Türkei
     

 

 
Nationalmannschaft Bedeutungsloser Sieg gegen Jugoslawien NEU 14.03.02
Interview Zukünftige Nationaltrainerin im Gespräch 07.03.02
Nationalmannschaft Erschreckend schwaches Spiel in Rumänien 07.03.02
Nationalmannschaft Dreimal Remis 28.02.02
25.-28. Spieltag Trainerkarussell dreht sich heftig 28.02.02
Pokal Letzter Zweitligist ausgeschieden 14.02.02
Europapokal Die Hälfte weiter 14.02.02
Pokal Überraschung durch Dardanelspor 07.02.02
Europapokal Bitter für TT Ankara 07.02.02
Nationalmannschaft Rückstand nach 21 Sekunden 07.02.02
Pokal Noch fünf Zweitligisten im Achtelfinale 31.01.02
09.-12. Spieltag Frauenpower in der 1.Liga 31.01.02
Nationalmannschaft Mannschaftsinternes Duell 31.01.02
01.-08. Spieltag Saisonstart in der Türkei 24.01.02

 
 
Bedeutungsloser Sieg gegen Jugoslawien

14.03.02 - SPIELBERICHT: 
       Die 54.000 Zuschauer im ausverkauften Crvena Zvezda zu Belgrad sahen sich das bedeutungslose
       Spiel zwischen Jugoslawien und der Türkei, das die Türken mit 2:1 für sich entscheiden konnten (Tore:
       Wipplinger, Albrecht/Schmutz) 

       Das Spiel begann gleich mit einem Paukenschlag: Noch nicht mal eine Minute war gespielt, als Mathias
       Pilz Hoschi Schmutz steil schickte. Die türkische Mannschaft schien noch nicht ganz auf dem Platz zu
       sein, sodass Schmutz leichtes Spiel hatte und das 1:0 markierte. Dieser frühe Schock schien allerdings
       eine Initialzündung für die Türken zu sein, denn nur vier Minuten später wurde Carsten Wipplinger
       herrlich von Stefan Desouki freigespielt und der „Knipser“ lies sich diese Chance nicht entgehen. 1:1!
       Auch nach dem Ausgleich spielte die Türkei weiter mutig nach vorne und kamen auch zu weiteren
       Chancen. Die größten hatten Wipplinger (29.) und Albrecht (41.), die nur knapp am jugoslawischen
       Schlussmann Heinze scheiterten. 
       Nach der Pause hatten dann die Jugoslawen leichte Vorteile: Der türkische Torwart Bratbecker musste
       mehrmals gegen die jugoslawischen Stürmer retten. Erst nach gut einer Stunde konnten sich die
       Türken wieder etwas aus der Umklammerung lösen, nach vorne passierte allerdings erst einmal nicht
       viel Produktives. Bis zur 76. Minute: Dann tauchte plötzlich Frank Albrecht gefährlich vor dem
       jugoslawischen Tor auf und schob zum 2:1 ein. Die Türken mussten allerdings bis kurz vor Schluss
       zittern: In der 89. Minute mähte Stefan Desouki Peter Schiffmann im Strafraum um und der spanische
       Schiedsrichter konnte gar nicht anders als auf Elfmeter zu entscheiden. Hoschi Schmutz hatte nun die
       große Chance, das Unentschieden für die Jugoslawen zu sichern. Er lief an und... scheiterte. Er schien
       ein kleines Problem mit seinen Nerven zu haben, denn der Ball flog gut einen halben Meter am Tor
       vorbei. So konnten sich die Türken über den verdienten Sieg freuen, der nun nicht mehr in Gefahr
       geriet.

SPIELBERICHT: 
       Diese herbe Klatsche, die sich im ausverkauften Hüseyin Avni Aker zu Trabzon zutrug, wird bis auf das
       herrliche Tor von Os Önal lieber nicht näher dokumentiert. Hier aber noch mal dieser Treffer zum 1:4:
       Carsten Wipplinger luchst Benjamin Fels den Ball im Mittelfeld ab und spielt den Ball zu Christoph
       Tapper auf dem rechten Flügel. Der läuft ein paar Meter und rennt sich dann fest. Aber selbst in dieser
       misslichen Lage beweist der türkische Präsident Übersicht: Er sieht Hannes Saul ca. 25 Meter vor dem
       isländischen Tor in zentraler Position freistehen. Der spielt Marco Noll, der auf dem rechten Flügel bis
       an den Strafraum gesprintet war, direkt in den Lauf. Der lässt dann zwei Isländer wie Slalomstangen
       stehen und flankt den Ball dann direkt zu Os Önal, der den Ball mit dem Rücken zum Tor annimmt und
       den Ball mit einem technisch perfekten Fallrückzieher am chancenlosen isländischen Torwart vorbei ins
       Tor bugsiert. 
       So bleibt uns wenigstens das Tor des Jahres als Trost :-)

Hannes Saul

Interview mit der zukünftigen Nationaltrainerin Karin Schaubs

07.03.02 - TN: Hallo Frau Schaubs, schön dass wir Sie endlich einmal zu einem Interview treffen
       können. Sie werden ja nun in drei Tagen die Nationalmannschaft der Türkei übernehmen, die
       momentan ja völlig am Boden liegt. Wie denken Sie darüber? 
KS: Ich glaube nicht, dass die Nationalmannschaft so schlecht ist wie sie momentan in der
       Tabelle steht. Herr Desouki übergibt mir eine technisch, taktisch und konditionell intakte
       Mannschaft, der einfach nur ein Erfolgserlebnis fehlt! 

TN: Naja, ein Martin Grunder ist nur noch ein Schatten seiner selbst, eine Karin Schaubs
       trifft den Kölner Dom aus 10 Metern nicht, es liegt doch einiges im Argen oder nicht? 
KS: Grunder werde ich mit vielen Einzelgesprächen wieder zum Knipser machen und zur
       Goalgetterin Schaubs habe ich eh einen besonderen Draht das wird schon wieder! 

TN: Was sagen Sie zum Kader, reicht er aus bei diesem Mammutprogramm im neuen Jahr? 
KS: So ist immerhin gewährleistet, dass gerade am Anfang alle die Chance haben sich zu
       präsentieren und ich so eine Stammelf finden kann. Trotzdem wäre ich über jedes Talent
       das noch zum Kader stößt froh! 

TN: Wer glauben Sie wird im nächsten Jahr der Superstar der Nati? 
KS: Alle haben das Zeug dazu, aber ganz besonders hoffe ich auf Desouki, der nach Abgabe
       seiner Zusatzfunktionen nun seine ganze Kraft aufs Tore schießen konzentrieren wird.
       Auch von Hannes Saul verspreche ich mir einiges! 
       Und dann habe ich ja noch die Talente Bratbecker, Senay und Sachs in der Hinterhand! 

