Ergebnis erzielte SP Domagnano als Gast vom SC Faetano. Der Spitzenreiter hat somit weiter fünf Punkte Vorsprung vor seinem Verfolger. 

Im Tabellenkeller rollt SS Folgore Falciano, viele Wochen abgeschlagenes Schlusslicht, das Feld weiter von hinten auf. Libertas Borgo Maggiore wurde zu Hause mit 2:1 Toren bezwungen. Die Mannschaft von Trainer Hubert Hoffmann ist mittlerweile auf den 13. Platz geklettert.
 
 

Spitzenreiter verliert beim Schlusslicht
La Fiorita Montegiardino bezwingt Tre Penne San Marino 4:3 

San Marino. Einen leidenschaftlichen Kampf hatte Urs Zoller, Trainer des Tabellenletzten La Fiorita Montegiardino, dem Spitzenreiter Tre Penne San Marino angekündigt. Damit hatte er nicht zuviel versprochen. Und am Ende hatte seine Mannschaft überdies die Nase vorne, siegte nach einer begeisternden Partie 4:3. Von dieser kaum zu erwartenden Niederlage des Ligaersten profitierte SP Domagnano. Der Meister siegte zu Hause gegen Pennarossa Chiesanuova 4:2 und rückte bis auf zwei Punkte an Tre Penne San Marino heran. 

Nach vielen Wochen des Erfolgs musste sich SS Folgore Falciano mal wieder geschlagen geben, wenn auch denkbar knapp (2:3 bei GS Dogana). 
 
 

Aurora Santa Mustiola rutscht ab
Pawellek-Team unterliegt 2:4 beim SC Faetano / Nichts Neues an der Spitze

San Marino. Die fünfte Niederlage in Folge gab es für Aurora Santa Mustiola (2:4 beim SC Faetano). Die Folge für die Mannschaft von Trainer Klaus-Jürgen Pawellek ist der Absturz auf den 16. Platz. Im Duell der beiden Tabellenletzten trennten sich Montevito Fiorentino und La Fiorita Montegiardino 3:3. 

Nichts Neues an der Spitze: Tre Penne San Marino (2:2 zu Hause gegen Libertas Borgo Maggiore) und SP Domagnano (2:2 bei SP Cailungo) blieben sieglos. Die Hauptstädter führen weiter mit zwei Zählern Vorsprung.
 
 

Wachablösung an der Spitze
Tre Penne San Marino hat seit sieben Partien nicht mehr gewonnen

San Marino. Wochenlang zog Tre Penne San Marino einsame Kreise an der Spitze. Doch nach sieben sieglosen Spielen in Folge ist die Tabellenführung futsch. Diesmal gab es eine 2:4-Niederlage bei GS Dogana. Meister SP Domagnano nutzte die Gunst der Stunde, bezwang auf eigenem Platz SS Folgore Falciano mit 2:1 Toren und ist nun wieder ganz vorne. Für Falciano war es die mittlerweile dritte Niederlage in Folge. Nachdem es viele Wochen fast nur aufwärts gegangen war für die Truppe von Coach Hubert Hoffmann rutscht sie nun wieder langsam ab. 

Seine schwarze Serie von fünf Niederlagen in Folge beendete Aurora Santa Mustiola (3:1 im Heimspiel gegen Pennarossa Chiesanuova). Seit vier Partien unbesiegt dagegen ist der Vorletzte La Fiorita Montegiardino. Als Gast von Libertas Borgo Maggiore schaffte die Mannschaft von Trainer Urs Zoller ein 1:1. 

Heiko Poppen

SP Domagnano flog im Achtelfinale raus
Beim SK Deinze war für San Marinos Meister Endstation

13.12.2001 - San Marino. Der torhungrige Sturm des SK Deinze aus Belgien war für den GS Domagnano doch eine Nummer zu groß. Beim Hinspiel in Domagnano machte unser Meister beim Toreschießen noch eifrig mit und das Spiel endete somit 3:3. Trainer Klaus Riederer wußte, was auf seine Elf zukommt, denn die Belgier hatten in der Gruppe F in den 6 Spielen 19 Tore erzielt. Er konnte seine Jungs also vorbereiten und die Zuschauer im vollbesetzten Stadion sahen dann auch 6 schöne Tore.
Beim Rückspiel fanden die Spieler aus San Marino das Tor der Belgier nicht so oft und das Spiel endete dann auch mit einer 1:3 Niederlage für die Riederer Elf. Mit diesem Spiel endete somit für unseren Meister der Ausflug in die Champions League. Für die Zuschauer waren es einige tolle Spiele, die man in Domagnano zu sehen bekam. GS Domagnano hat noch gute Chancen den Titel der letzten Saison zu verteidigen, um dann wieder den scheinbar Großen die Suppe ordentlich zu versalzen.

Hubert Hoffmann

Zweites Wochenende hintereinander ungeschlagen

06.12.01 - Ungeschlagen überstanden die Supereagles auch das zweite Wochenende hintereinander.
Dabei gelang es ihnen den Tabellenführer aus Slowenien zu stürzen und ihre Bilanz gegen den „Zwergenstaat Italien“ zu verbessern.
Beide Spiele waren sehr Torreich aber solange die Stürmer ein Tor mehr schießen als der Gegner darf es ruhig so weitergehen.
In der Tabelle liegt San Marino nach 10 Spieltage punktgleich mit Slowenien auf Rang 2 und hat nun bereits 11 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Wenn die Mannschaft in den nächsten Spielen genau so konzentriert weiterspielt hat sie in dieser Saison mit dem Abstieg nichts zu tun. Sollten aber einige Spieler überheblich werden läuft die Mannschaft Gefahr schnell wieder abzustürzen. 
Das Freundschaftsspiel gegen Norwegen wurde ebenfalls gewonnen, somit schwebt der Teamchef im Moment auf Wolke sieben. 
 

EM: San Marino gegen Slowenien 3:2 (3:1)

Torschützen:
01. Minute 1:0 Heiko Poppen
34. Minute 2:0 Andy Schafroth auf Vorlage von Urs Zoller
35. Minute 3:0 Jan Berlin
45. Minute 3:1 Sascha Sporschill
64. Minute 3:2 Michael Grafunder

Slowenien machte den Fehler in der ersten Halbzeit zu vorsichtig zu spielen, denn von Anfang an überließen sie es San Marino das Spiel zu machen und igelten sich in der Abwehr ein. So dauerte es auch nur 1 Minute bis San Marino durch einen 20m Schuss mit 1:0 in Führung ging.  Danach wartete man vergebens auf eine offensivere Spielweise der Slowenen. San Marino bestimmte weiterhin das Geschehen und spielte sehr gut nach vorne ohne jedoch das Tor der Slowenen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Es dauerte bis zur 34. Minute ehe die Supereagles für ihre Angriffsbemühungen belohnt wurde. Urs Zoller lief auf der linken Seite bis zur Torauslinie und schlug den Ball dann scharf nach innen, Andy Schafroth hatte keine Mühe den Ball zum 2:0 über die Linie zu bringen. Die Slowenen waren nach diesem Treffer doch etwas geschockt, denn anders ist der katastrophale Abwehrfehler nur eine Minute später nicht zu erklären. Jan Berlin profitierte von einem Rückpass der Slowenen, er erlief den Ball und schob den Ball aus 10m am verdutzten Torhüter vorbei zum 3:0. Danach spielte die Mannschaft etwas sorglos so dass Slowenien etwas besser ins Spiel kam und in der 45. Minute den überraschenden Anschlusstreffer zum 1:3 durch Sascha Sporschill erzielen konnte.
In der zweiten Halbzeit besann sich San Marino wieder und versuchte das Angriffsspiel zu forcieren, doch Slowenien zeigte nun endlich warum sie an der Tabellenspitze standen und konterten unsere Mannschaft ein ums andere Mal gefährlich aus. In der 64. Minute führte so ein Konter zum 2:3 für Slowenien durch Michael Grafunder. Danach zog sich San Marino weit zurück und erwehrten sich den wütenden Angriffen der Slowenen. Doch bis zur 90. Minute hielt heute die Abwehr, so dass ein weiterer wichtiger Sieg zum Klassenerhalt verbucht werden konnte.

EM – Gruppe 2 A 9. Spieltag

Italien - Litauen  3:3
Armenien - Tschechien 4:1
San Marino – Slowenien 3:2
Finnland – Deutschland 3:1
Nordirland – Malta  2:1
 

1. Armenien 9 22:11 19
2. San Marino 9 20:14 17
3. Slowenien 9 21:16 17
4. Finnland 9 17:14 13
5. Malta 9 16:13 12
6. Italien 9 19:23 11
7. Nordirland 9 13:15 10
8. Deutschland 9 15:17 8
9. Tschechien 9 17:20 8
10. Litauen 9 10:27 7
 

EM: San Marino - Italien 4:3 (2:2)
Torschützen:
18. Minute 0:1 Sirko Seidel
20. Minute 1:1 Thomas Paus
26. Minute 1:2 Christoph Winkler 
27. Minute 2:2 Stefan Tonak
54. Minute 2:3 Peter Wünschel
65. Minute 3:3 Klaus Riederer 
89. Minute 4:3 Klaus-Jürgen Pawellek

Was wurde vor diesem Spiel nicht alles in der italienischen Presse geschrieben.
So hieß es San Marino werden heute ihre Grenzen aufgezeigt oder die letzten Tage der San Marinerischen Liga sind angebrochen denn die Liga soll nun endlich in den Italienischen Fußball-Verband eingegliedert werden. Sogar der Teamchef sprach nur noch italienisch und nur durch massive Proteste aus der Mannschaft konnte er umgestimmt werden die Landessprache beizubehalten.
Für Stimmung war also gesorgt und das Stadion platzte aus allen Nähten.
Die ersten 15 Minuten waren geprägt von vorsichtigem Abtasten und man merkte beiden Mannschaften an, dass sie zu Beginn des Spiels keine Fehler machen wollten um nicht in Rückstand zu geraten. Doch in der 18. Minute kochten die Emotionen hoch als der spanische Unparteiische plötzlich auf den Elfmeterpunkt zeigte und auf Strafstoss für Italien entschied. Sirko Seidel nahm dieses Geschenk dankend an und erzielte den Führungstreffer für Italien. Doch bereits zwei Minuten später erzielte Thomas Paus durch einen berechtigten Handelfmeter den 1:1 Ausgleich. Die Zuschauer kamen nun nicht mehr zur Ruhe bereits in der 26. Minute die nächste strittige Situation, diesmal am Sechzehnmeterraum von San Marino. Stefan Tonak soll Christoph Winkler von den Beinen geholt haben erklärte der Schiedsrichter. Doch alle außer  ihm haben gesehen, dass Winkler auf den Ball getreten ist und dadurch zu Fall kam. Doch Winkler nutzte die Unruhe auf dem Spielfeld, führte den Freistoss schnell aus und bevor die Abwehrspieler von San Marino reagieren konnten trudelte der Ball zum 2:1 für Italien über die Linie. Trotz wütender Proteste der Spieler zeigte der Unparteiische zum Anspielpunkt.
San Marino war wütend und dass dieser Umstand auch positiv genutzt werden kann zeigte die 27. Minute, denn Stefan Tonak nahm den Ball lies Freund und Feind stehen und lief mit Ball ins Tor der Italiener. Böse Zungen behaupten er würde noch heute mit dem Ball unterwegs sein hätte ihn das Tornetz nicht gestoppt.
Danach beruhigte sich das Geschehen auf dem Spielfeld wieder und als der Schiedsrichter beim Stande von 2:2 zur Halbzeitpause bat wurde nur er ausgepfiffen.
In der zweiten Halbzeit versuchte unsere Mannschaft sofort das Spiel in den Griff zu bekommen und ließen dabei den Ball und die Italiener laufen. Doch scheiterte man immer wieder an dem Abwehrbollwerk der Italiener. Als alle mit einem Treffer der San Marinesen rechneten schlugen die Italiener abermals zu und erzielten nach einer Unachtsamkeit im Mittelfeld durch Peter Wünschel den 3:2 Führungstreffer in der 54. Minute. Der Teamchef rief auf italienisch ins Spielfeld man solle auf Abseits spielen und als die Mannschaft dies ausführen wollten lief Wünschel durch die Reihen unserer Mannschaft und hatte keine Mühe den Ball im Tor unter zu bringen.
San Marino war nicht geschockt, den nun rollte Angriff auf Angriff Richtung italienisches Gehäuse und in der 65. Minute war es dann Klaus Riederer, der sich nicht aufhalten lies und von der Strafraumgrenze den Schlussmann mit einem Heber überlisten konnte. Nach dem Ausgleich beruhigte sich das Spiel und es sah so aus, als ob beide Mannschaften mit diesem Unentschieden zufrieden wären. Doch in der 89. Minute sorgte dann Präsi Klaus-Jürgen Pawellek das Spiel zugunsten von San Marino. Als er sah, dass der Torhüter vorne am Sechzehnmeterraum stand nahm er den Ball kurz nach der Mittellinie und schoss aufs Tor. Alle Bemühungen des Schlussmannes waren vergebens denn der Ball senkte sich hinter ihm ins Tor zum vielumjubelten 4:3. Keiner verstand es, dass der spanische Schiedsrichter sage und schreibe 9 Minuten nachspielen lies. Den Grund kennt wohl nur er alleine. Doch letztlich musste er das Spiel dann doch zum Ende bringen und danach brachen alle Dämme. Die Zuschauer stürmten nach dem Schlusspfiff auf den Platz und trugen die Spieler um den Platz.

