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| Tracia-Corten
erstklassig
16.05.02 - 2.Liga: TRACIA-CORTEN ERSTKLASSIG/SCHWERE KRAWALLE
IN TIRASPOL
Mit einem 1:1 Unentschieden machte Tracia- Corten Taraclia am 33.Spieltag
im Spiel gegen Start Albota de Jos den Aufstieg perfekt. In einem packenden
Spiel, in dem es auch für Start Albota noch um den Aufstieg ging,
schenkten sich beide Teams nichts. Dem Team von Jan- Philipp Thomas war
jedoch die Anspannung deutlich anzumerken und man war froh, als der Schiedsrichter
um 17.18Uhr endlich abpfiff. Dann nur noch grenzenloser Jubel und eine
Orgie in Blau- Weiß. Zahlreiche Fans stürmten den Platz und
feierten ihre Helden. Nach nur einem Jahr der Zweitklassigkeit hat Tracia-
Corten den Wiederaufstieg geschafft. Einziger Wehrmutstropfen: Trainer
Jan Philipp Thomas wird den Verein wohl verlassen. Wohin sein Weg führen
wird ist noch unklar. Im Gespräch sind Tiligul Tiraspol und ein Verein
aus Balti.
Den sichergeglaubten Aufstieg verpasst hat dagegen der FC Sheriff.
Nach der 1:3 Heimschlappe gegen Migdal Carahasani kam es am 34.Spieltag
zu unschönen Szenen in Tiraspol. Dabei wurden die Fans der Gäste
durch die Strassen gejagt, Autos angezündet, Geschäfte geplündert
und zahlreiche Polizisten verletzt. Auch für den heutigen Abend wird
wieder mit schweren Krawallen gerechnet. Bereits am vorletzen Spieltag
ist durch die mitgereisten Sheriff-Fans ein hoher Sachschaden im Stadion
des FC Zimbru entstanden. Nachdem der Schiedsrichter in der Nachspielzeit
einen zweifelhaften Elfmeter für die Gastgeber gab, wurden Zäune
niedergerissen und das Ordnungspersonal attackiert. Die sichtlich angetrunkenen
Sheriff- Fans steckten Imbissbuden an und zerstörten die sanitären
Einrichtungen im Stadion. Zimbru- Trainer Stephan Mückel: "So ein
geballtes Aggressionspotential habe ich noch nie erlebt. Die waren wie
Tiere. Zeitweise hatte ich Angst um mein Leben. Mein großer Dank
geht an die Polizei und das Ordnungspersonal." Auch Wolfgang Mückel,
Trainer von Migdal war entsetzt: "Unglaublich, was hier abging. Wir werden
den Kontrollausschuss des MFV einschalten und rechtliche Schritte von unserer
Rechtsabteilung prüfen lassen. Unter diesen Umständen werde ich
hier nie wieder spielen." Informationen der "Moldauer Allgemeine Zeitung"
hat der Moldawische Fußball Verband bereits selbstständig die
Ermittlungen aufgenommen.
Riesen-Erleichterung bei Universitatea Comrat. Obwohl man aus den letzten
beiden Spielen nur noch einen Zähler holen konnte, ist man nochmals
mit einem blauen Auge davongekommen.
Auch beim FC Corten, wo man gar keinen Punkt mehr einfahren konnte,
ist man froh diese Saison in der 2.Liga beenden zu können. Coach Glembotzki:"
Puh, das war verdammt knapp. Zum Glück gab es noch Mannschaften die
schlechter waren. Wir müssen diese Saison schnell abhaken und uns
auf die nächste Spielzeit konzentrieren."
Die schlechteren Mannschaften heißen FC Chitcani, Cimentul Ribnita,
Victoria Cahul und FC Raut Orhei. Ob alle Trainer bei ihren Vereinen bleiben
und den sofortigen Wiederaufstieg versuchen, ist ungewiss. Auch in der
3.Liga ist die Konkurrenz inzwischen sehr groß.
3.Liga: SPERANTA NISPORENI SCHAFFT DEN WIEDERAUFSTIEG
In einer starken 3.Liga ist es Sebastian Nier gelungen, seinen Verein
wieder in den bezahlten Fußball zurückzuführen. Während
Speranta Nisporeni ebenso wie Dinamo- Stimold Bender, das allerdings erst
seit zwei Spielen einen neuen Trainer hat, den Aufstieg feiern kann, ist
mit Dacia Chisinau ein anderer Absteiger aus der vergangenen Saison gänzlich
in der Versenkung verschwunden. Zulange hat die Vereinsführung den
Niedergang des Traditionsclubs mit angesehen und erst am 21.Spieltag mit
Stefan Mötzing einen neuen Trainer eingestellt. ULIM Chisinau (3.)
und der FC Braviceni(4.) sind die Überraschungsteams der Liga. Wenn
es den beiden Trainern gelingen sollte, ihre Teams mit erfahreneren Spielern
zu verstärken, können beide auch im nächsten Jahr um den
Aufstieg mitspielen. Während UTM Codru eine unbekannte Größe
bleibt, muss mit Intersport Chisinau fest gerechnet werden. Das bestätigte
uns auch FCM Ungheni- Trainer Torsten Jastrow, der sich im rumänischen
Fußball bestens auskennt: "Mit Frank Nieschalk hat Intersport einen
Top-Trainer verpflichtet. Bei Laminorul Roman in der 2.Liga spielte er
mit einer mittelprächtigen Mannschaft stets im oberen Tabellen-Drittel.
Der Aufstieg in der nächsten Saison dürfte eine reine Formsache
sein." Aber die Konkurrenz ist stark. Bei den Spielen von UT Chisinau wurden
zuletzt immer mal wieder Scouts des Moldawischen Fußball Verbandes
gesehen. Das könnte darauf hindeuten, dass der Verein bald den einen
oder anderen Nationalspieler stellen wird. Trainer Christoph Lüftl
beunruhigt das sehr: "Wenn wir im nächsten Jahr nicht aufsteigen,
werden wir die Spieler kaum halten können. Dann müssten wir wieder
ganz von vorne anfangen." Solche Sorgen hätte man bei Lokomotiva Balti
auch gerne. Dort steht Trainer Michael Berlin vor den Trümmern seiner
Vorgänger. Um an Geld für neue Spieler zu kommen, sucht der Verein
jetzt händeringend einen "Strategischen Partner" der bereit ist, Anteile
am Verein zu erwerben. Wird man nicht fündig, gehen wohl bald die
Lichter aus...
Aus Liga 3b steigen Cord Badiceni und Dumbrava Cojusna auf. Gratulation!
Vielleicht könnten sich die verbliebenen Trainer sich ja mit einem
Wechsel in
Liga 3a anfreunden, um die Liga zu komplettieren...
Maik Dietert |
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| Horror-Wochenende:
Moldawien in Trauer
09.05.02 - Was für ein Wochenende. Es sollte die Krönung
einer bisher super laufenden Saison werden! An diesem Wochenende sollten
die letzten Punkte geholt werden, um den Aufstieg in Liga 2 Perfekt zu
machen. Aber alles kam anders als man dachte:
Im Vorfeld der schweren Aufgaben sagten wir alle Friendlys ab. Auch
die Spiele im Nostalgie- Cup wurden verschoben. So blieben für dieses
Wochenende nur die vier Ligaspiele auf die wir uns voll konzentrieren sollten.
Albanien- Moldawien 4:1
Am Freitag Abend reisten wir nach Albanien. Als wir dort im Hafen von
Tirana ankamen, gab's die 1. Überraschung. Das Spiel wurde nach Lac.
verlegt. Nur warum sagte uns vorher keiner Bescheid? Mit Wut im Bauch über
diese unangekündigte Verlegung machten wir uns auf den Weg ins 150km
entfernte Lac. Kaum dort angekommen wurde das Spiel auch sofort angepfiffen.
Leider fehlte uns jegliche Unterstützung von den Rängen, da unserer
Fans vergeblich in Tirana auf uns warteten. Der lange Fußmarsch war
der Mannschaft anzumerken. In der 1. Halbzeit passierte rein gar nix. Nicht
eine Torchance konnten wir uns erarbeiten. Aber auch Albanien tat gar nix.
Es kam einen so vor, als ob sie mit dem einem Punkt gut leben konnten.
Nach der Halbzeit erhöhten wir das Tempo. Das schlug sich sofort
im Ergebnis wieder. Lars Werner (10. Saisontor) konnte in der 53. Minute
das 0:1
erzielen. In der 64. Minuten dann sogar die Chance für uns auf
0:2 zu erhöhen. Aber Hans- Peter versagten die Nerven und er vergab
die große Chance zum 0:2 vom Elfmeterpunkt. Mit dem sichergeglaubten
Punkte im Gepäck ließen wir es dann ein bissel ruhiger angehen.
Wir wollten uns für den langen Rückmarsch ausruhen. Teamchef
Maik wechselte auch komplett durch um auch mal den "2. Anzug" zu testen.
Nur was in der Schlussphase geschah, war unbegreiflich. Nach den 90.
Minuten zeigte der Schiri noch zwei Minuten Nachspielzeit an. Albanien
trat bis
dahin nicht einmal gefährlich vor unserem Tor auf. Teamchef Maik
packte schon die Tasche und war bereits auf dem Weg das "Stadion" zu verlassen,
ehe eine unbeabsichtigte Bogenlampe im Kasten landete. Unser Torwart war
ganz einfach Müde von der Hinreise und machte seit der Halbzeit ein
kleines Nickerchen. Erst diese Bogenlampe riss ihn aus sein Tiefschlaf.
Aber das war erst der Anfang vom Ende. Albanien wechselte Fozzy Gump ein.
Dieser Name war einigen Moldawien noch in Erinnerung. Einige überlegten
vorher sie den Namen kannten. Ehe ihnen die Erleuchtung kam, hatte er auch
schon zugeschlagen und sich auf der Stadiontafel verewigt. Nun versuchte
Moldawien alles um zumindest noch einen Punkt zu holen. Aber das man nicht
mit elf Mann stürmen sollte, ist hoffentlich jetzt auch jedem Moldawier
klar. Denn diese Dummheit bezahlten wir mit nochmals zwei Gegentreffern
und so hieß am Ende 4:1 für Albanien Nach 90. Minuten stand'
s 1:0 für Moldawien, nur dafür können wir uns nix mehr kaufen.
Moldawien- Malta 1:4
Im 2. Spiel gegen Malta wollten wir alles besser machen. Aber dies war
nicht so einfach. Vor ausverkaufter Hütte in Tiraspol waren nicht
nur wir
motiviert. Einige Tiraspoler die von den Albaner in die Irre geführt
wurden sind, konnten das Spiel gegen Malta aber leider nicht mitverfolgen,
da sie nach
Randalen ihn Tirana festgenommen wurden waren. So fand das Spiel vor
der Geisterkulisse von 1.243 Zuschauern statt. Normalerweise kommen zum
Training von Sheriff allein schon 2.000 Zuschauer... Auch gegen Malta
begann alles wie geschmiert. Nach 38. Minuten führten wir 1:0 durch
Stephan Mückel (10. Saisontor). Und auch hier bekamen wir einen Elfmeter
zugesprochen. Nachdem Hans- Peter gegen Albanien verschossen hatte, durfte
sich Peggy Dittrich dieses mal versuchen. Aber auch sie scheiterte am Torwart.
In der Halbzeit beruhigte Teamchef Maik sein Team erst mal. Nach der
Pause dann ein etwas komisches Bild. Waren es vor der Halbzeit noch elf
Malteser, waren es nach der Halbzeit ein Malteser der zehnmal geklont wurden
war. Ein Spieler sah nun wie der andere aus. Man sah, dass dies unser Team
leicht verunsicherte. Keiner wusste, wenn er zu decken hatte und so passierte,
was passieren musste, Malta kam zu Toren. Die zwanzig mitgereisten maltesischen
Fans jubelten. Nachdem 1:2 reichte es den moldawischen Fans und sie gingen
zu Hunderten auf die zwanzig Fans los. Seitdem war nix mehr von ihnen zu
hören...
Allerdings kann es auch gut möglich sein das dies vorerst das
letzte Länderspiel für Tiraspol war. Denn der Präsidentin
gefiel dies gar nicht. Typisch
Präsidentin, sie bremsten den Spaß immer dann, wenn's am
schönsten ist... Das Spiel endete übrigens 1:4. Wir können
uns bei den Maltesern bedanken, dass sie's bei den vier Toren belassen
hatten.
Russland- Moldawien 3:1
Das dritte Spiel führte uns ins kalte Russland. Und es war wie
immer, kalt und nix zu feiern. Mit 3:1 gingen wir unter (5. Niederlage
im 5. Spiel in
Russland). Den zwischenzeitigen Anschluss besorgte Frank zum 2:1.
Moldawien- Belgien 1:3
Im letzten Spiel des Trauerwochenende empfingen wir Belgien. Auch in
Otaci war nix für uns zu holen. Gegen überraschend starke Belgier
hagelte es eine 1:3 Schlappe. Den Ehrentreffer erzielte Jan. Was
bleibt uns anderes Übrig, als nach vorne zu schauen. In der Liga gibt
es die Endspiele gegen Nord- Irland (A) und Portugal. Wenn man Aufsteigen
will, müssen mindestens vier Punkte eingefahren werden. Im Nostalgie-
Cup muss unbedingt gegen Weißrussland gewonnen werden, damit man
noch theoretische Chancen auf das Halbfinale hat und bei Friedlys treffen
wir auf Island und Luxemburg.
Um die Torschützenkanone streiten sich am kommenden Wochenende
Stephan Mückel und Lars Werner die jeweils 10. Tore in der laufenden
Runde geschossen haben.
Stephan Mückel
2.Liga: HOCHSPANNUNG ZUM SAISONFINALE
Während bei Sensationsaufsteiger Favorit Albota de Sus die Planungen
für die 1.Liga schon auf Hochtouren laufen, werden nun auch bei Tracia-
Corten
Taraclia erste Gespräche mit möglichen Neuzugängen geführt.