TN: Zum Schluss noch die Frage nach den Zielen in der neuen Saison? 
KS: Ich gehe offensiv in die neue Saison! Aufstieg in die 2.Liga hat Priorität und ich traue
       es uns absolut zu! Die Klasse haben wir. Des weiteren möchte ich mindestens das 1/4
       Finale im Mittelmeercup erreichen! 
       Abschließend hoffe ich, dass der Kader so zusammenbleibt und noch weiter verstärkt wird! 

TN: Vielen Dank Frau Völler äh Schaubs für das Interview!

Hannes Saul

Erschreckend schwaches Spiel in Rumänien

07.03.02 - SPIELBERICHT Rumänien - Türkei: 
       Die 40.000 Zuschauer im ausverkauften Ion Oblemenco zu Craiova sahen ein erschreckend 
       schwaches Spiel zwischen Rumänien und der Türkei. Lediglich über das Ergebnis konnten sich die
       rumänischen Fans freuen: Ihre Nationalelf gewann mit 3:1 (Tore: Rechlow (2), Bohn/Wipplinger). 

       Es dauerte nicht mal eine Minute, bis die Rumänien in Führung gingen. Nach einem Traumpass
       von Adrian Rechlow in die Spitze lief Christian Bohn der türkischen Abwehr davon und schoss zum
       1:0 ein. Eine knappe Viertelstunde passierte gar nichts, bis plötzlich die Türken, die sich bisher
       nur den Ball im Mittelfeld zugeschoben hatten, gefährlich vor dem Tor der Rumänen auftauchten.
       Nach einem Querschläger von Kerstin Blust stand Carsten Wipplinger genau richtig und traf zum
       1:1-Ausgleich. Aber wer erwartet hatte, das dieser Treffer die Türken beflügeln oder die
       Rumänen aufwecken würde, der sah sich getäuscht. Beide Mannschaften schienen den Abend
       zuvor zulange gefeiert zu haben, denn sie schoben sich weiterhin gelangweilt den Ball im
       Mittelfeld zu. Das einzige, was beide Teams an diesem Abend wirklich gut beherrschten, war die
       Chancenauswertung. Lediglich die Rumänen konnten vor heimischem Publikum, das langsam
       ungeduldig wurde, noch zwei Chancen für sich verbuchen. Und tatsächlich konnte Adrian
       Rechlow beide zu Toren verwerten. Das 2:1 in der 38. Minute ging allerdings mindestens zur
       Hälfte auf das Konto von Kerstin Blust, die fast die gesamte türkische Abwehr ausgedribbelt
       hatte. Die herrliche Flanke musste Rechlow dann nur noch im Kasten unterbringen. Dem 3:1 ging
       dann ein Fehler von Os Önal heraus. Beim Anstoss vertändelte er den Ball gleich an Rechlow, der
       dann von der Mittellinie einfach mal abzog. Da türkische Torwart Görres zu weit vor seinem Tor
       stand, fand der Ball tatsächlich seinen Weg ins Tor. 3:1! Der Endstand! Das einzige positive, was
       an diesem Spiel zu erkennen war, war, das beide Teams tatsächlich keine einzige Torchance
       nicht verwerteten.

SPIELBERICHT: 
       Bei sintflutartigen Regenfällen verloren sich nur 2.383 ins Sukru Saracoglu zu Istanbul um das
       Spiel der Türkei gegen Mazedonien zu verfolgen. Am Ende verlor die Türkei aufgrund einer
       verschlafenen Anfangsphase mit 1:2 (Tore: Tapper/Schleppi, Bauske). 

       Den wenigen Zuschauer bot sich eine wahre Regenschlacht, in der Kombinationsfußball nicht
       möglich war. So mussten sich beide Teams mit langen Bällen dem gegnerischen Tor nähern. In
       der Startphase beherrschten die Mazedonier das Kick-and-Rush besser und spielten die Türken
       regelrecht an die Wand. So kamen die Mazedonier bereits nach fünf Minuten zu ihrer ersten
       Torchance: Nach einem langen Ball von Sandra Jung entwischte Klaus Schleppi den türkischen
       Verteidigern, die offensichtlich die falschen Stollen gewählt hatten und zog ab. Auf dem
       klatschnassen Rasen wurde der Ball so schnell, dass Torwart Frank Albrecht völlig chancenlos
       war und den Ball nur noch aus dem Netz holen konnte. 0:1! Nur vier Minuten später das selbe
       Bild: Langer Ball von Sandra Jung nach vorne, die türkische Abwehr rutschte weg und diesmal lief
       Pedder Bauske völlig alleine auf Frank Albrecht zu. Und wieder hatte der bemitleidenswerte
       türkische Torwart keine Abwehrchance: 0:2! Danach stellte sich die Türkei langsam auf die
       Taktik der Mazedonier ein, sodass diese kaum noch zu Torchancen kamen. Allerdings konnten die
       Türken auch keinen Druck nach vorne entwickeln, da sie aufgrund des falschen Schuhwerks nur
       noch über den Platz rutschten. Der türkische Teamchef Desouki versuchte zwar, den englischen
       Schiedsrichter zu überreden, das seine Schützlinge die Schuhe wechseln dürften. Dem
       Unparteiischen war allerdings sein Regelbuch aufgeweicht, sodass er die Türkei auf die
       Halbzeitpause vertrösten musste. 
       Zur zweiten Hälfte dann trat die Türkei mit frischen Schuhen an und spielte Mazedonien an die
       Wand. Nur einer schien etwas gegen den Sieg der Türkei zu haben: Der mazedonische
       Schlussmann Thomas Voss. Im Stile einer Krake verhinderte er fast im Minutentakt den
       Anschlusstreffer der Türkei. Erst in der Nachspielzeit gelang es Christoph Tapper, den
       Anschlusstreffer zu markieren: Aber auch dieser Treffer kam nur zustande, weil Martin Grunder
       Thomas Voss den Ball aus fünf Metern ins Gesicht drosch, sodass dieser benommen liegenblieb.
       Tapper musste dann nur noch einschieben. So blieb es beim 1:2 in einem Spiel, indem die Türken
       aufgrund der zweiten Halbzeit mindestens einen Punkt verdient hatten.

SPIELBERICHT: 
       Die 34.000 Zuschauer im ausverkauften Ali Sami Yen sahen ein packendes Freundschaftsspiel
       zwischen der Türkei und Kroatien. Am Ende trennten sich beide Teams ganz freundschaftlich mit
       1:1 (Tore: Görres/Bär-Gärtner). 