EM – Gruppe 2 A 10. Spieltag

Malta – Litauen  1:1
Finnland – Tschechien 2:2
Nordirland – Armenien 1:3
San Marino – Italien 4:3
Deutschland – Slowenien 2:3

1. Armenien 10 25:12 22
2. San Marino 10 24:17 20
3. Slowenien 10 24:18 20
4. Finnland 10 19:16 14
5. Malta 10 17:14 13
6. Italien 10 22:27 11
7. Nordirland 10 14:18 10
8. Tschechien 10 19:22 9
9. Deutschland 10 17:20 8
10. Litauen 10 11:28 8
 
 

Freundschaftsspiel: San Marino gegen Norwegen 2:1 ( 1:0)
Torschützen:
27. Minute 1:0 Marco Hennig – Vorlage Uli Stock
57. Minute 1:1 Alfred Schott – Vorlage Marcel Eisert
81. Minute 2:1 Heiko Poppen - Vorlage Urs Zoller

Im Länderspiel gegen Norwegen wurden die beiden Neuzugänge Stefan Reiff und Rüdiger Bomsien von der Mannschaft und den Zuschauern begrüßt.
Die Norweger wirkten etwas irritiert von der Größe des Spielfeldes und es haperte bei Ihnen etwas an der Feinabstimmung.
Den Supereagles merkte man an, dass sie mittlerweile etwas routinierter geworden sind und so dauerte es nicht lange bis sie das Spielgeschehen bestimmten.
In der 27. Minute war es dann soweit, nach einem Eckball von Uli Stock köpfte Marco Hennig aus kurzer Entfernung zum 1:0 ins Tor. Danach plätscherte das Spiel bis zum Pausentee dahin.
Der Norwegische Teamchef sagte in der Halbzeit:
Noch ist nicht aller Tage Abend, meine Mannschaft wird den Supereagles schon noch zeigen wie der Hase läuft und wir werden uns jetzt wunderbar auf dem Feld zurechtfinden. Es waren reine Anfangsschwierigkeiten, aber die Mannschaft wird hochmotiviert aus der Kabine kommen und die Spieler aus San Marino werden der zweiten Halbzeit nur noch als Statisten beiwohnen.
Und es sah so aus als sollte sich bestätigen was der Norwegische Teamchef unserem Reporter zur Halbzeit sagte. Die Norweger kamen wie verwandelt aus der Kabine, spielten ruhig und abgeklärt und so erzielten sie in der 57. Minute nach einem schönen Doppelpass zwischen Alfred Schott und Marcel Eisert den 1:1 Ausgleich durch Schott. Danach konnte San Marino das Spiel wieder offener gestalten und in der 81. Minute schickte Urs Zoller mit einem Traumpass über 50m Heiko Poppen auf die Reise. Der lies sich diese Möglichkeit nicht mehr nehmen und erzielte den 2:1 Siegtreffer. Danach konnte keine Mannschaft mehr Akzente setzen.
Norwegens Teamchef nach dem Spiel:
Nun wir haben die Mannschaft von San Marino wohl arg unterschätzt, schade eigentlich, aber Glückwunsch zum Sieg und Danke für das Piff-Paff.
Teamchef San Marino: Ein etwas glücklicher Sieg heute, denn wenn nur einer der 30m Schüsse getroffen hätte, dann wäre es ein Unentschieden geworden. 
Zu einem Rückspiel sage ich nicht nein, und uns haben schon ganz andere Länder unterschätzt. Auch in diesem Spiel war wieder ein Spanischer Schiedsrichter tätig, doch anders als sein Kollege im Spiel gegen Italien hatte dieser Schiri das Spiel jederzeit im Griff.

Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
Armenien - San Marino
San Marino - Tschechien
Freundschaftsspiel gegen Schottland (Jubiläum – Das 100. Spiel)

Klaus Riederer

Der Meister taumelt: Drei Niederlagen in vier Spielen

06.12.01 - Sensation: SP Domagnano verliert zu Hause gegen Vorletzten
Virtus Acquaviva gewinnt 3:2 beim Titelverteidiger / Erste Heimniederlage

San Marino. Die erste Heimniederlage der laufenden Saison musste der amtierende Meister SP Domagnano gegen Virtus Acquaviva hinnehmen. Die Gäste verließen dadurch den vorletzten Tabellenplatz und kletterten um einen Rang. Der Meister hingegen verlor an Boden im Kampf um den erneuten Titelgewinn. Als ärgster Verfolger auf Spitzenreiter Tre Penne San Marino (3:1-Heimsieg gegen Pennarossa Chiesanuova) hat die Mannschaft von Trainer Klaus Riederer nun sechs Zähler Rückstand. 

Schlusslicht SS Folgore Falciano bestätigte den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Gegen Montevito Fiorentino schaffte die Truppe von Coach Hubert Hoffmann auf eigenem Platz einen ungefährdeten 3:1-Erfolg.
 
 

Aurora Santa Mustiola groß in Form
5:1-Triumph zu Hause gegen Montevito Fiorentino / Tre Penne San Marino remis

San Marino. Eine durchschnittliche Saison spielte Aurora Santa Mustiola bislang. Dass das Team von Trainer Klaus-Jürgen Pawellek an guten Tagen berauschende Leistungen bieten kann, unterstrich sie am vergangenen Spieltag. Gleich mit 5:1 Toren wurde der Kontrahent Montevito Fiorentino nach Hause geschickt. „Ich bin natürlich zufrieden“, sagte Pawellek, dessen Mannschaft vom 13. auf den zehnten Platz kletterte. 

An der Spitze zieht Tre Penne San Marino derzeit einsame Kreise. Auf eigenem Platz reichte es gegen den SP Cailungo zwar nur zu einem 2:2. Doch vier Punkte Vorsprung auf Verfolger SP Domagnano (2:1-Heimerfolg gegen Tre Fiori Fiorentino) sind nach wie vor ein beachtliches Polster. 
 
 

Spitzenduo verliert: Schlusslicht putzt Tabellenführer
SS Folgore Falciano begeistert sein Publikum / La Fiorita Montegiardino nun Letzter

San Marino. So kann es gehen. Da erlaubt sich der souveräne Spitzenreiter einen dicken Patzer, und der einzige Verfolger zieht daraus keinen Nutzen.

2:3 verlor Tabellenführer Tre Penne San Marino beim Schlusslicht SS Folgore Falciano. Damit unterstrich die Mannschaft von Coach Hubert Hoffmann einmal mehr ihre hervorragende Verfassung in den vergangenen Wochen. Durch die große Überraschung kletterte SS Folgore Falciano auf den 16. Platz. Von der Pleite der Hauptstädter vermochte SP Domagnano keinen Nutzen zu ziehen. 2:3 unterlag die Riederer-Truppe bei SS Murata und hat weiter vier Punkte Rückstand auf den ersten Rang. 

An der Spitze bleibt es aber ein Zweikampf. Denn der Tabellendritte Calcio San Marino nutzte die Gunst der Stunde nicht. Als Gast von SS San Giovanni musste sich das Team von Coach Heiko Poppen mit 3:4 Toren geschlagen geben. 
 
 


Tre Penne San Marino baut strauchelnd seine Führung aus
Verfolger SP Domagnano muss erneute Niederlage einstecken / SS Folgore siegt weiter

San Marino. Der Spitzenreiter Tre Penne San Marino ist ins Straucheln geraten. Zum dritten Mal in Folge gab es keinen Sieg. Doch nach dem 2:2 auf eigenem Platz gegen Cosmos Serravalle haben die Hauptstädter ihre Führung sogar noch ausgebaut. Denn der einzig ernsthafte Verfolger SP Domagnano kassierte am 20. Spieltag mit dem 1:3 zu Hause gegen SS San Giovanni die dritte Niederlage in den vergangenen vier Partien. Nun muss der Meister eher etwas nach unten schauen. Auf den dritten Platz hat der Titelverteidiger noch zwei Punkte Vorsprung. Calcio San Marino, Juvenes Serravalle und SS San Giovanni liegen mit jeweils 33 Punkten in Lauerstellung. Tre Penne San Marino (40 Zähler) betrachtet das Geschehen mit gehörigem Abstand, wenn auch etwas strauchelnd.

Im Tabellenkeller startet SS Folgore Falciano richtig durch. Als Gast von La Fiorita Montegiardino gab es den nächsten Sieg, der mit 1:0 etwas knapp, aber absolut verdient ausfiel. 

Heiko Poppen

GS Domagnano steht im Achtelfinale
In der Gruppe E entschied die Tordifferenz über das Weiterkommen

06.12.01 - San Marino. Nach den drei Hinspielen gab kein Mensch mehr einen Pfifferling für San Marinos Meister GS Domagnano. Mit ganzen 4 Punkten mußte man zu den Rückspielen.
Den bis dahin sieglosen FC Lugano konnte die Riederer Elf glatt mit 3:1 niederkämpfen und es kam neue Hoffnung auf. Aber der VV St. Truiden brachte die Mannen aus Domagnano durch ein 4:2 wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Beide Clubs wollten von Anfang an nur eins – Tore machen, um die Tordifferenz zu verbessern.
Das letzte Spiel mußte der Meister aus San Marino gegen den Spitzenreiter der Gruppe E Metalurg Donezk austragen. Man erinnert sich noch an das 0:3 im Hinspiel und ging mit äußerster Vorsicht ans Werk, denn Domagnano konnte durch einen Sieg noch den Gruppensieg schaffen. Das Spiel endete gerecht 1:1. Auf beiden Seiten tat man nicht genug, um einen Sieg zu verdienen.
Als man dann das Ergebnis vom Spiel VV St. Truiden – FC Lugano erfuhr, war es wieder einmal so weit in Domagnano: Piff-Paff floß an allen Ecken und Enden. Lugano hatte mit 2:1 gewonnen und dadurch den VV aus dem Rennen geworfen. Lugano verfehlte nur knapp aufgrund der schlechteren Tordifferenz den Einzug ins Achtelfinale. Hier wartet nun der Sieger der Gruppe F SK Deinze auf San Marinos Meister. Vor dieser Elf muß sich Klaus Riederer sehr in acht nehmen, denn sie haben einen torhungrigen Sturm. Ihre Ergebnisse in den Gruppenspielen lauteten: 3:2, 2:1, 2:3, 4:4, 4:1 und 4:3. Also, nie weniger als 2 Tore. Aber GS Domagnano schwimmt derzeit auf einer Glückswelle, die noch viel Kraft zeigt. Man kann also ruhig optimistisch sein und auf gute Ergebnisse hoffen.

Hubert Hoffmann

Durchwachsener Start in die Gruppenspiele

29.11.01 - San Marino. Nach der Vorrunde liegt der Vertreter San Marinos SP Domagnano nach drei Spielen mit 4 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz der CL-Gruppe E.
Zum Auftakt musste die Mannschaft in die Schweiz zum FC Lugano reisen. Lange sah es nach einem Sieg des SP Domagnano aus, doch in den Schlussminuten kassierte die Mannschaft noch den 2:2 Ausgleichstreffer was gleichzeitig den Endstand bedeutete.
Das zweite Spiel fand dann im heimischen Sportpark statt, der aus allen Nähten platzte da anscheinend jeder San Marinese dieses Spiel Live sehen wollte.
Zu Gast war der Belgische Vertreter und hohe Favorit VV St. Truiden. Doch anscheinend haben die Gäste unseren Meister völlig unterschätzt, denn es sprang ein müheloser 3:1 Sieg heraus und die Gäste mussten noch froh sein, dass Domagnano die sich ihnen bietenden Chancen nicht konsequent genug ausnutzte. 
Zum dritten Spiel musste die Mannschaft in die Ukraine zu Metalurg Donesk reisen und die Strapazen dieser Reise waren während des Spieles unübersehbar. Nichts gelang den Spielern an diesem Tag und zum Schluss musste man froh sein mit nur 0:3 verloren zu haben. Hoffen wir, dass dies ein Ausrutscher des Meisters war und sie sich bis zum nächsten Spiel wieder davon erholen.

Klaus Riederer

Wochenende ungeschlagen überstanden

29.11.01 - Ungeschlagen überstanden die Supereagles dieses Wochenende.
Dabei gelang es ihnen ihre positive Bilanz gegen Malta zu wahren und einen weiteren Sieg ihrer Bilanz hinzuzufügen und gegen Nordirland und gegen die in der EM-Liga übermächtigen und ungeschlagenen Spanier gelang jeweils der erste Sieg. Die Spieler haben anscheinend endlich kapiert, dass man die Spiele nicht in der Offensive gewinnt sondern nur aus einer sicheren Abwehrarbeit die gegnerischen Stürmer vom eigenen Tor fernzuhalten.
Somit wurde eine glänzende Position im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. EM-Liga geschaffen. 

EM: San Marino gegen Nordirland 1:0 (0:0)

Torschützen:
55. Minute 1:0 Sven Speichert

Schütze des Goldenen Tores gegen Nordirland war Sven Speichert in der 55. Minute mit einem Freistoss aus 30m in den Rechten Winkel.
Das Spiel war geprägt von Zweikämpfen im Mittelfeld, die von Seiten der Nordiren auch öfters sehr Rustikal ausfielen. So kam eigentlich während der gesamten 
90 Minuten kein Spielfluss zustande, da der Schiedsrichter immer wieder auf Freistoß entscheiden musste. Nordirland hatte während den 90 Minuten überhaupt keine Torchance und waren von Anfang an auf ein 0:0 aus. Unsere Mannschaft fand am heutigen Tag einfach keine Mittel die Nordiren auszuspielen, so dass ein Freistoss den verdienten Lohn brachte und die Mannschaft nach dem 1:0 Sieg etwas beruhigter in die nächsten Spiele gehen kann. 

EM – Gruppe 2 A 7. Spieltag

San Marino - Nordirland 1:0
Armenien - Slowenien 1:1
Litauen – Tschechien 3:2
Italien – Deutschland 2:1
Finnland – Malta  1:1
 

1. Slowenien 7 17:11 16
2. Armenien 7 16:08 15
3. Malta 7 14:09 12
4. San Marino 7 15:11 11
5. Finnland 7 12:11 9
6. Italien 7 14:18 9
7. Tschechien 7 14:14 7
8. Deutschland 7 12:12 7
9. Nordirland 7 10:12 7
10. Litauen 7 05:23 3
 

EM: Malta – San Marino 1:2 (1:2)
Torschützen:
23. Minute 0:1 Andy Schafroth
26. Minute 1:1 Patrick Eilfeld
27. Minute 1:2 Uli Stock 

San Marinos Nationalmannschaft wollte ihrem Präsidenten ein Geschenk in form eines Sieges auf Malta machen, und siehe da es hat funktioniert. Wir wissen natürlich nicht was der Präsident als Prämie ausgesetzt hat, aber anscheinend war sie reizvoll genug um voll auf Sieg zu spielen.
Vor dem Spiel standen die San Marinesen noch einen Platz hinter dem heutigen Gegner mit einem Punkt Rückstand auf Platz vier. Nach dem Spiel steht die Mannschaft sensationell auf dem 3. Tabellenplatz. 
Nun zum Spiel, nach anfänglichem abtasten übernahm San Marino die Initiative im Spiel und in der 23. Minute belohnte sich der Teamchef Andy Schafroth selbst mit dem 1:0 Führungstreffer. Nachdem die Abwehr Maltas weit aufgerückt war auf Abseits spielen wollte nahm sich Schafroth den Ball und überlistete die Malteser indem er einfach durch die Mitte lief und auch dem ihm entgegenstürmenden Torhüter keine Chance lies und eiskalt zum 1:0 einschob. Danach wirkte die Mannschaft einen Augenblick unkonzentriert, das die Malteser sofort ausnutzten und in der 26. Minute durch Patrick Eilfeld zum 1:1 ausgleichen konnten. Dies war die einzige Möglichkeit die Malta in der ersten Halbzeit hatte. Doch bereits mit dem nächsten Angriff wurde das Ergebnis wieder korrigiert, Uli Stock war plötzlich im Strafraum völlig alleine und lies sich diese Chance nicht nehmen und schoss den Ball unhaltbar zum 2:1 für San Marino ins Tor. Danach kontrollierte San Marino des Geschehen nach belieben und lies den Maltesern keinen Raum ihr Spiel aufzuziehen. Auch in der zweite Spielhälfte hatte San Marino mehr vom Spiel, ohne sich jedoch zwingende Torchancen herauszuspielen. Von Malta sah man in der gesamten zweiten Halbzeit nichts mehr. Man hatte immer den Eindruck, die Malteser waren vom  Auftreten der Supereagles in der ersten Halbzeit immer noch geschockt. So endete das Spiel mit einem verdienten Sieg für die Mannschaft aus San Marino.
Anzumerken wäre noch, dass der Präsident ein paar Fässer Piff-Paff spendierte. 
 