Doch schon jetzt steht fest, dass Trainer Jan-Philipp Thomas im wesentlichen
auf die Mannschaft vertrauen wird, die den sofortigen Wiederaufstieg (fast)
perfekt gemacht hat. Dass zum sichern Aufstieg noch ein Punkt fehlt, stört
hier offenbar niemanden. Der dritte Aufsteiger steht dagegen noch
längst nicht fest. Beste Karten hat derzeit sicherlich der FC Sheriff
Tiraspol (3./52P.). Allerdings muss das Team noch zum FC Zimbru in die
Hauptstadt reisen und empfängt die Mannschaft von Migdal Carahasani,
die noch um den Klassenerhalt kämpft. Start Albota de Jos (4./49P.)
stehen ebenfalls noch zwei undankbare Aufgaben bevor. Zunächst muss
man bei Tracia- Corten Taraclia antreten, das für seine Aufstiegsfeier
im letzten Heimspiel der Saison noch einen Punkt benötigt. Dann kommt
mit Uni Comrat ebenfalls ein unangenehmer Gegner, dessen Klassenerhalt
noch nicht gesichert ist.
In Lauerstellung Spicul Falesti und Codru Calasari, die den Aufstieg
aus eigener Kraft jedoch nicht mehr schaffen können. Die Chancen des
FC Zimbru
selbst noch aufzusteigen, dürften eher theoretischer Natur sein.
Zumindest aber kann man sich noch als Stolperstein für den FC Sheriff
erweisen...
Als Absteiger in die 3.Liga stehen unterdessen neben den Traditionsclub
Victoria Cahul auch der FC Chitcani und Cimentul Ribnita fest. Beide Vereine
mussten zuletzt vier Niederlagen hintereinander hinnehmen. Ob Javier
Pouso und Romy Mantler auch weiterhin in ihren Vereinen als Trainer tätig
sein werden, ist ungewiss. Cimentul- Coach Pouso soll ein Angebot als Sportdirektor
bei Rosso Floreni (3.Liga) vorliegen. Romy Mantler ist als Trainerin bei
Aufstiegskandidat Dinamo- Stimold Bender (3.Liga) im Gespräch.
Der vierte Absteiger wird voraussichtlich erst am letzten Spieltag
feststehen. Zittern müssen noch Universitatea Comrat, für die
ein erneuter Abstieg
besonders tragisch wäre, der FC Corten, der FC Raut Orhei und
Migdal Carahasani.
Maik Dietert
Trainerwechsel bei TCT????
Es wird gemunkelt, dass wenn der Trainer von Tracia- Corten Taraclia
nach der Saison den Verein wechseln wird. Begründung: Er war im Uefa-
Cup und wurde hoch gelob...danach der Abstieg. Wenn jetzt der Aufstieg
klappt, werden die Fans ihm zu Füße liegen....
Angebote gibt es nicht oder sind nicht bekannt. J.-P. wird seine Entscheidung
wahrscheinlich nach der Saison fällen...
Jan- Philipp Thomas
SPEKTAKULAERER TRAINERWECHSEL
Wie die "Moldauer Allgemeine Zeitung" aus sicherer Quelle erfahren hat,
wird es nach der Saison einen spektakulären Trainerwechsel geben.
Unseren
Informationen zufolge wird Jan-Philipp Thomas nach Beendigung der Aufstiegsfeierlichkeiten
von Tracia- Corten Taraclia zu Tiligul Tiraspol wechseln. Im Gegenzug wird
der glücklose Nils Osterhof neuer Cheftrainer bei Tracia- Corten.
Die Vereinsführungen beider Vereine verweigerten bisher jegliche Stellungnahme...
Maik Dietert |
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| Revanche von
Israel geglückt
02.05.02 - An diesem Wochenende standen endlich wieder Ligaspiele
an. In Otaci empfingen wir die Litauer. Und das Spiel ging gleich gut los.
3. Minute Lars 1:0, 4. Minute Gegenzug 1:1. Danach beruhigte sich das Spiel
ein wenig, bis zur 17. Minute, als Stephan nach einem schönen Doppelpass
mit Jan- Philipp zum 2:1 traf. Danach schlief das Spiel ganz ein, bis zur
36. Minute als die Litauer sich nach einem brutalen Foul selbst dezimierten
und mit zehn Mann weiterspielen mussten. Zur Halbzeit war Teamchef Maik
voll und ganz zufrieden. Nach sofortigen wiederanpfiff wurde es sogar noch
besser. In der 47. Minute verwandelte Peggy einen Freistoss direkt zum
3:1. Das Spiel war gegessen. Moldawien beschränkte sich auf die Defensive
und lies Litauen machen. Diese erspielten sich auch nur noch eine nennenswerte
Chance, die in der 87. Minute auch zum Endstand von 3:2 für Moldawien
führt.
Für uns war es der sechste Heimsieg im sechsten Saisonheimspiel.
Was für eine Bilanz. Mit solch einer Bilanz kann man nur Aufsteigen.
Im Auswärtsspiel mussten wir ins schöne Ungarn reisen. Beim
Tabellenvorletzten Ungarn sollte mindestens ein Punkt her, damit man Tabellenführer
bleibt.
Moldawien bekam das Spiel auch sofort in die Hand und erspielte sich
zahlreiche Torchancen. In der 24. Minute besorgte Frank nach einer schönen
Einzelleistung die 1:0 Führung. Wir spielten weiter nach vorne
und lies Ungarn keine Chance. Zur Halbzeit führten wir eindrucksvoll
mit 1:0. In der 57. Minute wurde es sogar noch besser, als Peggy das 2:0
besorgen konnte. Alle dachten das war's, wäre da nicht der erneute
Schlendrian gewesen. Denn Moldawien machte nun alles Falsch, was sie zuvor
eine Stunde lang richtig gemacht hatten. Sie ließen Ungarn Großchancen
in Hülle und Fülle zu. In der 79. und 82. Minute drehte Ungarn
das Spiel und kamen verdient zum Unentschieden. Das Ungarn das Spiel nicht
noch ganz drehte, war nur der guten Leistung des Torwarts zu verdanken.
Auf der anschließenden Pressekonferenz wurde der sonst so ruhige
Teamchef Fuchsteufelswild und drohte den Spielern Straftraining an.
Den plötzlichen Leistungseinbruch konnte er sich auch nicht erklären.
Moldawien führt trotzdem die Tabelle an. Punktgleich auf den zweiten
Platz die Russen, dritter ist mit drei Punkten Rückstand Albanien.
Auf den ersten
nicht Aufstiegsplatz haben wir immer noch sechs Punkte Vorsprung! Leider
verspielten wir aber gegen die Ungarn eine noch bessere Ausgangsbilanz.
Im Nostalgie- Cup bat man in Kiew Israel zum Tanz. Mit dem 4:3 Erfolg
von vor eine Woche, waren wir ja gut für das Spiel vorbereitet. Von
Anpfiff an
spielte aber Europameister Israel eine Klasse besser, als zur Vorwoche.
Nach 4. Minuten das 1:0 für Israel. Zwar konnte Stephan das Spiel
in der 24. Minute wieder ausgleichen, aber eine Unachtbarkeit in der Hintermannschaft,
bestrafte Israel prompt in der 26. Minute. Als dann kurz vor dem Pausenpfiff
auch noch das 3:1 fiel, schien der Käse gegessen. Israel ist in den
wichtigen Spiel einfach eine Nummer zu groß. Dies stellte auch Teamchef
Maik fest.
In der 2. Halbzeit versuchte Israel das Spiel nach Hause zu schaukeln.
Dies klappte auch bis zur 74. Minute ehe Torsten (Vorlage Robert) den 2:3
Anschlusstreffer erzielte. Moldawien erspielte sich aber in der Folgezeit
keine nennenswerte Chance mehr und so blieb es am Ende bei der unglücklichen
2:3 Niederlage!!! Israel reichte eine sehr gute Halbzeit zum verdienten
und sicheren Sieg.
Das Ziel Halbfinale ist mit dieser Niederlage in weite Ferne gerückt.
Israel führt die Tabelle souverän mit 6 Punkten. Schottland konnte
sich knapp mit
2:1 gegen Weißrussland durchsetzen und ist mit 4 Punkten auf
Platz 2. Moldawien folgt mit einem Punkt und Letzter ist Weißrussland
mit 0 Punkten. Moldawien hat durch diese Konstellation nur noch Chancen,
wenn wir unser Spiel gegen die punktlosen Weißrussen gewinnen und
die bereits für Halbfinale qualifizierten Israelis die Schotten besiegen
können.
In den beiden Friendlys gibt es erfreuliches zu berichten. Daheim gegen
die Niederlande siegten wir mit 4:3 durch Toren von Frank, Nils (Vorarbeit
Sven),
Stephan und Matze. Allerdings verspielten wir auch hier fast eine 4:0
Führung. Im zweiten Friendly spielten wir gegen die Schweden 2:2 Unentschieden.
Die Tore hierfür besorgten Sven (Vorarbeit Robert) und Maik.
In der nächsten Woche wird's in Sachen Aufstieg ernst. Es warten
vier schwere Ligaspiele auf uns. Daheim treffen wir auf Malta und Belgien
und reisen
müssen wir nach Russland und Albanien. Besonders bei Gastauftritt
im Spitzenspiel in Russland sollte sich der Teamchef etwas einfallen lassen.
Die bisherige Bilanz bei den Russen ist mehr als schlecht. In vier Spielen
kassierten wir vier Niederlagen. Allerdings sieht die jüngste Bilanz
gegen die Russen etwas erfreulicher aus. Aus den letzten drei Spielen (zwei
Heim, eins auf neutralen Boden) gewann man zwei und holte ein Unentschieden.
Also wir dürfen gespannt sein...
Stephan Mückel
2.Liga: KEINE ENTSCHEIDUNG AN DER SPITZE
Dem FC Zimbru Chisinau ist es nicht gelungen, eine Entscheidung im Kampf
um den Aufstieg in die 1.Liga herbeizuführen. Am 28. Spieltag musste
man sogar eine bittere 1:0 Heimniederlage gegen den Abstiegskandidaten
FC Chitcani (17.) hinnehmen. Trainer Mückel verbittert: "Das haben
wir uns alles etwas anders vorgestellt. An den vergangenen vier Spieltagen
wurde eine große Chance vertan, uns entscheidend von der Konkurrenz
abzusetzen, zumal die anderen sich gegenseitig die Punkte genommen haben."
Nun stehen für Zimbru mit Spicul Falesti (hat Chancen, selbst noch
aufzusteigen), Universitatea Comrat (kämpft um den Klassenerhalt)
und Cimentul Ribnita gleich drei schwere Auswärtsspiele auf dem Programm.
Am 30. Spieltag empfängt man den Aufstiegskonkurrenten und derzeitigen
Tabellenzweiten Tracia- Corten Taraclia. Vor den Final-Begegnungen gegen
den FC Sheriff Tiraspol und beim Lokalrivalen Moldowa- Gaz könnte
die Mannschaft von Trainer Mueckel den Aufstieg schon verspielt haben...
Aufstiegs-Rivale Sheriff Tiraspol, das nun gemeinsam mit Start Albota
de Jos den dritten Tabellenplatz belegt, hat die schweren Aufgaben in der
Liga
hervorragend gemeistert und mit einem 4:0 Heimerfolg über Tracia-Corten
Taraclia eindrucksvoll seine Ambitionen untermauert. Nun warten in drei
Heimspielen lösbare Aufgaben auf Coach Dietert und sein Team.
Bei Moldova-Gaz ist nach den jüngsten Erfolgen endlich wieder
Ruhe eingekehrt. Mit derzeit 38 Punkten wird man mit dem Abstieg nichts
mehr zu tun haben. Fest steht nun auch, dass man trotz der zuletzt immer
massiver werdenden Fanproteste, auch weiterhin mit Trainer Lars Werner
zusammenarbeiten wird. Wie die Vereinsführung mitteilte, wird der
Etat für die kommende Saison erheblich aufgestockt, so dass die Mannschaft
gezielt verstaerkt werden kann. In der folgenden Spielzeit will man bereits
im oberen Tabellendrittel mitmischen und spätestens in der übernächsten
Saison soll der Verein wieder erstklassig sein. Trotz allem, scheint der
Vereinsführung von Moldova- Gaz der Humor nicht verloren gegangen
zu sein...
Bei Universitatea Comrat scheint die Vertragsverlängerung mit
Trainer Matze Noack die Mannschaft nicht sonderlich beflügelt zu haben.
Zwar konnte man gegen den Abstiegsaspiranten FC Chitcani einen 3:1 Heimerfolg
verbuchen und Tracia- Corten ein 2:2 abtrotzen, um das Abstiegsgespenst
endgültig zu vertreiben, wird man besonders in den Auswärtsspielen
noch deutlich zulegen müssen. Die Konkurrenz schläft nicht und
es ist nur ein mageres Pünktchen, das Comrat noch von einem Abstiegsplatz
trennt...
3.Liga: SPERANTA NISPURENI VOR COMEBACK!
Nur ein Jahr nach dem Abstieg in die 3.Liga, wird Speranta Nisporeni
wieder in den bezahlten Fußball zurückkehren. Sechs Spieltage
vor Saisonende hat das Team von Trainer Sebastian Nier 54 Punkte eingefahren
und verfügt somit über einen Acht-Punkte-Vorsprung auf Rang 3.
Das sollte eigentlich reichen. Auch in Braviceni hofft man, den Aufstieg
zu schaffen. Dort scheint man mit Stefan Kleinert, den man aus Belgien
geholt hat, einen wahren Glücksgriff getan zu haben. Weitere Aufstiegskandidaten:
Dinamo- Stimold Bender und UTM Codru, das kürzlich die Verpflichtung
von Stefanie Dörr bekannt gab. Bei Attila Ungheni zog sich Trainer
Michael Heigl den Unmut der Fans zu, als er Publikumsliebling Sergej Effenbergulski
auf die Tribüne verbannte. Der Coach, der sich schon in Bulgarien
und der Schweiz einen Ruf als kompromissloser Schleifer gemacht hatte:
"Wer nicht mitzieht - fliegt." Effenbergulski soll schlecht trainiert haben...
Bei UT Chisinau versucht man nun, mit Christoph Lüftl sein Image
als "Graue Maus" loszuwerden. Ob dies allerdings mit einem Trainer gelingt,
der sein
Können bisher noch nicht unter Beweis gestellt hat, ist fraglich.
Ein anderer Hauptstadt-Club macht es da besser. Dacia Chisinau hat mit
Stefan Mötzing einen Trainer verpflichtet, der bereits in Israel gezeigt
hat, was er kann. Vielleicht kann er den Traditionsverein aus Chisinau
wieder nach oben führen.