       Die beiden Teams schenkten sich von Anfang an nichts und kamen zu zahlreichen Torchancen.
       Es dauerte allerdings bis kurz vor der Halbzeitpause, bis Sascha Görres die Führung für die Türken
       erzielen konnte. Nach einer herrlichen Kombination zwischen Bruno Bratbecker und Stefan
       Desouki passte Desouki den Ball genau in den Lauf von Görres, sodass der nur noch
       einzuschieben brauchte. Im direkten Gegenzug gelang den Kroaten dann der Ausgleich: Nach
       einer Ecke von Zeljko Cavara stiegen Mathias Bär und Mike Gärtner beide zum Kopfball hoch und
       beförderten ihn über die Linie. Wer nun letztendlich das Tor erzielte, ist selbst den beiden
       Schützen nicht bekannt. Sie knallten mit den Köpfen zusammen und konnten sich an nichts mehr
       erinnern...

Hannes Saul

Dreimal Remis

28.02.02 - SPIELBERICHT Türkei - Nordirland:

Die 16.382 Zuschauer im Besiktas-Stadion Inönü sahen eine abwechslungsreiche Partie zwischen der Türkei und
Nordirland, das mit einem leistungsgerechten 1:1 endete. Herbert Palmi hatte die Nordiren mit 1:0 in Führung gebracht, Bruno
Bratbecker sorgte für den Ausgleich. 

Es war eine hart umkämpfte, laufintensive erste Halbzeit, in dessen Schlussphase die Gastgeber Vorteile für sich reklamierten.
Vor allem dann, wenn sie überfallartig auf das Gehäuse von Petrarca zustürmten. Große Probleme hatten die Nordiren mit dem
kleinen, quirligen Martin Grunder, der sich immer wieder ins Mittelfeld zurück orientierte und nicht immer konsequent von
Nordirlands „freiem Mann“, den Andreas Mirbach spielte, gestört wurde. Jörg Lagac hatte den bulligen Mittelstürmer Bruno
Bratbecker zwar gut unter Kontrolle, nicht immer klappten dagegen die Zuordnungen, wenn Grunder mit in die Spitze stieß. 
Insgesamt aber stand der Deckungsverband mit den herausragenden Lagac und Döring sicher. Die erste große Chance hatten
die Türken, als Bratbecker alleine vor Petrarca auftauchte (22.). Außerdem strich ein Distanzschuss von Görres nur haarscharf
am rechten Pfosten vorbei. 
Auf dem holprigen, recht tiefen Rasen offenbarten die Nordiren Schwächen im Spielaufbau. Bis zur Mittellinie lief das Leder
gefällig, doch je weiter es nach vorne ging, desto höher wurde die Fehlerquote. Was nicht zuletzt daran lag, dass es die Türken
glänzend verstanden, die Räume zuzustellen. Die Rochaden der Angreifer verwirrten nicht nur den Gegner. 
Die größte Chance der Gäste hatte Andreas Mirbach, als er, herrlich von Lagac freigespielt, kläglich aus sieben Metern vergab
 (39.). Auf der gegenüberliegenden Seite verpasste Frank Albrecht die Führung denkbar knapp. Sein 15-Meter-Knaller klatschte
nur an den Pfosten. 
In der 2. Halbzeit hatten die Nordiren große Probleme, die Angriffe derTürken einzudämmen. Petrarca klärte vor Albrecht (49.),
und nach einer Stunde verhinderte erneut der Pfosten (nach Grunders Distanzschuss) und der auf der Linie klärende Mirbach
das 0:1. 
Wie ein Blitz aus heiterem Himmel fiel dann plötzlich das Führungstor für die Nordiren: Nachdem Mirbach Palmi auf recht steil
geschickt hatte scheiterte Lagac noch am türkischen Torhüter Saul, der den Ball allerdings nur vor die Füße von Palmi bugsieren
konnte, der die Chance eiskalt nutzte. 0:1 in der 68. Minute! Keine 60 Sekunden später stand Lagac erneut vor Saul,
verdribbelte sich aber. Den Nachschuss von Döring kratzte Görres von der Linie. 
Ebenso plötzlich waren die Türken wieder im Spiel: Eine schöne Flanke von Martin Grunder wuchtete Bratbecker zum 1:1 ins
Netz (77.). Danach war die Türkei zwar optisch überlegen, die Nordiren konterte aber gefährlich. Einen solchen Konter vereierte
Mirbach in der Nachspielzeit. So blieb es beim leistungsgerechten 1:1.

SPIELBERICHT Dänemark - Türkei: 

31.748 eilten ins Bröndby-Stadion um das Aufeinandertreffen ihrer Dänen mit der Türkei zu beobachten. Sie sahen zwei völlig
unterschiedliche Halbzeiten: Nach dem die Dänen die erste dominiert hatten und auch mit 2:0 führten (Tore: Piel, Burger),
spielte die Türkei in der 2. Halbzeit auf und sicherte sich ein 2:2-Unentschieden (Tore: Wipplinger, Önal) 

Die Dänen spielten mit dem Publikum im Rücken gleich auf Attacke. Nach nur vier Minuten hatte Fabian Burger die erste Chance
für die Dänen. Er scheiterte aber an Torwart Frank Albrecht. Dann, in der 11. Minute wurden die viel zu passiven Türken das
erste Mal bestraft. Nach einem herrlichen Steilpass von Michael Starke lief Gerrit Piel Os Önal davon, umkurvte Albrecht und
schoss zum 1:0 ein. Danach öffneten die Türken ihre Deckung ein wenig und spielten mehr nach vorne. Dänemark ließ sich aber
nicht zurückdrängen und kam zu weiteren Chancen: Uwe Welskopf scheiterte an der Unterlatte (15.) und Fabian Burger wurde
von Görres gebremst (23.). Nach 39 Minuten erhöhten die Dänen schließlich völlig verdient auf 2:0. Fabian Burger nickte eine
Flanke von Gerrit Piel ins Tor. 
Nach Wiederanpfiff nun ein völlig verändertes Bild: Die Türkei attackierte, Dänemark zog sich zurück. Da die dänische Abwehr
nicht sehr sicher stand, ergaben sich Chancen über Chancen für die Türkei: Nach 54 Minuten verschoss Frank Albrecht sogar
einen Elfmeter. Nach 76 Minuten hatten die Türken jedoch mehr Glück: Nach einer Ecke von Os Önal köpfte Görres Carsten
Wipplinger an und von dessen Hinterkopf sprang der Ball zum Anschlusstreffer ins Tor. Nur eine Minute später verlor Uwe
Welskopf den Ball an Sascha Görres, der das Leder mit viel Übersicht zum freistehenden Os Önal schob. Der zog dann aus 17
Metern einfach einmal ab. 2:2! Eine Riesen-Chance bekamen die Türken noch, aber Wipplingers Freistoß blieb im Matsch
stecken (89.). So blieb es nach einem abwechslungsreichen Spiel beim verdienten 2:2.

