Aktuelles Saison 2001/3
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2004
30.07.2001 Mazedonien - Spanien 4-4 : Vor 80000 Zuschauern im restlos ausverkauften Stadion zu Skopje trafen sich Mazedonien und Spanien zum letzten Vorbereitungsspiel bevor der Ligabetrieb beginnt. Spanien schickte mit Witte,Gentes,Breucker,Schulzki und Brudek ein Team aufs Feld was durchaus in der Lage ist eine Mannschaft an die Wand zu spielen, wenn es nur will. An diesem Wochenende wollten sie aber nur bedingt. Dies könnte allerdings auch daran gelegen haben, dass die Mazedonier überaus gastfreundlich waren und schon vor dem Spiel der Kadarka floß!
Zum Spiel : Den ersten Angriff starteten gleich die Spanier. Nachdem Breucker sich den Ball im Mittelfeld durch eine völlig überflüssige Blutgrätsche eroberte (auch der Schiri wurde beim Kadarka trinken nicht vergessen) spielte er einen herrlichen Paß auf Brudek der nur kurz schaute und dann einen seiner befürchteten Fernschüsse losließ! Tooooor! Bevor der Torwart der Mazedonier überhaupt zucken konnte war der Ball schon im Netz. 0:1 durch Bomber Brudek!
Danach verflachte das Spiel für einige Zeit was sicherlich auch mit den vorherrschenden Temperaturen zusammenhing. 48 Grad ist einfach keine Temperatur zum Fußballspielen. Aus heiterem Himmel trafen dann die Mazedonier durch Voss zum 1:1. Ein lautes Schnarchen von Verteidigerin Witte sollte dabei vernommen worden sein. Kadarka isch lecker... hörte man nur von ihr!
Über diese amateurhafte Haltung von Witte regte sich Ersatzteamchef Breucker so auf das er sich trotz der Hitze  zu einem tollen Solo aus der eigenen Hälfte aufraffte. Wie Slalomstangen ließ er alle Mazedonier stehen und spielte zum Schluß auch noch den Torwart aus. Aber auch das reichte ihm nicht. Auf der Torlinie hob er den Ball auf seinen Kopf jonglierte noch ein bißchen mit dem Ball auf dem Kopf und köpfte ihn dann an die Unterkante der Latte und von da ins Tor! 1:2 durch Breucker. Dieses Tor löste bei den Spaniern heftige Diskussionen  darüber aus wieviele Kisten Bier Breucker dafür zu zahlen hätte. Während nun also die Spanier im Mittelkreis standen und eine Debatte abhielten nutze Oetermann die Chance und spazierte aufs leere Tor und verwandelte zum 2:2. Nun entwickelte sich doch noch ein richtiges Fußballspiel. Die Mazedonier wollten ihren Fans noch etwas zeigen und erhöten das Tempo! Folgerichtig fiel dann auch das 3:2 durch Jung. Nun drehten die Ex-Jugoslawen richtig auf und erziehlten gar noch das 4:2 wiederum durch Jung. Damit ging es auch in die Pause. In der Kabine hielt Breucker eine seiner berühmten "Ansprachen" bei der wohl auch einige leere Flaschen Kadarka geflogen sind. Jedenfalls kamen die Spanier wie verwandelt und nüchtern aus der Kabine und spielten die Männer vom Balkan komplett an die Wand! 
Angriff auf Angriff rollte nun auf das Tor  allerdings ohne Erfolg. Den Bann brach dann Schulzki der nach einem Foul an Gentes einen Freistoß´aus 20 Metern direkt in den Winkel hämmerte!
Nur noch 4:3 also und noch waren 8 Minuten Zeit. Da erkämpte sich Brudek den Ball und holte immerhin einen Eckball heraus. Breucker legte sich den Ball zurecht gab dem Balljungen noch schnell ein Autogramm und hob den Ball mit viel Gefühl auf den Elfmeterpunkt wo Schulzki hochstieg und den Ball ins Tor köpfte. 4:4! Sensationell! Dies war dann auch der Schlußpunkt in einem tollen Spiel. So sind beide Mannschaften für die Liga gerüstet. (Pedi Witte)
23.07.2001 Ungarn - Spanien 2-0 : Zum Abschluss der Festspielwochen Ost orientierte man sich wieder weiter westlich und traf diesmal auf die Magyaren im wunderschönen Budapest. Ein Großteil der Spieler war wohl noch bei Spielbeginn von den Sehenswürdigkeiten der Stadt und dem billigen Bier so beeindruckt, dass an Fussball spielen kein Gedanke verrschwendet wurde. Anders ist das Auftreten der Seleccion nicht zu erklären. Ausser Pallasch schein keiner der Spieler auch nur körperlich anwesend zu sein. Ungarn stellte durch zwei Tore in der ersten halben Stunde die Weichen auf Sieg und begnügte sich damit, diesen nach Hause zu schaukeln. Pallasch alleine konnte auch nicht viel ausrichten und so bleib es beim trostlosen 0-2. Als Konsequenz daraus forderte Teamchef Thiel den Präsidenten auf, demnächst in die Austragungsorte erst am Spieltag selber zu reisen, um etwaigen Ablenkungen vorzubeugen.Breucker machte gleich Nägel mit Köpfen und ein Freundschaftsspiel in Tetovo aus. Wahrlich kein Ort zum Verweilen.
16.07.2001 Spanien - Ukraine 2-1 : Eine rundum gelungene erste Halbzeit zeigte unsere Seleccion bei der Fortsetzung ihrer Ostwochen. Gentges brachte die stolzen Iberer in Front und Michalek konnte einen herrlichen Flankenlauf von Thiel zum 2-0 verwerten. In der zweiten Halbzeit liessen es die Hausherren wesentlich ruhiger angehen und so kam Pleus noch zum Anschlusstreffer. Da dieser bereits in der 54. Minute fiel, war jetzt 35 Minuten Zittern angesagt, doch letztendlich konnte man den knappen und hochverdienten Sieg über die Zeit retten.