Eine Topverpflichtung hat auch Intersport Chisinau getätigt. Mit
Frank Nieschalk hat man einen Trainer geholt, der auf sechs erfolgreiche
Jahre bei
Laminorul Roman in Rumäniens 2. Liga zurückblicken kann.
Damit gehört Intersport zweifellos zu den heißesten Anwärtern
auf den Aufstieg in der kommenden Saison.
In Balti werden die Fans wohl auch künftig nur Derbys zwischen
Roma und Olimpia zu sehen bekommen. Lokomotiv spielt auch weiterhin keine
Rolle. Mit Michael Berlin hat man in der laufenden Saison gerade den fünften
Trainer verpflichtet. Kaum anzunehmen, dass er mehr aus der Mannschaft
herausholen kann, als seine gescheiterten Vorgänger...
Maik Dietert
3.LIGA - UT Chisinau sorgt für frischen Wind
UT Chisinau ist auf dem besten Weg, das Image der Grauen Maus abzulegen.
Seit dem Amtsantritt von Trainer Christoph Lüftl nach dem 20. Spieltag
konnte man vier Siege und zwei Unentschieden einfahren, nur zwei Mal ging
man als Verlierer vom Platz. In der Tabelle dieser acht Spieltage liegt
UT Chisinau auf dem zweiten Rang!
In dieser Saison ist der Aufstieg zwar außer Reichweite, für
die nächste Spielzeit hat man sich bei den Hauptstädtern aber
Großes vorgenommen. Wie gut die neu formierte Mannschaft wirklich
ist, wird sich aber bereits am Wochenende zeigen, wenn es gegen die Top
4 der Liga geht - eine Nagelprobe für Lüftl und seine Fohlen.
Dass noch nicht alles Gold ist, was glänzt, zeigte sich am 28.
Spieltag bei der unnötigen 2:3-Niederlage beim Abstiegskandidaten
PC Sarata- Galbena. "Die Jungs sind nun richtig heiß darauf, sich
gegen die Spitzenmannschaften zu rehabilitieren", kündigte Lüftl
an.
Christoph Lüftl
Pokal: HS Hancesti und ST Chitcani vor dem ersten Titelgewinn?
Beide Erstligisten konnten sich eindrucksvoll für das moldawische
Pokalfinale bewerben. Hancesti setzte sich souverän gegen Ligakonkurrent
Basarabeasca mit 3:1 durch. Mit dem gleiche Ergebnis schlug Chitcani vor
ausverkaufter Hütte 2. Ligist Codru. Für beide Teams ist es das
erste Pokalfinale.
Stephan Mückel
MCC: OBERLOOSER- POKAL AN UNGHENI ÜBERGEBEN
Im Rahmen eines Freundschaftsspiels wurde am vergangenen Wochenende
in Tiraspol der MCC- Oberlooser- Pokal an den FCM Ungheni übergeben.
Im Vorfeld der Partie gab es einige Unstimmigkeiten, weil die Vereinsführung
des FC Sheriff Tiraspol darauf bestand, die umstrittene Vereinshymne inklusive
der Strophe "Kommst Du aus Ungheni, kommst Du eigentlich aus Rumänien"
zu spielen. Auf Wunsch von Sheriff- Coach Dietert wurde dann jedoch darauf
verzichtet: "Wir spielen deshalb ja keinen schlechteren Fußball",
so der Trainer vor der Begegnung. Und tatsächlich bekamen die 10500
Zuschauer in der Holstenarena von Tiraspol ein tolles Spiel geboten, das
die Gastgeber nach einem offenen Schlagabtausch mit 2:0 durch Tore Ustinov
(43.) und Lebed (68.) fuer sich entscheiden konnten. Ungheni's Präsident
Grimjan Grumlig war nach dem Spiel reichlich angefressen und boykottierte
die anschließende Pokalübergabe. Stattdessen musste Trainer
Jastrow den Pokal entgegen nehmen. Dieser war sichtlich beeindruckt von
der Leistung des Tabellenvierten der 2.Liga:"Sheriff hat eine tolle Mannschaft.
Ich bin davon überzeugt, dass man mit dieser Truppe den Aufstieg packen
wird und freue mich schon auf ein Wiedersehen in der 1.Liga." Auch die
Gastgeber geizten nicht mit Komplimenten: "Das war mit Abstand der stärkste
Erstligist, der sich hier präsentiert hat. Ich glaube, wir werden
mit dem FCM Ungheni auch im nächsten Jahr wieder einen starken Europapokalvertreter
stellen", so
der Sportchef des FC Sheriff. Bei soviel Lobhudelei konnte man den
eigentlichen Anlass des Spiels fast vergessen. Und es ist ja nun wirklich
wenig
schmeichelhaft, als schlechteste Mannschaft des MCC-Wettbewerbes geehrt
zu werden. Während man in Tiraspol sicherlich froh sein wird diesen
Pokal endlich losgeworden zu sein, geht der Ärger für Ungheni
erst richtig los. Denn erstmalig muss der Oberlooser für sämtliche
Feiern des Verbandes aufkommen. Und zu feiern gibt es viel...
Maik Dietert |
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| Moldawien
fertigt Israel ab / Teamchef in Notlage
25.04.02 - Was für ein Chaoswochenende geht zu Ende!! Die
UEFA sagte am Freitag Abend überraschend alle Ligaspiele für
dieses Wochenende ab, mit der Begründung des schlechten Wetters. Man
wolle alle Spiele gleichzeitig stattfinden lassen. Wenn über 20% Spiele
nicht stattfinden können, wir ein Spieltag verlegt, heißt es
in den offiziellen UEFA- Statuten.
In Portugal herrschten am Freitag eisige Temperaturen um die -20°C.
Überflüssig zu erwähnen, dass dies für diese Region
in dieser Jahreszeit viel zu kalt sei. Über Nordeuropa setzte sich
ein dichter Nebel, der sich über das gesamte Wochenende hinweg nicht
lichten wollte und im südlichen Europa gab es monsunartige Regenfälle,
die ganze Dörfer von der Außenwelt abschnitten. In Moldawien
wurde aber trotzdem gespielt. Bei angenehmen 15°C und strahlenden Sonnenschein
bestritt Moldawien ohne die Ligaspiele vier Freundschaftsspiele.
Man lud sich Italien, Israel und die Tschechen ein und besuchte Ungarn
am Balaton, wo es leicht nieselte. Ungarn und Israel galten als Härtetests
für die nächsten Wochen. Ungarn und Litauen wären unter
normalen Umständen die Ligagegner an diesem Wochenende gewesen und
Israel hätte im Nostalgie- Cup (der ebenfalls ins Wasser fiel) gegen
uns spielen müssen. So aber machte man Friendlys draus und bewies
der UEFA, dass hier gespielt hätte werden können.
Aber das war nicht das Einzige, was an diesem Wochenende schief ging.
Als am Freitag Abend die Nachricht der abgesagten Ligaspiele in Tiraspol
ankam, kam der Teamchef auf die Idee ein gemütliches Wochenende mit
seinem neuen besten Freunden zu verbringen. Statt mal bei seiner rechten
Hand oder der Präsidentin in Chisinau nach zufragen, ob vielleicht
nicht doch noch was geplant sei, setzte er sich mit seinem neuen besten
Freund aus Ungheni in ein Flugzeug und flog in ein kleines Schifferdorf
Nahe Berlin. Dort stieg am Freitag spät abends ein stadtinternes Derby.
Nachdem das Spiel aus war, und sie ihren gewonnen Wetteinsatz abholten
(die Mannschaft, die sie anfeuerten, hatte gewonnen) , schlenderten sie
über die Rote Meile und versoffen ihr gewonnenes Geld. Im nachhinein
berichte Torsten, dass sich Maik überraschenderweise dort sehr gut
auskannte...
Seit dem gibt es unbestätigte Gerüchte, dass er den Job als
Teamchef aufgeben will und Trainer der unterliegenden Mannschaft aus "St.
Pauli"
werden will. Er sei zumindest bei der Vereinsführung im Gespräch,
hieß es heut in der deutschen Presse. Auf alle Fälle tauchte
der Teamchef am Samstag Nachmittag in Moldawien wieder auf. Allerdings
war er immer noch nicht zurechnungsfähig und redete nur wirres Zeug
(siehe Forum)!
In der Zwischenzeit waren aber bereits zwei Friendlys gespielt. Und
der Teamchef bekam davon gar nix mit. Die Präsidentin reagierte sofort
darauf und
beriefe eine Pressekonferenz ein, in dem sie mitteilte: "Dieser Vorfall
wird intern gelöst. Bei einem Wiederholungsfall wird Maik Dietert
auf alle Fälle kein
Teamchef in Moldawien mehr sein! Die Sauftouren unseres Teamchefs habe
ich langsam satt!!! " Harte Worte einer sonst seriös wirkenden Präsidentin.
Das hätte sich der Teamchef nicht träumen lassen, das ein
fröhlicher Ausflug mal so endet. Aber das schlimmste an diesem Wochenende,
war aber, dass er am Sonntag Abend eigentlich zum "Kaninchen- Züchter
des Jahres" geehrt werden sollte. Aber nachdem die Jury wind von dem Vorfall
in Hamburg mitbekam, änderten sie ihr Urteil. Über die verpassten
Spiele des Teamchefs gegen Ungarn und Tschechen gibt es nicht viel zu berichten.
Bei schönem Frühlingswetter in Tighina spielten wir gegen die
Tschechen Unentschieden.
Die einzigen nennenswerte Aktionen aus moldawischer Sicht war die zwischenzeitige
1:0 Führung durch Hans und der verschossene Elfer von Robert. Hätte
Maik diesen Strafstoss gesehen, würde er Robert nie wieder einen schießen
lassen. Aber so...
In Ungarn war da schon ein bissel mehr los. Der Interims- Coach stellte
das Team hervorragend ein. Nur am Anfang stockte es noch ein bissel. Nach
4.
Minuten gingen die Ungarn überraschend mit 1:0 in Führung.
Aber Stephan konnte nach einer Viertelstunde das Spiel ausgeglichen gestalten.
Moldawien bestimmte dann das Spiel und kam zu zahlreichen Chancen. Zum
Ende hin wurde das Spiel immer besser und auch die Ungarn hatten auf einmal
Chancen zum Sieg. In der 90. Minute gingen sie erneut mit 2:1 in Führung,
eher Frank in der dritten Minute der Nachspielzeit den völlig verdienten
Ausgleich schoss. Damit kann man mit der Generalprobe für das in der
nächsten Woche stattfindende Ligaspiel zufrieden sein. Nach dem Spiel
sagte der Interims- Coach: "Hätten wir die Chancen besser genutzt,
wäre mehr drin gewesen. Ich könnte mich hier an den Job als Teamchef
der moldawischen Mannschaft gewöhnen!!!"
Aber was die Mannschaft im Stande ist zu leisten, wenn der Coach dabei
ist, sah man in den beiden anderen Spielen. In der Schüssel zu Chisinau
empfingen wir die Italienische Mannschaft. Das Spiel musste leider etwa
zwei Stunden später anfangen, da die Italiener mit dem Bus anreisen
mussten, da wegen den starken Regenfällen kein Flugzeug aus Italien
flog. Mit leicht übermüdeten Italienern begann das Spiel. Schon
in den ersten Aktionen sah man, das einige nicht ganz auf der Höhe
waren. Sie ließen uns zaubern und luden uns zum Tore schießen
ein. Und dies gelang uns nach bereits 3. Minuten durch einen schönen
Spannschuss aus 18 Metern durch unsere Nummer 11 Lars!
Aber danach haperte unsere Tormaschine mal wieder. Wie in den letzten
Spielen auch schon, vergeigten wir mehrere 100%. Und dies rächte sich.
In der 25. Minute schossen die Italiener mit ihrer aller ersten Chance
den 1:1 Ausgleich. Doch der wurde in der 32. Minute durch die erneute Führung
durch Jan- Philipp (Vorarbeit Sven) revidiert. Nach der Pause wurde die
Partie schwächer und es ergaben sich nur noch vereinzelt Chancen.
Am Ende blieb es beim verdienten 2:1 Heimerfolg. Teamchef Maik war mit
der Vorstellung voll und ganz zufrieden. Der Höhepunkt kam aber erst
noch. Vor ausverkaufter Hütte (32.000 Zuschauer) in Comrat stieg das
Duell mit dem amtierenden Europameister Israel. Und es entwickelte sich
ein tolles Spiel:
7. Minute 0:1 Israel
12. Minute 0:2 war's das schon?
20. Minute 1:2 Matze- der Anschluss
Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel!
54. Minute 1:3 die Entscheidung??
70. Minute 2:3 Stephan (Vorarbeit: Peggy), die Aufholjagd kann beginnen
82. Minute 3:3 Robert Ausgleich!!!
90. Minute 4:3 Torsten macht den für nicht mehr geglaubten Sieg
perfekt!!!
Was für ein Spiel. Alle Spieler, Funktionäre und Zuschauer
im Stadion und an den Bildschirmen (Mol 1 übertrug live) werden dieses
Spiel nicht so leicht
vergessen können. Wenn die Mannschaft in der Lage ist solche Granaten
wie Israel und Italien in die Schranken zu weisen, dann sollte der Aufstieg
mit links zu schaffen sein.
Nächste Woche wartet in de Liga Ungarn (A) und Litauen (H). Im
Nostalgie-Cup wird's ernst. Wir müssen erneut beweisen, das wir Israel
auch zum dritten Mal schlagen können und zu den Friendlys bitten wir
Niederlande und Schweden zum Tanz.
Stephan Mückel
2.Liga: FC Zimbru - Gewinner der Spieltage 25-28?
In der 2.Liga gab es an den vergangenen vier Spieltagen kaum nennenswerte
Veränderungen. Daher wollen wir einen Blick auf die bevorstehenden
Spiele
werfen... An der Tabellenspitze dürfte Favorit Albota de Sus als
Aufsteiger feststehen. Eine gute Ausgangssituation könnte sich nun
auch die Fahrstuhlmannschaft von Stephan Mückel schaffen. Während
der FC Zimbru (3.) in den kommenden Begegnungen vor "lösbaren Aufgaben"
steht, wird die Konkurrenz wohl Federn lassen müssen. So stehen bei
Tracia Corten Taraclia (2.) in vier Wochen gleich drei Auswärtsspiele
auf dem Programm - und genau das ist der Schwachpunkt des Teams von J.