EM – Gruppe 2 A 8. Spieltag

Litauen - Nordirland  2:1
Tschechien – Italien 2:2
Deutschland – Armenien 2:2
Slowenien – Finnland 2:2
Malta – San Marino  1:2

1. Slowenien 8 19:13 17
2. Armenien 8 18:10 16
3. San Marino 8 17:12 14
4. Malta 8 15:11 12
5. Finnland 8 14:13 10
6. Italien 8 16:20 10
7. Tschechien 8 16:16 8
8. Deutschland 8 14:14 8
9. Nordirland 8 11:14 7
10. Litauen 8 07:24 6

Freundschaftsspiel: San Marino gegen Spanien 2:1 ( 0:0)
Torschützen:
12. Minute Klaus-Jürgen Pawellek – Vorlage Marco Hennig
26. Minute Markus Reiss – Joachim Salg
30. Minute Urs Zoller – Stefan Tonak

San Marino konnte den ersten Sieg gegen den haushohen Favorit und ungeschlagenen Tabellenführer der ersten EM Liga feiern. Es schien, als ob die Spanier unsere Mannschaft völlig unterschätzt hätte. Wie wäre es sonst zu erklären, dass die Spanier sehr sorglos mit Ihren hochkarätigen Chancen umgingen.
San Marino versuchte sofort die Spanier unter Druck zu setzen, lief dabei aber immer wieder in gefährliche Konter der Spanier und es war Glück, dass es nach 10 Minuten immer nach 0:0 stand. In der 12. Minute starteten die Supereagles dann ihrerseits einen gefährlichen Konter. Den Spanier, in der Vorwärtsbewegung unterlief ihnen ein Fehlpass auf höhe der Mittellinie. Diesen Ball erlief Marco Hennig und spielte sofort steil auf K-J Pawellek. Dieser fackelte nicht lange und schoss aus 20m den Ball ins rechte untere Eck. Spanien war danach nicht geschockt, versäumte es aber ihre Angriffe konzentriert abzuschließen. Doch in der 26. Minute war es dann soweit Joachim Salg und Marcus Reiss demonstrierten ihre technischen Fähigkeiten. Sie spielten Mann für Mann aus und Markus Reiss war es schließlich vorbehalten mit einem herrlichen Flugkopfball nach einer Hereingabe von Joachim Salg zum 1:1 auszugleichen.  Doch die Spanier feierten diesen Ausgleichstreffer zu ausgiebig, denn nur 4 Minuten später stellte Urs Zoller mit seinem ersten Länderspieltor nach einer Vorlage von Stefan Tonak den alten Abstand wieder her und erzielte den 2:1 Führungstreffer.  Bis zur Halbzeit hatte dann San Marino noch etliche Gelegenheiten den Vorsprung auszubauen, doch scheiterte man immer wieder am Gästetorhüter, der im Gegensatz zu seinen Mannschaftskollegen noch mit vollem Einsatz dabei war. In der zweiten Halbzeit übernahmen dann die Spanier mehr und mehr das Geschehen auf dem Spielfeld ohne allerdings eine der zahlreichen Möglichkeiten zu nutzen. San Marino hatte in der 2. Halbzeit zwar noch einige Gelegenheiten zu Kontern, diese verpufften aber wirkungslos an der Spanischen Abwehr.
Als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff konnten die Spieler den ersten Sieg gegen Spanien feiern, die aber eindrucksvoll zeigten warum sie dieses Jahr der große Favorit für den Europameistertitel sind.
 

Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
San Marino - Slowenien
San Marino - Italien
Freundschaftsspiel gegen Norwegen (Monster-Kick)

Klaus Riederer

Erste Erfolgserlebnisse für SS Folgore Falciano

29.11.01 - Herbe Schlappe für den Meister
SP Domagnano verliert 0:3 bei Calcio San Marino / Zweite Saisonniederlage 

San Marino. Am 13. Spieltag hat es Trainer Hubert Hoffmann mit seinem SS Folgore Falciano geschafft: gegen SS San Giovanni gab es im eigenen Stadion mit einem 2:1-Erfolg den ersten Sieg dieser Saison. Dennoch bleibt die Mannschaft Schlusslicht der Liga. Bewegung gab es dagegen an der Spitze: nur kurz hielt die Tabellenführung für den SC Faetano, der 0:1 bei SP Cailungo unterlag. Ein verdienter Erfolg für die Platzherren, die dem zweiten Treffer sehr nahe waren. Von den Gästen war in dieser Partie dagegen nichts zu sehen.

Nach elf Partien in Folge ohne Niederlage musste auch der amtierende Meister SP Domagnano das Feld mal wieder als Verlierer verlassen. Bei Calcio San Marino zog die Truppe von Trainer Klaus Riederer mit 0:3 Toren den Kürzeren und verpasste damit den Sprung an die Tabellenspitze. Hier steht nun Tre Penne San Marino, das einen mühsamen 2:1-Heimerfolg gegen Tre Fiori Fiorentino verbuchte.
 
 

Kellerkinder macht das Gewinnen Spaß
SS Folgore Falciano auswärts erfolgreich / Virtus Acquaviva siegt zu Hause

San Marino. Viele Wochen war von SS Folgore Falciano und Virtus Acquaviva nicht viel sehen. Recht abgeschlagen zierten diese beiden Teams das Tabellenende. Doch jetzt scheinen sie durchstarten zu wollen. Dem Schlusslicht SS Folgore Falciano gelang der erste Auswärtserfolg dieser Saison. 3:1 gewann die Truppe von Trainer Hubert Hoffmann als Gast des SC Faetano, der seinerseits weiter an Boden im Titelkampf verlor. Auch der Vorletzte Virtus Acquaviva zeigte eine beachtliche Leistung und setzte sich zu Hause gegen Libertas Borgo Maggiore mit 4:2 Toren durch. Damit haben die beiden Kellerkinder den Anschluss an das untere Mittelfeld fast hergestellt.

An der Spitze deutet derzeit einiges auf einen Zweikampf hin. Titelverteidiger SP Domagnano behauptete sich auf eigenem Platz 1:0 gegen Montevito Fiorentino und hält den Kontakt zu Tabellenführer Tre Penne San Marino, das mit viel Glück zu einem 1:0-Auswärtserfolg bei SS Murata kam.
 
 

Spitzenduo gibt sich keine Blöße
Pennarossa Chiesanuova beendet Serie von SS Folgore Falciano

San Marino. Zwei setzen sich ab: Spitzenreiter Tre Penne San Marino (3:1-Heimsieg gegen SS San Giovanni) und Meister SP Domagnano (1:0-Erfolg als Gast von Juvenes Serravalle) lassen derzeit nichts anbrennen und führen die Tabelle deutlich an. Der Dritte Calcio San Marino (2:0-Heimsieg gegen Aurora Santa Mustiola) hat auf den Titelverteidiger immerhin fünf Punkte Rückstand.

Nach zwei Siegen in Folge musste Schlusslicht SS Folgore Falciano eine Niederlage einstecken. Auf eigenem Platz gab es gegen Pennarossa Chiesanuova eine 1:3-Pleite. Die Gäste mit ihrem Trainer Andy Schafroth zeigten einen disziplinierte Leistung und gewannen vollauf verdient. Beeindruckt von der starken Vorstellung des Gegners waren sogar die Fans der Platzherren, die nicht mit Szenenapplaus sparten.
 
 

Der Sturzflug des SC Faetano 
Ehemaliger Tabellenführer verliert zum vierten Mal in Folge

San Marino. Angeschlagenes Selbstbewusstsein gegen breite Brust: unter diesem Motto stand die Partie des SC Faetano gegen den Tabellenführer Tre Penne San Marino. Und wieder einmal bestätigte es sich: wer einen Lauf hat, der hat auch das notwendige Quäntchen Glück – und umgekehrt. 0:1 unterlagen die Platzherren und kassierten damit ihre vierte Niederlage in Folge. Begonnen hatte der Sturzflug des SC Faetano just, als die Mannschaft von Trainer Marco Henning gerade die Tabellenführung erklommen hatte. Dort sonnt sich nun Tre Penne San Marino nach nunmehr vier Siegen nacheinander (und 19 Zählern aus den vergangenen sieben Partien). Mithalten kann derzeit nur der amtierende Meister SP Domagnano. Auch die Truppe von Trainer Klaus Riederer schaffte den dritten Sieg in Folge (3:1 als Gast von Aurora Santa Mustiola). An der Spitze in San Marino sind derzeit also die beiden Meister der vorherigen Saisons platziert.

Im Tabellenkeller machten SS Folgore Falciano (3:2-Auswärtssieg bei SP Cailungo) und Virtus Acquaviva (2:1-Heimerfolg gegen Calcio San Marino) mit ihrem jeweils dritten Saisonsieg weiter Boden gut.

Heiko Poppen

San Marino hat sich an das Klima der 2.Liga gewöhnt

22.11.01 - Versuchten die Spieler in den ersten Spielen noch alles nieder zu rennen, so wird jetzt etwas kontrollierter gespielt wenn auch nicht disziplinierter, doch die Belohnung  an diesem Spieltag waren 4 Punkte durch einen furiosen 5:1 Sieg in Litauen und einem mehr als gerechten 1:1 in Deutschland.

EM: Litauen gegen San Marino 1:5 (1:5)

Torschützen:
08. Minute 1:0 Dawydow Galle
15. Minute 1:1 Marco Hennig
15. Minute 1:2 Sven Speichert
22. Minute 1:3 Klaus-Jürgen Pawellek
25. Minute 1:4 Klaus Jürgen Pawellek
27. Minute 1:5 Jan Berlin
 

Das Spiel war bereits nach 27 entschieden. Litauen merkte man in den ersten Minuten nicht an, dass sie heute zum erstenmal in dieser Besetzung spielten.
Die Litauer versuchte sofort das Tor der San Marinesen in Gefahr zu bringen ohne dass unsere Mannschaft ernsthaft dagegenhielt. So dauerte es auch nur bis zur 8. Minute bis Galle die Litauer mit 1:0 in Führung bringen konnte. Dieses Tor war jedoch der Weckruf für die Supereagles, sie besannen sich auf ihre Tugenden und begannen nun kontrolliert nach vorne zu spielen. In der 15. Minute war es dann soweit, Marco Hennig erzielte mit einem Freistoß, den er unhaltbar über die Mauer zirkelte das 1:1. Litauen war nach diesem Treffer etwas aus der Fassung und diesen Zustand nutzte Sven Speichert mit einem sehenswerten Solo über das halbe Feld dann auch zum 2:1 Führungstreffer in der 22. Minute. San Marino spürte, dass der Gegner angeschlagen war und Klaus-Jürgen Pawellek hatte kein Mitleid mit dem Gegner. In der 25. und 26. Minute erzielte er per Foulelfmeter und einem direkt verwandelten Eckball die Treffer zum 3:1 und 4:1 für die Supereagles. Litauen saß der Schock wohl noch ziemlich tief, den Jan Berlin durfte in der 27. Minute alleine aufs Tor der Litauer zulaufen und den Treffer zum 5:1 erzielen. Danach schaltete San Marino 2 Gänge zurück. Das Spiel war somit entschieden und San Marino spielte den Gegner daraufhin fast an die Wand, vergaß dabei aber dass im Fußball Tore zählen. Litauen war nie in der Lage den Spielfluss der Supereagles zu stören.
Litauen spielte zwar in der zweiten Halbzeit einen ansehnlichen Fußball trafen aber entweder das Tor der  San Marinesen nicht oder aber unser Torhüter konnte die Bälle ohne große Mühe aufnehmen. Unsere Mannschaft tat in der zweiten Halbzeit nur noch das nötigste um diesen Sieg ungefährdet nach Hause zu schaukeln. Böse war ihnen nach diesem Spiel aber niemand.
 

EM – Gruppe 2 A 5. Spieltag

Litauen – San Marino 1:5
Slowenien – Italien  4:2
Finnland – Nordirland 3:1
Malta – Armenien  2:2
Deutschland - Tschechien 3:1
 

1. Armenien 5 13:05 13
2. Slowenien 5 12:09 12
3. Malta 5 11:07 8
4. San Marino 5 13:10 7
5. Tschechien 5 11:10 7
6. Finnland 5 09:08 7
7. Deutschland 5 10:09 6
8. Nordirland 5 09:10 6
9. Italien 5 11:16 5
10. Litauen 5 00:11 0
 

EM: Deutschland – San Marino 1:1 (0:1)
Torschützen:
32. Minute 0:1 Klaus Riederer
76. Minute 1:1 Bodo Pfannenschwarz 

Nach dem Sieg in Litauen hatte der Teamchef alle Mühe seine Spieler wieder auf den Boden zurückzuholen. Jedenfalls gelang ihm in diesem Spiel seine Hintermannschaft so einzustellen, dass sie auch gegen die übermächtig erscheinende Deutsche Mannschaft bestehen zu können. 
Deutschland versuchte am Anfang das Tempo aus dem Spiel zu nehmen um den
Supereagles die Möglichkeit ihr Konterspiel aufzuziehen zu erschweren . Tatsächlich zog sich die Deutsche Mannschaft so weit zurück, dass San Marino das Spielgeschehen jederzeit im Griff hatte ohne sich nennenswerte Torchancen herauszuspielen. So dauerte es bis zur 42. Minute bis die erste klare Möglichkeit herausgespielt werden konnte. Klaus Riederer wurde im Strafraum der Deutschen zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoss verwandelte er selbst zum 1:0 für San Marino.
Als der Schiedsrichter zur Pause bat brandete ein gellendes Pfeifkonzert durchs Stadion, die Deutschen Zuschauer sahen keinen einzigen Angriff ihrer Mannschaft.
Dieser Zustand sollte auch noch bis mitte der zweiten Spielhälfte anhalten, dann besann sich „Lunge“ Bodo Pfannenschwarz seiner Läuferischen Fähigkeiten und trieb seine Mannschaft nach vorne. So war es auch nicht verwunderlich, dass Pfannenschwarz auch den 1:1 Ausgleichstreffer in der 72. Minute erzielte. In seiner unnachahmlichen Art nahm er den Ball in der eigenen Spielhälfte überlief Freund und Feind und fiel samt Ball ins Netz der San Marinesen. Danach sah es so aus, als ob beide Mannschaften mit diesem Unentschieden zufrieden wären und riskierten nichts mehr. Für San Marino ist dieser Punkt redlich verdient hatte man sich doch vor dem Spiel nur mit den zu erwartenden Gegentoren auseinander zu setzen. 
 

