Dänemark
     

 

 
Nationalmannschaft Auswärtssieg vitalisiert Dänemark NEU 16.05.02
Nationalmannschaft Paulsen schießt Goldtor 09.05.02
Nationalmannschaft Arbeitssieg gegen starken Erzrivalen 02.05.02
Nationen Cup Gastfreundliche Griechen 25.04.02
Nationalmannschaft Kleiner Dämpfer für Dänemark 18.04.02

 
 
Auswärtssieg vitalisiert Dänemark

16.05.02 - Dänemark - Schweden: Not gegen Elend
Gerade in einen so wichtigen Aufstiegsspiel, wie gegen Schweden, sollte man doch meinen das die Mannschaften spielen, als wenn der Teufel hinter ihrer Seele her währe. Doch weit gefehlt. Pech und Unvermögen beim Torabschluss fühlen sich in Dänemark weiterhin heimisch. 90 Minuten dominierte das Team von Trainer Claude Vogelauer Ball und Gegner und scheiterte wieder einmal an den eigenen Nerven. In der 7. Minute war es Bernd Timmermann, der einen Elfmeter zwei Meter neben das Tor setzte, in der 18. Minute verursachte Marco Matz beim zweiten Gästeangriff überhaupt einen völlig unnötigen Elfmeter – 0:1. Seinen Fehler machte Matz aber in der 24. Minute wieder wett und traf zum Ausgleich. Doch weitere Chancen durch Michael Starke (vorbei), Dirk Paulsen (drüber) und Nobby Schulze (Pfosten) blieben zum Leidwesen von Trainer Vogelauer wieder einmal ungenutzt.

Jugoslawien - Dänemark: Jugoslawisches Ballett wird von Dänemark ausgetanzt
Unbeschreibliche Freude in Europas Norden: Nach dem 1:0 Sieg gegen den Tabellenführer sind die Danish Dynamites in die second Division aufgestiegen. Es wurde ein Triumphmarsch in die nächst höhere Liga, der leichter nicht hätte sein können, ein Schautanz der Dynamites, fast ohne gegnerische Beteiligung, fast ohne Anstrengung. Das Ergebnis hätte weit höher ausfallen können, ja müssen. Doch die Mannschaft um Coach Vogelauer und Präsident Matz blieb gnädig und zeigten ihren Körpereinsatz bei der anschließenden Champagnerdusche. Mission Aufstieg 2002 stand hinten auf den T- Shirts der feiernden Spieler. Diesen Traum erfüllte ihnen Jörg Panhorst, der überragend aus dem Spiel hervorging. Panhorst hatte bereits in der 5. Minute seine Torchance und behielt nach einem abgewehrten Freistoß die Nerven: Volley hämmerte er den Ball ins Netz. Das es der einzige Treffer an diesem Tag bleiben sollte, war zu diesem Zeitpunkt nicht abzusehen. Denn als die extrem schwachen Jugoslawen alles nach vorne warfen, hatten die Dänen, so Trainer Vogelauer, „unzählige Konterchancen“. Hinten räumten der erneut starke Manni Ahlborn und Christoph Mechenich auf, und was durchkam, fing Kai Gärtner ab. Nach der Rückkehr der Dänischen Nationalmannschaft aus Jugoslawien, bereiteten die Fußballfans ihnen einen würdigen Empfang. Kopenhagen wurde für Stunden zur größten Tanzfläche der Welt – kein Fleck, der nicht in ein rot- weißes Fahnen- Meer getaucht war. Ausgelassen feierten Spieler und Fans bis spät in die Nacht hinein den Aufstieg in die second Division.