SPIELBERICHT Türkei - Tschechien: 

Im ausverkauften City Stadion von Yozgat bekamen die Zuschauer ein spannendes Spiel zwischen Gastgeber Türkei und
Tschechien zu sehen. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit 2:2. (Tore: Senay, Desouki/Augustin, Ramsack) 

Die fanatischen Fans aus Yozgat wollten im ersten Länderspiel überhaupt, dass in Yozgat stattfand, einen Sieg ihrer Türken
sehen. Umso enttäuschter waren sie, als nach fünf Minuten die Tschechen bereits mit 1:0 führten. Nach einer Ecke von
Bernhard Ramsack stand Thomas Augustin am langen Pfosten genau richtig und markierte die Führung. Das Spiel plätscherte so
dahin, bis zur 39. Minute: Da schlug wieder die tschechische Tor-Connection Ramsack/Augustin zu: Diesmal Augustin mit einem
herrlichen Steilpass und Ramsack läuft der gesamten türkischen Abwehr weg. 2:0! Dieser Spielstand ließ die Stimmung in Yozgat
zum Überkochen bringen: Türkische Fans stürmten das Spielfeld und die Partie musste unterbrochen werden. Nach 20 Minuten
Pause konnte der portugiesische Schiedsrichter das Spiel wieder anpfeifen, da die Fans wieder in ihre Blöcke zurückkehrten. Das
war besonders den türkischen Ersatzspielern Wipplinger und Bratbecker zu verdanken, die beruhigend auf die Fans einwirkten. 
In der zweiten Hälfte verlief dann alles friedlich, was vielleicht auch daran lag, das die Türkei jetzt die Partie im Griff hatte. Nur
sieben Minuten nach Wiederanpfiff gelang Ozgur Senay der Ausgleich. Nach einem Traumpass von Martin Grunder hatte er keine
Schwierigkeiten mehr, den Ball über die Linie. Nach diesem Tor hatte die Türkei mehrere Chancen zum Ausgleich, scheiterte
aber jeweils am guten Torwart Baumann. Dann die Nachspielzeit: Ecke für die Türkei. Auch Torwart Marco Noll stürmte mit.
Martin Grunder trat die Ecke herrlich auf den Kopf von Desouki. 2:2! Endstand!

Hannes Saul

Trainerkarussell dreht sich heftig

28.02.02 - In den letzten Wochen drehte sich das Trainerkarussell heftig. Jochen Bauer, der Erfolgstrainer von Bursa, konnte einem Angebot
der Premier Divison nicht wiederstehen und wechselte nach Frankreich. Bursa wurde aber bei der Suche nach einem Nachfolger
schnell fündig und holte K.Schaubs von Erzurumspor. Es wird übrigens gemunkelt das als Ablöse eine Flutlichtanlage gezahlt
wurde. 
K.Schaubs begründete ihren Wechsel mit der besseren Infrastruktur bei Bursa die langfristig den größeren Erfolg grantiere. Ein
schweres Los für Erzurum! Immerhin wurde der Verein mit Schaubs in den letzten 2 Jahren Meister, Pokalsieger(2x) und
Supercupsieger. (belobhudel) Fündig wurden die Verantwortlichen von Erzurum bei Demirspor und holten das Nachwuchstalent
Martahler in die Provinz. Sicherlich eine gute Wahl, denn M.Martahler stieg souverän auf und konnte Demirspor bisher im
gesicherten Mittelfeld platzieren. Favorit auf die Nachfolge von Martahler ist M.Meyer vom jugoslawischen Tabellenführer Nis.
Ein in der Türkei unbeschriebenes Blatt. Man wird sehen was er kann. Tabellenletzter Cizrespor zog den Rettunganker und
feuerte seinen Trainer. Allerdings kam diese Aktion wohl zu spät den Nachfolger R.Zavka hat kaum noch Chancen auf den
Klassenerhalt. 

Damit sind wir auch schon bei der Lage der Liga. 
Um die Meisterschaft kämpfen maximal noch 4 Teams. Mit 4 Punkten Vorsprung führt Bursa (52). Ein Grund hierfür die guten
Auswärtsspiele. Auf Platz 2 folgt Elazigspor(48P). Sie sind die beste Rückrundenmannschaft und schon seit 9 Spielen
ungeschlagen. Auch verfügt diese Mannschaft über den besten Sturm, sodass sie wohl am ehesten noch Bursa abfangen
können.Dritter ist Istanbulspor mit 46P. Sie schielen sicherlich noch mit einem Auge auf die Meisterschaft, aber sollten auch
nach hinten schauen denn der 7. Erzurumspor hat nur 3 Punkte Rückstand und die internationalen Plätze werden dieses Jahr
wohl nur bis Platz 6 vergeben. Istanbulspor verfügt über die beste Abwehr der Liga und hat bisher die wenigsten Niederlagen
kassiert. Auf Platz 4 (46P) folgt der bsete Aufsteiger Fenerbahce. Sie sind die beste Heimmannschaft. 5. und damit
wiedereinmal auf dem Weg zu internationalen Plätzen ist Adanaspor mit 44 Punkten. Auch TT Ankara kann als 6. den Erfolg des
Vorjahres wiederholen und sich international qualifizieren. Einen Punkt Rückstand auf TT Ankara hat Erzurum. Martahler hat also
noch alle Chancen den Uefa-cup zu erreichen was in Erzurum sicherlich als Erfolg zu bewerten ist. Von Platz 8 (Trabzonspor 38P) bis Platz 14 Genclerbirli (35P) folgt das breite Mittelfeld. Für diese Mannschaften geht es wohl nur noch um die goldene
Ananas. Und um den rettenden 15. Platz kämpfen noch 3 Mannschaften. Momentan belegt unser aller Präsi C.Tapper diesen so
wichtigen Platz.(31P) Sicherlich drückt die Liga ihm die Daumen den er wäre ein herber Verlust für die Türkei. Und ich kann mir
nicht vorstellen das er einen Neuanfang in der 2.Liga startet. Auf Platz 16 mit einem Punkt Rückstand folgt Gaziantep. Das
heisst, das mindestens ein Dino absteigen wird. 17. ist Eskisehir mit Trainer Noll. 28 Punkte bedeuten das noch alles drin ist für
Eskisehir. Ganze 33 Tore stehen auf der Habenseite 
von Noll. Diese Sturmschwäche wäre bei einem Abstieg sicherlich der ausschlaggebende Grund. Tja und die Lichter gehen
sicherlich schon in Cizre aus. Letzter mit 12 Punkten Rückstand auf Platz 15 und der Bilanz von 2/13/13 !!! Da bleibt wohl nur
der Neuanfang in der 2. Liga!

