Schweiz
     

 

 
Nationalmannschaft Fellmann verjubelt Mannschaftskasse in Züricher Casino NEU 06.02.02
Nationalmannschaft Zwei blamable, aber erfolgreiche Leistungen 24.01.02

 
Fellmann verjubelt Mannschaftskasse in Züricher Casino

06.02.02 - Fellmann und Houghton wurden von unserem Reporter dabei erwischt, wie sie in einem Zürcher Casino die ganze Mannschaftskasse verjubelt hatten. Houghton gewann Geld, welcher er jeweils Fellmann ausleihen musste, damit dieser es postwendend beim Black Jack verlor. Dieses unvorbildliche Verhalten ruiniert den sonst schon von Skandalen heimgesuchten Ruf des Schweizer Fussballverbandes sehr. Zur Zeit ist im Gespräch, Fellmann dafür Punkte abzuziehen, man wird man wohl darauf verzichten müssen, da es bei ihm gar nicht viel abzuziehen gibt.

Nationalmannschaft:

Erfreulich: Was unsere Nati anbelangt, gibt es erfreuliches zu berichten. 8 Spieltage sind gespielt, noch immer hat die Schweiz noch kein Spiel verloren, obwohl schon 5 der 8 Spiele auf fremden Terrain ausgetragen werden mussten. Nun stimmen langsam auch die Leistungen der Schweizer. In Baku gelang der Schweiz ein 3-1 Erfolg gegen Aserbaidschan. Fellmann und Moresi sorgten für eine schnelle 2-0 Führung. Sowinski entschied das Spiel in der Nachspielzeit. Da die Niederlande zu Hause gegen den ehemlaigen Europameister Wales eine bittere 0-1 Niederlage einstecken musste, steht die Schweiz nach Runde 7 sogar an der Tabellenspitze. Gegen ein taktisch katastrophal spielendes Kroatien (nur 4 Spieler, 39er Quote) reichte eine dürftige Leistung, um am Ende mit Glück einen Punkt zu holen sichern. Nick Zimmermann erzielte in der Nachspielzeit das 1-1. Vorschau. Die nächsten 2 Spiele könnten schon für so etwas wie eine kleine Vorentscheidung sorgen. Zu Hause stehen zwei Spiele gegen Wales und Schottland an. Beide Teams stehen mit 14 Punkten nur zwei Punkte hinter der Schweiz und sind aufgrund Ihrer Tradition und bisherigen Erfolge eigentlich stärker einzuschätzen als die Schweiz. Wenn es unserem Team gelingt, gegen diese beiden Teams ungeschlagen zu bleiben, könnte das Projekt Aufstieg höchstens noch an den Nerven im Endspurt scheitern.

Meister Lausanne steht nach 3 Spielen leider nur an 4. Stelle. Da Riederer mit seinem Team nur einen Punkt hinter dem 2. steht und noch zwei der drei letzten Spiele auf der Pontaise spielen kann, glaubt die Redaktion fest an ein Weiterkommen. (Marco: Nemm de Fenger ändlech use!)

Europapokal:

Spitze: Vevey Sports schiesst den Favoriten aus Freiburg aus dem Pokal, und dies mit dem Gesamtskore von 8-3. Zu Hause setzen sich die Waadtländer locker mit 5-2 durch, Auswärts ging man schnell 2-0 in Führung und liess dementsprechend nichts mehr anbrennen. Wichtige Punkte für den UEFA-Koeffizienten erzielte auch der zweite noch im UEFA-Cup verbleibende Schweizer Teilnehmer aus dem Tessin. Chiasso setzte sich verdient gegen Erzurumspor aus der Türkei durch. Diese beiden Ergebnisse lassen auf sich hoffen. Deutschland und die Türkei haben eine grosse Tradition im Europapokal und liegen im UEFA-Koeffizient auf Rang 2 und 3. Daher sind die Erfolge unserer Schweizer Teams sehr hoch einzuschätzen. Die nächste Runde:

Chiasso bekommt es mit Lustenau mit einem Österreichischen Vertreter zu tun und ist eher als Aussenseiter zu handeln. Vevey Sports spielt als Favorit gegen ein unbeschriebenes Blatt aus Georgien. Vevey, das jedoch nicht für seine Konstanz bekannt ist, ist auch gegen diesen Gegner für eine negative Überraschung zu haben.

NLA:

- Aarau und Tuggen sind die Sieger der Runde. Die beiden Vereine profitieren von dichten Gedränge im Mittelfeld und machen viel Boden gut. Aufsteiger Tuggen steht sogar auf einem UEFA-Pokal Platz. Kompliment an Trainer Kubli.