Färöer Inseln - Dänemark: Auswärtssieg vitalisiert Dänemark
Ein kaum für möglich gehaltenes 1:2 (1:0) beim Tabellenzweiten haucht den Dänen neues Leben ein. Die Frage um den Skandinawienmeister ist somit auf das Spiel gegen Norwegen vertagt. Am Mittwoch wurden in einer außerordentlichen Mannschaftssitzung die Spieler benannt, die gegen den starken Nordrevalen von der Insel antreten sollten. Die Nominierungen sollten sich später als Glücksgriff herausstellen. Zu einem Garanten des Erfolges avancierte Abwehrspieler Matz, der die wütenden Angriffe der Gastgeber entschärfte. So auch in den Anfangsminuten, als er einen Freistoß vor der Torauslinie ins Aus lenken konnte. „Unser Team hat wieder mal Rückrat gezeigt“, freute sich Mannschaftsarzt Markus Gaspar. Dabei lagen die Dänen nach sechs Minuten mit 1:0 durch Frey hinten. Dieser Rückstand wurde aber schon in der 24. Minute wieder aufgehoben. Ein Alleingang von Michael Starke sorgte für den Ausgleich, als dieser vom Torwart unfair gestoppt wurde: Der gefoulte verwandelte selbst den Strafstoß. In der 92. Minute dann der verdiente dänische Siegestreffer: Nach Vorarbeit von Gerrit Piel brachte Uwe Welskopf die Kugel aus kurzer Distanz zum 1:2 über die Kreidelinie.

Norwegen - Dänemark: Dynamites begnügen sich mit Vizemeister
Auch wenn es diesmal zum Meistertitel nicht ganz gereicht hat, kann man stolz auf die konstant guten Leistungen der dänischen Mannschaft sein. Ärgerlich war es schon, doch auch bei einer 2:1 Niederlage gegen Norwegen, zeigten die Dänen sich als würdiger Gegner um den Pokal. Zwei Unachtsamkeiten in der Hintermannschaft reichten den Norwegern zum Sieg und damit zum Sandinawienmeister. Zunächst aber führten die Dynamites durch das Tor von Ralf Strehl in der 17. Minuten, doch ganze zwei Minuten später nahm der Traum vom Meistertitel ein jähes Ende. Werner war es, der den Norwegern den Ausgleich brachte und in der 86. Minute schoß Meinecke das Tor zum 2:1 Endstand. „Wir sind zwar traurig das wir nicht Meister geworden sind, doch wer hätte schon vor ein paar Wochen geglaubt, dass wir überhaupt soweit kommen“, so der Nationaltrainer Dänemarks.

Uwe Welskopf

Paulsen schießt Goldtor

09.05.02 - Dänemark - Lettland: Durchatmen und abhaken

Es war eines dieser merkwürdigen Spiele, über die man nach Schlusspfiff gar nicht mehr sprechen mag. Dabei hätten die Dänen, in Sachen Aufstieg, alles klar machen können. Auch Trainer Vogelauer war wortkarg. Ohne das schwache Spiel gut reden zu wollen, verwies er auf die Handicaps - den extrem schlechten Boden , die hohe Beanspruchung seiner Spieler durch Spielverschiebungen und das stark ausgedünnte Aufgebot. So entwickelte sich ein unattraktives, oft stockendes Spiel. Die Letten erspielten sich ihre ersten Chancen und trafen nach 2. Minuten zum ersten mal. Dabei verlor die
Hintermannschaft der Dynamites völlig den Überblick. Fortan übernahmen die Gäste mehr und mehr die Spielgestaltung. Dennoch gelang Dänemark wie durch ein Wunder der Ausgleich. In der 26. Minute drehte Nobby Schulze eine Bogenlampe von der Auslinie direkt ins Eck zum 1:1. In Hälfte zwei kamen die Dänen dann völlig unter die Räder. Aus 15 Metern frei zum Schuss kam Zehner in der 88. Minute zum 1:2 Endstand. "Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken", so Vogelauer, "jetzt heißt es Kraft tanken für das kommende Wochenende."