Armenien - Spanien 2-2 : Und die Freundschaftsspiele gegen Osteuropa gehen weiter. Seit dem Zerfall einiger Riesenreiche gehen einem die Gegner dort ja gar nicht mehr aus. Also machte sich unser Team auf die Reise nach Armenien und folgte somit der Einladung eines lokalen Radiosenders. Wie schon in Bulgarien war erneut die Logistik das Problem des Gastgebers und so trat auch Armenien nur mit 4 Spielern an. Diese zeigten aber wirklich ansehnliche Kombinationen und erkämpften sich mehr als verdient ein Remis. Junker konnte die Führung Armeniens ausgleichen und nachdem Brudek in der 56. Minute Spanien in Führung brachte, hoffte man eigentlich auf eine Heimreise mit 3 Punkten im Gepäck. Doch durch ihren nie nachlassenden kämpferischen Einsatz gelang Geron für die Gastgeber noch der Ausgleich.

09.07.2001 Bulgarien - Spanien 2-3 : Trotz der schlechten Erfahrung mit dem Nachbarstaat traute sich der Stolz Iberiens erneut in den Südosten Europas und war überwältigt von der Gastfreundschaft und den Vorbereitungen, die dort getroffen wurden. Das einzige, was Bulgarien  vergaß, war ein rechtzeitiges Informieren der eigenen Spieler, sodass sie nur mit 3 Spielern auf dem Platz standen. Spanien war darob derart perplex, dass sie mit dem Platz nichts anzufangen wussten und plötzlich stand es 1-0 für den Gastgeber. Danke schön, Bulgarien, für das Wecken. Wer weiss, was sonst passiert wäre. Aber so besann man sich auf Seiten Spaniens auf einfache, klare Kombinationen. Nur zwei Minuten nach der Führung nutzte Thiel einen Pass seines Vorgängers als Teamchef zum Ausgleich und kurz vor der Halbzeit markierte Brudek das 2-1. Eigentlich war das Spiel damit gelaufen, für ein Aufbäumen in Hälfte Zwei fehlte den Gastgebern aufgrund ihrer Unterzahl eigentlich die Kraft und nachdem Michalek kurz nach dem Seitenwechsel auf 3-1 erhöhte, ließen es die Spanier ruhiger angehen. Bulgarien kam so nach 71 Minuten noch zum Anschlusstreffer, aber wenden konnten sie das Spiel nicht mehr. Es war aber ein rundherum schöner Tag in Sofia mit netten Gastgebern. Bulgarien ist jederzeit herzlich eingeladen, einmal die spanische Gastfreundlichkeit kennen zu lernen.