P. Thomas...
Start Albota de Jos (4.) bekommt es am 25.Spieltag mit dem Tabellenführer
zu tun, zu dem auch noch der FC Sheriff Tiraspol muss. Der wiederum hat
auch noch das Vergnügen, sich mit dem derzeitigen Tabellenzweiten
auseinandersetzen zu müssen...
Es spricht also vieles dafür, dass der FC Zimbru am 28.Spieltag
als der große Gewinner dasteht. Trainer Mückel: "Wenn alles
gut läuft, werden wir die
Tabellenführung übernehmen. Und es wird alles gut laufen!"
Gut laufen tut es auch für Matze Noack. Ihm ist es gelungen sich
mit Universitatea Comrat etwas aus der Abstiegszone zu entfernen, weshalb
man hier wohl nun bereit ist dem Trainer, unabhängig von der Endplatzierung,
einen neuen Vertrag anzubieten. Damit dürften alle Spekulationen um
einen möglichen Wechsel zu Moldova- Gaz (14.) beendet sein. Dort steht
Lars Werner weiterhin in der Kritik. Zuletzt gab es in der Hauptstadt sogar
Morddrohungen gegen den Trainer. Nach einem Brandanschlag auf seine Datscha
wird der Trainer ständig von ehemaligen KGB-Mitarbeitern geschützt.
Ein Verein am Abgrund...
Maik Dietert
Pressebericht des FCM Ungheni
Am letzten WE fanden in unserem geliebten Stadion 2 wichtige Freundschaftsspiele
statt.
Am Samstag besuchte uns der FC Zimbru. Dieses sogenannte Topteam der
zweiten Liga wurde klar und deutlich mit 4:2 besiegt, womit wieder mal
bewiesen wurde, dass diese "Fahrstuhlmannschaft" nicht das Zeug für
Liga1 hat. Gegen 22.00 Uhr verließ der FC still und heimlich das
Stadion und nahm auch nicht am geplanten Empfang teil. Dies verärgerte
unseren Präsidenten Grimjan Grumlig so sehr, dass er wütend einen
Maßkrug nach dem davoneilenden Mannschaftsbus des FC warf und zufällig
die Heckscheibe erwischte.10 Spieler des FCM mussten ihren Präsi festhalten,
sonst wäre er wohl noch dem Bus hinterher gelaufen und womöglich
wäre noch Schlimmeres passiert.
Am Sonntag(gegen 8.00 Uhr) kam dann der "Panzerwagen" von Constructorul
samt Mannschaft+ Trainerin und Präsidentin des MFV zum vakanten
Freundschaftsspiel. Eigentlicher Spielbeginn war für 15.00 Uhr
verabredet. Die Trainerin von Constructorul wollte einen sofortigen Spielbeginn
für 10.00 Uhr festsetzen und drohte bei einer Absage des FCM mit einer
sofortigen Rückreise ihrer Mannschaft. Grimjan Grumlig war sich der
Brisanz dieses Geschehens voll bewusst und stimmte zähneknirschend
dieser Forderung zu. Über Radio Ungheni wurde der neue Spieltermin
noch bekannt gegeben und es kamen noch 17459 Zuschauer, welche das Team
von Constructorul die ganze Spielzeit gnadenlos auspfiffen. Die 23 mitgereisten
Fans aus der Hauptstadt verließen 25 min. das Stadion und wurden
nicht wieder gesehen. Nein, einer ist geblieben
und der hing immer am Zaun und schrie wie wild "Peggy, Peggy". Laut
unbestätigten Meldungen soll es sich dabei um den Trainer aus Zimbru
gehandelt haben. Leider war er nicht zu erkennen da er sich vermummt
hatte. Aber unsere Freunde von der MAZ haben ja Fotos gemacht und wollen
diese auch bald veröffentlichen.
Da der FCM Ungheni seit 7.30 Uhr trainierte und so natürlich nicht
im Vollbesitz seiner Kräfte war, ging dieses Spiel mit 0:1 verloren.
Auch diese
Mannschaft verschwand sofort nach dem Spiel. Alles weitere bedarf keiner
Worte mehr.
gez. Grimjan Grumlig
Torsten Jastrow
Pressebericht des Präsidiums von Zimbru
Benefizspiel in Ungheni
Am Wochenende fand ein Benefizspiel zugunsten der Betroffen des Erdbebens
in der Region Ungheni statt. Der FCM bat uns zu kommen. Da wir zu solchen
Sachen nicht nein sagen konnten, folgten wir der freundlichen Einladung.
Vor Ort konnten wir uns erst ein Bild von der Katastrophe machen. Die halbe
Stadt wurde zerstört. Es wird Jahre dauern um die Stadt wieder so
herzurichten, wie sie zuvor war. Der Präsident des dort ansässigen
Fußballverein Grimjan Grumlig begrüßte uns herzlich und
lud uns herzlich zu einem Festbankier ein. Da wir aber unbedingt dem Bürgermeister
unsere tiefe Trauer ausdrücken wollten und einen Scheck über
10.000? überreichen wollten, der durch Spenden bei Freitagsspiel unter
unseren Fans und der Vereinsführung zustande kam und zum Wiederaufbau
der Stadt dienen sollte, wurde er leicht sauer. Pünktlich zum Spiel
erschienen wir im ausverkauften Stadion. Das Spiel sahen wir nur als Nebensachen.
Wir wollten die Leute in Ungheni von ihrem harten Alltag ablenken und den
Leuten eine gute Show liefern. Da aber einige Spieler von uns nicht ganz
bei der Sache waren, verloren wir das Spiel verdient mit 4:2. Nach dem
Spiel bedankte sich der Ungheni- Präsident bei uns fürs kommen
und bat uns zu bleiben und an einem Abendbankier teilzunehmen. Da wir aber
am nächsten Tag schon wieder früh raus mussten und ein schweres
Auswärtsspiel bestreiten mussten, beschlossen wir Heim zu fahren.
Dies kam aber überhaupt
nicht gut beim leicht angetrunkenen Präsidenten an. Zum Glück
konnte der besonnene Trainer von Ungheni einschreiten und die Lage in schärfen.
Wahrscheinlich nahm den Präsidentin das Unglück um Ungheni sehr
mit. Wer weis, was der Präsident machen wollte.
Als wir dann losfuhren, schmiss auf einmal ein Passant einen Bierkrug,
der in unser Heckscheibe landete. Leider konnten wir nicht klären,
wer ihn
schmiss.
Der Präsidenten von Ungheni wollte sich aber persönlich um
den Vorfall kümmern und die Sache klären. Mit einer kaputten
Heckscheibe und vielen
tiefschneidenden Eindrücken verließen wir Ungheni und fuhren
die 350km nach Hause.
Stephan Mückel
Pressebericht von Constructorul Chisinau zum Freundschaftsspiel in
Ungheni:
Um die Streitigkeiten der letzten Woche ungeschehen zu machen, vereinbarte
das Präsidium von FCM Ungheni mit der Präsidentin des MFV und
gleichzeitigen Trainerin bei Constructorul Chisinau ein Freundschaftsspiel
beider Vereine für dieses Wochenende. Im Vorfeld wurde in weiser Voraussicht
von Herrn Jastrow mitgeteilt, das aufgrund eines Mangels an Polizeikräften,
die Sicherheit für die Trainerin und das Team von Constructorul nicht
gewährleistet werden könnte, so das man sich selber schützen
müsste. Daraufhin wurden eiligst die Mannschaft in einem 2tägigen
Kurs Takwondo unterrichtet, sowie mit einigen Selbstverteidigungsmitteln
(Baseballschläger, Pfefferspray) ausgestattet, die nach persönlichem
Ermessen jedes Einzelnen eingesetzt werden sollten. Der Mannschaftsbus
wurde außerdem mit 2 Hyperdruckwasserwerfer ausstaffiert, um eine
sichere Heimreise aus Ungheni zu gewährleisten. All diese Maßnahmen
wurden vom Präsidium des FCM Ungheni abgesegnet. Der eigentliche Termin
für das Spiel war für Sonntag 15 Uhr fest gemacht, doch aufgrund
des immensen Termindrucks, unter der die Mannschaft von Trainerin Peggy
Dittrich stand (immerhin absolvierte man dieses WE noch eine Menge anderer
Spiele im In- und Ausland), wurde der Termin nach telefonischer Rücksprache
Samstag Abend mit dem Präsidenten Unghenis, Grimjan Grumlig, auf 10
Uhr vorgezogen, woran sich dieser aber nach einer wohl durchzechten Nacht,
am nächsten Morgen nicht mehr erinnern konnte. Da aber Constructorul
keine Zeit mehr blieb, wurden schnell alle Ungheni-Spieler aus den Betten
geholt und für die kurze Zeit erstaunlich viele Ungheni-Fans, Grossteils
Familienangehörige, mobilisiert, die aber ihr Team aufgrund der frühen
Morgenstunde nur sehr schwach anfeuerten. Mehrmals wurde das gesamte Stadion
von einem einzigen mitgereisten Constructorul-Fan übertönt, dessen
Identität aber noch ungeklärt ist.
Doch nun zum Spiel: Unsere Mannschaft wurde zum Anpfiff von den Ungheni-Fans
ziemlich kühl begrüßt, einige "Buh", gemischt mit "Grumlig
Raus" und "Ungehni den Rumänen" Rufen schallten herüber, verstummten
aber zunehmend, bis zur endgültigen Stille, was eine gewisse Unheimlichkeit
aufbrachte. Das Spiel war größtenteils ausgeglichen, Chancen
auf beiden Seiten, Halbzeitstand nach zwischenzeitlicher Führung Constructoruls
2:2.
Danach war über 40 Minuten lang von beiden Mannschaften wenig
Aktivität zu sehen, ein müdes hin und her Gekickte. Auf Seiten
von Contructorul war an wohl gedanklich schon beim nächsten
Spiel, bei Ungheni wohl schon im Wirtshaus. Kurz vor Abpfiff dann der Siegestreffer
von niemand geringeren als Christian Brand, Goalgetter, Spieler des Jahres
2002`2 in Moldawien und Liebling der Teamchefin, Endstand 2:3!
Nach Abpfiff des Spieles zeigte sich Ungheni als ein schlechter Verlierer.
Das trotz Termindruckes noch eingeschobene Bankett wurde kurzerhand abgesagt
und unseren Spielern wurde von einem betrunkenen Ungheni-Präsidenten
deutlich gemacht, das man die Stadt besser verlassen möchte, da er
sonst für nichts mehr garantieren würde. Dieser hatte sich nach
dem ersten Tor für Constructorul die sogenannte Kante gegeben und
vom restlichen Spielgeschehen nichts mehr mitbekommen. Somit reiste man
etwas verärgert, aber dennoch zufrieden über den Sieg weiter
ins warme Spanien, zum nächsten Spiel..
Hochachtungsvoll
Papislav Igonova (Pressechef)
Peggy Dittrich
Pressebericht des FCM Ungheni
Die Vereinsführung des FCM ist sehr enttäuscht über die
Darstellungsweise der Ereignisse bei den letzten Freundschaftsspielen.
Wir stellen folgendes fest:
1. In Ungheni gab es kein Erdbeben und daher wurde auch die Stadt nicht
zerstört. Diese soziale Schwachsinnstheorie fällt also damit
schon mal aus.
2. Das Präsidium des FCM hat niemals irgendwelche Sicherheitsabsprachen
mit Fr. Dittrich abgesprochen. Es hat auch niemals diesen erfundenen Telefonanruf
von Fr. Dittrich bei Grimjan Grumlig gegeben.
3. Niemals würde es in Ungheni jemand wagen "Ungheni- den Rumänen"
noch "Grumlig raus" zu rufen.
4. Wir sind sehr enttäuscht von den beiden Vereinen und wissen
nun wer unsere Freunde sind und wer nicht.
5. Bei der panischen Flucht beider Vereine wurde das Lied "Sing mein
Sachse sing" angestimmt und das macht uns allerdings etwas nachdenklich.
6.Natürlich wird Locomotiv Basarabeasca von uns zu einem Freundschaftsspiel
eingeladen. Alle anderen sind ja nun schon wieder weg.
gez.Grimjan Grumlig
Torsten Jastrow |
 |
| Nationalmannschaft
schwächelte
18.04.02 - Verspielt Moldawien nun doch noch den sichergeglaubten
Aufstieg?? Das sollte man sich derzeit als Fan der Moldawien Nationalmannschaft
ernsthaft fragen!!
Nur einen Punkt konnte das Team von Star- Teamchef Maik Dietert aus
den beiden Spielen in der Fremde entführen. Fürs erste Ligaspiel
reisten wir nach Portugal. Eigentlich vom Namen her eine leichte Aufgabe.
Sieben Punkte holten die Portugiesen erst aus den ersten acht Spielen.
Aber das auch Moldawien Gegner unterschätzen kann, sah man nach dem
Spiel. 1:0 für Portugal lautete das Endergebnis. Dies war mit Abstand
die schlechteste Saisonleistung des Teams.
Auch im zweiten Spiel traf man auf ein Team aus den Niederrungen der
Tabelle. Bulgarien war 9. und holte erst sechs Punkten aus den ersten acht
Spielen. Aber auch hier merkte man 90. Minuten lang nicht, wer Aufsteigen
will und wer am Tabellenende steht. Aber trotzdem ging Moldawien durch
seinen besten Spieler Lars an diesem Abend überraschen mit 1:0 in
Führung. Aber da Moldawien daraufhin zwei Gänge zurückschaltete
und Bulgarien schalten und walten lies, war es mehr als recht das sie in
der 84. Minute den völlig unnötigen Ausgleich kassierten.
Mit diesem katastrophalen Wochenende hat sich für Moldawien in
der Tabelle zum Glück nicht viel verändert. Wir behaupten weiterhin
den 1. Platz und haben weiterhin vier Punkte Vorsprung auf Platz 4.
Nur der Abstand zu Platz 2 (Albanien) und Platz 3 (Russland) ist deutlich
geschrumpft!!
Außerdem gab es an diesem Wochenende ein Friendly gegen die Niederlande.
Und ausgerechnet dort feierte das Moldawische Team überraschend einen
1:0 Auswärtssieg. Das goldene Tor schoss Matze!!