Zypern - Dänemark: Endphase wird zum Drama

Selbst wenn es an diesem Wochenende wahrlich keine Glanzleistung war, was die dänische Nationalmannschaft geboten hat, so halten sie immer noch die wesentlich besseren Karten, auch vom Torverhältnis, in ihren Händen. Gegen Zypern war die Mannschaft nicht von Anfang an chancenlos. Doch auch in ihren guten Phasen zeigten sie oft Nervenschwäche und trafen das Tor nicht. Durch ihre Kompakt stehende Abwehr verhinderten sie andererseits zunächst Torchancen der Zyprioten. In der 46. Minute jedoch konnten die Dänen dem stürmende Bollwerk der Gäste nicht mehr standhalten und so lies sich ein Tor von A. Starke nicht mehr aufhalten. Nur wenig später stürmte der Däne Marco Matz im Alleingang vom Anstoßpunkt aus, auf das gegnerische Gehäuse zu und krönte seine Leistung mit dem 1:1 Ausgleichstreffer. Das Spiel schien dann vor sich hin zu plätschern und Dänemark freundete sich bereits mit einer Punkteteilung an, als in der Nachspielzeit Zypern noch mal aufdrehte und mit Kiell und Vollenberg doch noch zu ihren alles in allem verdienten 3:1 Heimsieg kam.

Türkei - Dänemark: Paulsen schießt Goldtor

Im Aufstiegskampf stehen die Chancen für ein Herzschlagfinale gut. Um so mehr musste sich das Team von Claude Vogelauer sich ihrem direkten Mitkontrahenten, der Türkei, entledigen. So ging die Partie auch äußerst knapp aus. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und die Zuschauer sahen eine schöne Partie, in der sich Chancen auf beiden Seiten ergaben, die Dänemark jedoch einmal zu nutzen wusste. In der 46. Minute sorgte Dirk Paulsen dafür, das die Dynamites nicht noch einen weiteren Rückschlag im Aufstiegskampf hinnehmen mussten und markierte damit seinen siebten Saisontreffer. Mit dem 1:0 Sieg über die Türkei sind die Dynamites weiter auf Vize- Meisterkurs und können, allen Kritikern zum trotze, am nächsten Wochenende versuchen dem Leverkusen- Mainzsyndrom Einhalt zu gebieten.

Dänemark - Island: Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten

Das Hinspiel endete in Island mit 2:1 für die Danish Dynamites und das sollte sich möglichst auch im Rückspiel wiederholen. Bis zur 90. Minute sah auch alles danach aus, Wenn, ja wenn da nicht dieser Schiedsrichter Flenders aus Großbritannien gewesen wäre. 
In der 26. Minute landete ein verunglückter Abschlag des dänischen Keepers direkt beim Stürmer der Isländer Mikula, der damit seine Mannschaft mit dem 1:0 in Führung bringen konnte. Dann setzten die Dänen alles auf einer Karte. Innerhalb kürzester Zeit konnte das Ergebnis nicht nur egalisiert werden, die Mannschaft spielte sich sogar einen profitablen Vorsprung heraus. Bernd Timmermann setzte sich in der 38. Spielminute gegen zwei Abwehrspieler durch und erzielte das Tor zum 1:1. Bei Ralf Strehls Eckball in der 50. Minute konnte die Abwehr den Ball nicht unter Kontrolle bekommen und Michael Starkes verunglückter Schuss landete plötzlich im Tor. Beim Stand von 1:2 kam der Ball von Torwart Kai Gärtner aus über drei Stationen erneut zu Michael Starke, der von rechts kommend zum 1:3 in die kurze Ecke einschob. Bis zum regulären Spielende hatte dieses Ergebnis auch bestand, doch Schirri Flenders tat den Gastgebern nicht den Gefallen abzupfeifen. Durch das lapidare Abwehrverhalten der dänischen Hintermannschaft, ermöglichten sie den Isländern nicht nur den Anschlusstreffer von Pfeiffer, sondern den Ausgleich in der Nachspielzeit durch Karrasch. "Ich bin stinksauer auf meine Spieler", wetterte Trainer Vogelauer. "Die müssen mit ihren Gedanken schon unter der Dusche gewesen sein."
Das der Ball rund ist müsste jedem klar sein, aber vielleicht hätte jemanden dem Team sagen sollen, dass ein Spiel solange dauert, bis der Schiedsrichter abpfeift.