Dänemark - Spanien 2-1 : Auf dem Rückflug aus dem Südosten machte man einen kurzen Umweg über Kopenhagen, um drei dort herumliegende Punkte einzusammeln. Doch dieses Vorhaben erwies sich als nicht zu lösen. Zwar gab es auch in der dänischen Auswahl mehr Totalausfälle als Fussballer, aber in solchen Momenten ist der berühmte Einäugige König unter den Blindschleichen. Michael Harczula erzielte Tore, die physikalisch nicht zu erklären sind und selbst brasilianischen Balltretern 15 Stunden Training abverlangen würden. Spanien hatte dem wenig entgegenzusetzen. Zwar stemmten sich mit Pallasch und Thiel zwei der fünf Spieler gegen die drohende Niederlage, aber es reichte nur zum Anschlusstor in der 58. Minute. So blieben die drei Punkte in Kopenhagen, auch wenn es eine knappe Niederlage war. Dummheit muss nun einmal bestraft werden. Das nächste Mal sollte die Seleccion doch etwas konzentrierter und vorbereiteter an die ganze Sache herangehen.

02.07.2001 Rumänien - Spanien (ausgef.) : Ziemlich mysteriösen Umständen fiel das Freundschaftsspiel in Rumänien zum Opfer. Nach Informationen des rumänischen Präsidenten wurde die Seleccion in das Nationalstadion nach Bukerest eingeladen und traf dort Freitag Abend ein. Der Trainer des Gastgebers hatte seine Mannschaft jedoch in Sighisoara zusammengerufen und war von der Meinung, das Spiel dort austragen zu lassen, nicht mehr abzubringen. Schliesslich war auch der Präsident der Meinung, die Provinzstadt in Transsylvanien als Austragungsort ausgemacht zu haben. Über Bukarest herrschte Sonnenschein und es waren freundliche 19°, als der Pilot Samstag Morgen meinte, den Start nach Sighisoara wegen schlechtem Wetter abblasen zu müssen und somit ein rechtzeitiges Erscheinen der spanischen Mannschft verhinderte. Diese hob ca. 30 Minuten später mit Air Iberia in Bukarest ab, man verbot der Maschine jedoch, den rumänischen Luftraum in Richtung Südosten zu verletzen und zwang sie direkt nach Westen gen Heimat. Vielleicht ergibt sich zu späterer Zeit noch einmal die Möglichkeit, diesen Gegner kennen zu lernen.

Italien - Spanien 1-0 : Welch elendiges Ballgeschiebe hier den Zuschauern zugemutet wurde, möchte der Chronist eigentlich gar nicht näher beschreiben. Dass sie es nicht besser können, nimmt den Spielern keiner ab, da sie es schon gezeigt haben. Bleibt also nur die Vermutung, dass sie nicht wollten. Hätte man dies vorher verlautbaren lassen, wären vielleicht nicht 45.000 Zuschauer nach 59 Minuten jäh aus ihrem Schlaf gerissen worden, nachdem Bierwirth versehentlich zum 1-0 Siegtreffer einschob. So dauerte es eine geschlagene halbe Stunde, bis sie wieder einschliefen und just in dem Moment war Schluss und sie wurden vom Pfiff des Schiedsrichters überrascht. Eine Siesta in einer pyrenäischen Einöde hätte aber alles in allem nicht ruhiger sein können, als diese quälend langen 90 Minuten.