Moldawien feiert sein 200. Länderspiel
Wieder einmal feierte Moldawien sich selbst. Zum 200. Mol gab es ein
Länderspiel mit moldawischer Beteiligung. Als Gegner wurde das Nachbarland
Rumänien eingeladen. Es gab anlässlich des Spieles sogar eine
kleine Wette zwischen Rumänien und Moldawien, die in der Region um
Ungheni für heftigen Protest sorgte. Nach zuverlässigen Quellen
haben wir herausgefunden, dass die Wette in einer der Nacht, als das oberste
Präsidium und der Teamchef in Hamburg eine Kneipentour machten, entstanden
ist. Man wette mit den Rumänischen Vorstand um den Sieg im 200. Länderspiel.
Moldawien setzte als Wetteinsatz die Region um Ungheni. Auf unsere
Frage hin, wer auf diesen Blödsinn kam, sagte die Präsidentin:
"Wir waren uns Siegessicher." Auch der Teamchef, der in den letzten Spielen
immer auf Spieler aus Ungheni zurückgriff, sagte überraschend:
"Immerhin hätten wir im Siegesfall einen neues Reisebus erhalten."
Keiner von beiden dementierte die Wette. Das den Präsidium und den
Teamchef Ungheni so wenig Wert war, hätte wohl niemand gedacht. Zum
Glück griff unser Diktator ein und drohte mit "Kopf ab"!
Daraufhin wurde der Wetteinsatz für das Spiel gegen Rumänien
revidiert. Man einigte sich auf ein Abo der Tageszeitung MAZ für jedes
rumänische
Präsidiumsmitglied!
Nun aber zum eigentlichen Spiel. 40.000 Zuschauer wollten das Spektakel
in Chisinau live verfolgen. Auf den Schwarzmarkt wurden Karten bis 200?
gehandelt. An den Fernsehbildschirmen auf Mol 1 verfolgten 5 Mio. Moldawier
das geschehen. Das entspricht ein Marktanteil von 82,4%.
Um 18:00 begann alles mit einem Showact des deutschen Künstler
Lotto- King Karl, das mit einen gellenden Pfeifkonzert endete, als er versuchte
sein
"Sheriff" -Lied "Meine Perle " zu singen. Darum hatte ihn ausdrücklich
der Teamchef gebeten. "Ich hätte aber nie gedacht, dass das hier so
schlecht ankommt": sagte der Lotto- King nach dem Act.
Lotto- King Karl wurde mit einer Platzwunde und einem blauen Auge ins
Krankenhaus eingeliefert. Während seines Showact wurden alle Lieder
mit Pfiffen begleitet. Als er zum Ende hin noch seinen Tiraspol- Hit "Tiraspol
meine Perle" singen wollte, wurde er massive mit Gegenständen beworfen.
Ein Feuerzeug traf ihn direkt an der Schläfe. Als er dann am Boden
lag, wurde er noch mit Tritten eines Fans aus Ungheni belangt. Der Fan
argumentierte seine Tritte mit den Beleidigungen des Sängers in Richtung
Ungheni im Sheriff- Lied. Lotto- King sagte daraufhin: "Hätte ich
gewusst das es hier in Moldawien soviel hass auf mich gibt, hätte
ich diese Hymne niemals geschrieben. Hier spiele ich nie wieder, auch wenn
ich dadurch hier einige Fans in Tiraspol verliere."
Nun aber wieder zum Spiel. In den ersten 10 Minuten passierte erstmals
nicht viel. Und dann war erst mal wieder Schluss mit Fußball als
politische
Aktivisten sich mit Handschellen ans Tor ketteten. Sie demonstrierten
gegen die Diktaturherrschaft in Moldawien. Dies sah unser Diktator natürlich
nicht gern und sagte im ersten Augenblick: "Kopf ab!!!!" Allerdings war
unser Diktator da schon nicht mehr ganz Zurechnungsfähig. Aber da
die Leute hier in Chisinau etwas besonnener sind als die in Tiraspol, besorgten
sie einen Dietrich und befreiten die Männer. Auf diese Jungs wartet
nun eine mehrjährige Haftstrafe. Danach ging's erst mal mit Fußball
weiter. Aber viel gibt es nicht darüber zu berichten, da das Spiel
wirklich grotten schlecht war. Endschuldigen kann man die Leistungen nur
zum Teil. Zuvor hatte es tagelang in Chisinau ununterbrochen geregnet.
Der Boden war tief und fast unbespielbar. Rumänien wollte eigentlich
gar nicht antreten als sie den "Rasen" sahen. Auch der Schiedsrichter war
nicht unbedingt von den Platz begeistert. Aber nach einem "klärenden"
Gespräch trat Rumänien am Ende doch an und auch der Schiri pfiff
das Spiel an. Zur Halbzeiten des Langeweilers, wurden alle Promienten herzlich
begrüßt. Unter anderen anwesen waren Friedhelm Funkel, der noch
vor kurzem als Nachfolger des derzeitigen Teamchefs Maik Dietert gehandelt
wurden war, FIFA- Präsident Sepp Blatter und Franz Beckenbauer, der
sich über die Tauglichkeit der WM- Stadien überzeugen wollte.
Es wird ja weiterhin gemunkelt das Moldawien die Weltmeisterschaft 2010
ausrichten soll.
Zur zweiten Halbzeit hin, wurde auch endlich das Flutlicht angemacht
und das Spiel wurde schlagartig besser. Zahlreiche Chancen, Strafraumszenen
hüben wie drüben und in der 56. Minute das 1:0 für Rumänien.
Der einzige Moldawier der sich über die Führung freute, war der
Herausgeber der MAZ. Dieses Ergebnis würde eine Verdreifachung
seiner Auflage bedeutete. Aber das einige Spieler gegen diese Vorstellungen
etwas dagegen haben, zeigte sich in der 77. Minute als Lars Werner durch
einen schönen Freistoss den 1:1 Endstand besorgte. Der Teamchef und
die Spieler waren zufrieden, der Bürgermeister von Ungheni konnte
aufatmen, der MAZ Herausgeber war sauer und die Präsidentin enttäuscht
über die verpasste Chance kostengünstig einen neunen Reisebus
zu erhalten. Am Ende des Abends gab es noch ein Konzert der südamerikanischen
Popqueen Shakiria. Ob das noch jeder NM- Spieler mitbekommen hat, bleibt
fraglich. Teamchef Maik sagte die Pressekonferenz ab und reiste sofort
nach dem Spiel ins Krankenhaus, Präsidentin Peggy verabschiedete die
Rumänische Delegation und Torsten Jastrow gab sich nach dem Spiel
die Kante!! Nach den Strapazen der letzten Wochen verständlich!!
Stephan Mückel
1.Liga:SCHWERE AUSSCHREITUNGEN IN UNGHENI
Am 19.Spieltag kam es in Ungheni zu den schwersten Ausschreitungen,
die, die Stadt je erlebt hat. Nach der 1:2 Heimniederlage gegen den Tiraspoler
Stadtteilverein Tiligul, drehten einige "Ungheni- Fans" völlig
durch, steckten Autos in Brand, plünderten Geschäfte und lieferten
sich Straßenschlachten mit der Polizei und den links-alternativen
Tiligul- Fans.
Zu dem "Problemspiel" hatte das Innenministerium zusätzliche Polizeikräfte
aus allen Teilen des Landes angefordert, was den Ungheni- Anhang nicht
davon abhalten konnte, eine Schneise der Verwüstung durch Ungheni
zu ziehen. Ein Szenekundiger Beamter: "Wir wussten was uns erwartet. Uns
war bekannt, dass es viel zu tun geben würde bei einem Spiel, in dem
die eher friedlichen, dem linken Spektrum zuzuordnenden Fans von Tiligul,
auf die rechten "Fans" des FCM Ungheni treffen würden. Wir haben jedoch
nicht mit einer so hohen Zahl an gewaltbereiten Kategorie C Fans gerechnet."
Schon während des Spiels kam es immer wieder zu Unterbrechungen,
weil die aufgeheizten "Ungheni- Fans" mit aller Gewalt den Gästeblock
stürmen wollten. Erst als Wasserwerfer im Stadioninnenraum auffuhren,
entspannte sich die Lage etwas. Das Spiel stand mehrfach vor dem Abbruch.
Die Sicherheitskräfte hielten es jedoch für klüger, das
Spiel fortzusetzen. Nach dem Spiel gelang es den Einheiten zu keinem Zeitpunkt,
die
rivalisierenden Fangruppen zu trennen. So gab es den auch eine Vielzahl
von Verletzten, vornehmlich auf der Seite des Tiligul- Anhangs und der
Polizei. Wie hoch der Sachschaden ist, der bei den erst in den frühen
Morgenstunden enden wollenden Krawallen entstand, lässt sich noch
nicht überblicken. Erste Schätzungen zufolge, soll der Schaden
jedoch bei mehreren 10.000 Euro liegen. Unterdessen beschäftigt sich
der MFV- Kontrollausschuss mit den Vorfällen in Ungheni. Die Vereinsführung
von Tiligul hatte auf einer Untersuchung der Vorfälle gedrängt.
Aber auch ohne eine Beschwerde wäre der Verband wohl tätig geworden.
Anscheinend wird nun geprüft, zwei Heimspiele des FCM Ungheni in die
Hauptstadt zu verlegen. Darüber hinaus dürfte sich Ungheni auf
eine empfindliche Geldstrafe des Verbandes gefasst machen. Wir werden berichten.
MFB: 1.Liga: Platzsperre und Geldstrafe
Wie der Kontrollausschuss des Moldawischen Fußball Verbandes
am späten Dienstagabend mitteilte, wurden nach Auswertung des Videomaterials
der Polizei von Ungheni folgende Strafen verhängt:
1) Der FCM Ungheni muss sein Liga-Heimspiel gegen Tabellen-Schlusslicht
Fortuna Edinet aufgrund der Vorfälle während des Spiels, als
Ungheni- Fans den Gästeblock stürmen wollten, ohne Zuschauer
bestreiten.
2) Von einer Platzsperre und der Verlegung eines oder mehrerer Spiele
in die Hauptstadt wird abgesehen. Der FCM Ungheni muss jedoch einen Käfig
um den Gästeblock herum errichten und für seine Heimspiele zusätzliches
Ordnungspersonal abstellen.
3) Es gilt als gesichert, dass die schweren Ausschreitungen nach dem
Spiel, im wesentlichen auf den Anhang des FC Tiligul Tiraspol zurückzuführen
waren.
Daher wird dem Verein eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Euro
auferlegt. Eine Lizenz für die kommende Saison wird der Klub nur auf
Bewährung erhalten, die mit sofortiger Wirkung in Kraft tritt - und
zwei Spielzeiten umfasst. Während aus Tiraspol noch keine Stellungnahme
zu bekommen war, äußerte sich Unghenis Präsident Grimjan
Grumlig zu frieden: "Ich kann mit der Entscheidung gut leben. Zu dem Spiel
gegen Absteiger Edinet wären ohnehin nicht viele Zuschauer gekommen
- so dürfte sich der finanzielle Verlust in Grenzen halten. Die anderen
Auflagen werden wir auch erfüllen, zumal ohnehin ein Umbau des Gästebereiches
geplant war."
Bestens gelaunt (was nicht oft vorkommt) ließ uns Grimjan Grumlig
zudem wissen, dass die "MAZ" ab sofort wieder freien Zugang zum Stadion
und
Vereinsgelände des FCM hat. Dies versetzt uns in die Lage, auf
Zuschauerbefragungen zum Spielverlauf künftig verzichten zu können.
Wir sind davon überzeugt, dass die Qualität der Berichterstattung
durch eigene Reporter im Stadion steigen wird...
2.Liga: DIE SPREU TRENNT SICH VOM WEIZEN
Nach 20. Spieltagen ist es immer noch keiner Mannschaft gelungen, Favorit
Albota des Sus von der Tabellenspitze zu verdrängen. Lediglich Tracia-
Corten Taraclia scheint mit dem Überflieger einigermaßen Schritthalten
zu können. Das Team von J. P. Thomas schickt sich an, den sofortigen
Wiederaufstieg in die Eliteliga zu packen. Um den dritten Aufstiegsplatz
rangeln sich neben Spicul Falesti, das wohl niemand ernsthaft auf dem Zettel
hatte, die beiden Traditionsvereine Sheriff Tiraspol und FC Zimbru Chisinau.
Insbesondere Teamchef und Sheriff-Coach Dietert will es jetzt wissen: "Wir
haben die schwierigste Phase der Saison, mit einer Reihe von Auswärtsspielen,
gut überstanden. Jetzt klopfen wir an die Tür zur 1.Liga und
ich will verflucht sein, wenn uns der Aufstieg nicht gelingen sollte."
Die Chancen stehen nicht schlecht. Allerdings müsste man in Tiraspol
die Heimspiele erfolgreicher gestalten als zuletzt...
Aufsehen erregte eine Aktion der Fans von Moldova- Gaz, das stets mit
einem Bein in der Amateur-Liga steht. Offenbar hat der Teil der Fans, der
dem
Verein bisher die Treue gehalten hat und nicht zu einem der anderen
Hauptstadt-Club gewechselt ist, die Nase voll. So verweigerten die Fans
ihrem Verein die Unterstützung.
Bis auf einige Transparente, die den Rauswurf von Trainer Lars Werner
forderten, blieb das Stadion beim letzten Heimspiel fast gänzlich
leer. Vor dem
Stadion hingegen kam es zu Protestkundgebungen, in denen die Fans ihren
Unmut über die seit Jahren trostlosen Vorstellungen ihres Teams, kund
taten. Und immer wieder waren Sprechchöre zu hören, die, die
Ablösung des erfolglosen Trainers forderten. Keine Frage: Dieser Trainer
wird sich nicht mehr lange im Amt halten. In Moldawiens Wettbüros
werden seit gestern keine Wetten mehr auf die Entlassung von Lars Werner
angenommen.
Mit Victoria Cahul steht der erste Absteiger bereits fest. Damit verschwindet
ein weiterer Traditions- Club in den Niederungen der Amateurliga.
Einmalmehr dürfen wir uns wohl auch von Universitatea Comrat verabschieden.
Nach einem kurzen Zwischenhoch, ist der Verein von Matze Noack auf dem
besten Weg, dem FC Zimbru als Fahrstuhlmannschaft, den Rang abzulaufen.
Man darf gespannt sein, ob der Verein auch dieses mal wieder am Trainer
festhält, oder mit einem neuen Trainer sein Glück versucht. Coach
Noack wird als heißer Anwärter, für den möglicherweise
bald freiwerdenden Trainerjob bei Moldova- Gaz gehandelt...