- Vevey erzielt in den 4 Spielen 14 Tore. Rivale Lausanne wird 5-1 deklassiert.

- Echallens nach schwachem Wochenende nun 4 Punkte unter dem Strich.

- Meister Lausanne nach 16 Runden immer noch im Abstiegskampf.

Die Runden 17-20 bringen keine wirklichen Top-Spiele mit sich.

Im Abstiegskampf werden durch die Direktbegegnungen diese 4 Spiele vor Allem für Schaffhausen, Etoile Carouge und die Blue Stars wegweisend sein.

NLB:

St. Gallen wehrt sich zwar, aber mit 2 Siegen aus 16 Spielen sind die Ostschweizer wohl Abstiegskandidat Nummer 1. Servette hat sich gänzlich aus dem Abstiegskampf verabschiedet, die Grasshoppers erholen sich auch langsam vom Fehlstart. Bellinzonas Blitzstart hat zu viel Kraft gekostet. Der Pokalsieger ist im Pokal zwar noch dabei, der Aufstieg dürfte aber kein Thema mehr sein. Erfreuliches für die Innerschweizer. Wenn der FCL schon nicht oben sein kann, ist es wenigstens der SCK. Bereits 8 (!) Punkte Vorsprung auf Rang 4.

Schweizer Cup, Achtelfinals:

St. Gallen verweigert sich wieder und scheidet gegen Pokalsieger Bellinzona aus, die wiederum die einzig verbliebenen Zweitligisten im Wettbewerb sind. Ansonsten setzten sich überall die Favoriten durch. Vevey überzeugte bei 4-0 Auswärtssieg bei Serrieres. Die Blue Stars gewinnen  das Derby gegen GC im Elfmeterschiessen und treffen nun auf Vevey. Im einzigen NLA-Duell setzte sich Chiasso gegen Biel durch. Die Viertelfinals sind bekannt. Hier der Tipp der Redaktion, wie die Halbfinals aussehen werden:

Yverdon Sports - Lausanne Sports
Chiasso - Vevey Sports

Daniel Houghton

Zwei blamable, aber erfolgreiche Leistungen

24.01.02 - Nationalmannschaft:
Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen die starken Schotten und Färinger knüpfte unsere Nati an die Erfolge an. Mit zwei skandalträchtigen (der TM-News Journalist möchte sich nicht weiter dazu äussern) und miserablen Leistungen konnte mit einem auf beiden Seiten blamablen 0-0 immerhin 1 Punkt aus Andorra entführt werden. Bedenkt man, dass Andorra damit den ersten Punkt überhaupt gewinnen konnte, wird die Schweiz mit Sicherheit zwei verschenkten Punkten hinterher trauern, zumal man noch die Arroganz hatte in Unterzahl gegen die schwachen Andorraner anzutreten. Gegen klare Abstiegskandidaten müssen einfach 3 Punkte her, wenn man sich allen Ernstes als Aufstiegskandidat bezeichnen will. Im Heimspiel gegen Österreich folgte die zweite blamable Vorstellung der Schweizer. Der zu diesem Zeitpunkt Tabellenzweite aus Österreich wollte offensichtlich ein 0-0 über die Zeit mogeln. In offensiver Hinsicht brachten die Österreicher gar nichts fertig. Die Schweizer waren im Kopf wohl immer noch in Andorra - so wurde das sonst so feurige „Derby“ gegen die Österreicher zu einem langweiligem Gekicke. Schlussendlich sorgte Trainer Müller selbst für die Entscheidung. Fazit aus dem Wochenende: Die Schweiz liegt unbesiegt auf Rang 3, aber mit solchen Leistungen wird der so fest ersehnte Aufstieg niemals gelingen. Einziger Trost: Ein gutes Team zeichnet sich dadurch aus, dass es auch mit schwachen Leistungen gelingt, und die Konkurrenz scheint auch nicht besser zu sein. Ausser die Niederlande, womit wir beim Ausblick auf die nächste Woche sind. Die Schweiz fährt zuerst in die Niederlande gegen den Verlustpunktlosen Tabellenführer. Trainer Müller würde dort wohl auch mit einem Punkt in den Koffern wieder zufrieden sein. Im anschliessenden Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Ungarn müssen einfach 3 Punkte her, ansonsten müsste wohl das Saisonziel nach unten revidiert werden.