EM – Gruppe 2 A 6. Spieltag

Tschechien - Malta  1:2
Armenien – Finnland 2:2
Slowenien – Litauen 4:1
Deutschland – San Marino1:1
Nordirland – Italien  1:1

1. Slowenien 6 16:10 15
2. Armenien 6 15:07 14
3. Malta 6 13:08 11
4. San Marino 6 14:11 8
5. Finnland 6 11:10 8
6. Tschechien 6 12:11 7
7. Deutschland 6 11:10 7
8. Nordirland 6 10:11 7
9. Italien 6 12:17 6
10. Litauen 6 02:21 0

Freundschaftsspiel: San Marino gegen Luxemburg 1:0 ( 0:0)
Torschützen:
42. Minute Klaus-Jürgen Pawellek

Es gibt über dieses Spiel absolut nichts zu berichten, denn beide Mannschaften mauerten von Beginn an. Der Ball wurde nur hin und her geschoben und keine Mannschaft versuchte das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen. Sogar der Schiedsrichter schaute laufend auf die Uhr, als ob er den Zuschauern dieses Geckicke ersparen wollte. Doch als die meisten Zuschauer schon ihr Pausen
Piff-Paff holten kam der Auftritt von K-J Pawellek. In der 42. Minute verwandelte er einen Fehlpass der Luxemburger in deren Strafraum nach alter Gerd Müller Manier
Arsch raus, kurze Drehung, er Ball war im Tor und San Marino mit 1:0 in Führung.
Die zweite Halbzeit erspart sich sogar die Presse, denn mit Fußball hatte das Ganze nichts mehr zu tun.
Andy Schafroth meinte nur: Ich hatte eine Woche Urlaub, doch nach diesem Wochenende bin ich wieder Urlaubsreif. Für die Leistung gegen Luxemburg kann ich mich nur bei den Zuschauern entschuldigen, doch nach den 2 EM Spielen war der Akku wohl leer. Eigentlich wollte ich meinen Spielen noch eine Standpauke halten für ihre Spielweise, doch nach den Ergebnissen vom Wochenende kann ich nur an ihre Vernunft appellieren auf Rücksicht meiner Nerven doch eine andere Spielweise an den Tag zu legen und nicht immer Hopp oder Top zu spielen. 

Die Presse von Luxemburg meldete nur:
Luxemburg hüllt den Mantel des Schweigens über diese desolate Mannschaftsleistung und der Teamchef muss Konsequenzen ziehen.

Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
San Marino - Nordirland
Malta – San Marino
Freundschaftsspiel gegen Spanien (Monster-Kick)

Klaus Riederer

Faetanos Sturm an die Spitze

22.11.01 - Der Meister ist wieder ganz oben
SP Domagnano stürzt Gastgeber Tre Penne San Marino vom Thron 

San Marino. Der alte Fuchs hat es wieder geschafft. Meistertrainer Klaus Riederer hat mit dem Titelverteidiger SP Domagnano die Tabellenspitze erklommen. 3:1 gewann sein Team als Gast von Tre Penne San Marino – ungefährdet, sicher, souverän. Die Hauptstädter fielen durch die Heimpleite vom ersten auf den vierten Rang ab. Auf den zweiten Platz schob sich Libertas Borgo Maggiore vor. Gegen GS Dogana gab es auf eigenem Platz einen 2:1-Erfolg. Dritter ist jetzt der SC Faetano nach einem beeindruckenden 4:1-Heimsieg gegen SS Murata. 

In den unteren Tabellenregionen spitzt sich die Lage für Schlusslicht SS Folgore Falciano zu. Auch zu Hause gegen Aurora Santa Mustiola gab es kein Erfolgserlebnis. Das 1:2 war die siebte Niederlage im neunten Spiel. Auf den 15. Platz hat die Truppe von Coach Hubert Hoffmann nun bereits sieben Zähler Rückstand. Auch Virtus Acquaviva (1:2 bei SP Cailungo) und Tre Fiori Fiorentino (1:2 bei Pennarossa Chiesanuova) konnten ihre Lage im Tabellenkeller nicht verbessern. 
 
 

Dichtes Gedränge an der Spitze
Vier Teams durch einen Zähler getrennt / Libertas Borgo Maggiore derzeit vorne

San Marino. So wünscht sich wohl jeder Fan den Kampf um die Meisterschaft. Nur durch einen Zähler sind die vier Topteams der Liga voneinander getrennt. Auf den zweiten Platz rutschte Titelverteidiger SP Domagnano, das zu Hause gegen La Fiorita Montegiardino stark agierte, sich aber am Ende mit einem 3:3 bescheiden musste. Vorne ist nun Libertas Borgo Maggiore nach einem 2:1-Auswärtserfolg bei Calcio San Marino. In Lauerstellung liegen der Dritte SC Faetano (4:3-Sieger in einer begeisternden Partie bei SS San Giovanni) und der Vierte Tre Penne San Marino (3:2-Gewinner bei Juvenes Serravalle).

Keine Neuigkeiten im Tabellenkeller: Schlusslicht SS Folgore Falciano machte beim Tabellennachbarn Virtus Acquaviva keinen Boden gut – umgekehrt aber auch nicht: das 1:1 im direkten Vergleich hilft keinem der beiden Teams weiter.
 
 

Spitzenquartett gibt sich kaum Blöße
Tre Penne San Marino führt die Tabelle an / Breites Mittelfeld

San Marino. Ohne Niederlage überstand das Spitzenquartett den elften Spieltag. Allerdings kamen drei Teams nicht über ein Remis hinaus: Libertas Borgo Maggiore trennte sich im Gipfeltreffen von Meister SP Domagnano 1:1 und rutschte damit vom ersten auf den zweiten Platz. Der Titelverteidiger liegt in Lauerstellung auf dem dritten Rang. Mit einem torlosen Remis musste sich der SC Faetano als Gast von Montevito Fiorentino begnügen. Die Gunst der Stunde nutzte Tre Penne San Marino, das sich im Heimspiel gegen Aurora Santa Mustiola mit 4:1 Toren durchsetzte und vom vierten auf den ersten Platz kletterte.

Hinter diesen vier Topteams hat sich ein breites Mittelfeld formiert. Den Tabellenfünften Pennarossa Chiesanuova trennen vom Kellerkind GS Dogana (16.) gerade mal fünf Punkte. Abgeschlagen sind Virtus Acquaviva (1:1 bei Cosmos Serravalle) und Schlusslicht SS Folgore Falciano (0:1 zu Hause gegen Tre Fiori Fiorentino).
 
 

Punktgleiches Spitzentrio sorgt für Spannung
SC Faetano gewinnt 3:0 gegen Pennarossa Chiesanuova / SP Domagnano unschlagbar?

San Marino. „Die sind unschlagbar“, sagte Uli Stock, Trainer von GS Dogana, nachdem seine Mannschaft eine 0:2-Lehrstunde als Gast des amtierenden Meisters SP Domagnano erhalten hatte. Dieser Eindruck drängt sich wirklich auf. Immerhin hat der Titelverteidiger nach seiner Auftaktniederlage seit elf Begegnungen nicht mehr verloren und liegt mit 23 Zählern auf dem zweiten Platz erneut glänzend im Rennen um die Meisterschaft. Neuer Spitzenreiter mit der gleichen Punktzahl ist der SC Faetano nach einem souveränen 3:0-Heimerfolg über Pennarossa Chiesanuova. Dabei profitierte die Truppe von Coach Marco Henning vom Abschneiden des bisherigen Tabellenführers Tre Penne San Marino, der beim Vorletzten Virtus Acquaviva nicht über ein 1:1 hinauskam. Auch die Hauptstädter haben 23 Zähler.

Etwas den Anschluss verloren hat Libertas Borgo Maggiore nach einer 0:1-Auswärtsschlappe bei Juvenes Serravalle. Aber bei zwei Punkten Rückstand ist der Meisterschaftszug auch für die Mannschaft von Trainer Marco Roth noch lange nicht abgefahren. In Lauerstellung liegt mit zwanzig Punkten jetzt SS San Giovanni (2:1-Heimsieg gegen SP Cailungo).

Heiko Poppen

Unser Meister ganz gross

22.11.01 - San Marino hat nur noch einen Club in den Europa Cups

Champions League
San Marino. Nordirlands Vertreter in der 3. Qualifikationsrunde der Champions League FC Crusaders, hat unseren Meister offenbar unterschätzt. Trainer Rene Kiell konnte seinen FC nie auf den GS Domagnano einstellen. Schon beim 2:2 auf der Insel sahen die Nordländer gar nicht gut aus. Klaus Riederer hatte seine Spione ausgesandt, um den Gegner gründlich zu studieren und führte San Marinos Meister durch ein klares 3:1 im Rückspiel im eigenen Stadion in die Hauptrunde. Ganz zahm sahen die Gäste aus und die Bevölkerung San Marinos, die ihre Häuser alle verlassen hatte, um dem denkwürdigen Spiel beizuwohnen verwandelten das winzige Stadion in einen wahren Hexenkessel. Nun warten die Gruppenspiele auf unseren Meister.
Trainer Riederer hat seinem Vorstand empfohlen, im Clubhaus mehr Platz für Pokale und Trophäen bereitzustellen. Am liebsten würde er die so beliebte GS Bar verkleinern und nur noch zu öffnen, wenn der Club einen der ersten Plätze in der Tabelle einnimmt. Aber es gibt eine Reihe von Vereinsmitgliedern, die schon lange das Stadion gegen die GS Bar getauscht haben und jedes Ergebnis ihres so geliebten Clubs ordentlich feiern. Als Team Chef der NM San Marinos hatte Riederer ja ein alsolutes Piff-Paff Verbot verordnet und dadurch den Aufstieg in der Europaliga erreicht. Mit seinem GS scheint er wohl das auch vorzuhaben.

UEFA Cup
San Marino. Auch im UEFA Cup war San Marino vertreten. Beide Clubs mussten leider nach dem Rückspiel vom grossen Geld Abschied nehmen. Sutjeska Niksic überfuhr den SS Murata im Hinspiel glatt mit 4:1 und im Rückspiel schaffte unser Vertreter leider nur ein mageres 1:1. Kaum eine Menschenseele war im Stadion auszumachen, denn zeitgleich fand das CL Spiel des Meisters statt. Da muss man sich in San Marino mal etwas einfallen lassen, denn es ist dem Fan eigentlich egal in welches Stadion er geht, von seinem Haus aus sind ja alle Stadien fast gleich weit entfernt. Und diesmal zog der Meister in der CL einfach mehr. Dem anderen Club aus San Marino erging es zwar etwas besser, aber es reichte auch nicht zum Weiterkommen. FK Holice 1932 gegen GS Dogana 1:1, so hiess es im Hinspiel und dann 1:2 im Rückspiel. Das war eben nicht genug. Da müssen wir eben auf die nächste Saison warten.

Hubert Hoffmann

Entscheidung im zweiten Anlauf

22.11.01 - San Marinos Supercup Spiel endete 2:1 für den Meister

San Marino. In ganz San Marino wollte der Fussballfan wissen, ob es nun endlich an diesem Wochenende einen Sieger im Supercup gibt. Es trafen der immer noch vielgelobte Meister der letzten Saison und haushoher Favorit GS Domagnano und der Pokalsieger Virtus Acquaviva aufeinander. Meistermacher Riederer hatte seine Elf auf Sieg eingestellt, während Virtus mit dem neuen Trainer Stefan Tonak wohl noch einmal auf Unentschieden spielte.
Das Stadion war wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Einnahmen wurden diesmal für die Aktion O-Saft frei und den Wiederaufbau des durch einen schrecklichen Brand zerstörte Clubhaus de SS Folgore Falciano eingesetzt. Man konnte zur Halbzeit nur das schlimmste befürchten, auf ein 1:1 hatten sich offensichtlich beide Clubs geeinigt. Das Spiel endete dann doch noch 2:1. Der favorisierte Riederer Club konnte sich endlich gegen Virtus durchsetzen. Damit es nun ganz klar ist: es gibt kein weiteres Spiel. San Marinos Supercup Sieger heisst in dieser Saison GS Domagnano.
Riederer hat mit seiner Elf damit einen weiteren Pokal nach Domagnano geholt. Diesen Cup wollen wir am Ende der Saison verteidigen, hat er auf der Pressekonferenz erklärt. Er hat leider nicht gesagt, ob als Meister oder Pokalsieger. Wie man den Meistermacher aber kennt, strebt er beides an. Wir wünschen ihm viel Erfolg.