Maik Dietert
Zimbru verspielt das Pokal- Halbfinale
Aus und vorbei. Zimbru ist beim 1. Ligisten Lok. Basarabeasca unglücklich
in der Verlängerung mit 2:1 gescheitert. Dabei sah Zimbru lange Zeit
wie der
Sieger aus. Erst in der 89. Minute konnte Basarabeasca den 1:1
Ausgleich besorgen. In der Verlängerung ging dann alles viel zu schnell.
Zimbru ging die Puste aus und verlegte sich aus Kontern. Trainer Stephan
Mückel sagte nach dem Spiel: "Wir wollten nur noch das Elfmeterschiessen
erreichen." Das sie aber das nicht erreichen sollten, dafür sorgte
der eigene Torwart der in der 94. Minute eine Bogenlampe nicht fangen wollte.
Nach dem Spiel sagte Politschka: "Ich wollte den Ball wegköpfen."
Aber statt ihn wegzuköpfen glitt ihm der Ball über den Haaransatz
ins eigene Netz. Trainer Stephan Mückel: "Mit dieser Aktion hat er
es bei mir verschießen.." Seit dem verfügt Zimbru über
eine neue Nr.1. Politschka ist bei Energie Cottbus im Gespräch. Im
Topspiel des Viertelfinals unterlag Otaci daheim Hancesti mit 3:1n.V. Der
Ex- Verein der Präsidentin Chitcani gewann gegen Carpineni mit 6:4
im Elfmeterschiessen. Und im 2. Ligaduell unterlag Agasfer daheim Codru
mit 6:5 nach Elfmeterschiessen.
Im Halbfinale kommt es zu folgenden Duellen:
Hancesti- Basarabeasca
Carpineni- Codru (2. Ligist)
Supercup- Champion 2002`2: Olimpia Balti
Nun endlich hat auch Moldawien sein Supercup- Champion für
diese Saison. Nachdem ja das Halbfinale 3x neu angesetzt werden musste,
lief im Finale für Pia und ihrem Verein alles glatt. Sie konnte sich
souverän gegen den amtieren Pokalsieger aus Dubarsai mit 2:1 durchsetzen
und gewann den Cup zu ersten Mal.
Nach dem Spiel war sie natürlich absolut Happy und nahm den Pokal
sowie denSiegerscheck über 50.000? strahlend in Empfang!!
Stephan Mückel |
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| Moldawien
wandert weiter auf der Erfolgsspur
11.04.02 - Das Wochenende begann mit dem Gastspiel bei den zuletzt
starken Belgien. Angst brauchten wir aber vor diesem Gegner nicht haben,
da wir in sechs Vergleichen zuvor erst ein Spiel verloren hatten. Aber
Belgien besann sich ihrer ehemaligen Heimstärke zurück und konnte
das
Spiel knapp mit 3:2 für sich entscheiden. Die Tore für Moldawien
schossen Maik (Vorlage Jan) und Torsten.
Zum Ligaheimspiel erwarteten wir Nord- Irland. Auch gegen dieses Team
hatten wir eine positive Bilanz vorzuweisen. Aus fünf Spielen nur
eine Niederlage. Mit dieser Statistik beflügelt, spielten wir den
Gegner schwindlig. Das aber am Ende doch nur ein 2:1 (Tore: Robert &
Peggy, Vorlage Hans) Heimsieg raussprang, war der mangelhaften Chancenauswertung
zu zuschreiben. In der Liga verweilen wir mit 18 Punkten weiterhin auf
den 1. Platz, vier
Punkte Vorsprung auf den 4. Platz. Vier Mannschaften liegen Punktgleich
auf den Plätzen 2- 5. Beide Niederlagen hagelte es auswärts gegen
zwei der vier Teams (Belgien und Litauen).
Im Nostalgie- Cup wartete in der Zwischenrunde Angstgegner Schottland.
Einige Spieler erinnerten sich mit schrecken an den 1. Nostalgie- Cup,
wo das Team mit 1:4 förmlich auseinander gepflügt wurden war.
Dieses Mal sollte alles besser werden. Wurde es auch!! Auch wenn es am
Anfang nicht so aussah. 1:3 lag man bereits zurück, ehe wir am Ende
den Schlussspurt ansetzten und noch einen Punkten holen konnten. Die Tore
schossen Frank T., Torsten (Vorlage Peggy) und Robert.
In den Friedlys trafen wir erneut (wie schon vor Wochenfrist) auf unseren
absoluten Lieblingsgegner. Gegen Österreich hatten wir vor dem Spiele
eine
Bilanz von vier Siegen und ein Unentschieden. Aber dieses Mal lief
es nicht so toll. Am Ende verloren wir mit 2:3. Die Tore besorgten Lars
& Nils (Vorlage Frank B.).
Im zweiten Friendly gab es aber wieder etwas erfreuliches zu berichten.
Es gab einen 2:0 Auswärtssieg in Polen zu feiern. Gegen die harmlosen
Polen
besorgten Nils und Stephan (Vorlage Sven) die Tore.
Der Ausblick auf die nächste Woche zeigt uns, das wir unseren
Mannschaftsbus so schnell wie möglich reparieren sollten. In der Liga
reisen wir 2x in die Fremde (Portugal und Bulgarien) und auch zum EM- Quali-
Spiel nach Holland müssen wir reisen. In der Ukraine ist am Wochenende
Feiertag und deshalb geht`s erst übernächste Woche mit der Nostalgie-
Cup Zwischenrunde weiter. Aber dafür steht unser 200. Länderspiel
an. Und unser Spielkoordinator hat keinen geringern als unser Bruderland
Rumänien zum Tanz eingeladen. Wetteinsatz ist übrigens die Stadt
Ungheni (Knaller!!!). Also kommt alle am Sonntag in die Hauptstadt, da
steigt wieder mal ein großes Fest. Als Showacts wurde Shakira und
Lotto- King Karl verpflichtet.
Mol- Pokal: Nistru schlägt Ungheni nach einer sensationellen
Schlussoffensive mit 4:3
Frank Timp kann mit seinen Jungs voll und ganz zufrieden. Im Topspiel
der 2. Runde des MFB- Pokals schlugen sie die Truppe aus dem tiefen Westen
(Ungheni) mit 4:3. Dabei schien nach dem 1:3 nach 60. Minuten alles
bereits entschieden zu sein, aber dann diese geniale Aufholjagd! Innerhalb
von 8. Minuten hatten sie das Spiel gedreht und konnten es so für
sich entscheiden. Ausgeschieden sind dagegen Dubasari (3:4 bei HS Hancesi)
und beide Teams aus Tiraspol. Tiligul kassierte daheim eine derbe 0:3 Klatsche
gegen den ex-Verein von Peggy (ST Chitcani) und Sheriff verlor daheim unglücklich
mit 3:4 gegen den 1. Ligist R. Carpineni.
Trotzdem könnten sich drei 2. Ligisten fürs Viertelfinale
qualifizieren. Zimbru schaltete im direkten 2. Ligaduell TC Taraclia nach
Elfmeterschiessen mit
7:5 (nach 120 Minuten 3:3) aus und Agasfer (3:1n.V.) sowie Codru (5:4
n.E.) konnten sich Auswärts bei den 1. Ligisten aus Barber sowie Mici
durchsetzen.
Im Viertelfinal trifft nun Nistru auf Hancesi, Basarabesca (die sich
bei MHM mit 3:2 durchsetzen konnten) auf 2. Ligist Zimbru, der ex- Verein
von Peggy
Chitcani trifft auf den ex- Verein von Markus auf Carpineni. Und im
direkten 2. Ligaduell trifft Agasfer auf Codru.
Stephan Mückel
2.Liga: UNI COMRAT VERLAESST ABSTIEGSZONE/WIEDER SKANDAL BEI SHERIFF
Erstmals in der laufenden Saison hat Universitatea Comrat die Abstiegsplätze
verlassen. Erleichterung in der Führungsetage des Clubs und bei den
Anhängern. Der Vorsprung auf Platz 15 beträgt zwar nur einen
Zähler, doch Trainer Noack ist sich sicher, "dass wir mit dem Abstieg
nichts mehr zu tun haben werden." Tatsächlich bleibt Comrat wohl bis
zum letzten Spieltag ein Wackelkandidat.
An der Spitze ein fast schon gewohntes Bild. Tabellenführer ist
immer noch Favorit Albota de Sus, das Mainz Moldawiens. Auf Rang zwei hat
sich, nach
einem kurzen Zwischentief, mit zuletzt vier Siegen in Folge Spicul
Falesti gesetzt. Spicul hatten die meisten Fachleute schon abgeschrieben.
Für die "MAZ" jedoch gehörte der Club von Thomas Schynol immer
zu den engeren Favoriten um den Aufstieg.
Auf den Plätzen 3-5 befinden sich mit jeweils 27 Punkten Tracia-
Corten Taraclia, der FC Zimbru und Sheriff Tiraspol. Letztgenannter Verein
sorgte mal
wieder für einen Skandal. Sheriff-Coach Dietert soll sich am 13.Spieltag
in der Halbzeit der Begegnung gegen Codru Calarasi mit einigen seiner Spieler
geprügelt haben!
Sicherheitskräfte berichteten von tumultartigem Lärm, der
aus der Kabine von Sheriff zu hören war. Auslöser soll der 0:4
Halbzeitstand gewesen sein, der dem ehrgeizigen Trainer überhaupt
nicht geschmeckt hat. Ein Spieler, der namentlich nicht genannt werden
möchte: "Ja es stimmt! Da war ganz schön was los in der Halbzeitpause.
So hatte ich den Coach überhaupt noch nie erlebt. Erst hat er uns
nur zusammengeschissen, dass war ja noch in
Ordnung. Aber als der Jan Simak etwas sagen wollte, warf ihm der Trainer
eine volle Getränkeflasche an den Kopf. Wie ein Verrückter hat
sich der Coach dann auf den Jan gestürzt. Piecke und der Assi-
Trainer haben versucht den Trainer zurückzuhalten und wurden dann
ebenfalls angegangen. Jedenfalls flogen richtig die Fetzen. Da ist einiges
zu Bruch gegangen, das können sie mir wohl glauben. Ich schätze,
der Jan wird erst mal ein paar Wochen ausfallen." Die Kabine der Heimmannschaft
soll so demoliert gewesen sein, dass der Verein sie vor dem Heimspiel gegen
den FC Zimbru (2:2) aufwendig renoviert werden musste. Der Trainer selbst
mochte zu diesen Vorfällen keine Stellung beziehen. Der Präsident
dagegen, wies die Vorwürfe zurück: "Das ist Unsinn. Es gab lediglich
eine etwas heftigere Ansprache des Trainers in der Halbzeitpause und das
mit Erfolg. Schließlich hat die Mannschaft noch ein 4:4 herausgeholt
und hätte der Schiedsrichter nicht so früh abgepfiffen, hätten
wir das Spiel wohl noch gewonnen."
Wir sind gespannt, ob der Kontrollausschuss des MFV trotzdem ermitteln
wird, denn schließlich ist der Sheriff-Coach auch zugleich Teamchef
der
Moldawischen Nationalmannschaft.
STREIT UM HYMNE: SHERIFF SIEGT/KLAGEN VERWORFEN
Im Streit um die umstrittene Sheriff-Hymne hat der Moldawische Fußball
Verband (MFV) die Beschwerde der Vereinsführung des FCM Ungheni als
unbegründet zurückgewiesen. In einer Strophe der Vereins-Hymne
von Sheriff Tiraspol heißt es unter anderem: "Kommst Du aus Ungheni,
kommst Du eigentlich aus Rumänien." In Ungheni warf man der Vereinsführung
von Sheriff deshalb Fremdenfeindlichkeit vor und forderte den Verband auf,
die Streichung dieser Textzeile aus der Vereins-Hymne von Sheriff zu erwirken
und/oder Sanktionen zu verhängen. Diese Forderung wurde jetzt vom
Kontrollausschuss des MFV zurückgewiesen. Ein Sprecher teilte am späten
Montagabend mit, dass man seitens des MFV nichts anstößiges
an dieser Zeile finden könne: "Das ist ja nun mal so." Außerdem,
so der Sprecher "ist Rumänien doch auch ein schönes Land."
Mit den Aussagen eines Namensvetters des Moldau-Rockers Lotto King Karl,
der in Bezug auf die Hymne behauptet hatte "Das ist alles nur geklaut"
hat man sich gar nicht erst befasst, nachdem sich ziemlich schnell herausstellte,
dass es sich nur um einen Provokateur handelte. Zudem sei das Covern von
Musiktiteln in Moldawien überhaupt nicht strafbar. Universitatea
Comrat, das in Erwägung gezogen hatte ebenfalls zu klagen, ist von
diesem Vorhaben nach der Abweisung der Ungheni- Klage abgerückt. Trainer
Matze Noack: "Das hätte wohl noch weniger Aussicht auf Erfolg." So
wird auch künftig beim Einlaufen der Mannschaften in die Holstenarena
von Tiraspol die Sheriff-Hymne in unveränderter Fassung ertönen.
Und das ist auch gut so.
Maik Dietert
Livemitschnitt der gestrigen Pressekonferenz aus Ungheni
Ich fass das mal kurz zusammen:
1."Stephan und ich haben die Stadt nun mal ausgelöst... im Topf
waren Comrat, Taraclia, Ungheni, Cahul, Bardar" Der TL und die Präsidentin
verscheuern still und heimlich Moldawische Städte. Bestehen etwa irgendwelche
Regkäsforderungen Rumäniens an Moldawien? In Ungheni nennen wir
das einen Skandal und fragen uns ist dieses Präsidium noch zu halten?
2."Das ist nur ein böses Gerücht, das ein gewisser Trainer,
eines gewissen Vereins, aus einer gewissen Stadt, an einer gewissen Grenze
in Umlauf gebracht hat." Hierzu stellen wir folgendes fest: Unghenis Trainer
Torsten Jastrow hat nie behauptet, dass Maik Dietert der Herausgeber der
MAZ ist.
3." ich bin mir durchaus im Klaren das da noch einige andere Orte (am
WE sind’s genau X-1) auf der Karte verzeichnet sind." Diese Aussage stammt
von der Präsidentin und beweißt ja wohl klar das sie auch weiterhin
daran arbeit andere Städte Moldawiens zu verhökern. Ungheni fordert
alle Trainer Moldawiens auf dazu Stellung zu beziehen!