Uwe Welskopf

Arbeitssieg gegen starken Erzrivalen

02.05.02 - Skandinavienliga

Dänemark - Schweden

Tief enttäuscht zeigte sich der Trainer der Schweden, war man doch eigentlich zumindest in der ersten Halbzeit die überlegenere der beiden Mannschaften. Durch einen katastrophalen Fehlpass gerieten sie bereits nach 180 Sekunden durch den Dribbelkönig Jim Kant in Rückstand. Doch die Gäste kämpften und fighteten. Belohnt wurden sie durch den Treffer von Ponzel in der 12. Minute und das Kopfballtor von Stenger in der 28. Minute und sorgten dafür, das sie nicht mit einem Rückstand in die Kabine mussten. Doch nach klaren Worten des dänischen Teamchefs zeigten sich die Gastgeber mit Beginn der zweiten Halbzeit deutlich überlegen und so überraschte es kaum, dass nach etlichen vergebenen Chancen Kai Gärtner in der 76. Minute nach einer schönen Vorlage von Christoph Mechenich den Ball durch die Beine des Torwarts ins Netz bringen konnte. Nur eine Minute später gelang es dem Goalgetter erneut zu treffen und erzielte somit das 3:2. Es ging Schlag auf Schlag. Durch den Ausgleichstreffer von Hauptmann in der 79. Minute, flammte nochmals für die Schweden ein Hoffnungsschimmer auf, bis Jörg Pannhorst drei Minuten später, mit einem Freistoßtor aus 25 Metern zum 4:3 Endstand, alle Bemühungen zu nichte machte. 
 

Dänemark - Finnland: Nicht Fleisch nicht Fisch - Nur tabellarisch kritisch

Mit einem Sieg gegen den tabellenletzten Finnland hätte Dänemark einen wichtigen Schritt in Richtung Skandinavienmeisterschaft machen können. Doch offensichtlich hat das Team von Claude Vogelauer die Nordlichter etwas unterschätz. In der ersten Halbzeit blieben, zum entsetzen der 13 400 Zuschauer im Viborg Stadion, Torchancen Mangelware. So mussten die Spieler beider Teams auch zur Pause die gellende Pfiffe über sich ergehen lassen, als sie torlos den Platz verließen. Erst in der 77. Minute brachte Moeller die Gäste in Führung. Einziger spielerischer Lichtblick war der Däne Nobby Schulze, der in der 84. Minute ein tolles Solo vom eigenen bis zum gegnerischen Strafraum hinlegte, um dabei seine Gegenspieler wie "Fahnenstangen" zu umspielen und schlussendlich mit einen Schuss an den Innenpfosten seine tolle Einzelaktion abzuschließen. Gleich drei Minuten später traf Loewe für die Finnen zum 1:2 Endstand. "Mit eine Heimniederlage haben wir leider nur noch eine Minimalchance auf den Meistertitel",
klagte Dänemarks Präsident Marco Matz. "Wir könnten mit zwei Siegen gegen die beiden tabellenführenden Mannschaften, Norwegen und den Färöer Insel, noch Meister werden, doch das ist sehr unwahrscheinlich."

Uwe Welskopf

Gastfreundliche Griechen

25.04.02 - NC- Team

Griechenland 1 - Dänemark

Gastfreundliche Griechen

Trainer Jörg Pannhorst zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Umso mehr, als die Gäste am Wochenende ohne Stürmerstar Matz auskommen mussten, der sich im letzten Heimspiel gegen Moldawien eine Oberschenkelzerrung zuzog. Die Abseitsfalle der Gastgeber stellte die Dynamites zunächst vor Probleme, erst in der 44. Minute gelang es Claude Vogelauer die Abwehr zu umlaufen und einen Querschläger aus den griechischen Reihen zu versenken. Danach hätte das Ergebnis durchaus auch deutlicher ausfallen können, jedoch haperte es gelegentlich an der Nervenstärke, die Chancen auch wirklich zu verwandeln. In den letzten zehn Minuten brach das Team von Pannhorst allerdings ein wenig ein und ermöglichten den griechischen NC Kader noch den Anschlusstreffer zum 3:4 Endstand. Griechenland konnte auch auf heimischen Boden, ihren 7:2 Misserfolg vom Hinspiel nicht wett machen. So nahmen die Gäste aus Dänemark dankend ihren ersten Auswärtssieg mit nach Hause.