Hubert Hoffmann

San Marinos Meister weiter in CL

15.11.01 - San Marino hat weiterhin drei Clubs in den Europa Cups

Champions League
San Marino. Dynamo Batumi aus Georgien unter der Leitung von Trainer Hans Peter Hoefler hiess in der 2. Qualifikationsrunde der Gegner unseres Vertreters SS Murata. Trainer Mirko Martin war mit gemischten Gefühlen nach Georgien geflogen, da er sich von der Spielstärke des Gegners gut hatte informieren lassen. Daher war das 0:2 im Hinspiel gar keine Überraschung. Das Rückspiel im heimischen Stadion wurde dann vor vollem Haus zwar mit 2:1 gewonnen, aber das reichte nicht, um die 3. Qualifikationsrunde zu erreichen. Die guten Einnahmen aus dem Europa Pokalgeschäft sind für SS Murata damit aber noch nicht vorbei. Nun geht es im UEFA Cup weiter. Am nächste Wochenende heisst der Gegner Sutjeska Niksic aus Jusgoslavien unter der Leitung von Trainer Sergei Becker. Wir wünschen Mirko Martin und seinem Club weiterhin viel Glück.
Maccabi Tel Aviv aus Israel mit seinem Trainer Andreas Bruehl war der erste Schritt zum wertvollsten Cup in Europa für SP Domagnano unter der Leitung von Coach Klaus Riederer. Er hatte seinen Spielern ständig vorgebetet: Wenn ihr im Heiligen Land verlieren wollt, dann mit einem Tor Unterschied, nur so haben wir dann im Rückspiel noch eine Chance. Und es kam wie er es wollte: 3:4 wurde in Asien verloren. Riederer freute sich wie ein kleiner Junge unter dem Weihnachtsbaum: Das war es also - das reicht fürs Rückspiel - Prost, lallte er ständig auf dem Rückflug. Das 2:1 im Rückspiel kann man eigentlich vergessen, wenn es nicht so eine grosse Bedeutung für den Fussball San Marinos hätte. GS Domagnano steht in der 3. Qualifikationsrunde. Der Gegner ist der FC Crusaders aus Nordirland, der Trainer heisst Rene Kiell. Riederer hat seine Spione schon ausgesandt. San Marino kann Stolz auf seinen Meister sein.

UEFA Cup
San Marino. Auch im UEFA Cup war San Marino vertreten. Croatia Zagreb aus Kroatien unter Trainer Ingo Kohlstette war der Gegner unseres Clubs GS Dogana mit seinem neuen Trainer Uli Stock. Der Club aus San Marino war sowohl im Hinspiel als auch im Rückspiel sehr auf Sicherheit bedacht. Stock sagte: Weiterkommen ist wichtiger als schön spielen. Recht hatte er, nun steht er mit seinem Verein in der 1. Hauptrunde. Ein 1:1 im Hinspiel und ein 1:0 im Rückspiel reichten und nun plant man schon weiter. FK Holice 1932 aus Tschechien mit Trainer Simon Gollmann heisst der nächste Gegner. Für Uli Stock wäre es schon wichtig auch diese Runde zu überstehen, denn so kann er dem eigenen Publikum beweisen, dass er der richtige Mann auf dem Posten des legendären und unvergessenen Trainer Baldur Ast ist.

Hubert Hoffmann

San Marino kann noch gewinnen

08.11.01 - In dieser Ausgabe: 
Berichte zu den EM - Spielen in Tschechien und gegen Finnland, sowie den Freundschaftsspielen gegen Spanien und Italien.

Zur Lage in der EM Gruppe 2A
San Marino kann noch gewinnen. In Tschechien holten sich unsere Supereagles den ersten EM Punkt und gegen Finnland gab es den ersten Sieg in der 2. Liga.

EM: Tschechien gegen San Marino 2:2 (2:2)
Torschützen:
01. Minute 1:0 Boris Baur
02. Minute 1:1 Heiko Poppen
15. Minute 1:2 Thomas Paus
36. Minute 2:2 Frank Reinicke

San Marino verpennt den Anpfiff, denn wieder war es die erste Minute in der San Marino das 0:1 bekam.
Wie bereits in den ersten beiden Spiel wirkte unsere Mannschaft zu Spielbeginn sehr schläfrig, anders ist die Situation in der ersten Minute nicht zu erklären. Boris Baur konnte seelenruhig durch die Abwehr spazieren und zum 1:0 für Tschechien einschieben. Doch bereits im Gegenzug erzielte Heiko Poppen den Treffer zum 1:1 Ausgleich. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel das die Zuschauer von den sitzen riss. Beide Mannschaften spielten tollen Offensiv-Fußball mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten. 
Bereits in der 15. Minute zirkelte Thomas paus einen Freistoss aus 20m unhaltbar ins Toreck und San Marino führte plötzlich mit 2:1.
Die Tschechen brauchten einige Zeit um sich von diesem Schock zu erholen.
Doch in der 36. Minute brachte ein weiterer Freistoss den 2:2 Ausgleichstreffer durch Frank Reinicke für die Tschechen. Beide Mannschaften hatten im laufe des Spiels noch reichlich gelegenheiten das Spiel für sich zu entscheiden, doch blieb es bis zum Schlusspfiff bei diesem leistungsgerechten unentschieden.

EM – Gruppe 2 A 3. Spieltag

Litauen – Finnland   0:3
Tschechien – San Marino  2:2
Italien – Armenien   0:4
Slowenien – Nordirland  2:1
Malta – Deutschland  3:0

1. Armenien  3 10:03 9
2. Slowenien  3 08:03 9
3. Malta  3 07:03 6
4. Tschechien 3 06:06 4
5. Finnland  3 06:06 4
6. Italien  3 07:10 4
7. Nordirland  3 06:06 3
8. Deutschland 3 06:06 3
9. San Marino 3 07:09 1
10.Litauen  3 00:11 0
 

EM: San Marino - Finnland 1:0 (1:0)
Torschützen:
10. Minute 1:0 Uli Stock

ein ganz anderes Spiel sahen die Zuschauer in San Marino. Da die Mannschaft nicht wieder einem frühen Führungstreffer hinterherlaufen wollte änderte der Teamchef die Taktik und lies die sehr defensiv spielen. Das Spiel fand während der gesamten 90 Minuten nur im Mittelfeld statt, da auch Finnland das Offensiv-Spiel sehr vernachlässigte. In der 10. Minute gab es die einzige Torszene im gesamten Spiel, Thomas Paus wurde nicht angegriffen als er in den Strafraum lief und konnte somit ungehindert das 1:0 für unsere Mannschaft erzielen. Danach zog sich die Mannschaft sofort wieder zurück und lies nicht eine Torchance für Finnland zu.
Teamchef Schafroth sagte nach dem Spiel, lieber ein unattraktives Spiel und drei Punkte als wieder im Hurrastil verlieren.

EM – Gruppe 2 A 4. Spieltag

Tschechien - Slowenien  4:0
Armenien – Litauen   1:0
Italien – Malta   2:2
San  Marino - Finnland  1:0
Nordirland – Deutschland  2:1

1. Armenien  4 11:03 12
2. Slowenien  4 08:07 09
3. Tschechien 4 10:06 07
4. Malta  4 09:05 07
5. Nordirland  4 08:07 06
6. Italien  4 09:12 05
7. San Marino 4 08:09 04
8. Finnland  4 06:07 04
9. Deutschland 4 07:08 03
10.Litauen  4 00:12 00
 

Freundschaftsspiel: Spanien gegen San Marino 1:0 ( 0:0)
Torschützen:
73. Minute Marc Reucher

Beide Mannschaften wirkten nach ihren schweren Ligaspielen etwas ausgebrannt und so wunderten sich die Zuschauer nicht über das Spiel. Es war geprägt von Abspielfehlern und vergebenen Chancen. Nicht selbst herausgespielt,  sondern ermöglicht von den Abwehrreihen und teilweise kläglich vergeben von den Stürmern.
Das einzige Tor in diesem spiel fiel dann auch erst in der 73. Minute durch Marc Reucher zum 1:0 Siegtreffer für Spanien. Natürlich begünstigt durch einen katastrophalen Abwehrfehler der San Marinesen.

Italien gegen San Marino 2:1 ( 1:1)
10. Minute P. Wünschel
29. Minute Thomas Paus
85. Minute D. Helf

Es war wie im Ligaspiel, San Marino bestimmte das Spiel doch Italien schießt die Tore. Für das Jubiläumsspiel des Italienischen Fußballverbandes hatte sich der Teamchef eine Neue Variante einfallen lassen. Zum ersten mal spielte die Mannschaft mit 5 Offensivkräften und im laufe des Spiels mussten sich die Italiener fürchten, dass ihr Jubiläum eine Pleite wird. Dass es dann doch wieder anders kam lag alleine an der Abschlusschwäche der San Marinesen.
In der 10. Minute erzielten die Italiener durch P. Wünschel nach einem Konter über Bierwirth das überraschende 1:0. begünstigt wurde dieser Treffer durch die weit aufgerückte Abwehr unserer Mannschaft. In der Folgezeit spielte nur San Marino, doch auch die besten Chancen wurden teilweise kläglich vergeben, so dauerte es bis zur 29. Minute als Thomas Paus eine scharfe Hereingabe von Urs Zoller nur noch über die Linie drücken musste. 
Bis zur Halbzeitpause hatte San Marino noch einige Möglichkeiten das Führungstreffer zu erzielen, doch es blieb beim 1:1.
Nach der Pause das gleiche Bild, San Marino stürmte und Italien machte das, was sie am besten können – nämlich mauern,
Unsere Stürmer konnten sich im Strafraum nicht mehr durchsetzen, so dass es in der 2. Hälfte nicht mehr so viele Möglichkeiten gab. Als sich alle schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten starteten die Italiener den einzigen Angriff in der Zweiten Spielhälfte auf das Tor der San Marinesen. Thomas Mues spielte auf der rechten Seite Ruess an und der versuchte aus 35m auf Tor zu schießen. Normalerweise wäre dieser Ball kein Problem für unseren Torhüter gewesen, doch unglücklicherweise fiel der Ball D. Helf so unglücklich auf den Kopf, dass er die Flugbahn veränderte und zum etwas schmeichelhaften 2:1 für Italien ins Tor kullerte.
Danach war das Spiel zu Ende. 

Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
Litauen - San Marino
Deutschland – Finnland

Freundschaftsspiel gegen Luxemburg

Super-Cup-Endspiel: Wiederholung
SP Domagnano gegen Virtus Aquaviva
Da das erste Spiel 2:2 endete gibt’s ein Wiederholungsspiel 

Klaus Riederer

Keine Entscheidung im Super Cup

08.11.01 - San Marinos Supercup Spiel endete nach 90 Minuten 2:2
Serravalle - San Marino. In ganz San Marino wollte der Fussballfan wissen, wer an diesem Wochenende den Supercup mit nach Hause nimmt. In Serravalle trafen sich der vielgelobte Meister der letzten Saison und hoher Favorit GS Domagnano und der Pokalsieger Virtus Acquaviva. Bei Domagnano herrscht immer noch der Meistermacher Riederer, während es Virtus mit dem neuen Mann Stefan Tonak diese Saison versucht.
Das Stadion war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Einnahmen teilen sich zu 3 gleichen Teilen der Verband und die beiden Cup Teilnehmer. Man konnte zwar 4 schöne Tore bewundern, aber keinen Sieger. Das Spiel endete 2:2. Lange sah es nach einem Sieg des favorisierten Riederer Clubs aus, aber Virtus konnte durch seinen Stürmerstar Scandalino Grande kurz vor dem Abpfiff noch das zweite Tor erzielen und sicherte sich damit das Wiederholungsspiel, das am nächsten Wochenende wieder auf neutralem Platz stattfinden wird.
Der Verband wird den Spielort in den nächsten Stunden bekanntgeben. Von GS Domagnano hatte man einiges mehr erwartet. Bei Virtus wollte sich keiner so richtig festlegen - sie waren ja am lezten Wochenende nach 2 Niederlagen sang- und klanglos in der 1. Qualifikationsrunde des EC gescheitert und in der Meisterschaft nehmen sie nach 4 Spieltagen nur den bescheidenen 14. Tabellenplatz ein. Also woran lag es das die Jungs aus Domagnano nicht als Sieger vom Platz gingen ? Sind sie am Wiederholungsspiel und den Moneten mehr interessiert als am sauberen Sport ? Wir werden über das anstehende Spiel des nächsten Wochenendes dann in einer Woche wieder berichten.

Hubert Hoffmann

Titelverteidiger GS Domagnano begibt sich in Lauerstellung

08.11.01 - Tre Penne San Marino schon 5 Punkte vor dem Zweiten
5. Spieltag: Tre Penne San Marino siegt klar 4:1 und noch ohne Niederlage

San Marino. San Marinos Tabellenführer Tre Penne San Marino blieb auch am 5. Spieltag ohne Niederlage, dagegen haben SS Folgore Falciano und Calcio San Marino auch im 5. Spiel nicht gewinnen können. Der Tabellenführer setzte sich im Spitzenduell gegen den zweiten La Fiorita Montegiardino klar mir 4:1 durch. La Fiorita fiel durch die Niederlage auf Platz 5 zurück. Den grössten Sprung nach unten in der Tabelle vollbrachte Cosmos Serravalle von 7 auf 14. Die 1:2 Heimniederlage des Clubs aus Serravalle bedeutet zuerst einmal der Abschied aus dem Mittelfeld. Zu Beginn einer jeden Saison sind derartige Sprünge in der Tabelle nichts Aussergewöhnliches. SS Murata und SC Faetano konnten sich um jeweils 6 Plätze verbessern. Sie belegen nun die Plätze 2 und 3. Nur 2 Mannschaften brachten an diesem Spieltag den Ball im Tor nicht unter: Juvenes Serravalle - 0:3 bei SC Faetano und SS Folgore Falciano - 0:1 gegen GS Dogana im heimischen Stadion.

Tabellenführer Tre Penne geht mit 0:3 unter
6. Spieltag: Erste Niederlage für Tre Penne San Marino

San Marino. Tre Penne San Marino konnte 5 Spieltage ohne Niederlage überstehen, bis es nun gleich mit 0:3 bei Libertas Borgo Maggiore die erste der Saison gab. Hoch her ging es im Kellerduell der beiden noch sieglosen Clubs, Calcio San Marino überfuhr in der Hauptstadt SS Folgore Falciano gleich mit 4:2 und so tauschten beide die Plätze. Für Trainer Hoffmann beginnt damit eine schwierige Periode, denn der Verein ist kein Unbekannter am letzten Platz. Schon oft haben sie lange Zeit die rote Laterne inne gehabt. Klaus Riederer steht mit dem Meister der letzten Saison schon auf Platz 2. Am nächsten Spieltag bietet sich GS Domagnano eine gute Chance die Spitze zu erobern, denn es geht zum Schlusslicht nach Falciano, während sich der Tabellenführer wohl erst von der ersten Niederlage erholen muss.

