| SpVgg. Olpe
1919 erster Meister der Alpen
14.03.02 - Nach den letzten beiden Spieltagen der ersten offiziellen
Alpen-Liga-Saison konnte sich die SpVgg Olpe 1919 den Titel ‚Meister der
Alpen‘ sichern.
Seit dem 8. Spieltag dominierte Olpe die erste Alpenliga. Einzig und
allein der Georg. Allianz Stuttgart konnte am 25. Spieltag kurzzeitig die
Tabellenführung übernehmen, bis sie am 26. Olpe wieder inne hatte.
Einzig und allein der SV Kappel, der FSV Grossbreitenbach und der Georg.
Allianz Stuttgart konnten am Team von Trainer Upmann dran bleiben und hielten
die Entscheidung offen.
Doch nicht nur an der Tabellenspitze war es spannend. Die Liga suchte
neben dem VfB Lübeck noch zwei andere Absteiger, wobei Wieseck, Buchenau
und Tetz um den Klassenerhalt kämpften. Letztendlich setzte sich der
FC Rasensport 1906 Tetz durch und der TSG Wieseck, sowie der FSV Lahnlust
Buchenau starten in der nächsten Saison in Liga 2.
Dort entbrannte der Aufstiegskampf. Fast die gesamte 2. Alpenliga stritt
sich um die 3 Aufstiegsplätze, wobei sie in Schlebusch, Kahl und Frankenthal
drei würdige Aufsteiger fand. Der SV Schlebusch 1923 spielte die gesamte
Saison lang konstant oben mit und konnte sich am 18. Spieltag die Tabellenführung
sichern und gab sie nicht mehr her. Der FC Viktoria Kahl befand sich am
15. Spieltag noch auf dem vorletzten Tabellenplatz und schaffte mit 8 Siegen
in 8 Spielen einen neuen Vereinsrekord, der Kahl auf den 2. Tabellenplatz
verhalf. Der VfR Frankenthal spielte wie Schlebusch die gesamte Saison
über konstant im oberen Tabellendrittel mit und sicherte sich am letzten
Spieltag das Aufstiegsticket für die erste Alpenliga.
Ich gratuliere dem ‚Meister der Alpen‘ zu dieser grandiosen Leistung
und werde ihm noch diese Woche den Alpen-Cup überreichen. Bei allen
anderen Teilnehmern, egal ob Absteiger, Aufsteiger oder Vizemeister möchte
ich mich für eine sensationelle erste Saison bedanken und hoffe auf
eine noch spannendere 2. Alpen-Liga-Saison.
Tobias Zober |
| 1. offizielle
Saison kurz vor dem Ende
07.03.02 - Die erste offizielle Saison der Alpen-Liga nähert
sich dem Ende. Obwohl nur noch wenige Spieltage zu absolvieren sind, ist
im Kampf um die Meisterschaft, den Abstieg und den Aufstieg noch immer
alles offen.
Nachdem der VfB Lübeck am 25. Spieltag aus finanziellen Gründen
zurücktreten musste, wurde auf einer Ligasitzung beschlossen, ihm
alle bisher erreichten Punkte abzuerkennen. Diese Regelung führte
zu einigen heißen Regeldiskussionen, mit denen sich die Liga-Verantwortlichen
noch auseinander zusetzen haben. Durch den Punkteabzug wurde die Zahl der
Absteiger von drei auf zwei minimiert, was den harten Abstiegskampf anheizt:
Wieseck, Buchenau und Tetz sind nur wenige Punkte voneinander entfernt,
wobei letztere noch ein Spiel zusätzlich zu absolvieren haben. An
der Tabellenspitze geht es ebenso spannend zu. Gleich 4 Vereine kämpfen
um den Titel „Meister der Alpen“: Die SpVgg Olpe 1919 führt die Tabelle
vor dem SV Kappel (beide mit 60 Punkten) an; dicht gefolgt vom FSV Grossbreitenbach
mit 57 Punkten und der Georg. Allianz Stuttgart mit 56 Zählern. Wobei
auch hier alle außer Kappel noch ein Nachholspiel offen haben.
Auch in der zweiten Alpenliga gab es Anlass für eine Ligatagung.
Der Zweitliga-Tabellenführer SV Vestia Disteln wurde wegen mehrfachen
Regelverstoßes vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Der damit verbundene
Punktabzug verhalf dem SV Schlebusch 1923 mit 35 Punkten an die Tabellenspitze.
Und obwohl die gesamte restliche Liga noch Chancen auf den Aufstieg hat,
werden diesen wohl der ASV Dersau 1973 (31 Punkte), der VfR Frankenthal
und der SV 1906 Bad Nauheim (mit jeweils 28 Punkten), sowie dem FC Viktoria
Kahl unter sich ausspielen.
Alles in allem, freue ich mich als Presseprecher und Webmaster der Alpen-Liga
(www.tobiaszober.de), dass diese erste offizielle Saison so friedlich verlief.
Wer Lust und Spaß am Tippen hat, kann sich noch gerne für einen
der drei offenen Zweitliga-Startplätze für die nächste Saison
anmelden. Hierzu braucht Ihr einfach nur Euren BTM-Verein ins Kreisklassen
44-Forum zu posten (unser Stammforum).
Tobias Zober |