4." Dann stammen die Gerüchte über die Mafiabildung in Deiner
Stadt vielleicht auch von diesem ominösen Trainer... dagegen sollten
wir vorgehen!"
Noch eine interessante Aussage unserer Präsidentin. Dazu stellen
wir folgendes fest: Der FCM Ungheni hat niemals den Teamchef und Trainer
von Sheriff Tiraspol Maik Dietert irgendwelche Verbindungen zur Mafia oder
irgendwelchen Mafiaähnlichen Verbindungen unterstellt! Wir unterstellen
dem Teamchef lediglich folgendes: Er macht eine Hervorragende Arbeit in
Moldawien und unterstützen ihn wöchentlich bei seinen Bemühungen
Moldawien im Internationalen Fußball voranzubringen!
5.Der FCM Ungheni bedauert die Abweisung seiner Klage durch den Moldawischen
Fußballverband. Durch die jetzigen Kenntnisse können wir uns
allerdings sehr gut vorstellen welche Damen und Herren diese Entscheidung
getroffen haben. Wir bedauern weiterhin die Uneinsichtigkeit des Präsidiums
von Sheriff Tiraspol und überlassen die Klärung dieser Ereignisse
hiermit unseren Fans.
gez. Grimjan Grumlig
Präsident des FCM Ungheni
Torsten Jastrow
MFV-PRAESIDENTIN UNTER DRUCK
Die langjährige MFV- Präsidentin Peggy Dittrich gerät
immer stärker unter Druck. Mit ihrer Äußerung gegen die
Nationalmannschaft Rumäniens um die Stadt Ungheni spielen zu wollen,
hat sie es sich nicht nur mit Unheni und seinen Einwohnern, sondern auch
mit einer Vielzahl west-moldawischer Vereine verscherzt und viel Porzellan
zerbrochen.
Unghenis Präsident Grimjan Grumlig: "Eine Unverschämtheit.
Es ist kaum wahrscheinlich, dass Peggy Dittrich die nächsten Präsidentschafts-
Wahlen
überstehen wird. Mit ihrer nicht nachvollziehbaren Entscheidung
die Stadt Ungheni für einen Mannschaftsbus verhökern zu wollen,
hat sie einer Reihe von unfassbaren Entscheidungen des MFV die Krone aufgesetzt.
Gerade erst wurde es einem Tiraspoler Verein gestattet, sich in seiner
Vereins-Hymne über uns lustig zu machen und nun das."
Vorerst, so der Präsident des FCM Ungheni weiter "wird es in Ungheni
keine Veranstaltungen oder Events mehr geben, deren Ausrichter der MFV
ist. Das betrifft vor allem auch Länderspiele." Eine Reihe von Städten
und Gemeinden haben sich diesem Boykott bereits angeschlossen. Doch nicht
nur Städte und Vereine sondern auch der Diktator selbst ist entsetzt.
Nun soll sogar geprüft werden, ob hier ein Fall von Hochverrat vorliegt.
In diesem Fall droht der Präsidentin die Ausweisung nach Hamburg,
wo sie sich eine Saison lang das Gegurke eines Hafenvereins angucken muss.
Strafverschärft in Kutte und Schal. Die Präsidentin selbst mag
zu den Vorwürfen keine Stellung beziehen, lässt über ihren
Pressesprecher jedoch mitteilen, dass man sich im Präsidium des MFV
keiner Schuld bewusst sei. Ein starkes Stück, wie wir finden. Und
was sagt der Teamchef dazu? "Sie werden verstehen, dass ich da nichts zu
sagen mag. Ich bin doch die ärmste Sau in diesem Spiel. Einerseits
muss ich mich hinter die betroffenen Vereine stellen, da ich auf ihre Zusammenarbeit
angewiesen bin. Andererseits ist die Präsidentin meine Vorgesetzte
und niemand beisst die Hand, die einem füttert. Daher werde ich mich
aus dieser Angelegenheit heraushalten." Ein geschickter Schachzug des Teamchefs,
der als Vereinstrainer von Sheriff Tiraspol wegen seiner Haltung in der
Frage der umstrittenen Vereins-Hymne ein Stück weit zur Krise des
MFV beigetragen hat. Wir sind gespannt wie es weitergeht. Das klügste
wäre es jetzt, wenn sich MFV- Präsidentin Peggy Dittrich und
MFV- Pressesprecher Stephan Mückel bei Grimjan Grumlig, dem Verein
und der Stadt entschuldigen würden. Andernfalls dürfte der Druck,
der jetzt schon auf den beiden lastet, sich nochmals verschärfen...
Maik Dietert
Presseerklärung des Moldawischen Präsidiums:
Aufgrund der massiven (!) Proteste im Fall „Ungheni den Rumänen“
seitens zweifelhafter, moldawischer Fußballaktivisten, sieht sich
die Presseabteilung
des moldawischen Fußballverbandes dazu genötigt, folgende
Erklärung abzugeben:
In einem erneuten Treffen heut Vormittag mit der rumänischen Verbandsleitung
wurde der ausgehandelte Wetteinsatz (die Stadt Ungheni + Kind und Kegel)
aufgrund nochmaliger und genauerer Besichtung des „Objekts“ seitens der
Rumänen fallen gelassen! Eine darauffolgende Anfrage, stattdessen
unseren äußerst talentierten, charmanten und angagierten Teamchef
Herrn Dietert für ein Jahr ausgeliehen zu bekommen, stand natürlich
nicht zur Debatte. Letztendlich konnte man sich auf ein Jahresabonnement
der moldawischen Tageszeitung „MAZ“ für alle rumänischen Nationalspieler
und deren Angehörige, zu Kosten des moldawischen Präsidiums einigen,
wenn denn das Spiel verloren geht (uns winkt immer noch der Bus!!).
Das Präsidium entschuldigt sich hiermit für alle aufgetretenen
Unannehmlichkeiten, besonders bei Herrn Jastrow und dem FCM Ungheni und
hoffen für
folgende Nationalmannschaftsspiel wieder auf Ihre Unterstützung.
Hochachtungsvoll
Papislav Igonova (Pressechef)
Peggy Dittrich
Presseerklärung des FCM Ungheni:
Der FCM Ungheni und alle bis an die Zähne bewaffneten Verteidiger
Unghenis haben die Presserklärung des Moldawischen Präsidiums
mit Freude zur Kenntnis genommen. Zwar rätseln wir noch wann und durch
wenn hier was besichtigt worden ist, da die Stadt seit Tagen hermetisch
abgeriegelt worden ist, aber wir wollen den Worten der Präsidentin
mal glauben. Wir werden aber wachsam bleiben, bis dieses "Schicksalsspiel"
beendet ist und vielleicht wird dann auch wieder ein normales Leben in
Ungheni möglich sein.
Der FCM dank allen Vereinen Moldawiens die uns bei dieser Protestaktion
unterstützt haben und wird diese Hilfe nicht vergessen. Besonderen
Dank an unser kleines Diktatorchen.
Grimjan Grumlig
Präsident des FCM Ungheni
Torsten Jastrow |
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| Moldawien
baut Führung in der Liga aus
04.04.02 - In den zwei Ligaheimspielen gab es am Wochenende zwei
glanzvolle Siege. Gegen die Russen war es bereits der fünfte Heimsieg
im fünften
Heimspiel. Die Tore vor den 30.000 Zuschauern in Chisinau schossen
Hans-Peter, Stephan und Maik. Auch im zweiten Ligaheimspiel in Tiraspol
zeigte Moldawien seine ganze Klasse. Gegen Albanien siegte man ebenfalls
mit 3:1. Die Tore für das schöne Moldau schossen Matze, Torsten
und
Robert.
Auch im Nostalgie- Cup konnte sich Moldawien überraschend gegen
die bereits für die in die Zwischenrunde qualifizierten Ukrainer durchsetzen.
In Friendly gab es mal wieder keinen Sieg zu feiern. Gegen das starke
Team aus Wales verlor man daheim mit 1:3. Den zwischenzeitigen
Anschlusstreffer erzielte Sven. Im zweiten Friendly erreichte man gegen
den Angstgegner aus Griechenland ein 1:1. Lars erzielte in der 88.
Minute den längst überfälligen Ausgleichstreffer. Nächste
Woche wartet in der Liga Belgien (A) und Nord- Irland (H). Im NC- Cup wartet
in der Zwischenrunde die Schotten. Mit ihnen haben wir aus dem ersten Nostalgie-
Cup noch eine Rechnung offen. Zu den Friendly müssen wir nach Mitteleuropa
reisen. Es warten die Gegner aus Polen und Österreich (EM- Quali Rückspiel).
Stephan Mückel
MCC: TURNIERLEITUNG REAGIERT AUF SHERIFF-VORBEHALT
Nachdem die Vereinsführung des FC Sheriff Tiraspol sich vorbehalten
hat Protest einzulegen, falls man vorzeitig aus dem MC-Cup-Wettbewerb
ausscheiden sollte, hat die Turnierleitung nun die Notbremse gezogen
und Lokomotiv Balti vom Turnier zurückgezogen. Zur Erinnerung: Bei
der
Auslosung der Vorrundengruppen kam es zu Irritationen, als statt Lokomotiv
ein zweites Mal ein Los mit Olimpia Balti gezogen wurde. Mit
Ausnahme der Vereinsführung von Sheriff waren alle Teilnehmer
damit einverstanden, dass das zweite Los Lokomotiv Balti zugeordnet und
der
Gruppe A zugeführt wurde, in die zuvor bereits Olimpia Balti gelost
wurde. Bei Sheriff (das ebenfalls in Gruppe A spielt, wollte man dies
nur unter Vorbehalt akzeptieren. Nachdem der Ruf dieses Wettbewerbs
zuletzt etwas gelitten hatte ("MAZ" berichtete), wollte man seitens der
Turnierleitung nun offensichtlich einen weiteren Skandal verhindern. Lokomotiv
Balti wird vom Turnier ausgeschlossen - wobei die Gruppe A als Dreiergruppe
weiterspielen wird. Ein Sheriff-Sprecher: "Wir sind froh, dass die Turnierleitung
eingelenkt hat. Mit der jetzigen Lösung können wir gut leben.
Außerdem gehen wir nach dem ersten Gruppenspiel davon aus, dass
wir auch nach der Vorrunde noch im Wettbewerb vertreten sein werden." Die
ersten Ergebnisse sind jetzt auf der MCC- Homepage (www.mc-cup.de.vu) einsehbar.
2.Liga: HALBE LIGA IM AUFSTIEGSFIEBER
Neuling Favorit Albota de Sus überrascht die Liga mit weiterhin
starken Leistungen. Nach 12 Spieltagen führt der Verein mit dem geringsten
Etat
die Tabelle mit einem kleinen Vorsprung von vier Punkten auf Rang 3
an. Dicht gefolgt vom FC Zimbru (2.). Die Fahrstuhl-Mannschaft um Stephan
Mückel schickt sich an, in Sachen Auf- und Abstieg einen Rekord
für die Ewigkeit aufzustellen. So oft pendelte noch kein anderes Team
zwischen
den Ligen hin und her. Doch noch liegen ja ein paar Spieltage vor uns...
Von Rang 3 bis Rang 9 haben gleich sieben Mannschaften 19 Punkte vorzuweisen.
Zweifellos ein Beleg für die Ausgeglichenheit der Liga. Es
ist noch völlig offen, welche Teams sich am Ende durchsetzen werden.
So kann man sich noch auf viele spannende Spiele in der 2.Liga gefasst
machen.
Im Tabellenkeller das gewohnte Bild. Universitatea Comrat gelingt es
einfach nicht, sich aus den Niederungen der Liga entscheidend zu befreien.
Zweifelhaft, dass Matze Noack hier noch sehr lange als Trainer tätig
sein wird. Wie die "Moldauer Allgemeine Zeitung" aus gut unterrichteten
Kreisen erfahren hat, bat die Vereinsführung darum, bis auf weiteres
keinen Nationalspieler mehr abstellen zu müssen, damit man sich in
Comrat voll auf den Klassenerhalt konzentrieren könne. Der Verband
soll dem Wunsch entsprochen und den Teamchef angewiesen haben, für
die bevorstehenden Pflicht- und Freundschaftsspiele auf Spieler aus Comrat
zu verzichten.
SKANDAL UM SHERIFF-HYMNE!!!
Dem Moldawischen Fußball Verband (MFV) liegt eine Beschwerde
des FCM Ungheni vor, wonach die Vereinsführung des FC Sheriff Tiraspol
aufgefordert werden soll, eine Strophe ihrer Vereinshymne "Tiraspol (Meine
Perle)" zu streichen oder zumindest zu ändern.
Bei "Tiraspol" handelt es sich um einen Song des Moldawische Blödel-Barden
Lotto King Karl, in dem es unter anderem heißt: "Wenn Du aus Ungheni
kommst, kommst Du eigentlich aus Rumänien." An dieser Textstelle erhitzen
sich nun die Gemüter. Während Lotto King Karl immer wieder erklärt,
dass er an dieser Zeile nichts anstößiges finden kann, hält
man diese Stelle in Ungheni für "außerordentlich rassistisch".
Der Präsident des FCM: "Gerade in Anbetracht unserer jüngeren
Geschichte, sollte man sich mit abwertenden Aussagen gegenüber unseren
Nachbarn etwas zurückhalten." Mit Empörung hat ein Sprecher von
Sheriff Tiraspol die "bösartigen Unterstellungen" zurückgewiesen.
An dieser Zeile sei absolut nicht abwertendes zu finden, ist man überzeugt.
Auch der Trainer des Clubs kann die Aufregung nicht nachvollziehen und
spricht von "Kasperletheater" und "Kinderkram".
In einer ersten Stellungnahme des Verbandes sieht man dies offensichtlich
etwas anders. Dort beschäftigt sich der Rechtsausschuss mit diesem
Fall und es sieht danach aus, als würde man dem Wunsch von Ungheni
nachkommen und die Vereinsführung von Sheriff auffordern, die Textstelle
aus der Vereinshymne zu streichen. Unterdessen hat der Interpret des Songs
schon angekündigt, dass er an dem Lied auf keinen Fall etwas streichen
oder ändern werde. Dabei beruft sich Lotto King Karl auf seine künstlerische
Freiheit und will diese im Zweifelsfall auch gerichtlich erstreiten. Auch
Sheriffs Offizielle wollen einer solchen Aufforderung des Verbandes nicht
nachkommen und bei COOL dagegen Einspruch einreichen. Eine endgültige
Entscheidung soll im Verlauf der folgenden Woche fallen. Auf jeden Fall
aber will der Verband die Sache am liebsten vor dem Freundschaftskick gegen
Rumänien vom Tisch haben.