Kein Wechsel an der Tabellenspitze - Spitzenduo siegt
7. Spieltag: 3:0 siegt der Meister beim Schlusslicht

San Marino. Der Meister GS Domagnano hat trotz des 3:0 Sieges bei SS Folgore Falciano die Tabellenspitze noch nicht erobern können, da gleichzeitig der Tabellenführer 2:1 sein Heimspiel gewann. Calcio San Marino gelang der zweiten Sieg in Folge - diesmal mit 1:0 bei Cosmos Serravalle. Trainer Poppen hatte vor dem Spiel diesen Sieg vorrausgesagt, denn er sagte: Wir siegen, sonst gehe ich zum Arbeitsamt. Diesen Weg muss er nun ja nicht gehen. Im nächsten Spiel möchten sie dann gleich dem Tabellenführer auch noch eine Niederlage beibringen. Die Stimmung stimmt jetzt bei Calcio, man wittert Morgenluft. Es ist ja schon so lang her, dass man die Meisterschaft in die Hauptstadt holte. Gar nicht rosig sieht es für Trainer Tonak bei Virtus Acquaviva aus - schon wieder eine Niederlage (1:3 bei SC Faetano). 6 Spiele ist der einzige Sieg dieser Saison schon her.

Tabellenführer strauchelt - 1:2 beim Club der Stunde Calcio San Marino
8. Spieltag: Der Meister spielte im eigenen Stadion nur unentschieden 

San Marino. Seit dem 6. Spieltag ist zwar kein Club mehr ohne Niederlage, aber nach 8 Runden haben 3 Vereine nur 1 Niederlage: Der Meister aus Domagnano (das war zu erwarten), SC Faetano (nach dem 15. Platz der letzten Saison eine kleine Überraschung) und Pennarossa Chiesanuova (viele Unentschieden sind keine Siege). Andy Schafroth hat den Club aus Chiesanuova schon 5 mal mit einem Remis in die Kabine begleitet. Diesmal gab es beim Kellerkind und Pokalsieger Virtus Acquaviva ein mageres 1:1. Bei Virtus hatte man sich nach dem Pokalsieg in der lezten Saison und dem raschen Trainerwechsel für diese Saison mehr als den 17. Platz vorgenommen. Nur die noch sieglosen Mannen aus Falciano liegen hinter der Truppe von Trainer Tonak. Der einzige Sieg, der auf dem Konto des Club aus Acquaviva zu Buche steht, gelang mit 1:0 am 1. Spieltag. Seitdem gab es 2 Unentschieden und 5 Niederlagen. Von Pawelleks Aurora Santa Mustiola hatte man in dieser Saison auch mehr erwartet. Die 2:3 Heimniederlage liess im Stadion die ersten Pfiffe hörbar werden. Aber Trainer Pawellek hört im eigenen Stadion keine Pfiffe von der Tribüne: Die einzige Pfeife im Stadion ist der Schieri, sagt er, wenn es mal wieder nicht so richtig geklappt. Herr Pawellek: 2:3 ist nach 1:3 schon die zweite Pleite in Folge.
Der Club der Stunde kommt aus der Hauptstadt und heisst Calcio San Marino. Der erste Sieg am 6. Spieltag im Kellerduell der Sieglosen gab soviel Auftrieb, dass es nun schon 3 Siege in Folge sind. Trainer Poppen wird bestimmt nicht locker lassen und seine Jungs noch weiter antreiben. In San Marino kann in dieser Saison nicht nur der GS Domagnano Meister werden. Aber dieser Weg ist für Calcio noch sehr weit.
Am nächsten Spieltag freuen wir uns schon auf das Zusammentreffen der Giganten - Tre Penne San Marino gegen GS Domagnano. Gibt es den Wechsel an der Spitze ? Wenn ja, wie wird er heissen ? SS Murata und Libertas Maggiore können auch vorne liegen. Es wird also richtig spannend.

Hubert Hoffmann

Noch keine Punkte in neuer Liga

01.11.01 - In dieser Ausgabe: 
Berichte zu den EM - Spielen in Italien und gegen Armenien, sowie dem Freundschaftsspiel gegen Moldawien.
Interview mit dem Neuen Teamchef Andy Schafroth

Interview mit Andy Schafroth dem National-Coach von San Marino
Presse: Guten Tag Herr Schafroth, wir freuen uns, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben. 
Schafroth: Selbstverständlich gebe ich der Presse ein Interview. Auch nach einem etwas debakulösen Wochenende stehe ich gerne zur Verfügung
Presse: Sie sind völliger Neuling als Trainer einer Nationalmannschaft, wie unterscheidet sich Ihre Arbeit von einem Liga-Trainer?
Schafroth: Der hauptsächliche Unterschied besteht wohl darin, dass ich die NM-Spieler nicht jeden Tag sehen kann. Formkurven sind so schwerer festzustellen, auch ist es zum Teil ein kleines Problem wenn in der NM eine andere Taktik gespielt werden soll als in den Vereinen.
Presse:2. Nach den Erfolgen der letzten Saison haben Sie ein schweres Amt übernommen, können Sie die Erfolge wiederholen, also den direkten Durchmarsch in Liga 1 oder sind Sie mit dem Klassenerhalt zufrieden?
Schafroth: In der ersten Saison ist der Klassenerhalt das primäre Ziel. Leider haben wir mit Baldur Ast unseren Topscorer verloren. Wenn aber alle verbliebenen Spieler am gleichen Strang ziehen, dann werden wir einige Nationen überraschen können. Gegen welche Nationen Siege besonders schön wären, dass muss ich hier wohl nicht erwähnen.
Presse:  Werden wesentliche Veränderungen im Taktik-Bereich oder innerhalb der Mannschaft kommen?
Schafroth: Die Taktik wird weitgehend dieselbe sein wie schon in der letzten Saison, allerdings muss die Verteidigung gestärkt werden, wie schon die ersten Spiele zeigten. Personell müssen wir leider auf die Langzeitverletzten Volker Pieper und Mirko Martin verzichten. Ich freue mich auf die ersten Spiele und unsere Neulinge Stefan Tonak, Urs Zoller und Uli Stock, welche sicherlich eine Verstärkung des bisherigen Kaders darstellen.
Presse: Wie stark ist dei NM-Mannschaft zur Zeit einzuschätzen.
Schafroth: Momentan sind wir in der Aufbauphase. Ich hoffe, dass wir bis zum dritten Spiel unsere Form von Mitte letzter Saison wieder finden können. Wenn wir das schaffen, können wir jedem Gegner Punkte abknöpfen.
Presse: Wie sind Sie mit den ersten Spielen ihrer Mannschaft zufrieden und wird sich etwas ändern?
Schafroth: Es waren gute Ansätze erkennbar. Die Fehler in der Abwehr waren jedoch haarsträubend, in diesem Bereich werden Veränderungen nötig sein. Offensiv bin ich mehr oder weniger zufrieden, es werden aber nach wie vor zu viele hochkarätige Chancen versiebt. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir schon in den nächsten Spielen unseren Fans wieder bessere Kost bieten können!
Presse: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die Zukunft

Zur Lage in der EM Gruppe 2A
Zweimal toll gespielt und trotzdem ohne Punktgewinn, der Start in der zweiten Liga ging gründlich daneben.
Drei  Tore in Italien reichten nicht aus, da die Italiener 1 Treffer mehr erzielten.
Auch das Heimspiel gegen Armenien konnten die Supereagles nicht gewinnen, trotz Feldüberlegenheit lies sich die Mannschaft drei mal auskontern. Doch das ist noch kein Beinbruch wenn diese Leistungen in den kommenden Spielen bestätigt werden kann, dann ist diese Mannschaft stark genug den Klassenerhalt zu schaffen.
 

EM: Italien gegen San Marino 4:3 (4:1)
Torschützen:
01. Minute 1:0 Thomas Mues
02. Minute 2:0 Franco Ammersbach
26. Minute 2:1 Stefan Tonak
43. Minute 3:1 Stephan Bierwirth
44. Minute 4:1 Stephan Bierwirth 
54. Minute 4:2 Heiko Poppen auf Vorlage von Andy Schafroth
62. Minute 4:3 Klaus Riederer

So geht es wenn man gegen Italien nur Tore schießen möchte. Das Fazit dieses Spieles ist, die Offensive ist in einer vorzüglichen Verfassung, nur am der Abwehrverhalten der Spieler muss noch gefeilt werden. 
Wie ist sonst zu erklären, dass bei eigenem Anspiel der Ball so gespielt wird, dass der Gegenspieler nur noch den Ball ins Tor schieben muss, so geschehen in der 1. Minute beim 1:0 durch Thomas Mues. So hatte sich San Marino den Auftakt des Spieles mit Sicherheit nicht vorgestellt. Doch bereits in der 2. Minute der nächste Patzer der Abwehr, den Franco Ammersbach zum 2:0 ausnutzte. Danach dauerte es ca. 15 Minuten bis sich die San Marinesen von diesem Doppelschlag erholt hatten. In der 26. Minute keimte dann wieder Hoffnung auf als sich Stefan Tonak gekonnt seinen Bewachern entziehen konnte und aus 16m den Ball unhaltbar für den Torhüter ins linke untere Toreck jagte. Danach spielte nur noch eine Mannschaft und das war San Marino. Leider wurden die zahlreichen Möglichkeiten nicht genutzt. Von den Italienern war in dieser Phase überhaupt nichts zu sehen und nur durch eine weitere Unachtsamkeit konnten sie  in der 43. Minute durch Stephan Bierwirth den Treffer zum 3:1 erzielen. Als ob es nicht schon genug wäre pfiff der Schiedsrichter nach einer klaren Schwalbe Elfmeter, Bierwirth segelte durch den Strafraum ohne dass ein San Marinese in der Nähe war. Dieses Geschenk nahm er dankend an und erzielte in der 44. Minute den Treffer zum 4:1 Halbzeitstand. So ungerecht kann Fußball sein, keine Chance aber jeder Schuss ein Treffer. Nach der Pause kamen die San Marinesen wütend aus der Kabine und legten los wie die Feuerwehr und bereits in der 54. Minute wurde dieses anrennen durch eine schöne Kombination zwischen
Heiko Poppen und Andy Schafroth belohnt. Schafrot schob den Ball am Torhüter vorbei zu Heiko Poppen und der hatte keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen. Bereits 8 Minuten später das 3:4 durch Klaus Riederer, der aus 25m nicht lange fackelte sondern mit einem Sonntagsschuss ins Toreck dem Italienischen Keeper keine Chance lies. Auch in der Folgezeit spielte nur San Marino, von den Italienern sah man in der zweiten Halbzeit überhaupt nichts mehr, sie stolperten nur über den rasen versuchten mit allen Mitteln dieses 4:3 über die Zeit zu bringen. Leider vergaben die Supereagles sämtliche sich bietenden Chancen und mussten eine unglückliche 3:4 Niederlage hinnehmen.

EM – Gruppe 2 A 1. Spieltag

Litauen – Malta   0:3
Tschechien – Finnland  3:0
Armenien – Nordirland  3:1
Italien  – San Marino  4:3
Slowenien – Deutschland  3:1

1. Tschechien 1 3:0 3
2. Malta  1 3:0 3
3. Armenien  1 3:1 3
4. Slowenien  1 3:1 3
5. Italien  1 4:3 3
6. San Marino 1 3:4 0
7. Nordirland  1 1:3 0
8. Deutschland 1 1:3 0
9. Finnland  1 0:3 0
10.Litauen  1 0:3 0
 

EM: San Marino - Armenien 2:3 (2:2)
Torschützen:
01. Minute 0:1 Wolfgang Stueck
08. Minute 1:1 Stephan Gerti
33. Minute 2:1 Klaus-Jürgen Pawellek – Vorlage Sven Speichert
40. Minute 2:2 Werner Hoerhager
50. Minute 2:3 Lars Gruenhagen

Und wieder war es die 1. Spielminute, San Marino war wohl noch in der Kabine, anders ist das verhalten der Spieler beim 0:1 durch Wolfgang Stück nicht zu erklären. Doch bereits in der 8. Minute hatte Stephan Gerti seinen großen Auftritt, er spielte zuerst 4 Armenier aus und schlenzte den Ball dann vom 16m Eck gekonnt in den Winkel zum 1:1 Ausgleichstreffer. Danach versuchten beide Mannschaften ihre Abwehrreihen zu sortieren und durch gekonntes Kurzpasspiel nach vorne zu kommen. In der 33. Minute war es dann soweit Klaus-Jürgen Pawellek erzielte nach einer Schönen Flanke von Sven Speichert per Fallrückzieher aus 16m den 2:1 Führungstreffer. Leider musste er daraufhin bis zur Halbzeit behandelt werden, denn ein Armenischer Abwehrspieler trat den am Boden liegenden Pawellek. Das Überzahlspiel nutzten die Armenier dann auch prompt in der 40. Minute durch Werner Hoerhager zum 2:2 Ausgleichstreffer. Nach der Pause begannen beide Mannschaften sehr abwartend. Um so überraschender der 3:2 Siegtreffer für Armenien, Lars Grünhagen wollte den Ball nur nach vorne schlagen, doch der Ball flatterte zum Entsetzen aller ins Tor. San Marino warf nun alles nach vorne, doch ihr Kampf und Einsatz wurde auch in diesem spiel nicht belohnt.

EM – Gruppe 2 A 2. Spieltag

Deutschland - Litauen  5:0
Malta – Slowenien   1:3
Nordirland – Tschechien  4:1
Finnland – Italien   3:3
San Marino – Armenien  2:3

1. Slowenien  2 6:2 6
2. Armenien  2 6:3 6
3. Italien  2 7:6 4
4. Deutschland 2 6:3 3
5. Nordirland  2 5:4 3
6. Malta  2 4:3 3
7. Tschechien 2 4:4 3
8. Finnland  2 3:6 1
9. San Marino 2 5:7 0
10.Litauen  2 0:8 0

Freundschaftsspiel: San Marino gegen Moldawien 2:1 ( 2:0)
Torschützen:
01. Minute 1:0 Uli Stock
34. Minute 2:0 Marco Hennig – Vorlage Hubert Hoffmann
81. Minute 2:1 Ralf Stany

Beide Mannschaften merkte man die Strapazen der EM Spiel an und deshalb wollten sich die Spieler wohl auch gegenseitig nicht weh tun. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, Debütant Uli Stock wusste nach dem Anspiel nicht wohin mit dem Ball, als er keine Anspielstation fand lief er einfach auf das Moldawische Tor zu, keiner der gegnerischen Spieler störte ihn dabei. Aus 8m schob er den Ball am verdutzten Torhüter vorbei zum 1:0 in die Maschen. Danach plätscherte das Spiel dahin, niemand wollte die Initiative ergreifen. So kam es völlig überraschend zum 2:0 in der 34. Minute. Hubert Hoffmann schlug einen Eckball in Richtung erster Pfosten und  Marco Hennig hatte keine Mühe den Ball über die Linie zu bringen.
Die Zuschauer waren froh als der Schiedsrichter zur Halbzeit pfiff.
Nach der Pause entwickelte sich ein schön anzuschauendes Spiel, wobei jeder Spieler zeigen konnte was er am Ball kann ohne dass er gestört wurde.
In der 81. Minute kam dann Moldawien zum verdienten Ehrentreffer durch
Ralf Stany. Danach versuchten die Moldawier zwar noch den Ausgleich zu erzielen, doch ihre Bemühungen zum Torerfolg zu kommen war vergebens.
Vielleicht bringt dieser Sieg der Mannschaft das nötige Selbstvertrauen die kommenden Begegnungen positiver zu gestalten.