Karin Schaubs

Letzter Zweitligist ausgeschieden

14.02.02 - Die besten vier Teams im Pokal wurden letztes Wochenende ausgemacht. Bezeichnenderweise für die Ausgeglichenheit der Türkischen Liga kam es nur zu knappen Siegen. Bis auf den 2.Ligisten Dardanelspor mit Trainer Bruno Bratbecker konnten sich alle Heimteams durchsetzen.
Besonders knapp zur Sache gings im Spiel Kon. Endustrispor gegen TT Ankara. Erst im Elfmeterschiessen konnte ein Sieger ausgemacht werden. Titelfavorit Tapper konnte sich mit seinem Team ebenfalls in die nächste Runde retten. In einer langweiligen Partie setzte sich der krisengeschüttelte Meister gegen Kartalspor Istanbul durch. 
Dagegen ein grossartiges Duell lieferten sich Rizespor und Gaziantepspor. Beim 3:2 Spektakel hatte letztendlich Rizespor die besseren Nerven. 

Die Halbfinalspiele: 

Galatasaray Istanbul (16.) - Caykur Rizespor (15.) 
Konya Endustrispor (11.) - Adana Demirspor (05.)

Martin Grunder

Die Hälfte weiter

14.02.02 - Total vier Teams waren beim Europapokal noch dabei. Zwei davon, nämlich Galatasaray Istanbul und Adanaspor, erreichten die nächste Runde. 
Galatasary rettete sich in einer der stärksten Gruppen auf Rang zwei und trifft in den Achtelfinals auf den Schottischen Vertreter von FC Cowdenbeath. 
Mit einem 1:1 und einem 3:1 überstand Adanaspor nun auch die 3.Hauptrunde. Sioni Bolnissi (GEO) heisst der nächste Gegner von Matthias Lutz. 
Den zwei anderen Mannschaften TT Ankara und Trabzonspor verlief das Wochende nicht optimal. 
TT Ankara erreichte den 3.Gruppenrang und schied aus der Championsleague aus. 
Trabzonspor wurde sogar nur letzte in der Gruppe C, wobei anzufügen ist, dass man nur einen Punkt vom erreichen der nächsten Runde entfernt war. 

Alle Hoffnungen ruhen nun auf den Schultern von Matthias Lutz und Christoph Tapper.  Das Double ist ja immer noch drin.

Martin Grunder

Überraschung durch Dardanelspor

07.02.02 - Die Spiele der Pokal-Achtelfinals sind vorbei. 
Eine Überraschung gelang Dardanelspor gegen ein äusserst desolates Elazigspor.Sie siegten vor heimischem Publikum mit 2-1. In den Achtelsfinals kam es zu zwei Auswärtssiegen. Pokalfavorit Galatasaray schlug den Unterklassigen Karsiyaka Izmir in dessen Stadion nach Verlängerung und Rizespor konnte gegen Genclerbirli Ankara bestehen. Die restliche Spiele wurden durch die Heimteams jeweils mit einem Tor Differenz gewonnen. 
Team der Runde: Kartalspor Istanbul (Quote 71) 

So kommt es in den Viertelsfinals zu folgenden Begegnungen: 
       Galatasaray Istanbul TUR I ( 16.) - Kartalspor Istanbul TUR II ( 06.) 
       Caykur Rizespor TUR I ( 09.) - Gaziantepspor TUR I ( 14.) 
       Konya Endustrispor TUR I ( 11.) - Tuerk Telekom Ankara TUR I ( 05.) 
       Dardanelspor TUR II ( 08.) - Adana Demirspor TUR I ( 13.)

Martin Grunder

Bitter für TT Ankara

07.02.02 - Champions League: Bitter für TT Ankara: 

TT Ankara mit Trainer Müller erzielte in allen 3 Spielen 2 Tore, was aber für keinen einzigen Sieg reichte. Zuhause gegen Den Bosch verlor man sogar mit 2-3. In der Gruppe A scheinen sich die drei hinteren Teams noch um den zweiten Platz zu streiten. Den Bosch hingegen müsste wohl ein rabenschwarzes Wochenende haben, wenn sie noch rausfliegen sollten. 
In der Gruppe B konnte sich Galatasary einen komfortablen Vorsprung herausspielen. Mit 7 Punkten und einem Torverhältnis von 6:4 ist man mit einem Bein schon in der nächsten Runde. 
Wieder etwas schlechter siehts bei Trabzoonspor aus. Der Heimvorteil konnte leider nicht ausgenutzt werden und so steht das Team auf dem Vorletzten Platz mit der schlechtesten Torbilanz. Die Gruppe C ist sehr ausgeglichen und alle Teams können sich noch für die Nächste Runde qualifizieren. 

UEFA-Cup: Aus für Erzurumspor: 

Nach zuletzt guten Leistungen konnte sich Karin Schaubs mit Erzurumspor nicht mehr durchsetzen. Endstation war der Schweizer Verein Chiasso. In einer Zitterpartie konnte sich Adanaspor mit Erfolgstrainer Matthias Lutz für die nächste Runde qualifizieren(2-2,3-2). In der 3.Hauptrunde stösst das Team auf den kroatischen Vertreter von Kamen Ingrad Velika.

Martin Grunder

Rückstand nach 21 Sekunden

07.02.02 - LS gegen Jugoslawien (H):

Nach langweiligen Spiel im ausverkauften Hüseyin Avni Aker trennten sich die Türkei und Jugoslawien mit 2:2. Oemick hatte Jugoslawien in Führung geschossen, aber die Türkei befand sich nach Toren von Önal und Albrecht bereits auf der Siegerstraße, bevor der isländische Schiedsrichter Ottosson den Jugoslawen in der Nachspielzeit einen Elfmeter schenkte. 
Die türkischen Fans, die ja schon einiges gewöhnt waren, mussten bereits nach 21 Sekunden einen Rückstand verkraften. Die Jugoslawen spielten vom Anstoß weg nach vorne und wurden mit dem 1:0 durch Hauke Oemick belohnt. Danach fingen sich die Türken wieder und kamen durch Goalgetter Os Önal zum Ausgleich (10.). Danach verpasste die Türkei mehrmals die Chance zur Führung, aber Torwart Hoschi Schmutz war an diesem Tag einfach nicht zu bezwingen. Das gelang Frank Albrecht dann aber doch: Nach einem Pass von Önal knallte er den Ball zum 2:1 unter die Latte (28.). Bis in die Nachspielzeit der 2. Hälfte passierte gar nichts mehr, bis plötzlich Schiri Ottosson in Aktion trat und zur Überraschung aller Elfmeter pfiff. Keine Fernsehkamera konnte enthüllen, was der Isländer da gesehen haben könnte. Auch die Spieler, weder Türken noch Jugoslawen, konnten da Aufschluss geben. Der Schiedsrichter wollte sich nicht äußern. Jedenfalls verwandelte Mario Zeuge eiskalt zum 2:2.
 