Maik Dietert
Reaktion aus Ungheni auf den Bericht:
Ja wenn man einen kleinen Einwand als Beschwerde ansieht, nun ja. Nach
der Abspaltung von Rumänien wurde die Region um Ungheni leider von
der Staatsführung Moldawiens ein wenig vernachlässigt, was
in der Bevölkerung den Eindruck erweckt, das um Ungheni das Armenhaus
Moldawiens liegt. So eine Liedzeile in einem Vereinslied könnte natürlich
einen solchen Eindruck noch verstärken. In Ungheni spielt man noch
Fußball mit Herz! Hier schraubt sogar der Präsidenten am Mannschaftsbus
wenn dieser mal wieder den Geist aufgibt und die Spieler putzen ihre Schuhe
noch selber (nicht wie bei einigen Vereinen in Liga2,wo nur das Geld regiert
und man schon seit einigen Jahren krampfhaft den Wiederaufstieg versucht).
Wahrscheinlich steckt mal wieder die MAZ dahinter (haben noch immer Stadionverbot
in Ungheni). Alle Spielberichte des derzeitigen 2.der ersten Moldawischen
Liga kommen übrigens exklusiv vom Unghenier Tageblatt, welches dadurch
ihre Auflage verdreifachen konnte. In Ungheni hofft man auf ein faire Entscheidung
des Moldawischen Fußballverbandes. Entscheidungen von COOL sind dagegen
für uns nicht bindend.
Torsten Jastrow |
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| Con. Chisinau
bei Trainersuche erfolgreich?
28.03.02 - Nach noch unbestätigten Gerüchten zufolge,
soll Peggy Dittrich (derzeit noch beim Vorortclub ST Chitcani beschäftigt)
aus ihrem laufenden Vertrag herausgekauft werden und in die Hauptstadt
nach Chisinau wechseln. Damit wäre Chitcani wohl ganz am Ende. Gestern
wurde A. Smith für 200.000 Pfund nach Leeds Utd. verkauft und heute
verliert der Verein ihre erfolgreiche Trainerin. Das dieser Transfer vielleicht
das Zünglein an der Waage war, wollte Peggy noch nicht bestätigen.
Aber allerdings war ja bekannt, das Smith ihr Lieblingsspieler war und
sie nie im Leben einen Verkauf zu gestimmt hätte. Allerdings verhärten
sich die Gerüchte, dass dem Verein Schulden in Millionenhöhe
erdrücken. Auch der MFB vergab dem Verein die Lizenz für die
laufende Saison nur unter strengsten Auflagen. Was bei diesem Minus aus
dem geplanten Neubau des Stadions wird, bleibt abzuwarten.
Stephan Mückel
2.Liga: ABSTEIGER TOP!!!
In einer insgesamt sehr ausgeglichenen 2.Liga setzen lediglich Torentul
Chisinau (1.) und Cimentul Ribnita (3.) Akzente. Beide Vereine scheinen
den
Abstieg aus der höchsten moldawischen Spielklasse gut verkraftet
zu haben und schicken sich nun an, den GAU nach nur einer Spielzeit wieder
ungeschehen zu machen. Eine Rolle dabei dürfte spielen, dass beide
Clubs mit nahezu unveränderten Etat in die Saison gestartet sind,
was ihnen ermöglichte den gesamten Kader zusammenzuhalten. Allerdings
ist kaum anzunehmen, dass dieser Kraftakt in der nächsten Saison
nochmals zu bewältigen ist. So ist man hier quasi zum Wiederaufstieg
verdammt.
Den anderen Aufstiegskandidaten gelang es unterdessen nicht, sich entscheidend
nach unten hin abzusetzen. So verwundert es auch nicht, dass den
Tabellenzweiten (FC Raut Orhei) und den Tabellenzehnten (FC Corten)
lediglich zwei Zähler trennen. Vereine wie Sheriff Tiraspol Tracia-
Corten Taraclia, Zimbru oder Agasfer Chisinau werden in ihren Bemühungen
sich an der Spitze festzusetzen immer wieder zurückgeworfen.
Finster sieht es bei Moldova- Gaz, den vergessenen Club aus der Hauptstadt
aus. Am 8.Spieltag freute sich Trainer Lars Werner mit seinem Team darüber,
die Abstiegszone verlassen zu haben. Dort, wo noch vor wenigen Jahren Meisterschaften
gefeiert wurden, ist man bescheiden geworden...
Mit satten fünf Punkten Rückstand auf Platz 14 zieht Aufsteiger
Uni Comrat in der Abstiegszone seine Runden. Laut Trainer Matze Noack hat
dies jedoch nichts zu sagen: "Das sind ganz normale Anlaufschwierigkeiten.
Die meisten meiner jungen Spieler verfügen über keinerlei 2.
Liga-Erfahrungen. Die müssen sich erst mal an das höhere Tempo
gewöhnen." Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Spieler schnell daran
gewöhnen, sonst hießt es vielleicht für immer 3.Liga...
Maik Dietert
Landespokal: MC- Cup Gewinner Roma Balti scheitert am 2. Ligisten
Die Sensation der 1.Runde des Landespokals war am Sa gegen 17:15 perfekt.
2. Ligist FC Zimbru gewann in einem hochklassigen und torreichen Spiel
am Ende glücklich mit 4:3 gegen den zweifachen MC- Cup Gewinner Roma
Balti. Ebenfalls positiv überraschen, konnte Ungheni bei seinem 3:1
Auswärtssieg beim amtierenden Meister Ol. Balti. Außerdem schlug
Nistru 2. Ligist und Ex- Meister Moldova mit 1:0. Ex- Pokalsieger MHM steht
ebenfalls in Runde 2, nach dem Auswärtssieg bei Edinet. Nach Elfmeterschiessen
konnte sich Taraclia bei Ex- 1. Ligist Raut Orhei durchsetzen. Auch Aufsteiger
Mici konnte sich erst Elfmeterschiessen beim Meister von 2001`5 Con. Chisinau
mit 5:3 durchsetzten. Titelverteidiger En. Dubasari konnte den deutlichsten
Sieg in der 1. Runde einfachen. Gegen Agro siegte man mit 3:0. Auch die
Vereine der anderen Nationalspieler haben die 1. Runde überstanden.
Sheriff (2:1 Torentul), ST Chitcani (1:0 Carahasani), Tiligul (3:2 Happy
End) und Agasfer (2:1 FC Chitcani) konnten sich alle durchsetzen.
In zwei Wochen steht die 2. Runde an. Dort trifft dann u.a. Tiligul
auf Chitcani, Taraclia auf Zimbru und Sheriff auf den zur Zeit noch trainerlosen
Verein aus Carpineni. Das Spitzenspiel findet aber in Nistru statt,
wo Ungheni zu Gast ist.
Stephan Mückel
REKORDBETEILIGUNG BEIM MC-CUP!
Siebzehn Mannschaften aus allen Ligen des Fürstentums werden am
Moldova Club-Cup teilnehmen, der am kommenden Wochenende mit den Vorrundenspielen
beginnt und bereits zum dritten Mal ausgetragen wird. Nachdem es den Verantwortlichen
gelang, Sponsoren für diesen Wettbewerb zu
finden, werden neben 25.000 ? die jede Mannschaft für ihre Teilnahme
erhält, auch Preisgelder in einer Gesamthöhe von 950.000? ausgeschüttet.
Kein Wunder also, dass der MC-Cup fast schon den Stellenwert des regulären
Landespokals erreicht. Attraktiver ist er ohnehin schon. Die Auslosung
der Gruppen fand am 16.Maerz in Anwesenheit der Verbandsspitze, von Sponsoren
sowie zahlreichen Pressevertretern in Chisinau statt und wurde von MOL1
landesweit live übertragen. Zu einem Eklat wäre es fast gekommen,
als das Ordnungspersonal den Berichterstattern der "MAZ" den Zugang verweigerten.
Erst als der Teamchef vermittelte, wurden auch unsere Reporter ins Studio
gelassen. Die Auslosung verlief - im Gegensatz zum letzten Mal - ohne nennenswerte
Zwischenfälle. Nur einmal ging ein Raunen durch die Menge, als während
der Auslosung ein zweites mal das Team von Pia Berghammer aus dem Lostopf
gezogen wurde. Es sollte sich herausstellen, dass sich statt Lokomotiv
Balti zweimal Olimpia Balti im Lostopf befand. Das Problem wurde mit Zustimmung
der anwesenden Vertreter aller Vereine gelöst, indem man Lokomotiv
das zweite Los zuordnete und der Gruppe A zuführte, in dem sich schon
Olimpia Balti befand. Lediglich bei Sheriff behielt man sich vor, die Auslosung
anzufechten, falls man unerwarteter weise nach der Vorrunde aus dem Wettbewerb
ausscheiden sollte...
Maik Dietert |
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| Moldawien
in der Krise?
21.03.02 - Wieder nur ein Sieg aus fünf Spiele. So heißt
die ernüchternde Länderspielbilanz vom vergangenen Wochenende.
In der Liga gab es daheim den einzigen Sieg. Gegen Bulgarien waren
wir Klassen besser und kamen zu einen ungefährdeten 3:1 Heimsieg.
Die Tore für das Fürstentum besorgten Jan- Philipp, Hans- Peter
(Vorlage Stephan) und Frank Timp. Im Auswärtsspiel waren wir mit der
neuerprobten Taktik weniger erfolgreich. In einem hochklassigen und torreichen
Spiel unterlagen wir Absteiger Litauen am Ende unglücklich mit 2:4.
Die Tore von Lars und Jan- Philipp (Vorarbeit Torsten) reichten nicht zum
gewünschten Erfolg. In der noch jungen Saison liegen wir in der Tabelle
hinter den derzeit sehr erfolgreichen Russen (zwei Heimsiege) und Maltesern
(ebenfalls sechs Punkte) auf den 3. Platz. Allerdings teilen wir uns diesen
mit Litauen und Albanien. In den Friendlys bekommen wir derzeit kein Fuß
auf den Boden (sieben Spiele in Folge verloren!!!!!!). Gegen die Tschechen
im ersten EM- Qualifikations- Match verloren wir in den Schlussminuten
durch dumme Fehler mit 1:3. Einzigste Moldawische Torschütze war Matze
zum zwischenzeitigen 1:1 Ausgleich. Im zweiten Match war alles bereits
nach 11. Minuten geklärt. Da führten die Zyanäsen bereits
mit 0:2.
Maik konnte zwar nochmals den Anschlusstreffer besorgen, ehe die Mittelmeerinsel
in der 64. Minute alles klar machte. In der Nachspielzeit gelang Frank
noch der 2:3 Endstand.
Ja, ja der Nostalgie- Cup. Vor zwei Jahren versuchte Moldawien bereits
sein Glück und schied bereits nach der Vorrunde ohne einen Punkt zu
holen aus. Dies kann uns auch dieses Jahren wiederfahren. Das erste Spiel
gegen Aserbaidschan verlor man bereits mit 1:3.
Das einzige Tor zum zwischenzeitigen Ausgleich besorgte Maik. Übrigens
das Spiel in Kiew fand vor der Minusrekordkulisse von nur 834 Zuschauern
statt. Bei manchen 4. Ligaspielen in Moldawien kommen mehr Zuschauer. Aber
es bleibt zu hoffen das gegen die Großen (Russland und Gastgeber
Ukraine) mehr Zuschauer den Weg ins Stadion finden.
Am kommenden Wochen finden sechs Spiele statt. In der Liga wartet Ungarn
(H). Reisen müssen wir auf die Insel nach Malta. In den Friendlys
erwarten wir Österreich (2.EM- Match) und Israel. Auswärts müssen
wir in Dänemark antreten. Im Nostalgie- Cup kommt es mit Russland
zu einem spannenden Duell.
Also packen wir`s an!! Es kann nur besser werden!!
Stephan Mückel
2.Liga: SHERIFF ERWISCHT TRAUMSTART/QUARTETT AN DER SPITZE
Favorit Albota de Sus, Agasfer Chisinau, Sheriff Tiraspol und der FC
Chitcani kamen am besten aus den Startlöchern. Während Favorit
Albota die Konkurrenz verblüfft, zahlten die anderen drei Clubs schon
vor Saisonbeginn als die heißesten Anwärter auf die begehrten
Aufstiegsplätze. Bei Sheriff hätte der Saisonstart sogar noch
positiver gestaltet werden können, wenn der Schiedsrichter im Spiel
bei Agasfer Chisinau nicht eine so desolate Leistung abgeliefert haette
("MAZ"- Note 6). Zunächst wurde eine grobe Unsportlichkeit von Chisinaus
Torhüter Lehmanova nicht geahndet (Rot/Elfmeter), dann wurde Sheriff
auch noch ein reguläres Tor verweigert. Der sichtlich überforderte
"Unparteiische" hatte das Spiel zu keinem Zeitpunkt im Griff und so verwundert
es auch nicht, dass es insgesamt 15 gelbe Karten gab. Schiri-Lehrwart Eumel
Schmiergel: "O.K. - Es gab sicherlich die eine oder andere Szene, die man
anders hätte entscheiden können, aber insgesamt sind die Entscheidungen
vertretbar." Von Sheriff-Coach Dietert war nach der 2:1 Niederlage kein
Kommentar zu bekommen. Die Pressekonferenz wurde abgesagt.
Das Mittelfeld der Liga liegt noch eng beisammen und reicht von Rang
5 (Start Albota de Jos) bis zu Platz 11 (Torentul Chisinau). Bei diesen
Mannschaften darf man vor allem auf das Abschneiden von Moldova- Gaz (8.)
gespannt sein. Nach dem späten Klassenerhalt in der vergangenen Saison,
ist man mit einem verstärkten Amateur-Team in die Saison gestartet.
Dass die 2.Liga kein Spaziergang wird, musste man bei Universitatea
Comrat schmerzlich erfahren. Drei Niederlagen warfen das ambitionierte
Team von Matze Noack auf den letzten Tabellenplatz zurück. Beim Aufsteiger,
der eigentlich den direkten Durchmarsch in die 1.Liga geplant hatte, muss
man nun wohl kleinere Brötchen backen und hoffen, dass es zum Klassenerhalt
reicht. Wir sind gespannt...
Maik Dietert |