Die nächsten Spiele:
EM – Spiele:
Tschechien - San Marino
San Marino – Finnland

Freundschaftsspiel gegen Italien und zwar Monstermäßig
Und eventuell kurzfristig gegen Spanien
Super-Cup-Endspiel:
SP Domagnano gegen Virtus Aquaviva

Klaus Riederer

Die kommende Saison aus der Sicht der Vereine

01.11.01 - Die Resonanz auf die Fragen der Presse ist in diesem Jahr sehr hoch.
Überall wo die Presse auftauchte gab man mehr oder wenig bereitwillig Auskunft über die Ziele und die Planungen für die kommende Saison. 
Aus gutinformierten Kreisen trafen sich vor der Saison einige Trainer aus San Marino zu einem Seminar, das unter dem Motto lief:
Wie werde ich ein erfolgreicher Trainer? Und wie halte ich den Druck der Medien aus J
Wenn man den Quoten-Durchschnitt der ersten Runde betrachtet muss dieses Seminar ein voller Erfolg gewesen sein.

Und hier die Fragen die gestellt wurden:
1. Welche Ziele haben Sie in dieser Saison?
2. Welche Veränderungen sind  innerhalb der Mannschaft vorgenommen worden?
3. Bei Erfolg in der letzten Saison :
Werden Sie von Ihren Präsidenten unter Druck gesetzt oder können Sie mit der  Mannschaft in Ruhe weiterarbeiten.
3. Bei Misserfolg:
Werden Sie von Ihren Präsidenten unter Druck gesetzt oder können Sie mit der  Mannschaft in Ruhe weiterarbeiten.
4. Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2. Liga.
 

Interview mit einem wortkargen Urs Zoller (La Fiorita Montegiardino)
Presse: Herr Zoller, sie sind Neu in San Marino. Unsere Leser würden gerne etwas mehr über Ihren Stil und Trainingsmethoden wissen um Sie ein bisschen kennen zu lernen. 
Zoller: Mach ich natürlich 
Presse: Welche Ziele haben Sie in dieser Saison?
Zoller: UEFA-Cup
Presse: Welche Veränderungen sind  innerhalb der Mannschaft vorgenommen worden?
Zoller: Wenige! Der anfällige Torwart ging und ein Topmann kam!
Presse: Warum sind sie nach San Marino gewechselt und können Sie in Ruhe arbeiten?
Zoller: Aufgrund des Misserfolges wurde ich geholt und der Vorgänger entlassen!
Presse: Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2. Liga.
Zoller: Aufstieg, und jetzt habe ich genug gesagt, auf wiedersehen!
Presse: Vielen Dank Herr Zoller
 

Interview mit Stefan Tonak vom Pokalsieger (Virtus Aquaviva)
Presse: Welche Ziele haben Sie in dieser Saison?
Tonak: Ziele??? Natürlich möglichst weit oben zu spielen und vielleicht ein Platz in einem Europäischem Wettbewerb erreichen und im UEFA-Cup die "Großen" ein bisschen ärgern.
(Anm. der Redaktion: Der Pokalsieger ist bereits in der ersten Qualifikationsrunde ausgeschieden)
Presse: Welche Veränderungen sind  innerhalb der Mannschaft vorgenommen worden?
Tonak: Da die Mannschaft letztes Jahr den Cup geholt hat, aber in der Meisterschaft versagte, wurde die Mannschaft in allen Mannschaftsteilen verstärkt.
Presse:  Müssen Sie die Erfolge der letzten Saison bestätigen und können Sie in Ruhe arbeiten oder werden Sie von Ihrem Präsidenten unter Druck gesetzt?
Tonak: Da ich in meinem neuen Verein weder Erfolg noch Misserfolg hatte, kann ich erst mal in Ruhe arbeiten. Aber schließlich bin ich ein bekannter italienischer Trainer und deshalb werde ich schon an den Ergebnissen gemessen. Eine lange Eingewöhnungsphase wird mir mit Sicherheit nicht gewährt. Da ich zweimal italienischer Meister war, wird man hier viel von mir erwarten. Obwohl die letztem 2 Jahre aus meiner Sicht alles andere als berauschend waren...
Presse: Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2. Liga.
Tonak: Durch die Verpflichtung des italienischen Rekordtorjägers hoffe ich auf einen Nichtabstieg mit Tendenz nach oben.
Presse: Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für die kommenden Aufgaben.
Tonak:  Danke Gleichfalls 
 

Interview mit Heiko Poppen (Calcio San Marino)
Presse: Guten Tag Herr Poppen, zum Saisonauftakt möchte die Presse wieder einiges Wissen.
Poppen: Immer diese Scheiß-Presse... , aber fragen Sie mich ruhig
Presse:  Welche Ziele haben Sie in dieser Saison? 
Poppen:  Erstmals haben wir das Ziel Meisterschaft ausgegeben. Calcio San Marino ist der Hauptstadtverein, da geht es nicht, dass man ganz unten steht. Und vor allem nicht, dass Lokalrivale Tre Penne Jahr für Jahr vor uns steht. 
Presse: Welche Veränderungen sind  innerhalb der Mannschaft vorgenommen worden?
Poppen: Gar keine. Erstmals gehen wir unverändert in eine neue Saison. Wir glauben an unsere Stärke.
Presse: Werden Sie von Ihren Präsidenten unter Druck gesetzt oder können Sie mit der  Mannschaft in Ruhe weiterarbeiten?
Poppen: Stehe immer unter Druck. Die Meisterschaft soll her. Ansonsten dürfte es wohl meine letzte Saison bei Calcio San Marino gewesen sein. Mal sehen, wer dann in San Marino frei wird. Aber so weit wird es nicht kommen. Nach dem ersten Zwischenergebnissen zu urteilen, werde ich dann wohl ab nächste Woche beginnen müssen oben anzugreifen.
Presse: Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2. Liga. 
Poppen: Den erneuten Aufstieg. 
Presse: Vielen Dank Herr Poppen und viel Erfolg für Ihre Bemühungen in dieser Saison
Poppen: Bitte sehr, aber kommen sie bitte erst nach der Rückrunde wieder.
 

Interview mit Uli Stock (GS Dogana)
Presse: Guten Tag Herr Stock, sie sind ja sehr überraschend in San Marino gelandet dürften wir Sie um ein Interview bitten?
Stock: Ein Hallo an alle San Marinesen von Uli Stock.
Ich möchte mich für das Interesse an mir und meiner Mannschaft schon in den ersten Tagen recht herzlich bedanken !
Hoffe aber , dass der Medienrummel unsere Vereinstätigkeit nicht zu sehr beeinflusst.
In dieser Saison hoffe ich ,das umzusetzen was mein Vorgänger Baldur vorbereitet hat . Das heißt erreichen eines Europäischen Cups und erfolgreiche Teilnahme in der NM.
Dieses zu erreichen wird allerdings sehr schwer ,
1. ist die Konkurrenz sehr groß
2. verlassen uns im Laufe der Saison einige Spieler
3. der Etat ist sehr eng geschnallt
4. Neuzugänge werden sich auf den Abwehrbereich beschränken müssen.
Für diesen Neuanfang habe ich jedoch die volle Unterstützung des Präsidiums, der Mannschaft und der Fans.
Darum belasten mich die Erfolge meines Vorgängers nicht so sehr und ich habe einen 5jahres Vertrag bedenkenlos  unterschrieben.
Alles andere wie ein 18.Platz in dieser Saison , ist für uns ein Erfolg.
Das einzigste was ich "Baldur " versprechen musste, sind 2 Siege gegen Tre Fiori Fiorentino :-)).
Zum Abschluss viel Glück alle meine Gegner, eine gute Saison, Danke an Baldur und Danke an die Presse.
Sollte ich in dieser Saison mindestens 10. werden lade ich alle San Marinesen nach Dogana ein und dann gibt es Piff Paff bis zum Abwinken.

Interview zum Saison Start mit Hubert Hoffmann dem Trainer des SS Folgore Falciano
Presse: Welche Ziele haben Sie in dieser Saison?
HH: Wir möchten die Aufbauarbeit der letzten Saison fortsetzen. Ich übernahm die Mannschaft am 29. Spieltag der Saison 2001/3 und war damit der 4. Trainer jener Saison. Wir belegten zuletzt den 10. Platz und wollen dieses Ergebnis zumindest wiederholen.
Presse: Welche Veränderungen sind innerhalb der Mannschaft vorgenommen worden?
HH: Keine. Veränderungen in der Mannschaft sind im heutigen Fußball immer mit großen Kosten verbunden. Wir vertrauen auf die Spieler der letzten Saison.
Presse: Bei Erfolg in der letzten Saison: Müssen Sie die Erfolge der letzten Saison bestätigen oder können Sie in Ruhe weiterarbeiten?
HH: Wir werten in Falciano den 10. Platz der letzten Saison als Erfolg nach dem 18. Platz in der Saison 2001/3. Wir können in Ruhe weiterarbeiten und streben wieder mindestens den 10. Platz an.
Presse: Bei Misserfolg: Werden Sie von Ihrem Präsidenten unter Druck gesetzt und können Sie mit der Mannschaft in Ruhe weiterarbeiten.
HH: Ich beziehe diese Frage auf die neue Saison. Nach der Saison 2001/3 hat sich die Vereinsführung in Falciano vorgenommen, nie wieder einen Trainer bei Misserfolg zu entlassen. Ich kann also davon ausgehen, die Saison auch auf dem 18. Platz beenden zu können.
Presse: Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2. Liga.
HH: Ich hoffe, dass unsere NM diese Saison in der 2. Liga bleibt, um dann in der übernächsten Saison in Europa da zu spielen, wo sie spielen muss. Die “künstliche” Einteilung der Gruppen hat doch schon gezeigt, dass die 3. Liga nicht der richtige Platz für San Marino war.
 

Interview mit Mirko Martin (SS Murata)
Presse: Müssen Ihre Saisonziele und Planungen korrigiert werden nachdem die vergangene Saison einen so positiven Ausgang hatte?
Martin:  Unsere Saisonziele sind ganz klar definiert. Nach der Leistung der letzten Saison wollen wir Meister werden und uns diesmal nicht wieder schlagen lassen. Jedenfalls muss es in der Neuen Saison ein CL-Platz sein. In der CL wollen wir so weit wie möglich kommen, ein Sieg wäre grandios und als einer der Vertreter von San Marino wollen wir natürlich zeigen das wir kein Hinterland sind sondern durchaus in der Weltklasse mithalten können. Ein weiteres Saisonziel ist der Sieg des eigenen Turniers nachzulesen unter meiner Internet-Adresse www.turnier.forum.de
Presse: Welche Veränderungen haben sie innerhalb der Mannschaft vorgenommen?
Martin: In unserm Team haben wir einen jungen Weltklasse-Torhüter aufgenommen, der unsere Kiste sauberhalten soll, ansonsten ist alles bei der erfolgreichen Mannschaft des Vorjahres geblieben.
Presse: Müssen Sie die Erfolge der letzten Saison bestätigen und können Sie in Ruhe weiterarbeiten?
Martin: Natürlich sind die Erwartungen der Fans überaus hoch, sie fordern die Meisterschaft.
Somit steht das Team sowie auch ich als ihr Trainer unter enormen Erfolgsdruck. Der Präsident allerdings steht voll hinter der Mannschaft und dem Trainer, es sollte also keine Probleme geben.
Presse: : Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2. Liga.
Martin: Nach meinen Ausstieg aus der NM hoffe ich, es läuft weiterhin so gut wie bisher. Ein Aufstieg in die erste Liga wäre durchaus gerechtfertigt, jedoch kann man das nicht erwarten, denn da gehört immer eine Portion Glück dazu. Ich wünsche der NM viel Erfolg in der kommenden Saison und weiß sie werden immer ihr bestes geben.
So jetzt muss ich aber wirklich zu meiner Mannschaft und breche auf der Stelle das Training ab, wir müssen noch über die letzten Spieltage reden.
 

Interview mit Marco Hennig (SC Faetano)
Presse: Herr Hennig, würden Sie uns ein paar Angaben zur Lage im Verein und Ihrer Saisonziele geben?
Hennig: Selbstverständlich, hier ein paar Statements zur neuen Saison. Das Ziel ist dieses Jahr klar im Visier. Es muss ein "einstelliger 
Tabellenplatz" werden. Die Mannschaft wurde im Mittelfeld und Angriff verstärkt, damit endlich einmal mehr Tore fallen. Nach den beiden Saisons mit den meisten unentschieden der Liga ist es zeit, diesen Hattrick nicht zu schaffen, sondern voll in die Offensive zu investieren, mal schauen ob es sich lohnt.
Ich hoffe, dass unsere Neueinkäufe gut einschlagen werden und wir nicht wieder (wie im letzten Jahr) die Schießbude der Liga werde. Für die Nationalmannschaft habe ich ein gutes Gefühl, der Klassenerhalt sollte locker drin sein, wenn nicht mehr.
 