LS gegen Rumänien (H):

Die Türkei konnte sich mit dem 3:1-Sieg über die Rumänen auf Platz sechs verbessern, der Rückstand auf die Aufstiegsränge beträgt jetzt nur noch drei Punkte. Rumänien hielt trotz der Niederlage zwar Platz zwei, doch der Abstand auf den vierten Platz beträgt jetzt nur noch drei Punkte und Tabellenführer Frankreich ist bereits fünf Punkte enteilt. Vor 34.000 Zuschauern im ausverkauften Ali Sami Yen sorgten Önal, Görres und Desouki mit ihren Toren für den türkischen Sieg. Liebscher gelang zwar der zwischenzeitliche Ausgleich, aber auch das konnte die überragenden Türken nicht aus dem Konzept bringen. 
Noch nicht mal eine Minute war gespielt, da stand das Ali Sami Yen bereits Kopf. Os Önal verwertete eine Görres-Flanke mit dem Kopf zum 1:0. Önals Gegenspieler Liebscher zog dabei im Kopfballduell den Kürzeren. Nur eine Minute später sank die Stimmung schon wieder auf den Nullpunkt: Nach einer herrlichen Hacken-Ablage von Eugen Cryn ließ Theo Liebscher mit einem trockenen Rechtsschuss aus 20 Metern Torwart Grunder keine Chance. Aber davon ließ sich die Türkei nicht aus dem Takt bringen, denn in der 7. Minute köpfte Sascha Görres nach einer Ecke von Marco Noll zum 2:1 ein. Aufgrund der ganzen Aufregung soll laut TRT-int ein 78jähriger Rentner einen Herzinfarkt erlitten haben.  Die Türken, die noch keine Nachricht vom Tod ihres Fans hatten, stürmten weiter und legten durch Desouki in der 17. Minute das 3:1 nach. Erneut wurde die türkische Lufthoheit den kleinen Rumänen zum Verhängniss: Nachdem Marco Noll erneut eine Weltklasse-Ecke in den rumänischen Strafraum geschlagen hatte, sprang Desouki höher als Gegenspieler Rechlow und brauchte nur noch einzuköpfen. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Torchancen auf beiden Seiten: Ein Freistoß von Cryn verfehlte das türkische Tor nur knapp (21.). Kurz vor der Pause geriet der zypriotische Schiedsrichter Charisteis in den Blickpunkt: Os Önal lief alleine auf Torwart Eicher zu und stolperte dann über seine eigenen Beine, was der Schiri als Foul wertete und auf Elfmeter entschied. Önal erwies sich danach als sportlich fair und schoss den Strafstoß absichtlich vorbei. 
 In der Pause teilte Präsident den Tod des Fans mit, der ein entfernter Verwandter eines Nationalspielers war. Das schien die Türken so geschockt zu haben, dass sie in der 2. Halbzeit nichts mehr zu Stande brachten. Aus Solidarität und als Dankeschön für Önals Fairness schoben sich die Rumänen nur noch den Ball zu und entwickelten keinen Druck mehr auf das türkische Tor. So blieb es beim 3:1.

Hannes Saul

Noch fünf Zweitligisten im Achtelfinale

31.01.02 - Das Pokalwochenende steht vor der Tür. Unter den letzten 16 Teams sind noch fünf 2.Ligisten dabei. 
       Von den Spielen sind vier reine 1.Liga Begegnungen. 
       Als Topspiel gilt das Aufeinandertreffen der Championsleagueteams von TT Ankara und Trabzonspor. 
       Auf einen harten Brocken stösst Genclerbirli Ankara. 
       Es muss sich zuhause gegen das starke Team von Rizespor behaupten. 
       Im Aufsteiger-Duell treffen Demirspor und Fenerbahce aufeinander. Demirspor hat zwar Heimvorteil, aber Fenerbahce scheint
       zur Zeit in Topform zu sein. 
       Die erstliga Duelle werden kompletiert mit dem Spiel Gaziantepspor - Adanaspor. 
       Etwas schwächere Gegner haben Galatasary und Elazigspor erwischt. Sie treten jeweils gegen Zweitligisten an. 
       Dies wird Galatasaray sicherlich entgegen kommen, steht doch der Traditionsclub nur auf dem letzten Tabellenplatz der 1.Liga. 
       Mit einem Bein im Viertelsfinale steht Endustrispor. Zuhause treten sie gegen die zur Zeit arg gebeutelten Mannen von
       Kocaelispor an. 
       Doch zu guter letzt treffen auch noch zwei Unterklassige aufeinander. 
       Kartalspor Istanbul wird als Aufstiegskandidat gehandelt und scheint auch dank dem Heimvorteil die besseren Karten in der
       Hand zu haben. 

       Alle Pokalpaarungen im Achtelsfinale: 

       1.Liga - 1.Liga: 
       Genclerbirli Ankara - Caykur Rizespor 
       Gaziantepspor - Adanaspor 
       Tuerk Telekom Ankara - Trabzonspor 
       Adana Demirspor - Fenerbahce Istanbul 

       2.Liga - 1.Liga: 
       Karsiyaka Izmir TUR II-Galatasaray Istanbul TUR I 
       Dardanelspor TUR II - Elazigspor TUR I 

       1.Liga - 2.Liga 
       Konya Endustrispor TUR I-Kocaelispor TUR II 
 

       2.Liga - 2.Liga 
       Kartalspor Istanbul TUR II-Goeztepe Izmir TUR II

Martin Grunder

Frauenpower in der 1.Liga

31.01.02 -  So könnte man das Wochenende umschreiben. 2 Frauen tranieren Mannschaften in der 1.Liga und beide überzeugten, wenn
       auch auf unterschiedliche Arten. Während Susann Golombek ihre mannschaft Buyuksehir von Platz 14 auf Platz 6 katapulierte
       und die meisten Punkte und Tore am We erzielte, sammelte K.Schaubs einen weiteren Titel (1.türkischen Supercup) und spielt
       auch weiterhin um die Meisterschaft mit. 