25.06.2001 Deutschland - Spanien 2-3 : Kaum zu glauben, aber wahr. Es war ein Turnierspiel und Spanien zeigte trotzdem eine überzeugende Leistung. Deutschland ist schließlich nicht irgendwer. Das einzige Spiel bisher konnten sie im heimischen Hamburg Remis gestalten und genauso gingen sie auch den zweiten Vergleich an. Führung für Spanien durch Witte, direkter Ausgleich, erneute Führung kurz vor der Pause durch Breucker, doch erneut im Gegenzug die Egalisation. Erst in den zweiten 45 Minuten konnte Spanien seine gute Form bestätigen. Besonders Pallasch und Thiel fielen nun positiv auf, und so überrascht es nicht, dass ausgerechnet eine Kombination dieser beiden von Teamchef Thiel zum entscheidenden 3-2 Siegtreffer genutzt wurde. Dadurch haben die Iberer durchaus noch gute Chancen auf das Erreichen des Halbfinales in Tschechien, es bedarf nur eines Sieges gegen Italien.

Spanien - Aserbaidschan 5-2 : Eine weitere Bestätigung des Aufwärtstrends der Seleccion nach dem Trainerwechsel vor knapp einer Saison. Unter Thiel blüht die spanische Offensive geradezu auf. 5 Tore in einem Spiel wären unter Breucker noch undenkbar gewesen, aber nun werden sie immer stärker und stärker. Es war das Spiel des Gregor Brudek. 20 Minuten schaute er sich das eher gelangweilte Gekicke beider Teams an, dann drehte er kurz auf und als Aserbaidschan wach wurde, lagen sie mit 0-3 in Rückstand. Kurz vor dem Pausentee hatten sie die Orientierung wieder gefunden und erzielten so etwas wie ein Anschlusstor. Eine Viertelstunde nach der Pause versuchten die Osteuropäer noch ein bischen, dann sorgten Gentges und Salg für klare Verhältnisse. Aserbaidschan schaffte zwar noch ein Erfolgserlebnis, aber das konnte nichts an der tollen Vorstellung der Spanier und beosonders von Brudek ändern.

Spanien - Estland 1-1 : Nun, die Bäume wachsen auch in Spanien nicht in den Himmel. Vielleicht war der glückliche Punktgewinn gegen die Balten ein Dämpfer zur rechten Zeit. Zu große Euphorie ist wirklich fehl am Platze, aber eigentlich waren die Zuschauer zu bedauern. Sah man im Hinspiel in Estland noch sieben mehr oder weniger herrliche Tore, so zeigten die Iberer vor heimischer Kulisse echten Sommerfussball. Lediglich ein Tor von Pallasch bewahrte die Mannschaft vor einer peinlichen Heimniederlage gegen diskussionsfreudige Esten, die sich mehr mit dem Schiedsrichter als mit dem Ball beschäftigten.

18.06.2001 Belgien - Spanien 1-3 : Gegen Belgiens Reservetruppe wurde ein lockerer Sieg eingefahren. Besonders die Anfangsphase des Spiels war turbulent. Die Abwehrrecken der Teams suchten noch verzweifelt nach ihren Gegenspielern, als Schluzki schon zum 1-0 eingelocht hatte. Doch auch die (s)panische Defensive machte es nicht besser. In der 9. Minute bereits der Ausgleich. Das letzte Wort dieses chaotischen Beginns hatte jedoch wieder die Seleccion, namentlich Gregor Brudek. Danach verflachte das Gekicke zusehends. Belgien konnte, Spanien wollte nicht mehr so richtig. Mehr aus Versehen denn aus einem überragendem Spielzug schaffte Witte nach einem Befreiungsschlag von Junker sieben Minuten vor Schluss das 3-1.