Dänemark - Bulgarien

NC Team setzt Erfolgsserie fort

Dänemark zog sich meist in die eigene Hälfte zurück, stand in der Abwehr kompakt und ließ keine echte Torchance des nach vorne drängenden Bulgarenteams zu. Für die Hausherren eine ideale Situation um mit langen Bällen auf ihre Sturmspitze das Spiel immer wieder gefährlich zu machen. Die Kombinationen liefen wie am Schnürchen, ein Konter jagte den nächsten. So ließ sich Jim Kant, der über die gesamte Spielzeit mit seiner Leistung überzeugte, auch nicht lange bitten und ritzte gleich mehrmals seine Initialen in die gegnerischen Maschen ein. Leichte Schwächen im Abschluss, als Panni am Bulgarischen Keaper scheiterte, fielen in der 85. Minute nicht weiter ins Gewicht, da beim Stand von 6:3 das Spiel bereits entschieden war. Ein beachtlicher Erfolg fürs Team, das sich einmal mehr als verschworene Einheit präsentierte und ungefährdet den Sieg einfuhr. "Am Schluss bleibt die Tatsache," so Trainer Pannhorst, "dass wir Zuhause weiter ungeschlagen sind".
 

Friendly

Dänemark - Schottland

Optimierungsvariante mit Erfolg

Wegen der schlechten Wetterlage drohte das Spiel, wie zuvor auch bei anderen Begnungen, abgesagt zu werden. Schiri Alberto aus Spanien, bestätigte jedoch, einige Stunden vor Anpfiff, den gut bespielbaren Rasen im Esbjerger Idraetspark. Teamchef Vogelauer nutzte diese Gelegenheit um einige taktische und personelle Tests durchzuführen. Der für Osterhof eingewechselte Bernd Timmermann, brachte die Platzherren nach zwanzig Minuten mit einem Lupfer über den Schottischen Torwart Jähnig, in Front. Im Mittelfeld verzauberten die Debütanten Christoph Mechenich und Manfred Ahlborn die 9 473 Zuschauer mit ihrem grandiosen Doppelpassspiel. In der 65. Minute wurden die beiden dann auch für ihre Bemühungen belohnt, als Ahlborn den Ball aus halbrechter Position zum 2:0 Siegtreffer ins Schottentor lenkte. Alles in allem war es ein hochklassiges Spitzenspiel, dass durch geschicktes taktieren und kämpferischen Einsatz schlußendlich zum Erfolg führte.

Uwe Welskopf

Kleiner Dämpfer für Dänemark

18.04.02 - Schweden – Dänemark: Kleiner Dämpfer für Dänemark

Nach den Erfolgen in den vergangenen Wochen dämpfte das 1:1 [0:0] -Unentschieden gegen Schweden die verfrühten Aufstiegsfeten. Ein rauschender Fußballnachmittag war es wahrlich nicht. Prickelnde Torszenen blieben Mangelware, Sicherheit stand oben an. Die Dynamites hatten zwar mehr Spielanteile und schienen auch spielerisch gereifter, Schweden aber blieb durch Konter stets gefährlich. So konnten die 3. 000 mitgereisten Dänen, erst in der 65. Minute, ein Tor durch Mark Winkler bejubeln, der nach einem Sololauf, aus 30 Metern einfach ´drauf hielt und unhaltbar für den Torwart der Schweden direkt im „Winkel“ einschlug. Gleich sieben Minuten später köpfte Ponzel  nach einem Eckball zum Ausgleich für die Gastgeber ein.
 

Tschechien – Dänemark: Auswärtspunkt hält Dänen auf Tabellenplatz

Dank des mit 0:0 beim viertplazierten Tschechen hart erkämpften Auswärtspunktes, behielten die Dänen ihren zweiten Ligaplatz. Auch wenn ein torloses Gekicke nie schön anzusehen ist, hat es doch nur einen Zweck, Punkt stehlen, festbeißen und weiterkommen.
So blieb die einzig nennenswerte Aktion des Spiels dann auch der Erlösungsabpfiff des Schiedsrichters pünktlich in der 90. Minute.

Uwe Welskopf