       Damit zur Lage der Liga. 
       An einem WE an dem die Heimmannschaften klar dominierten (nur 3 von 36 Spiele endeten mit einem Auswärtssieg) konnte sich
       sowohl nach oben , als auch unten keine Mannschaft absetzen. Die halbe Liga kämpft noch um die Meisterschaft (bis Platz 8),
       während 10 Mannschaften noch um den Klassenerhalt zittern müssen. 
       Tabellenführer momentan der "ewige Zweite" aus Trabzon. Grunders Team holte immerhin schon 22 Punkte, hat den
       zweitbesten Sturm und die beste Abwehr. Seit 8 Spielen ist Trabzon nun schon ungeschlagen. Gehetzt wird er von einer
       Vierermeute (Istanbulspor,Erzurumspor,Bursa und C.Rizespor) die alle 2 Punkte weniger auf der Habenseite besitzen.
       Istanbulspor holte immerhin schon 9 Punkte auswärts und ist damit die beste Auswärtsmannschaft. Erzurum profitiert von
       seinem Hexenkessel und dem unbespielbaren Dorfplatz am Rande des Irans.(16 Heimpunkte) Bursaspor spielt bisher gut aber
       unauffällig was sie besonders gefährlich macht. Caykur Rizespor holte die maximale Heimpunktzahl von 18 hat aber auswäarts
       arge Probleme (2P und 3:15 Tore!!!). Von Platz 6-8 folgen Mannschaften die nur 4 Punkte hinter Trabzon auch durchaus noch
       Chancen auf den Titel haben. 6. ist Buyuksehir der Neuling von S.Golombek. Wie schon erwähnt der Gewinner des We mit 9P
       und 12:5T. 7. ist elazigspor das sich unauffällig nach oben pirscht. 8.TT Ankara die Minimalisten der Liga! Ganze 17:17 Tore
       brachte die Mannschaft von S.Mueller bisher zu stande, was den zweitschlechsten Sturm aber eben auch die zweitbeste
       Abwehr der Liga bedeutet. Auch die Diskrepanz zwischen H und A ist bei dieser Mannschaft eklatant (16 Hpunkte und 2
       Apunkte) 
       Ab Platz 9 beginnt schon die Abstiegszone. Fenerbahce hat mit 17 Punkten auch nur 4 Punkte Vorsprung vor dem 16. Der
       Neuling befindet sich ausserdem auf dem absteigenden Ast, sodass man hier schon von der Absteigszone sprechen muss. Ein
       Punkt weniger weist Gaziantep auf. Der Dino also auch in diesem Jahr in der Abstiegszone. 11. ist Adanaspor bei denen Mann
       jedes We auf den "Kick" wartetden die mannschaft braucht um wieder an die im letzten Jahr gezeigten Leistungen anzuknüpfen.
       Bisher vergebens. 
       Ebenfalls 16 punkte hat Geheimfavorit Samsun die anscheinend mit dieser Rolle nicht zurecht kommen. Auf Platz 13 steht
       Endustiespor von Stefan "Nationale" Desouki. Bei diesem Club ist alles anders. Die meisten Tore, die meisten Gegentore, als
       einzige Mannschaft auswärts mehr Punkte als zu hause, (6H 8A). Mit 2 Punkten am WE auch der Verlierer des Wochenendes.
       14. ist Gen.Ankara. Letztes mal von mir noch als abgeschlagen bezeichnet nun 9 Punkte am WE und miteinmal 14 Punkte und
       über dem "Strich". Viertletzter ist Aufsteiger A.Demirspor mit 13 Punkten. Ebenfalls 13 Punkte weisst Eskehirspor auf Platz 16
       auf. Neunationalspieler Noll scheint dei Doppelbelastung noch nicht zu verkraften, denn am We reichte es nur zu 3 Punkten. 17.
       ist Cizespor mit der Bilanz 1/8/3 !! Vielleicht sollte man dieser mannschaft erklären das, das Ziel des Fussballspiels der Sieg ist.
       7 U aus den letzten 8 Spielen und nun schon seit 10 Spielen ohne Sieg. Und letzter ist Vorjahresmeister Gala. 11 Punkte aus 12
       Spielen. Eine Katastophe! Einziger Lichtblick ist der Sieg am 12 Spieltag der den Negativtrend von 7 sieglosen Spielen beendete.
       Trotzdem sollte Tapper aufpassen denn Gala wäre nicht der erste Tipmastermeister der im Folgejahr sofort absteigt. 

       Hier nun die interessantesten Ergebnisse des WE. 

       Endustie.-Buyukspor 2:3 (meiste Auswärtstore) 
       Adanaspor-Caykur 4:0 
       (Adana lies Vorjahresform aufblitzen ,Caykur typisch auswärtsschwach) 
       Gala-Gen.Ankara 1:2 
       (Der Tiefpunkt für Gala) 
       Erzurum-Buyuksehir 3:1 
       (das "Damenduell" mit erwarteten Ausgang) 
       Buyuksehir-Bursa 5:1 (höchster Sieg der Saison) 
       Trabzonspor-Erzurumspor 3:0 
       (das Spitzenspiel mit überzeugenden Tabellenführer) 

       Zur Trainerin der Woche wurde Susann G. von Buyuksehir gewählt, knapp vor Schaubs und Grunder)

Karin Schaubs

Mannschaftsinternes Duell

31.01.02 -  42.000 Zuschauer sahen im ausverkauften Inönü zu Istanbul ein ausgeglichenes Match, in dem beide Mann-schaften zu guten
       Torchancen kamen. Bereits vor der Pause sahen die fanatischen Fans vier Chancen für das B-Team und fünf für das A-Team,
       das zwei davon eiskalt in Tore ummünzte: Erst Karin Schaubs per Foulelfme-ter zum 1:0 in der 17. Minute, dann drei Minuten
       vor der Pause Schaubs zum Zweiten: 2:0. 

       Personalien: 
       A-Trainer Desouki konnte seine beste Mannschaft ins Rennen schicken, während beim B-Team Senay (Bänder-dehnung) und
       Kenan (dreifacher Kreuzbandriss) kurzfristig absagen mussten. 