Schottland - Spanien 2-4 : Auch Schottland setzte eher auf noch unbekannte Nachwuchshoffnungen. Kneifen die Stars vor der Seleccion? Dass solche Greenhorns für uns lediglich Kanonenfutter sind, haben sie zu spüren bekommen. Es ging ja auch um nichts und das ist immer die erste Voraussetzung für ein erfolgreiches Spiel der Spanier. Die turbulente Anfangsphase zog sich hier gleich über die ganze erste Hälfte. Michalek konnte die schottische Führung im direkten Gegenzug egalisieren und Junker bracht uns in Führung. Diese konnten jedoch die Schotten wieder nach einer halben Stunde ausgleichen, den beiden folgenden Toren von Witte und Breucker hatten sie dann aber in Hälfte Zwei nichts mehr entgegen zu setzen.

Tschechien - Spanien 4-1 : Das war ja sowas von klar. Zwei Siege in Freundschaftskicks und kaum steht das erste Turnierspiel um den Cup der guten Hoffnung auf dem Programm, sind alle von allen guten Geistern verlassen, rennen in der Abwehr umher wie der sprichwörtliche Hühnerhaufen und können das Ei vorne nicht ins Netz legen. Nach einem frühen Tor auf jeder Seite hat Spanien das 1-2 kurz vor der Halbzeit wohl den Mut geraubt. Ging das schon wieder los? Sollte auch diese Turnier nach der Vorrunde beendet sein? Diese Angst lähmte die Seleccion in Hälfte Zwei sichtbar. Der tschechische Doppelschlag in der 74. und 76. Minute war die logische Konsequenz. Schlechter konnte das Turnier der EM-Quali-Versager nicht beginnen.

11.06.2001 Spanien - Niederlande 1-2 : Als Einstimmung auf den Pyrenäen-Cup empfing Spanien die Niederlande in San Sebastian. Es sollte eine lockere Formüberprüfung werden und genau das merkte man den Iberern an. Überwiegend glänzten sie durch körperliche Anwesentheit, was ihrer Meinung nach genügte. Es ergab sich ein langweiliges Ballgeschiebe, das keinem der Trainer gefallen haben dürfte. Mehr zufällig vielen die Tore, eins auf jeder Seite bis kurz vor Schluss. Nachdem sich die span. Spieler dann die Schlussminuten im Schatten ausruhen wollten, passte Jeskulke auf Krause, der zog ab - und Spanien hatte doch noch 1-2 verloren. Die Generalprobe wurde also mal wieder vermasselt.

Pyrenäen-Cup:
Spanien - Andorra 1-2 : Das erste Spiel im Rahmen das Turniers brachte gleich die erste Niederlage. Nach 30 Minuten führte der Zwergenstaat bereits 2-0 und lies sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.
Mazedonien - Spanien 3-2 : Wie so oft in den letzten Jahren. Sobald es in ein Turnier geht, sind alle guten Vorsätze vergessen. Die zweite Niederlage im zweiten Spiel bedeutete das erneute Vorrundenaus für die Seleccion
Russland - Spanien 1-2 : Kaum geht es um nichts mehr, spielen wir groß auf. Naja, so groß war das zwar nicht, aber Russland war halt noch etwas schlechter. Nach ausgeglichener erster Hälfte gelang Thiel der Siegtreffer, der unsere Heimreise aber auch nicht mehr verhindern konnte.