NLA:
- Chiasso und Vevey und Nyonnais knüpfen an die guten Leistungen der Vergangenen Saison an und bilden zusammen das Leadertrio
- Meister Lausanne im Abstiegsstrudel? Nur Rang 15 und harte Spiele gegen Chiasso und Nyon vor sich.
- Locarno scheint den Abstiegskampf zu mögen: Wie letztes Jahr ist man unten dabei
- Carouge ist bisher völlig überfordert und hat es bisher auf magere 4 Pünktchen gebracht.

Interessante Spiele Runde 9:
Spitzenspiel: Nyon (2.) gegen Chiasso (1.) Tipp: Nyon gewinnt 3:2 und übernimmt die Spitze.
Abstiegskampf: Blue Stars (16.) gegen Locarno (17.) Tipp: Mageres 1:1, das beiden nicht weiterhilft
Interessante Spiele Runde 10:
Abstiegskampf: Locarno (17.) - Carouge (18.) Tipp: Locarno verliert 1:2, und übernimmt die rote Laterne.
Interessante Spiele Runde 11:
Verkehrte Welt: Nyon (2.) gegen Meister Lausanne (15.). Tipp: Lausanne macht im Leman-Duell mit einem 1:3 Erfolg viel Boden gut.
Interessante Spiele Runde 12:
Verfolgerduell: Vevey (3.) - Nyon (2.). Tipp: Nyon verabschiedet sich vorläufig mit der zweiten 3-1 Niederlage in Folge aus dem Titelrennen

NLB:
Pokalsieger und Absteiger Bellinzona scheint zu stark für diese Liga zu sein. Mit ansprechenden Leistungen hat der momentan Trainerlose Verein prompt die Tabellenspitze übernommen. Nächste Woche will man im Tessin gegen Teams aus dem unteren Tabellenbereich die Tabellenführung behaupten. In St. Gallen befürchtet man bereits, in die Amateurliga durchgereicht zu werden, die bisherigen Leistungen sollten jedoch für einen Mittelfeldplatz reichen. Der SC Kriens ist nicht nur im Pokal stark. Die Innerschweizer liegen zur Zeit auf Rang 2, haben aber bislang von schwachen Gegnern profitiert. Unerwarteterweise zieren die beiden Traditionsklubs GC und Servette das Tabellenende.
 

Schweizer Cup, 1. Runde:
Es bleibt wie immer: Obwohl man im Pokal vermutlich am einfachsten zu einem Titelgewinn und Europapokal-Startplatz kommen kann, treten regelmässig einige Clubs gar nicht an. Stade Nyonnais, der FC Aarau (gegen Titelverteidiger Bellinzona),  Locarno und St. Gallen gegeneinander (St. Gallen am grünen Tisch weiter), der FC Thun sowie der FC Zürich (der erwähnenswerterweise mit 6-0 gegen Vevey-Sports Unterging).
Das Nennenswerte: 
- B-Ligist Kriens bezwingt Auswärts A-Ligist Basel mit 1-3 und darf als Belohnung zu Hause gegen Meister Lausanne antreten
- Vevey fertigt wie bereits erwähnt den FC Zürich mit 6-0 ab.
- B-Ligist Grand Lancy gewinnt im Romandie Duell auswärts gegen A-Ligist Echallens und trifft auf A-Ligist Schaffhausen.
- Titelverteidiger und B-Ligist Bellinzona ist eine Runde weiter. zu Hause gegen B-Ligist ST. Gallen geht es weiter.
- Highlight der Achtelfinals: Verkehrte Welt in Zürich; B-Ligist GC ist zu Hause gegen die Blue Stars nur Aussenseiter!

Europapokal:
Im UEFA Pokal setzt sich in der 2. Quali-Runde der Schweizer Vertreter durch. Vevey besiegt Forfar Athletic aus Schottland dank einem sensationellen Auswärstspiel klar. In der Champions League scheitert Yverdon an einem schlagbaren irischen Vertreten im Elfmeterschiessen; Chiasso scheidet gegen ein starkes dänisches Team aus. In der 1. Hauptrunde des UEFA-Pokals kommt es somit zu folgenden Begegnungen:
Yverdon gegen Unausprechbar aus Aserbaidschan.
Chiasso ebenso gegen ein anderes Unausprechbar aus Aserbaidschan.
Vevey darf zuerst nach Litauen reisen und zwar zum Verein Lai... hmm. Unaussprechbar.

Fazit. 2 der 3 Vereine sollten gegen diese wirklich schlagbaren Vereine weiterkommen. Für die nächste Runde hoffen wir auf etwas attraktivere Gegner.

Daniel Houghton