       Spielbericht: 
       Das B-Team begann sehr druckvoll und erspielte sich in der Anfangsviertelstunde ein klares Feldübergewicht. Die besseren
       Torchancen erspielte sich aber das A-Team: Noll, der, anstatt selbst aus acht Metern zu schießen, auf den schlechter
       postierten Grunder auflegte (8.) oder Karin Schaubs, der in letzter Sekunde Goerres in die Parade fuhr (15.), hätten das 1:0
       machen können. Dieses fiel dann zwei Minuten später: Oenal hatte Grunder im Strafraum umgesenst. Karin Schaubs kannte
       keine Nerven und schickte Torwart Wipplinger in die falsche Ecke. 
       Danach zog sich das A-Team etwas zurück und das B-Team kam zu Chancen: Patrick Adam verfehlte mit einem Kopfball das
       Tor nur um Millmeter (25.) und Grunder hätte fast ins eigene Netz getroffen (38.). 
       Das A-Team konterte geschickt und kam zu weiteren Chancen: Karin Schaubs mit einem herrlichen Drehschuss an den Pfosten
       (29.) und schließlich das 2:0 in der 42.: Klasse Kombination im Mittelfeld zwischen Noll und Albrecht, Steilpass auf Schaubs,
       2:0! 
       Nach der Pause lief das Spiel nur noch in Richtung A-Tor: Torwart Tapper rettete gegen Önal und Saul, die zu zweit den Ball
       nicht ins gegnerische Tor bekamen (60.). Nur eine Minute später ein Klasseschuss von Sascha Görres, den Teufelskerl Tapper
       gerade noch mit einer Hand über die Latte lenken konnte. 
       Die letzte Chance des Spiels hatte dann wieder das A-Team: Albrecht semmelte freistehend über den Ball (75.). 

       Taktik: 
       A-Team: Tapper – Noll – Albrecht, Grunder – Schaubs 
       B-Team: Wipplinger – Görres, Adam – Saul – Önal

Christoph Tapper

Saisonstart in der Türkei

24.01.01 - Nach 8 Spieltagen ist die türkische Liga noch dicht zusammen. Einzig Istanbulspor konnte sich mit 16 Punkten ein klein wenig absetzen. Vor allem der starke Sturm (19 Tore) und 9 Auswärtspunkte sorgten bisher für die Tabellenführung.

Danach folgen 9 Mannschaften, die nur durch 3 Punkte voneinander getrennt sind. Zweiter momentan der ewige Zweite aus Trabzon. Vorteil der Mannschaft bisher die gute Abwehr mit nur 10 GT. Ebenfalls 14 Punkte wie Trabzon hat Erzurumspor. 10 Punkte davon konnten zuhause eingefahren werden. Auch 14 Punkte hat Rizespor mit Neutrainer Salg. Er scheint sich also gut akklimatisiert zu haben. Und das obwohl die Mannschaft ein negatives Torverhältnis hat. Aber die makellose Heimbilanz von 12 Punkten sorgt bisher für diesen guten Tabellenplatz. Auf Platz 5 folgt der beste Aufsteiger Fenerbahce. 13 Punkte (12 davon zu Hause). Trainer Berti scheint wohl hier an alte Erfolge dieses Traditionsclubs anknüpfen zu wollen. 6. ist Bursa mit 13 Punkten. Danach folgt unser aller Teamchef Desouki mit 12 Punkten und schon 18 Toren. Die hat er aber etwas ungünstig verteilt, so daß nur dieser Mittelfeldplatz bisher rausspringt. Aber aufgrund der vorallendingen auswärts gezeigten Leistungen (7 Punkte) hat Endustispor noch alle Hoffnungen auf den grossen Wurf in diesem Jahr! Dahinter (12P) folgt Geheimfavorit Samsun. 4 Siege und 4 Niederlagen bisher. Es ist also noch nicht abzusehen wohin die Reise geht! 9. mit 11P ist Elazigspor. 16:15 Tore sagen einiges über die Mannschaft aus. Vorne hui hinten Pfui. Dann folgt T.T.Ankara. Nach dem 3.Platz im letzten Jahr scheint sich die Mannschaft schwer zu tun, diesen Erfolg zu bestätigen. Vorallendingen der schwache Sturm (10 Tore) und die Auswärtsbilanz (1 Punkt) sollte ihnen zu denken geben. 

Bis hierhin sind dies alles Mannschaften, die sich aufgrund des Saisonstarts Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison machen können. Ein Mittelfeld gibt es momentan noch nicht, denn mit dem 11. Adanaspor beginnt eigentlich schon die Abstiegszone, da Adana auch nur 2 Punkte Vorsprung auf Platz 16 hat. Adanaspor hat bisher sicherlich enttäuscht. Für viele der Favorit auf die Meisterschaft, startete Adanaspor sehr mittelmäßig. nur 11 Tore sprechen auch nicht für die Mannschaft und schon 4x Unendschieden. Dahinter folgen die Maurer der Liga mit Eskisehirspor: 10 Punkte, aber erst 9 eigene Tore. Da die Abwehr mit 11 GT gut steht, kann Trainer Noll noch ruhig schlafen. 9 Punkte hat Altmeister Gaziantepspor. Trainer T.Albrecht scheint auch in diesem Jahr gegen den Abstieg zu spielen. Es ist nicht mehr viel von dem ehemaligen CL-Sieger zu sehen. Auf Platz 14 mit 9P folgt der zweite Aufsteiger B.sehir. Ein schweres Jahr scheint dem Neuling bevorzustehen, aber alles was besser als Platz 16 ist, reicht ja schon im ersten Jahr! Cizrespor belegt wie schon im Vorjahr Platz 15. Die neuerdings Unabsteigbaren vergessen, dass man Fussballspiele möglichst gewinnen sollte. 4 U in Folge reichen nicht, um den Abstieg zu verhindern. Auf Platz 16 die Überraschung der Liga schlechthin. Punktgleich mit Cizrespor steht dort Galasataray!! 8 Punkte aus 8 Spielen ist viel zu wenig für den amtierenden Meister. Aber wie so oft in der Türkei tut sich der Meister sehr schwer. Kann Trainerfuxx Tapper das Ruder noch herumreissen oder wird es eine ganz schwere Saison für ihn? Die Türkei ist gespannt. Aber bei der Abwehr (17GT) wird’s schwer! Auf Platz 17 der dritte Aufsteiger Demispor. 7 Punkte, seit 7 Spielen ohne Sieg. Da scheint der Aufstieg wohl ein Jahr zu früh gekommen zu sein. Aber die Mannschaft lernt noch und wenn vorallendingen die Abwehr schnell lernt (16GT) kann es durchaus noch was werden mit dem Klassenerhalt. Letzter, schon etwas abgeschlagen, ist Gen.Ankara mit 5 Punkten. 0 Punkte am WE sprechen eine deutliche Sprache!! 

Zum Trainerfuchs der Woche wurde F.Albrecht von Istanbulspor ernannt! 19 Tore und Tabellenführer - was will man mehr!! 

Karin Schaubs