04.06.2001 Spanien - San Marino 3-3 : Schönes Wetter, gute Stimmung, schönes Spiel und viele Tore, so kann man das Spiel auf Cran Canaria umschreiben. Nur den Trainern müssen wieder sämtliche Haare zu Berge gestanden haben bei der Nachlässigkeit die beide Abwehrreihen in diesem Spiel zeigten. Das muntere Toreschiessen begann bereits in der 7. Minute als Stephan Gerti die noch völlig desorientierten Spanier überraschte und zum 0:1 einschob. Doch San Marino feierte so ausgiebig, dass die Spanier durch Christian Michalek bereits 2 Minuten später in der 9. Minute zum 1:1 ausgleichen konnten. Immer noch völlig verunsichert verlor man den Ball sofort nach dem Anspiel an Holger Junker, der nutzte die Lethargie unserer Spieler eiskalt aus und erzielte mit einem 35m Lupfer in der 10. Minute den 2:1 Führungstreffer. Es dauerte bis zur 35. Minute bis San Marino einen der vielen Fehler in der Hintermannschaft durch Volker Pieper nach einer Vorlage von Klaus Riederer zum 2:2 Ausgleich nützen konnten. Doch bereits nach dem Anspiel von Spanien erkämpfte sich Volker Pieper erneut den Ball und lief alleine auf das Tor der Spanier zu, lies sich auch vom Torhüter nicht aufhalten und erzielte in der 36. Minute den 3:2 Führungstreffer. Nach der Pause kamen die Spanier wie verwandelt aus der Kabine und bestürmten das Tor unserer Mannschaft. Doch es dauerte bis zur 60. Minute bis Patrick Thiel den Verdienten Ausgleich zum 3:3 Endstand erzielen konnte. Danach hatten zwar beide Mannschaften noch Chancen das Ergebnis auszubauen, aber anscheinend haben die Stürmer beider Mannschaften beschlossen ihre Arbeit einzustellen. (Klaus Riederer)

Estland - Spanien 3-4 : Der erste Länderspielsieg im Jahr Eins nach der verkorksten EM-Qualifikation lässt auf bessere Zeiten hoffen. Zwar präsentierte sich die Abwehr erneut wie ein Stück Schweizer Käse, aber die Offensivleistung und besonders der Kampfgeist, mit dem das schon verloren geglaubte Spiel noch umgebogen wurde, ist aller Ehren wert. Pallasch konnte zwar die frühe estnische Führung egalisieren, doch im direkten Gegenzug gerieten wir erneut in Rückstand und als Kohrs nach einer Stunde das 3-1 für Estland erzielte, schienen alle Messen gelesen. Doch diese spanische Mannschaft zeigte, dass sie gewillt ist, wieder an alte Erfolge anzuknüpfen und dafür auch einiges zu tun. Nie gaben sie sich geschlagen, glaubten bis zuletzt an eine Wende und schafften in den letzten 5 Minuten die Sensation. Durch einen Doppelschlag von Salg und einen abschließenden Konter von Fritz gelang Spanien noch das auf den Zuschauerrängen nicht mehr für möglich gehaltene Erfolgserlebnis.