Interview mit Patrizia Pusceddu (Tre Penne San Marino)
Presse: Welches Saisonziel haben Sie ausgegeben? 
Pusceddu: Tabellenplatz im oberen Drittel 
Presse: Für welche Mannschaftsteile können Sie Neuzugänge vermelden? 
Pusceddu: Die Mannschaft ist in der Verteidigung verstärkt worden um das traditionelle Spiel aus der kontrollierten Abwehr aufzubauen. 
Presse: Wie sicher ist Ihr Arbeitsplatz?
Pusceddu: Mein Arbeitsplatz ist so sicher, wie der Bedarf eines Rauschmittels von einem Kollegen unserer Zunft 
Presse: Wie schätzen sie die Zukunft unserer Nationalmannschaft ein?
Pusceddu: Die Nationalmannschaft sollte aufgrund der guten Zusammenarbeit der Trainer in unserer Liga erfolgreich sein. Der Nachwuchs ist da! 
Presse: Vielen Dank Frau Patrizia Pusceddu
 

Interview mit Klaus Riederer (SP Domagnano) Meister 2001/4 
Presse: Müssen Ihre Saisonziele und Planungen korrigiert werden nachdem die vergangene Saison einen so positiven Ausgang hatte?
Riederer:  Was in die Mannschaft in der letzten Saison geleistet hat ist schon sensationell.
Im Umfeld und auch bei den Funktionären hat niemand mit der Meisterschaft gerechnet, umso ausgiebiger wurde sie dann gefeiert. Nachdem wir Anfang der letzten Saison fast den ganzen Kader aussortiert haben um verstärkt auf junge Spieler zu setzten wollten wir nur nicht in Abstiegsgefahr geraten, doch dann hatte die Mannschaft plötzlich einen sensationellen Lauf und heraus kam die Meisterschaft. Unsere Saisonziele sind oben mitzuspielen und im EC-Cup versuchen ein paar Überraschungen zu landen.
Presse: Welche Veränderungen haben sie innerhalb der Mannschaft vorgenommen?
Riederer: Wir haben nur junge hungrige Spieler aus der Umgebung dazu geholt und vertrauen der Mannschaft des letzten Jahres, denn ihr Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft. 
Presse: Müssen Sie die Erfolge der letzten Saison bestätigen und können Sie in Ruhe weiterarbeiten?
Riederer: Nach dieser Meisterschaft verzeiht mir der Verein auch Rückschläge, die mit Sicherheit noch kommen werden. Nur die Fans machen wir da einige Sorgen, denn sie sind von der letzten Saison zu verwöhnt. Zur Not werde ich auch noch einmal selbst die Stiefel schnüren.
Presse: : Was erwarten Sie von unserer Nationalmannschaft in der 2. Liga.
Riederer: Für mich selbst war der Aufstieg ein großer Erfolg, doch die Arbeit mit der Mannschaft geht jetzt vor, deshalb habe ich auch den Posten des NM - Coachs zur Verfügung gestellt. Andy Schafroth scheint der richtige Mann dafür zu sein, dem Nationalteam mit frischen Ideen weiterzuhelfen . Man sollte ihm dafür aber die nötige Zeit lassen und bei Misserfolgen nicht gleich alles in Frage stellen. 
Ich erwarte von der NM-Mannschaft eine weitere Steigerung und vor allem das Sie die Chance wahrnimmt sich im Europäischen Fußball zu etablieren, wir sind am Anfang doch ziemlich belächelt worden. Ich wünsche dafür allen Beteiligten viel Glück und auch den Mut die kommenden Aufgaben zu bewältigen.

Klaus Riederer

Virtus Acquaviva ausgeschieden

01.11.01 - San Marino ging mit drei Clubs an den Start – Zwei weiter
San Marino. In ganz Europa haben nicht nur die Fussballspiele in den verschiedenen Meisterschaften begonnen, sondern es stand auch die 1. Qualifikationsrunde in den Europapokalen an. San Marino ging mit drei Clubs in diese Qualifikationsrunde. SS Murata startete in der Champions League und im UEFA Cup mussten GS Dogana und Virtus Acquaviva antreten.
Mirko Martin trainiert wie in der letzten Saison den Club aus Murata, während die Clubs aus San Marino, die im UEFA Cup antreten mussten beide mit gerade neu verpflichteten Trainern starteten.
Uli Stock hat bei GS Dogana den langjährigen Trainer Baldur Ast abgelöst. Ast selbst hat Stock für den Posten empfohlen. Stock kommt von Skyvalley Rys, einem Verein, der in Irlands Amateurliga B spielt.
Stefan Tonak sitzt für Thomas Kneiphoff auf der Trainerbank bei Virtus Acquaviva. Der FC Empoli aus Italiens Amateurliga B liess Trainer Tonak nach vielen Jahren aus der Fussballprovinz in das Fussballzentrum San Marino ziehen. Die Vereinsführung in Acquaviva erhofft sich viel vom neuen Trainer. Er wurde auch für die wichtigen UEFA Cup Spiele verpflichtet.

SS Murata spielt gross auf und kommt eine Runde weiter
Im Hinspiel bei Rapid Bukarest sah es für SS Murata sehr schlecht aus. Es lief einfach nichts zusammen und so kam ein klares 1:3 zustande. Trainer Mirko Martin musste seine Spieler vor dem Rückspiel erst auf andere Gedanken bringen, damit das Weiterkommen in der Champions League doch noch möglich wurde. Die Osteuropäer aus Bukarest waren sich ihrer Sache vor dem Rückspiel schon sicher, dass sie gleich zwei ihrer besten Spieler zu Hause liessen. Im Rückspiel SS Murata - Rapid Bukarest hiess es dann 5:2 und das Publikum im Stadion war ganz aus dem Häuschen. Viele Zuschauer aus dem benachbarten Italien fanden den Weg über die Grenze, und sahen ein Spiel, was sie in ihrer Heimat kaum geboten bekommen - Angriffsfussball vom feinsten. Trainer Martin hat es mit seinen Jungs also doch noch geschafft. Dagegen war es für Trainer Uwe Trelewsky kaum fassbar, das es aus ist mit den Westreisen in dieser Saison.

GS Dogana mit neuem Trainer auf Erfolgskurs
Uli Stock hat sich in San Marino gut eingelebt. Er musste mit seinem Club GS Dogana gleich zum Auftakt der Saison die schwierigen EC Qualifikationsspiele der 1. Runde überstehen. Bei Vigri Tartu tat man nicht mehr als man musste und rettete ein verdientes 2:2 geschickt über die Zeit. Sein Trainerkollege Bernhard Zurbuchen wollte unbedingt gewinnen, aber im Fussball hat es sich schon oft gezeigt, dass es nicht mit der Brechstange geht und auf keinen Fall gegen Mannschaften aus San Marino. Das Rückspiel war vor eigenem Publikum dann aber doch noch schwieriger als man sich bei dieser günstigen Ausgangsposition dachte. GS Dogana siegte zum Schluss aber dann doch noch 3:2 und qualifizierte sich für die nächste Runde. Uli Stock meinte nach dem Spiel: Wir reden jetzt nur noch über den nächsten Gegner – diese 1. Qualifikationsrunde ist aus und vorbei.

Virtus Acquaviva verliert Hin- und Rückspiel
Valur Reydarfjordur siegte im Hinspiel nicht ganz unerwartet gegen Virtus Acquaviva mit 2:1. Trainer Stefan Tonak versprach ein tolles Rückspiel in Acquaviva und hoffte auf die treuen Anhänger die der Mannschaft den nötigen Rückhalt geben sollten. Aber der Einzug in die nächste Runde wurde trotz der 3 sehenswerten Tore der eigenen Mannschaft nicht geschafft - Valur Reydarfjordur brachte 5 Tore zustande. Somit schied Virtus bereits in dieser ersten Qualifikationsrunde aus.

Hubert Hoffmann

Calcio San Marino in tiefer Krise

01.11.01 - Der Meister erlebt einen klassischen Fehlstart
SP Domagnano verliert 1:2 bei Tre Fiori Fiorentino / SS Murata erster Spitzenreiter

San Marino. Nein, ein Drama ist es wirklich nicht. Da hatte Klaus Riederer Recht, als er eben dieses den anwesenden Journalisten nach der 1:2-Niederlage seiner Mannschaft als Gast von Tre Fiori Fiorentino in den Block diktierte. Doch Riederers Gesichtsausdruck zeigte es deutlich: So hatte er sich den Saisonauftakt für den amtierenden Meister nicht vorgestellt. Woran lag es? Weshalb war der Gegner, für den es in der abgelaufenen Spielzeit nur zum 16. Platz gereicht hatte, für den Triumphator der vergangenen Saison eine Nummer zu groß? „Wir haben wirklich verdient verloren“, räumte Riederer ein. Man sei als Titelverteidiger eben der Gejagte. Und Tre Fiori Fiorentino habe nach der zuletzt enttäuschenden Bilanz auf Wiedergutmachung gebrannt: „Da sind solche Ergebnisse möglich“, so Riederer.

Von Beginn an hatte seine Mannschaft den engagierten Gastgebern nur wenig entgegenzusetzen. Kein Zweifel: Das 1:2 schmeichelte dem SP Domagnano sogar. Die Platzherren hätten eher einen dritten Treffer anbringen können, als dass der Ausgleich für die Gäste gerecht gewesen wäre.

Erster Tabellenführer dieser Saison ist Vizemeister SS Murata. Zu Hause gab es gegen Calcio San Marino einen 5:1-Sieg. Beeindruckend, wie stark das Team von Coach Mirko Martin auftrat, aber auch erschreckend, wie schwach sich die Hauptstädter präsentierten. Kürzlich hatte deren Trainer Heiko Poppen seine Truppe noch als „reif für die Meisterschaft“ bezeichnet, doch schon jetzt muss er sich eingestehen, dass diese Einschätzung gänzlich an der Realität vorbeigeht. Poppen machte nach dem Abpfiff unverhohlen deutlich, dass er über die sportliche Entwicklung der zurückliegenden Monate maßlos enttäuscht sei: „Und die Ursachen für das schwache Abschneiden müssen bei den Verantwortlichen gesucht werden, also in erster Linie bei mir“, erklärte er. Klingt nach Rücktritt. Das wollte Poppen aber so nicht verstanden wissen. „Wir kämpfen weiter“, entgegnete der 30-Jährige.

Eine klare Niederlage gab es auch für Aurora Santa Mustiola (2:5 bei Montevito Fiorentino). Das einzige Remis des Tages erlebten die Zuschauer bei der Partie SS Folgore Falciano gegen Cosmos Serravalle (2:2).
 
 

Die Drei mit der weißen Weste
Vorjahresschlusslicht SP Cailungo wieder Letzter / Nur ein Auswärtssieg am 2. Spieltag

San Marino. La Fiorita Montegiardino ist der neue Tabellenführer in San Marino. Gegen den SP Cailungo gab es im Heimspiel einen 5:1-Sieg. Der zweite „Dreier“ in dieser Saison für das neue Team von Trainer Urs Zoller. Die Gäste hingegen stehen ohne Punktgewinn am Tabellenende. Auch die vergangene Saison hatten sie bereits als Schlusslicht beendet.

Neben La Fiorita Montegiardino sind noch Tre Penne San Marino (3:1 gegen SS Folgore Falciano) und SS San Giovanni mit der maximalen Ausbeute von zwei Siegen aus zwei Partien in die Saison gestartet. SS San Giovanni setzte sich bei Calcio San Marino mit 3.2 Toren durch und schaffte somit den einzigen Auswärtssieg des Tages.

Im Duell des Titelverteidigers gegen den Vizemeister behielt der amtierende Meister die Oberhand: Der SP Domagnano ließ den fulminant in die Saison gestarteten SS Murata beim 3:1-Sieg nicht den Hauch einer Chance.
 
 

Novum: Alle Partien enden unentschieden
Rasse und Klasse beim Spitzenspiel: 3:3 zwischen SS San Giovanni und SP Domagnano















San Marino. So etwas hat es in der Profiliga in San Marino noch nicht gegeben: neun Spiele, neun Remis. Sicherlich ein Kuriosum, das für lange Zeit einmalig bleiben wird. Unter diesen Unentschieden waren einige herausragende Partien dabei. Allen voran das Spiel zwischen SS San Giovanni und dem SP Domagnano.

Der Meister kommt nach seiner Auftaktniederlage immer besser in Fahrt und verlangte dem Gastgeber, bislang immerhin noch mit einer weißen Weste, einiges ab. 3:3 endete die Partie nach Atem beraubenden neunzig Minuten. Zum Schluss waren die Platzherren dem Siegtreffer zwar nahe, doch alles in allem hatten sich die Gäste das Unentschieden redlich verdient. Spitzenreiter La Fiorita Montegiardino verteidigte seine Position durch ein 1:1 bei SS Folgore Falciano. Nächster Verfolger bleibt Tre Penne San Marino (1:1 bei Cosmos Serravalle).
 
 

In der Hauptstadt wird gelacht – und geflucht
Tre Penne ist Spitzenreiter, Calcio Schlusslicht / SP Domagnano marschiert

San Marino. Gegensätzlicher könnte die Stimmung bei den beiden Hauptstadtvereinen wohl kaum sein. Tre Penne San Marino schlug Montevito Fiorentino im Heimspiel mit 3:1 Toren und erklomm dadurch die Tabellenspitze. La Fiorita Montegiardino rutschte nach einem 2:2 zu Hause gegen Cosmos Serravalle auf den zweiten Platz ab. Freude also bei Tre Penne San Marino, schon fast depressive Stimmung nur wenige Kilometer entfernt beim Lokalrivalen Calcio San Marino.

Auf eigenem Platz hatte es eine 3:4-Heimniederlage gegen Pennarossa Chiesanuova gesetzt. Trainer Heiko Poppen ging mit seiner Abwehr hart ins Gericht. 14 Gegentore in vier Partien seien entschieden zu viel. Was dem Coach nicht entgangen ist: Gegen seine Mannschaft scheinen die Kontrahenten besonders motiviert zu sein. „Dabei sind wir doch wirklich nur eine graue Maus“, ist Poppen die Realität nicht entgangen. Die ist aber hart. Denn eigentlich wollte man in dieser Saison oben mitspielen – und: vor allem vor Tre Penne San Marino in der Tabelle landen. Beide Ziele erscheinen momentan kaum verwirklichbar. Und so wird wieder kräftig spekuliert: Wie lange ist Poppen noch im Amt? „Noch lange“, sagt er zwar. Schaut aber nicht überzeugt drein. Und fügt dann mit einem gequälten Gesichtsausdruck hinzu: „Fragt sich nur, wo.“

Auf der Überholspur befindet sich dagegen derzeit Titelverteidiger SP Domagnano. Nach der Auftaktniederlage läuft es „rund“ bei der Mannschaft von Trainer Klaus Riederer. Dem SC Faetano brachte der Meister mit einem 3.2-Heimsieg die erste Saisonniederlage bei und kletterte auf den dritten Platz. Die erste Niederlage gab es auch für SS San Giovanni, das bei Juvenes Serravalle mit 1:2 Toren unterlag.

Vier Teams sind in dieser Saison noch ohne Sieg. Neben Schlusslicht Calcio San Marino warten noch SP Cailungo (2:2 bei GS Dogana), SS Folgore Falciano (1:2 bei Libertas Borgo Maggiore) und GS Dogana auf den ersten „Dreier“.

Heiko Poppen