Slowenien - Spanien 4-3 : Im malerischen Maribor kam es an diesem Wochenende zum Freundschaftsspiel Spanien - Slowenien. Die Spanier, die mit diesem Spiel ihr kleine Länderspielkrise beenden wollten, gingen als Favorit an den Start, Slowenien war mehr der Außenseiter, jedoch hat man erst letzte Woche gesehen wie sie damit umgehen können (5:0 gegen Frankreich). Im Gegensatz zum trüben Wetter in Deutschland schien hier in Maribor bei 18° die Sonne und ein angenehmer leichter Wind wehte, welches die Akteure sehr begrüßten. Die Slowenen hatten Anstoß und begannen sehr forsch. Vor allem die Sturmspitzen Dogs und Birkle verzauberten ein ums andere mal die Zuschauer mit sehenswerten Doppelpässen und Tricks. Das einzige Manko war das fehlende Tor. Spanien stand hinten sehr massiv brachte jedoch nach vorne nichts zu Stande. Es dauerte bis zur 18. Minute, bis Spanien das erste Mal vor das gegnerische Tor kam. Trotzdem machte Slowenien weiter das Spiel und so kam es, dass in der 24. Minute, nach herrlicher Vorarbeit von Karsten Birkle, Sebastian Dogs zum 1:0 traf, es war sein 2. Länderspieltor im 2. Länderspiel. Dem wollte Karsten Birkle in nichts nach stehen und schon 40 Sekunden später traf diesmal Karsten Birkle nach einem Weltklassesteilpass von Sebastian Dogs zum 2:0. Slowenien schien auf dem richtigen Weg, sie ließen jedoch auf einmal, überraschender Weise, die Zügel schleifen und Spanien machte das Spiel. Und bei Spaniens spielerischer Klasse dauerte es nicht lange bis sie den Anschluss schafften, 1:2 nach 35 Minuten durch Gregor Brudek. Und es kam sogar noch schlimmer nach Vorarbeit von Uwe Pallasch (Assist Point) kam es zum 2:2 durch Christian Gentges und das kurz vor der Pause. Den Slowenen kam dann die Pause gerade Recht, mussten sie doch unbedingt etwas ändern um nicht abgeschossen zu werden. Präsident Michael Grafunder heiterte seine Mannschaft auf und gab eine neue Marschroute für die 2. HZ aus. Slowenien befolgte diese dann auch sehr gewissenhaft, man sah der Mannschaft an das sie jetzt eindeutig auf Konter spielte und hinten dicht machte. Spanien fand kein Mittel um hindurchzukommen. Slowenien dagegen war immer durch einzelne Konter gefährlich, es dauerte jedoch bis zu 80. Minute als sich Mittelfeldspieler Christian Wildner ein Herz nahm und den Ball nach vorne trieb und vollkommen verdient zum 3:2 aus 25m einschoss, ein wundervoller Rechtsschuss ins linke Kreuzeck - unhaltbar. Nun wandte sich das Blatt, Spaniens Angriffe wurden immer wütender und Sloweniens Abwehr begann zu wackeln, alle fragten sich ob sie dieses Spiel nach Hause schaukeln würden? 88. Minute - Freistoß Spanien und der begnadete gefährliche Spanische Freistoßschütze Marco Fritz trat, nach einem Foul an ihm selbst, an.......und Tooooor - 3:3 unhaltbar ein Traumtor!!! Spanien erstickte ihm Jubel und so kam völlig überraschend und fast für alle nicht sichtbar das 4:3, nur 20 Sekunden später, für Slowenien durch Michael Grafunder zustande. Da hatte Spanien wohl zu intensiv und lange gejubelt. Danach war das Spiel gelaufen, Spaniens Moral war gebrochen und Slowenien war mit dem 4:3 zufrieden, so kam es das der Mordschuss von Karsten Osmer in der 90. Minute nur an die Unterkante der Latte sprang und dann vor der Linie aufkam. Der Schiri gab das Tor war jedoch war Slowenien so fair und wies ihn darauf hin das dieser Schuss nicht drin war, das zeigt wahren Sportsgeist!!! So endete das Spiel mit 4:3 für Slowenien und wieder einmal war es ein knappes und spannendes Spiel mit dem glücklichen Ende für Slowenien. (Sebastian Dogs)

Irland - Spanien 4-1 : Es war nicht gerade ein erfolgversprechender Start in die neue Saison, den unsere Seleccion auf der grünen Insel ablieferte. Aber was soll man machen, wenn der Gegner, in diesem Fall Irland, ein perfektes Spiel liefert. Kein Ausfall, keine noch so kleine Schäwche, nicht zu offensiv - dem irischen Teamchef kann man nur ein großes Kompliment machen. Das 0-1 zur Pause baute Irland nach einer Stunde aus und fing sich im direkten Gegenzug den Anschlusstreffer durch Gentges. Als Thiel unsere Seleccion nun nach vorne trieb, ergaben sich zwangsläufig Konterchancen, die Irland eiskalt in den letzten Minuten des Spieles zur Erhöhung des Resultates nutzte.